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	<title>Lothar Kolditz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: welche Akademie, bitte mit externen Belegen</title>
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		<updated>2025-11-22T08:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;welche Akademie, bitte mit externen Belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kolditz, Lothar (Porträt).jpg|mini|Lothar Kolditz (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Kolditz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1929]] in [[Albernau]], [[Amtshauptmannschaft Schwarzenberg]], [[Sachsen]]; † [[7. Mai]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Schumann |url=https://trauer.moz.de/traueranzeige/lothar-kolditz |titel=Nachruf: Lothar Kolditz verstorben |werk=junge Welt |datum=2025-05-08 |abruf=2025-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://trauer.moz.de/traueranzeige/lothar-kolditz |titel=Traueranzeigen von Lothar Kolditz |werk=trauer.moz.de |datum=2025-05-15 |zugriff=2025-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Fürstenberg/Havel]]) war ein deutscher [[Chemiker]], [[Hochschullehrer]] und [[Politiker]]. Nach Tätigkeiten als Hochschul- und Universitäts-Professor war er von 1980 bis 1990 Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Zentralinstituts für Anorganische Chemie&amp;#039;&amp;#039; der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]]. In der DDR übte Kolditz, der [[parteilos]] blieb, hohe staatliche und gesellschaftliche Funktionen aus. Er war von 1981 bis 1989 Präsident des Nationalrates der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]], von 1982 bis 1990 Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates der DDR]] und von 1986 bis 1990 Abgeordneter der [[Volkskammer]] in der [[Kulturbund der DDR|Kulturbund]]-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 183-1982-0530-013, Eisenach, Pfingsttreffen der Jugend.jpg|mini|Lothar Kolditz spricht als Präsident des Nationalrates der Nationalen Front auf dem Pfingsttreffen der Jugend in Eisenach, 1982]]&lt;br /&gt;
Kolditz wurde in Albernau in der heutigen Gemeinde [[Zschorlau]] im [[Erzgebirge]] geboren als Sohn des Tischlers Paul Kolditz und seiner Ehefrau Ella, geborene Bauer. Von 1941 bis 1948 besuchte er das Gymnasium in [[Aue (Sachsen)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte Kolditz von 1948 bis 1952 Chemie an der [[Humboldt-Universität zu  Berlin]] mit Abschluss als Diplom-Chemiker. Seine Diplomarbeit &amp;#039;&amp;#039;Über Kaliumborfluoridtetraschwefeltrioxyd und die Darstellung von Trisulfurylfluorid&amp;#039;&amp;#039; entstand unter Anleitung von [[Hans-Albert Lehmann]]. Hier wurde er 1954 auch zum Dr. rer. nat. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]; die Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Über Polyarsenatophosphate&amp;#039;&amp;#039; wurde unter Anleitung des Lehrstuhlinhabers [[Erich Thilo]] (1898–1977) angefertigt. Anschließend habilitierte sich Kolditz 1957 mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über Verbindungen von fünfwertigem Phosphor, Arsen und Antimon mit Fluor und Chlor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolditz war seit 1951 verheiratet mit Ruth, geb. Schramm; das Ehepaar hatte zwei erwachsene Töchter und lebte in [[Steinförde]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochschul- und Universitäts-Professor ===&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Habilitation]]  erhielt er 1957 eine Berufung zum [[Professor]] mit Lehrauftrag für anorganische und [[Radiochemie]] an die [[Technische Hochschule Leuna-Merseburg|Technische Hochschule für Chemie Leuna-Merseburg]]. Im Jahre 1959 wurde Kolditz an die [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] berufen. Dort war er bis 1962 als Nachfolger des emeritierten [[Franz Hein (Chemiker)|Franz Hein]] (1892–1976) Professor für anorganische Chemie und Direktor des Anorganisch-Chemischen Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1962 kehrte Kolditz zurück an die Humboldt-Universität Berlin, zunächst als Professor mit Lehrstuhl und Direktor des Ersten Chemischen Instituts (1962–1968). Von 1965 bis 1968 war er zugleich Prorektor für Naturwissenschaften der Humboldt-Universität. 1969 erfolgte seine Wahl als Korrespondierendes Mitglied in die [[Deutsche Akademie der Wissenschaften]]. Nach der 3. Hochschulreform des Jahres 1968  übernahm er von 1971 bis 1979 als Direktor die Sektion Chemie der Humboldt-Universität. 1972 wurde er zum Ordentlichen Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akademie-Professor ===&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1990 war Kolditz an der Akademie der Wissenschaften der DDR als Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Zentralinstituts für Anorganische Chemie&amp;#039;&amp;#039; (ZIAC) in Berlin tätig. Das ZIAC war 1971 entstanden durch Vereinigung des 1952 gegründeten Instituts für anorganische Chemie und des 1951 gegründeten Instituts für angewandte Silicatforschung. Mit der Auflösung der Akademie der Wissenschaften der DDR und somit auch des ZIAC zum 31. Dezember 1991 ging Kolditz in den Vorruhestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Wirken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1982-1210-404, Berlin, Sitzung der Vorsitzenden der Blockparteien.jpg|mini|Lothar Kolditz (links) als Präsident des Nationalrates der Nationalen Front auf einer Beratung der Vorsitzenden der Blockparteien mit dem Generalsekretär des ZK der SED, 1982]]&lt;br /&gt;
