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	<title>Lothar Kühne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:51:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_K%C3%BChne&amp;diff=2907410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Don Enrico Palazzo: Erweiterung der Einleitung</title>
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		<updated>2022-07-28T21:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Erweiterung der Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Kühne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1931]] in [[Lauchhammer-Mitte|Bockwitz]]; † [[7. November]] [[1985]] im [[Bezirk Rostock]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Marxismus|marxistischer]] [[Kulturphilosophie|Kulturphilosoph]], Architekturtheoretiker und Hochschullehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kulturation.de/ki_1_thema.php?id=82 Horst Groschopp: Auf der Suche nach dem historischen Subjekt für sozialistische Kultur - Erinnerungen an die Arbeiterkulturforschung in der DDR. In: Kulturnation 1/2006.Online-Magazin]; {{Webarchiv|url=http://www.film-zeit.de/Film/12488/LA-ROTONDA-VINCENZA-IN-ERINNERUNG-AN-PROF-LOTHAR-KueHNE/ |wayback=20160504024349 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1971 bis 1982 war er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] [[Lehrstuhl]]inhaber für [[Dialektischer Materialismus|dialektischen]] und [[Historischer Materialismus|historischen Materialismus]] bzw. [[Marxistische Philosophie|marxistisch-leninistische Philosophie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kühne entstammte einer Arbeiterfamilie aus dem nördlichen [[Sachsen]]. 1949 konnte er über die [[Arbeiter-und-Bauern-Fakultät|Arbeiter- und Bauernfakultät]] in [[Halle (Saale)|Halle]] ein Studium aufnehmen. Nach dem Umzug nach Berlin studierte er von 1952 bis 1957 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]] Philosophie und Kunstgeschichte, u. a. bei [[Wolfgang Heise]] und [[Richard Hamann (Kunsthistoriker)|Richard Hamann]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Hirdina |Titel=Lothar Kühne |Hrsg= |Sammelwerk=Wer war Wer in der DDR? |Band=Bd. 1 |Nummer= |Auflage=5. Ausg. |Verlag=Ch. Links |Ort=Berlin |Datum=2010 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Abschluss war Kühne als Assistent im marxistisch-leninistischen Grundlagenstudium an der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]] tätig, wo er vom Architekturprofessor [[Georg Münter]] wichtige Anregungen für eigene architekturtheoretische Überlegungen erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Quitzsch |Titel=Diskussionen zum Funktionalismus in den 1970er und 1980er Jahren. Erinnerung an Lothar Kühne |Hrsg=Bernfried Lichtnau |Sammelwerk=Architektur und Städtebau im südlichen Ostseeraum von 1970 bis zur Gegenwart |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Lukas Verlag |Ort=Berlin |Datum=2007 |ISBN= |Seiten=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 kehrte er an die HU Berlin zurück, wo er zunächst Oberassistent wurde und 1965 promovierte. Zwei Jahre später wurde Kühne zum Dozenten ernannt, 1971 zum ordentlichen Professor für dialektischen und historischen Materialismus an der Sektion Marxismus-Leninismus. 1975 erfolgte die [[Promotion B]] über das Ästhetische als Faktor der Aneignung, des Eigentums und des gegenständlichen Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühne war schon während des Studiums Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Seine politischen Funktionen waren jedoch auch von kontroversen Auseinandersetzungen geprägt. 1953 wurde Kühne aus der Partei ausgeschlossen, 1958 wieder aufgenommen. 1980 wechselte er von der Sektion Marxismus-Leninismus zur Sektion marxistisch-leninistische Philosophie. 1982 wurde er aufgrund seiner [[Schizophrenie]] invalidisiert. Ende des Jahres 1985 nahm sich Lothar Kühne das Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thesen ==&lt;br /&gt;
