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	<title>Lothar Baier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_Baier&amp;diff=146717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-10-04T13:37:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Schriftsteller Lothar Baier. Zu anderen Personen siehe [[Lothar Beyer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar Baier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1942]] in [[Karlsruhe]]; † [[11. Juli]] [[2004]]&amp;lt;ref&amp;gt;nach einer anderen Quelle: [[10. Juli]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;Lothar Baier. In: [[Munzinger-Archiv]]. 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Montreal]], [[Kanada]]) war ein [[Deutschland|deutscher]]  [[Schriftsteller]], [[Literaturkritiker]] und Übersetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Lothar Baiers Vater Karl Baier war Gymnasialprofessor in Karlsruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-0247&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte [[Germanistik]], [[Philosophie]] und [[Soziologie]]. Neben längeren Aufenthalten in Frankreich, England, den USA und Kanada, lebte er überwiegend in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1962/1963 zählte Baier neben Gerd Hemmerich, Jochen Meyer, [[Wolf Wondratschek]] und [[Heinz Ludwig Arnold]] zum Redaktionskollegium des ersten Heftes der literaturwissenschaftlichen Zeitschrift [[Text + Kritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk beschäftigte sich Baier seit den 1970er Jahren vor allem kritisch mit den Nachwirkungen und der Verarbeitung des [[Nationalsozialismus]] sowie mit der frankophonen Kultur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auberg&amp;quot; /&amp;gt; Bei seinem Tod gehörte er auch in Frankreich „noch immer zu den bekanntesten deutschen Intellektuellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.nzz.ch/article9QAUL-1.279625 | titel=Der Zeit entfremdet. