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	<title>Lothar Hermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T16:21:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Hermann&amp;diff=2588708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RAL1028: Folter nennt die Referenz nicht. /* Enttarnung Adolf Eichmanns */</title>
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		<updated>2026-04-11T12:28:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Folter nennt die Referenz nicht.  &lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Enttarnung Adolf Eichmanns&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LOTHAR HERMANN 1935.jpg|mini|Lothar Hermann, 1935]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Hermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[11. November]] [[1901]] in [[Quirnbach (Westerwald)|Quirnbach]];&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Stangneth: &amp;#039;&amp;#039;Eichmann vor Jerusalem: das unbehelligte Leben eines Massenmörders.&amp;#039;&amp;#039; Arche-Verlag, 2011, ISBN 978-3-7160-2669-4, S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt; gestorben am [[6. Juli]] [[1974]] in [[Coronel Suárez]], [[Argentinien]]) war ein [[Geschichte der Juden in Deutschland|deutscher Jude]] und [[KZ]]-Überlebender, der maßgeblich zu [[Adolf Eichmann]]s Enttarnung in [[Buenos Aires]] beitrug, die schließlich zu dessen Entführung und Verurteilung führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Lebensstationen und Exil ===&lt;br /&gt;
Hermann wurde 1901 als dritter Sohn des Viehhändlers Max Hermann und seiner Frau Sophie im kleinen Ort [[Quirnbach (Westerwald)|Quirnbach]] im [[Westerwald]] geboren. Von seinen elf Geschwistern verstarben einige früh.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.anajnu.cl/lothar.htm|title=Historia de vida de Lothar Hermann|accessdate=2016-03-05|last=Brenman|first=Darío|language=spanisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Schule absolvierte er in [[Wittlich]] beim jüdischen Textilhaus Stulz eine kaufmännische Lehre und arbeitete anschließend in einem [[Inkassounternehmen (Deutschland)|Inkassobüro]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.deutschlandfunk.de/der-held-aus-quirnbach-die-spate-ehrung-des-lothar-herman.media.36277ed04e1e4d5b1232e0e97e9de7e8.pdf|title=Der Held aus Quirnbach: Die späte Ehrung des Lothar Hermann|accessdate=2016-03-05|last=Weber|first=Gaby|date=2013-02-26|archiveurl=https://web.archive.org/web/20210613195507/http://www.deutschlandfunk.de/der-held-aus-quirnbach-die-spate-ehrung-des-lothar-herman.media.36277ed04e1e4d5b1232e0e97e9de7e8.pdf|archivedate=2021-06-13|offline=yes|archivebot=2022-12-08 11:32:09 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab seiner Lehrzeit war er möglicherweise Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Obwohl kein [[Zionismus|Zionist]], soll er zusammen mit seinem Bruder Ludwig regelmäßig Devisen von [[Deutschland]] nach [[Frankreich]] geschmuggelt haben, um [[Jischuv|Juden]] in [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] zu unterstützen. Dabei fiel er mehrfach polizeilich auf. 1935 wurde er bei einem weiteren Devisenschmuggel nach Frankreich mit 90 [[Reichsmark]] [[in flagranti]] ertappt, von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und wegen Verdachts auf [[Spionage]] im [[KZ Dachau]] inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gaby Weber: Eichmann wurde noch gebraucht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Das Neue Berlin, Berlin 2012, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde er schwer misshandelt und verlor durch Schläge die Sehkraft eines Auges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner KZ-Haftentlassung verließ Hermann Deutschland im August 1936 in Richtung [[Niederlande]]. Dort lernte er seine spätere nichtjüdische Frau Marta Waldmann kennen. Im Dezember 1938 emigrierte er mit seiner Frau über [[Rotterdam]] nach [[Montevideo]] ([[Uruguay]]) und zog dann nach Argentinien weiter. 1942 wurde seine Tochter Silvia geboren, die jedoch nicht im [[Jüdische Religion|jüdischen Glauben]] erzogen wurde. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] wurde, mit Ausnahme seines Bruders Hugo und drei weiterer Angehöriger, seine [[Holocaust|gesamte Familie ermordet]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Isser Harel]]: &amp;#039;&amp;#039;The House on Garibaldi Street.