Im September 1971 wurde Lothar Kolditz in die Wahlkommission der DDR zur [[Volkskammerwahl 1971|Wahl der Volkskammer und der Bezirkstage am 14. November 1971]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 14. September 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von September 1980 bis Oktober 1981 war er als Nachfolger von [[Josef Stanek (Elektroingenieur)|Josef Stanek]] Vorsitzender des Bezirksausschusses Berlin der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1981 wurde Kolditz zum Präsidenten des Nationalrates der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] und im Juli 1982 auch zum Mitglied des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates der DDR]] gewählt. Ferner war er von 1983 bis 1990 Mitglied des Präsidiums des Zentralvorstandes der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] und von 1986 bis 1990 Mitglied des Präsidialrates des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Volkskammerwahl 1986]] überreichte Lothar Kolditz als Präsident des Nationalrats der Nationalen Front im Mai 1986 den Wahlvorschlag der Nationalen Front an den Vorsitzenden der Wahlkommission der Republik, [[Egon Krenz]].&amp;lt;REF&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Präsident des Nationalrates übergab den Wahlvorschlag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Mai 1986 ([https://www.nd-archiv.de/artikel/1163113.wahlvorschlag-der-nationalen-iront-fuer-die-volkskammer-bestaetigt.html Online]).&amp;lt;/REF&amp;gt; Der Wahlvorschlag erhielt nach dem amtlichen Ergebnis 99,94 % Zustimmung. Damit wurde Lothar Kolditz auch selbst in die Volkskammer gewählt, der er als Mitglied der Kulturbund-Fraktion als [[parteiloser]] Abgeordneter bis zum Ende der Wahlperiode 1990 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution in der DDR]] nahm Kolditz noch am 13. Oktober 1989 an einer &amp;#039;&amp;#039;Beratung über aktuelle Aufgaben bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der DDR&amp;#039;&amp;#039; mit [[Erich Honecker]] und den Vorsitzenden der Blockparteien Teil. Während [[Manfred Gerlach]], Vorsitzender der LDPD, auf kritische Formulierungen im anschließenden Kommunique drängte, stimmte Kolditz mit den anderen drei Parteivorsitzenden den Ausführungen Honeckers uneingeschränkt zu.&amp;lt;REF&amp;gt;[[Michael Richter (Historiker)|Michael Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Ost-CDU im Herbst 1989&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Politische Mitteilungen]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (1994), S. 122 f. ([https://www.kas.de/documents/252038/253252/HPM_01_94_8.pdf PDF]).&amp;lt;/REF&amp;gt; Am 7. Dezember 1989 musste Kolditz dann als Präsident des Nationalrats der Nationalen Front zurücktreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Richter (Historiker)|Michael Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Friedliche Revolution. Aufbruch zur Demokratie in Sachsen 1989/90&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Hannah-Arendt-Instituts&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 38). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2009, ISBN 978-3-525-36914-2, S. 1073 ([https://books.google.de/books?id=esDkEAAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA1073&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA1073#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein neuer Präsident wurde nicht mehr gewählt; die Nationale Front wurde in der Folge aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktives Mitglied der Leibniz-Sozietät  ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolditz, Lothar (2014).jpg|mini|Lothar Kolditz bei der Leibniz-Sozietät (2014)]]&lt;br /&gt;
Im Ruhestand lebte Kolditz in [[Steinförde]], das 2003 als [[Ortsteil]] in die Stadt [[Fürstenberg/Havel]] eingemeindet wurde, wo er 2025 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolditz fand nach der Wiedervereinigung schließlich einen neuen Wirkungskreis in der 1993 gegründeten [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]], die die Traditionen der aufgelösten Akademie der Wissenschaften der DDR in personeller Kontinuität fortführt. Er war seit 1993 Mitglied der Leibniz-Sozietät. Im Jahre 1996 wurde er stellvertretender Sekretar der Klasse Naturwissenschaften. Von Mitte 2000 bis Anfang 2009 war er Vizepräsident der Leibniz-Sozietät. Für sein Wirken wurde er mit der Ehrenurkunde der Leibniz-Sozietät ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in den &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichten Leibniz-Sozietät&amp;#039;&amp;#039; und in der Internetzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Leibniz Online&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte und publizistische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Promotion 1954 an der Humboldt-Universität beschäftigte sich Kolditz mit Radiochemie und der Chemie der [[Halogene]], besonders der des [[Fluor]]s:&lt;br /&gt;
