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	<title>Lothar Cremer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:12:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Cremer&amp;diff=1218468&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-12-19T10:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:License Cremer.jpg|miniatur|Lizenz für den Betrieb eines Gewerbes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Firmenschild Cremer.jpg|miniatur|Das damalige Firmenschild]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Cremer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. August]] [[1905]] in [[München]]; † [[16. Oktober]] [[1990]] in [[Miesbach]]) war ein deutscher Elektrotechniker und Akustiker. Cremer verfasste mehrere Bücher zum Thema [[Akustik]] und gilt als einer der führenden Wissenschaftler des [[20. Jahrhundert]]s auf dem Gebiet der Technischen Akustik. Seit 1992 trägt der Nachwuchspreis der [[Deutsche Gesellschaft für Akustik|Deutschen Gesellschaft für Akustik]] ihm zu Ehren den Namen &amp;#039;&amp;#039;Lothar-Cremer-Preis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lothar Cremer wurde in München, als Sohn von [[Max Cremer]], Professor für [[Physiologie]] an der Universität in München, und Mutter Elisabeth, geb. Rothmund, geboren. Er hatte einen acht Jahre älteren Bruder [[Hubert Cremer]] (1897–1983) und eine fünf Jahre ältere Schwester [[Erika Cremer]] (1900–1996). Hubert Cremer wurde später ordentlicher Professor der Mathematik an der [[Technische Hochschule Aachen|TH Aachen]] und seine Schwester Professorin für physikalische Chemie an der [[Universität Innsbruck]]. Als Cremer sechs Jahre alt war, zog die Familie nach Berlin. Sein Vater wurde dort Professor an der Universität. Am Kriegsende verschlug es Cremer mit seiner Familie nach [[Sielenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cremer spielte sehr gut [[Bratsche]] und wurde unterrichtet vom Virtuosen [[Oskar Sala]], [[Trautonium]]. Er schwankte bei seiner Berufswahl zwischen Berufsmusiker und [[Ingenieur]]. Deshalb arbeitete er nach dem Abitur vorübergehend bei der [[AEG]] und entschied sich dann für das Studium der [[Elektrotechnik]]. 1938 heiratete Cremer im [[Freiburger Münster]]. Der Ehe entsprossen drei Kinder: Cordula, Michael und Andreas. Michael wurde Professor wie sein Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 legte er an der Technischen Hochschule Berlin die Diplom-Prüfung in Elektrotechnik ab. Seine Diplomarbeit &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie der Frequenzabhängigkeit eines Wechselstromkreises mit Gleichstromgerät und Trockengleichrichter&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Franz Heinrich Ollendorff]] betreut. 1933 folgte die Promotion unter [[Carl Ramsauer]] und [[Erwin Meyer (Physiker)|Erwin Meyer]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Schallabsorption in porösen Wänden.&amp;#039;&amp;#039; 1940 habilitierte er sich an der [[Technische Hochschule Berlin|TH Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 erhielt Lothar Cremer die Genehmigung und Lizenz der amerikanischen Besatzungsmacht, ein Gewerbe als beratender Ingenieur für Schalltechnik im Hochbau in München zu betreiben. Das Unternehmen firmiert heute unter dem Namen [[Müller-BBM]]. Es wurde 1958 von Cremer’s Schüler [[Helmut A. Müller (Akustiker)|Helmut A. Müller]] (1930–2015) übernommen und nahm 1962 weitere Partner auf, unter anderem den Schüler von Cremer [[Manfred Heckl]] und [[Leo Beranek]] (von Bolt, Beranek and Newman, BBN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 lehrte er in München an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] und der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule]]. 1951 wurde er außerplanmäßiger Professor. In seiner Münchner Zeit wirkte Cremer unter anderem zum ersten Mal beim Bau eines großen Konzertsaales mit, dem früheren Thronsaal in der zerstörten [[Münchner Residenz]]. Dieser Raum – wegen der flandrischen Wandteppiche mit den Taten des [[Herakles|Herkules]] heute als [[Herkulessaal|Herkules-Saal]] bezeichnet – fasst 1200 Personen und war der erste mit frei hängenden [[Reflexion (Physik)|Reflektoren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 erhielt Cremer den Ruf an die [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]], wo er ordentlicher Professor und Direktor des neu gegründeten Instituts für Technische Akustik (ITA) wurde. 1960 wurde er außerdem Direktor des [[Heinrich-Hertz-Institut]]s. 1970 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 wurde er [[Emeritus|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 erhielt Cremer die [[Wallace Clement Sabine Medal]] und 1989 die [[Gold Medal]] von der [[Acoustical Society of America]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Cremer wurde auf dem Waldfriedhof in [[Miesbach]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wissenschaftlichen Grundlagen der Raumakustik.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Geometrische Raumakustik.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit Helmut A. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die wissenschaftlichen Grundlagen der Raumakustik.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Wellentheoretische Raumakustik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Statistische Raumakustik.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wissenschaftlichen Grundlagen der Raumakustik.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Wellentheorethische Raumakustik. Physik und Technik der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physik der Geige.&amp;#039;&amp;#039; Hirzel, Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Festkolloquium zu Prof. Lothar Cremers 100. Geburtstag. ITA TU Berlin, 25. November 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116725524}} &amp;lt;!-- Titel werden zugeordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116725524}} &lt;br /&gt;
* [https://cp.tu-berlin.de/person/1850 Lothar Cremer] im Catalogus Professorum der Technischen Universität Berlin&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [https://www.dega-akustik.de/DEGA-Infos/Cremerpreis Lothar-Cremer-Preis] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116725524|LCCN=n/50/18630|VIAF=36997976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cremer, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Miesbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cremer, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Elektrotechniker und Akustiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Miesbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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