&amp;#039;&amp;#039; Frank Cass Publishers, London 1997, ISBN 0-7146-4754-3, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20376/Quirnbach%20Lothar%20Hermann.pdf|title=Späte Anerkennung für die Enttarnung Adolf Eichmanns: Zur Geschichte des deutschen Juden Lothar Hermann aus Quirnbach|accessdate=2016-03-05|last=Schmit|first=Franz-Josef|format=PDF|language=spanisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Enttarnung Adolf Eichmanns ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lebte Hermann als staatenloser Jude in [[Olivos]] im Ballungsraum von [[Buenos Aires]]. Als Rentenberater trat er&amp;amp;nbsp;– obwohl nie promoviert&amp;amp;nbsp;– mit Doktortitel auf und beriet deutsch-jüdische Emigranten bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche auf „Wiedergutmachung“. Argentinien war während der [[NS-Diktatur]] zum drittwichtigsten Exilland für europäische Juden geworden. Während der Präsidentschaft [[Juan Perón]]s gelangten vermehrt aber auch geflohene Täter des NS-Regimes nach Argentinien, die unter Perón bis zu seinem Sturz 1955 nichts zu befürchten hatten. Auch in den Folgejahren zeigte Argentinien wenig Interesse, die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] deutschen Verbrecher zu verfolgen und auszuliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 traf Hermanns damals 12-jährige Tochter Silvia im Stadtteilkino York zufällig auf Eichmanns ältesten Sohn Klaus, der zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt war. Die Umstände, unter denen Silvia bzw. Lothar Hermann den Verdacht schöpften, bei  &amp;#039;&amp;#039;Klaus&amp;#039;&amp;#039; handele es sich um den Sohn [[Adolf Eichmann]]s, werden in verschiedenen Quellen unterschiedlich beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1954 gab Hermann seine Vermutungen zuerst der jüdischen Gemeinde in Buenos Aires und dann der DAIA (&amp;#039;&amp;#039;Delegacion de Asociaciones Israelitas Argentinas&amp;#039;&amp;#039;), der jüdischen politischen Dachorganisation in Argentinien, weiter, die aber nicht darauf reagierten. Spätestens 1957 leitete Hermann seine Information an den deutschen Staatsanwalt [[Fritz Bauer]] weiter und auch an [[Tuviah Friedman]], der von [[Israel]] aus versuchte, Nazi-Verbrecher zu ermitteln, aber bei der weiteren Kontaktaufnahme mit Hermann von den israelischen Behörden massiv behindert wurde. Fritz Bauer, der zu diesem Zeitpunkt in [[Hessen]] als [[Generalstaatsanwalt]] arbeitete, gab diese Information seinerseits auf geheimem Weg an den israelischen Auslandsgeheimdienst [[Mossad]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Mossad-Missionen nach Buenos Aires 1957/1958 jedoch erzielten keine Ergebnisse; der Geheimdienst zweifelte an Hermanns Tipps, der inzwischen auf seinem anderen Auge an [[Grauer Star|Grauem Star]] erkrankt und nahezu blind war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Ronen Steinke]] |url=https://www.juedische-allgemeine.de/politik/auf-der-richtigen-faehrte/ |titel=Auf der richtigen Fährte |datum=2020-05-07 |sprache=de |abruf=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst auf konstanten Druck Fritz Bauers hin und nach einem weiteren Hinweis von [[Gerhard Klammer]] gab Ben Gurion im Dezember 1959 den Befehl zur Entführung von Eichmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bettina Stangneth, Willi Winkler |Titel=Der Mann, der Adolf Eichmann enttarnte |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Nummer=192 |Datum=2021-08-21 |Seiten=11–13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Agenten entführten Eichmann 1960 schließlich nach Israel, wo ihm 1961 der [[Eichmann-Prozess|Prozess]] gemacht und er nach seiner Verurteilung 1962 [[Hinrichtung|hingerichtet]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Hermann forderte 1961 postalisch von der israelischen Regierung die ausgelobte Belohnung von 10.000 Dollar für Eichmanns Ergreifung. Die Regierung lehnte dies ab, da diese Summe durch Tuviah Friedman ausgesetzt worden sei, nicht jedoch offiziell durch den Staat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jta.org/archive/lothar-hermann-dead-at-72 |titel=Lothar Hermann Dead at 72 |werk=Jewish Telegraphic Agency |datum=1974-07-08 |sprache=en-US |abruf=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Gaby Weber drohte Hermann daraufhin damit, „schwere Verbrechen“ der Entführer anzuzeigen, denn die Entführung sei „mit Erpressung und Täuschung verbunden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.laizquierdadiario.com/Historia-de-vida-de-Lothar-Hermann-El-verdadero-cazador-de-Adolf-Eichmann |titel=Historia de vida de Lothar Hermann: el verdadero cazador de Adolf Eichmann |sprache=es |abruf=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. März 1961 wurde Hermann von der argentinischen Polizei verhaftet. Angeblich hatte diese den Hinweis erhalten, es handle sich bei ihm um den in Argentinien vermuteten KZ-Arzt [[Josef Mengele]]. Im argentinischen Gefängnis misshandelt, brachte erst ein Vergleich der Fingerabdrücke nach 14 Tagen Aufklärung und Hermann kam frei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gaby Weber]]: [https://www.dw.com/de/sp%C3%A4te-ehre-f%C3%BCr-enttarner-eichmanns/a-16282416 &amp;#039;&amp;#039;Späte Ehre für Enttarner Eichmanns.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Deutsche Welle]], 4. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermanns Familie war laut eigenen Angaben in den folgenden Jahren Ziel von Anfeindungen aus der deutschen Community, neben [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitischen]] Drohungen auch Drohungen von Menschen, die Hermann für Mengele hielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von dem Autor und Nazijäger Tuviah Friedman ausgesetzte Belohnung von 10.000 [[US-Dollar]] für die Ergreifung Eichmanns wurde zur Regierungszeit [[Golda Meir]]s 1972 an Hermann gezahlt, nachdem er erneut per Brief korrespondiert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;held&amp;quot;&amp;gt;[http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1992314/ &amp;#039;&amp;#039;Der Held aus Quirnbach.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;dradio.de&amp;#039;&amp;#039; 26. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Angst vor einem Racheakt floh Hermanns Tochter Silvia in die [[Vereinigte Staaten|USA]]. Bis zu seinem Tod im Juli 1974 in Argentinien traf Lothar Hermann seine Tochter nie wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bild.de/news/2010/nationalsozialismus/so-wurde-das-monster-enttarnt-13404252.bild.html &amp;#039;&amp;#039;So wurde Nazi-Monster Eichmann wirklich enttarnt.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;advokat&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,708362,00.html &amp;#039;&amp;#039;„Eichmanns Ende“ in der ARD: Teufels Advokat trifft Teufels Bürokrat.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Eichmanns Ende – Liebe, Verrat, Tod]].&amp;#039;&amp;#039; in der deutschsprachigen Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken und Bewertung ==&lt;br /&gt;
Weder Lothar Hermann noch seine Tochter Silvia sprachen je öffentlich über ihre Hinweisgabe zu Adolf Eichmann. Lothars Großnichte Liliana Hermann ist nach privaten Recherchen davon überzeugt, dass der Staat Israel die Hinweise ihres Großonkels absichtlich ignorierte. Ihre Ansichten kommen in mehreren Artikeln der Publizistin [[Gaby Weber]] zum Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/-/id=9212120/property=download/nid=8986864/b0zard/swr2-tandem-20120305-1920.pdf &amp;#039;&amp;#039;SWR2 Tandem – Manuskriptdienst: Der Kampf der Zwergin.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 78&amp;amp;nbsp;kB) auf: &amp;#039;&amp;#039;swr.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;held&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor und Regisseur [[Raymond Ley]] produzierte 2010 das [[Doku-Drama]] &amp;#039;&amp;#039;[[Eichmanns Ende – Liebe, Verrat, Tod]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;advokat&amp;quot; /&amp;gt; In ihrer Rezension kritisiert die FAZ, „das Familiendrama der Hermanns [sei] mit Fernsehfilmphantasie erfunden“. Dass Silvia Hermann keine Auskünfte gebe, solle von den Filmmachern respektiert werden, statt eine „Thriller-Dramaturgie“ zu erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dokudrama über Adolf Eichmann: Wie konnte er sich je unsichtbar