* Halogenchemie: Untersuchung reiner und gemischter Halogenide, von Oxo- und Thio-fluoro-Komplexen; Kinetik von Halogenierungsreaktionen (z.&amp;amp;nbsp;B. der Gasphasenfluorierung in Gegenwart geeigneter Katalysatoren); Verwertung einheimischer Rohstoffe und Abprodukte&lt;br /&gt;
* Festkörperchemie: Reaktivität von Festkörpern bei der Zersetzung von Halogeno- und Oxo-Komplexen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentralinstitut für Anorganische Chemie (ZIAC) der AdW wurden unter Leitung von Kolditz seit 1980 als Forschungsschwerpunkte neben der Halogenchemie die Phosphorchemie, die Silicatchemie und die Entwicklung moderner Glas- und Keramikwerkstoffe betrieben. Beispielsweise wurden auf Fluorcarbonbasis Blutersatzstoffe entwickelt, außerdem Schmierstoffe und selbstschmierende chemisch verankerte Überzüge auf Metallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die publizistische Tätigkeit von Kolditz umfasst etwa 350 Originalveröffentlichungen in Fachzeitschriften, 37 Patente sowie  weit über 200 Kolloquiumsvorträge im In- und Ausland bzw. Plenar- und Hauptvorträge auf nationalen und internationalen Tagungen. Er war langjähriges Mitglied in den Redaktionskollegien mehrerer Zeitschriften: 1971–1991 &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Fluorine Chemistry]]&amp;#039;&amp;#039;, 1981–1991 &amp;#039;&amp;#039;[[Chemie der Erde]]&amp;#039;&amp;#039;, 1960–1962 &amp;#039;&amp;#039;Urania&amp;#039;&amp;#039;, 1964–1990 &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft und Fortschritt&amp;#039;&amp;#039;, 1960–1990 Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Chemie]]&amp;#039;&amp;#039;, 1983–1987 ständiger Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie]]&amp;#039;&amp;#039; (damaliger Chefredakteur [[Günther Rienäcker]]), 1988–1990 Chefredakteur dieser Zeitschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die deutsche Übersetzung der Dissertation von Akademiemitglied [[Elena Ceaușescu]], der Gemahlin des rumänischen Staats- und Parteichefs [[Nicolae Ceaușescu]], welche 1987 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Stereospezifische Polymerisation von Isopren&amp;#039;&amp;#039; im [[VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie]] erschien, steuerte Kolditz das Vorwort bei.&amp;lt;REF&amp;gt;[[Thomas Kunze]]: &amp;#039;&amp;#039;Nicolae Ceauşescu: Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Links, Berlin 2000, ISBN 3-86153-211-5, S. 239 ([https://www.google.de/books/edition/Nicolae_Ceau%C5%9Fescu/tOFIBR8pWMYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PA239&amp;amp;printsec=frontcover Online]).&amp;lt;/REF&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buchpublikationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Radiochemie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gustav Hertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Kernphysik, Band III, Angewandte Kernphysik.&amp;#039;&amp;#039; B. G. Teubner Verlagsgesellschaft, Leipzig 1962.&lt;br /&gt;
* Hrsg.: Włodzimierz Trzebiatowski: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der anorganischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1963, 6. Auflage 1970 (Übersetzung aus dem Polnischen).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Halides of Arsenic and Antimony.&amp;#039;&amp;#039; In: H. J. Emeleus und A. G. Sharpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Advances in Inorganic Chemistry and Radiochemistry]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 7. Academic Press, New York/London 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Halides of Arsenic and Antimony.&amp;#039;&amp;#039; In: Gutmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Halogen Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 2. Academic Press New York/London 1967.&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Anorganikum: Lehr- und Praktikumsbuch der anorganischen Chemie; mit einer Einführung in die physikalische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1967, 12. Auflage 1989; Johann Ambrosius Barth Verlag, Leipzig-Berlin-Heidelberg, 13. Auflage 1993. Russische Übersetzung: Mir Verlag, Moskva 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verbindungen von Niob und Tantal.&amp;#039;&amp;#039; In: Niedenzu, Lexington, Kentucky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Houben-Weyl, Methodicum Chimicum.&amp;#039;&amp;#039; Band VIII. Georg Thieme Verlag, Stuttgart und  Academic Press, New York/London 1974 (auch engl. Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;Compounds of Nb and Ta&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* mit Günter Kauschka: &amp;#039;&amp;#039;Austauschreaktionen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuere Entwicklungen der anorganischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1974.&lt;br /&gt;
* Hrsg. und Mitautor: &amp;#039;&amp;#039;Anorganische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; (Lehrbuch). Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1978, 3. Auflage 1990. Polnische Übersetzung, Warschau 1994.&lt;br /&gt;