Lothar Kühne stimulierte die Entwicklung der so genannten [[Berliner Ästhetik]] in der Architektur und Ästhetik der [[DDR]]. Sie sah im Unterschied zum gängigen [[Kunstzentrismus]] die gesellschaftlich hervorgebrachte Gegenständlichkeit sowie die räumlichen Beziehungen der Menschen als ihren bevorzugten Forschungsgegenstand an. Er plädierte für den [[Funktionalismus (Design)|Funktionalismus]] – den absoluten Vorrang der menschlichen Bedürfnisse in der Architektur – gegen [[Eklektizismus|eklektischen]] [[Historismus]] und gegen die im Westen dominierende Architekturströmung der [[Postmoderne Architektur|Postmoderne]]. Er wandte sich gegen die Stilisierung praktischer Gegenstände zu [[Kunstwerk]]en, die seit [[Marcel Duchamp]] die zeitgenössische Kunst sowie die grundsätzliche Debatte über den Kunstbegriff inspiriert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es [[Olaf Weber]] in seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Funktionalismus als DDR und Utopie&amp;#039;&amp;#039; formuliert, hielt „Lothar Kühne […] an der These fest, dass der Funktionalismus das ästhetische Formierungsprinzip des [[Sozialismus]] (bei ihm: des [[Kommunismus]]) sei.“&amp;lt;ref&amp;gt; Olaf Weber: [http://www.cloud-cuckoo.net/journal1996-2013/inhalt/de/heft/ausgaben/112/Beitraege/2.6%20%20%20Weber.pdf Funktionalismus als DDR und Utopie.] (PDF; 133&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
1990 produzierte das [[DEFA]]-Studio für Dokumentarfilme unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;La Rotonda, Vicenza – In Erinnerung an Prof. Lothar Kühne&amp;#039;&amp;#039; einen Dokumentarfilm, der das Werk Kühnes würdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.defa-stiftung.de/filme/filmsuche/la-rotonda-vicenza-in-erinnerung-an-prof-lothar-kuehne/ DEFA-Filmdatenbank] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Bestimmungsgeschichte des Begriffs sozialistische Architektur&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Architektur. Berlin 1959. H. 11. S. 633.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand und Raum. Über die Historizität des Ästhetischen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Fundus-Reihe]]&amp;#039;&amp;#039; Bd. 77/78, {{ZDB|254005-8}}). VEB Verlag der Kunst, Dresden 1981, [http://www.mxks.de/files/kommunism/LotharKuehne.GegenstandUndRaum.rtf.gz Online als gz-Archiv]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haus und Landschaft. Aufsätze&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Fundus-Reihe]]&amp;#039;&amp;#039; Bd. 94/95 [recte 97/98]). VEB Verlag der Kunst, Dresden 1985.&lt;br /&gt;
* Das Ästhetische als Faktor der Aneignung und des Eigentums. Zur Bestimmung des gegenständlichen Verhaltens: Arbeiten zur Philosophie, Kunst und Architekturtheorie. Dissertation B, Humboldt-Universität. 2 Bde., Berlin 1975.&lt;br /&gt;
* Zu erkenntnistheoretischen und ästhetischen Problemen der Architekturtheorie. Dissertation, Humboldt-Universität, Berlin 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Brie]], [[Karin Hirdina]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Lothar Kühne. Von der Qual, die staatssozialistische Moderne zu leben&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner Debatte&amp;#039;&amp;#039;). Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Forschung und Publizistik, Berlin 1993, ISBN 3-929666-04-9.&lt;br /&gt;
* Martin Küpper, Thomas Möbius (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ästhetik des Kommunismus – Lothar Kühne&amp;#039;&amp;#039;. Themenschwerpunkt in: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Debatte Initial]]&amp;#039;&amp;#039; 30 Jg. (2019), Heft 2, ISBN 978-3-947802-24-1.&lt;br /&gt;
* Heinz Quitzsch: &amp;#039;&amp;#039;Diskussionen zum Funktionalismus in den 1970er und 1980er Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: Bernfried Lichtnau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Städtebau im südlichen Ostseeraum von 1970 bis zur Gegenwart. Entwicklungslinien – Brüche – Kontinuitäten&amp;#039;&amp;#039; [Publikation der Beiträge zur kunsthistorischen Tagung, veranstaltet vom Caspar-David-Friedrich-Institut, Bereich Kunstgeschichte, der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 15.–17. April 2004]. Lukas Verlag, Berlin 2007, S. 19–34.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=lothar-kuehne|lemma=Lothar Kühne|autor=Heinz Hirdina|band=1|idNum=1955}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119149532|LCCN=n/82/48548|VIAF=50567158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhne, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturtheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturphilosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kühne, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lauchhammer-Mitte|Bockwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]], Deutsche Demokratische Republik&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Don Enrico Palazzo</name></author>
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