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	<title>Lothar Klünner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:47:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Kl%C3%BCnner&amp;diff=976464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Longino: Foto vom Grabdenkmal und Angabe zum Friedhof ergänzt</title>
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		<updated>2025-04-11T14:20:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto vom Grabdenkmal und Angabe zum Friedhof ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Klünner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1922]] in [[Berlin]]; † [[19. Oktober]] [[2012]] ebenda, alias &amp;#039;&amp;#039;Leo Kettler&amp;#039;&amp;#039; (als Schüttelreimer und als Verfasser anderer Schöpfungen der leichten Muse und seiner journalistischen Arbeiten)) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer literarischer Texte aus dem Französischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Klünner studierte Theologie, später Kunstgeschichte in Tübingen und Berlin. Schon in frühster Jugend schrieb er Gedichte. Seit 1946 übersetzte er v.&amp;amp;nbsp;a. [[René Char]], [[Paul Éluard]], [[Guillaume Apollinaire]], [[Iwan Goll]]. Viele Übersetzungen entstehen in Zusammenarbeit mit dem Dichter [[Johannes Hübner (Autor)|Johannes Hübner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1949 war er Mitarbeiter an der Kulturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Athena&amp;#039;&amp;#039;. Seine ersten Gedichten und Prosastücke wurden in der von K.O. Goetz herausgegebenen Kunst- und Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Meta&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.  Seit 1949 war er als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin tätig. Lothar Klünner arbeitete 1949 bis 1950 an den ersten Berliner Nachkriegskabaretts der &amp;#039;&amp;#039;Badewanne&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Femina Bar&amp;#039;&amp;#039; mit (&amp;#039;&amp;#039;Badewanne&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rationsstrich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Quallenpeitsche&amp;#039;&amp;#039;). Bei einem Aufenthalt in Frankreich begegnete er 1951 René Char, mit dem er über Jahrzehnte freundschaftlich verbunden blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Johann Thun|Titel=Der Kreis um das Jahrbuch &amp;#039;Speichen&amp;#039; als Vermittler des Surrealismus in Deutschland.|Hrsg=Karina Schuller, Isabel Fischer|Sammelwerk=&amp;quot;Der Surrealismus in Deutschland (?)&amp;quot; Interdisziplinäre Studien|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster|Ort=Münster|Datum=2017|Seiten=|ISBN=3-8405-0149-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1955 verdiente er seinen Lebensunterhalt vor allem als Autor für den Rundfunk, vor allem für [[RIAS]] Berlin und [[Sender Freies Berlin|SFB]], für die er etwa 1000 kleine und große Rundfunksendungen produzierte. Nach einem ersten eigenen Gedichtband (&amp;#039;&amp;#039;Gläserne Ufer&amp;#039;&amp;#039;, 1957) folgte die Mitherausgeberschaft des Jahrbuchs &amp;#039;&amp;#039;Speichen&amp;#039;&amp;#039; (1968–1971), das in der Öffentlichkeit allerdings kaum wahrgenommen wurde. Nach dem Tod seines Freundes Johannes Hübner gab Klünner den Johannes Hübner-Gedenkband &amp;#039;&amp;#039;Im Spiegel&amp;#039;&amp;#039; und mehrere postume Ausgaben der Gedichte Hübners heraus. Die von Johannes Hübner begründete [[Jeanne Mammen|Jeanne-Mammen]]-Gesellschaft verdankt ihren Erfolg auch der Mitarbeit von Lothar Klünner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturstiftung.de/jeanne-mammen Jeanne-Mammen bei Kulturstiftung der Länder]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Klünner Lothar 19-13.jpg|mini|330x330px|Grab auf dem [[Friedhof Schöneberg III]]]]&lt;br /&gt;
Spätere Gedichtveröffentlichungen: &amp;#039;&amp;#039;Wagnis und Passion&amp;#039;&amp;#039;, Pfullingen: 1960; &amp;#039;&amp;#039;Windbrüche&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: 1976; &amp;#039;&amp;#039;Gegenspur&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: 1977; &amp;#039;&amp;#039;Befragte Lichtungen&amp;#039;&amp;#039;, Waldbrunn: 1985; &amp;#039;&amp;#039;Die Rattenleier&amp;#039;&amp;#039;. Schüttelreime, Berlin, Aphaia: 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Klünner gehörte zu den wenigen deutschsprachigen Autoren, die sich bereits kurz nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] an der Literatur der internationalen Moderne, insbesondere der französischsprachigen Literatur orientierten und die Erfahrungen des [[Surrealismus]] verarbeitet haben. Als Nachdichter und Übersetzer hatte er großen Anteil an der Verbreitung der Texte des Surrealismus im deutschsprachigen Raum. Zum &amp;quot;literarischen Establishment&amp;quot; bewahrte Klünner Distanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Publikation der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Stumme Muse submarin&amp;#039;&amp;#039; (1997), die eine Auswahl von Liebesgedichten aus fünf Jahrzehnten Dichtung enthält, veröffentlichte er weitere Lyrikbände, so  den Band &amp;#039;&amp;#039;Geerdet&amp;#039;&amp;#039; mit Gedichten aus den Jahren 2000 bis 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhe fand er auf dem [[Friedhof Schöneberg III]] in der Stubenrauchstraße in [[Berlin-Friedenau]] (Abteilung 19, Nr. 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128814020}}&lt;br /&gt;
* [http://www.perlentaucher.de/buch/3005.html perlentaucher.de] Zitat aus Rezensionsnotiz zu &amp;#039;&amp;#039;Diese Nacht aus deinem Fleisch&amp;#039;&amp;#039; in [[Neue Zürcher Zeitung]] vom 26. August 2000 im [[Perlentaucher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128814020|LCCN=n86833893|VIAF=85798079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klunner, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klünner, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kettler, Leo (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Longino</name></author>
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