* mit Jurij Alexandrovič Buslaev und Eleonora Alexandrovna Kravčenko: &amp;#039;&amp;#039;Nuclear quadrupole resonance in inorganic chemistry.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Perfluorohalogenoorgano Compounds of Main Group Elements.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gmelin Handbook of Inorganic and Organometallic Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; 8th Edition, 2nd  Supplement, Vol. 1. Springer Verlag 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lindenuniversität 1945 bis 1990 – Wiederaufbau, Konsolidierung und Turbulenzen in der Chemie, das Prorektorat für Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Girnus und Klaus Meier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Humboldt-Universität Unter den Linden 1945 bis 1990.&amp;#039;&amp;#039; S. 239–248. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Preparation of Fluorine-Containing Molecular Halides and Heteropolar Salts with Elements of Group 15 and Niobium and Tantalum Halides; Fluoro and Fluorohydroxy Complexes of As, Sb and Sn.&amp;#039;&amp;#039; In: ed. by Herbert W. Roesky: &amp;#039;&amp;#039;Efficient Preparations of Fluorine Compounds.&amp;#039;&amp;#039; A John Wiley &amp;amp; Sons, Inc. Publication 2013, S. 108–120.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschriftenbeiträge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen in internationalen Zeitschriften sowie besonders in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie]]&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Chemie]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften, Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1965–1990 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des [[Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen der DDR|Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen]] (MHF)&lt;br /&gt;
* 1969 Korrespondierendes Mitglied der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften|Deutschen Akademie der Wissenschaften]] (DAW)&lt;br /&gt;
* 1971 Ehrenmitglied der Tschechoslowakischen Chemischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
* 1972 [[Nationalpreis der DDR]], III. Klasse für Wissenschaft und Technik&lt;br /&gt;
* 1972 Ordentliches Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] (AdW)&lt;br /&gt;
* 1976 [[Clemens-Winkler-Medaille]] der [[Chemische Gesellschaft der DDR|Chemischen Gesellschaft der DDR]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.gdch.de/gdch/eps/preise/cgpreise/winkler.htm | wayback=20070614191639 | text=&amp;#039;&amp;#039;Clemens-Winkler-Medaille&amp;#039;&amp;#039;}}, Website der [[Gesellschaft Deutscher Chemiker]], abgerufen am 9. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980–1990 Mitglied des Wissenschaftlichen Rates des Forschungsprogramms Chemie der DDR, in diesem Programm Beauftragter für die Hauptforschungsrichtung (HFR) Anorganische Chemie.&lt;br /&gt;
* 1980–1990 Berater im Ministerium für Wissenschaft und Technik (MWT)&lt;br /&gt;
* 1983 [[Ehrendoktor|Ehrenpromotion]] (Dr. h. c.) der Bergakademie Freiberg/Sachsen&lt;br /&gt;
* 1984 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1988 Auswärtiges Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften der UdSSR]]&lt;br /&gt;
* 1989 Ehrenmitglied der Chemischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
* 1989 Ehrentitel [[Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
* 1992 Auswärtiges Mitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1993 Mitglied der [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]], 1996–2000 Stellvertretender Sekretar der Klasse Naturwissenschaften, 2000–2008 Vizepräsident&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=lothar-kolditz|lemma=Kolditz, Lothar|autor=[[Hubert Laitko]]|band=1|idNum=1820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Staatsrats der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder der Volkskammer der DDR (9. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik (1970–1979)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lothar Kolditz|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|135933315}}&lt;br /&gt;
* [https://leibnizsozietaet.de/zum-95-geburtstag-unseres-mitglieds-prof-dr-lothar-kolditz/ Zum 95. Geburtstag unseres Mitglieds Prof. Dr. Lothar Kolditz] bei der [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Nationalrates der Nationalen Front der DDR&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135933315|LCCN=n86852695|VIAF=85252938}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kolditz, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationale Front der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leibniz-Sozietät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kolditz, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker, Hochschullehrer und Politiker (parteilos), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Albernau]], [[Amtshauptmannschaft Schwarzenberg]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fürstenberg/Havel]], [[Landkreis Oberhavel|Oberhavel]], [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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