machen? |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fernsehen/dokudrama-ueber-adolf-eichmann-wie-konnte-er-sich-je-unsichtbar-machen-1621026.html |Abruf=2021-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regisseur [[Chris Weitz]] inszenierte 2018 das Historiendrama &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Finale]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem Hermann von [[Peter Strauss (Schauspieler, 1947)|Peter Strauss]] verkörpert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Argentinien gehostete Website berichtet ausführlich über Hermann. Enthalten sind auch Fotos und Hinweise zur Ehrung seines Verdienstes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;historia&amp;quot;&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140519173651/http://lotharhermann.com.ar/de/category/historia/ &amp;#039;&amp;#039;Lothar Hermann, der Eichmann in Argentinien fand.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;lotharhermann.com.ar&amp;#039;&amp;#039;, 3. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- FOTO von LOTHAR HERMANN: Quelle ist der o.g. Artikel &amp;lt;ref&amp;gt;http://lotharhermann.com.ar/wp-content/uploads/2013/01/1.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt; In einem englischsprachigen Artikel auf einer von Jack Beckett verantworteten Website wird Lothar Hermann ebenfalls als explizit erster Informant und erste Quelle für den Eichmann-Wohnort genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.warhistoryonline.com/featured-article/the-incredible-james-bond-tactics-used-by-israeli-spies-to-capture-nazi-adolf-eichmann-in-south-america.html |wayback=20130329090401|text=&amp;#039;&amp;#039;The incredible James Bond tactics used by Israeli spies to capture Nazi Adolf Eichmann in South America.&amp;#039;&amp;#039;}} auf: &amp;#039;&amp;#039;warhistoryonline.com&amp;#039;&amp;#039;, 18. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Erst 1972 bewilligte Golda Meir, die israelische Premierministerin, die Auszahlung der versprochenen Belohnung. Sie erkannte damit an, dass die Entdeckung von Adolf Eichmann auf Lothar Hermann zurückgegangen ist. 1974 starb er in Coronel Suarez, wo er begraben wurde. Aber erst am 13.&amp;amp;nbsp;August 2012 wurde Lothar Hermann posthum vom Staat Israel geehrt&amp;amp;nbsp;– als Person, die Eichmann entdeckte, ihn verfolgte und seine Verhaftung beschloss. Sechs Wochen später, am 28. September 2012, ehrte Ricardo Moccero, Bürgermeister der Stadt Coronel Suarez, Lothar Hermann, der seine letzten Lebensjahre in dieser Stadt verbracht hatte. Liliana Hermann, die Großnichte und seine früheren Nachbarn sowie die jüdische Gemeinde von Coronel Suarez waren anwesend, als eine Gedenktafel übergeben und an die Ungerechtigkeiten, die Lothar Hermann erleben musste, erinnert wurde. Lange Zeit blieb das Grab namenlos, jetzt wurde es gepflegt und auf dem Grabstein sein Name angebracht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;historia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Anm: Wo ist der Bezug zu Lothar Hermann? -- Auf Basis der mitgeschnittenen Verhöre und Verhandlungen von Adolf Eichmann erarbeitete der israelische Regisseur [[Eyal Sivan]] 1999 den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Ein Spezialist&amp;#039;&amp;#039;, der von der [[Wien]]er Firma [[Lotus Film]] produziert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15045827.html &amp;#039;&amp;#039;Eichmann war von fürchterlicher Komik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 45/1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pk05176-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118983067|LCCN=nr99012100|VIAF=34376468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermann, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Argentinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adolf Eichmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hermann, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-jüdischer Holocaust-Überlebender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Quirnbach (Westerwald)|Quirnbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Coronel Suárez]], [[Argentinien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RAL1028</name></author>
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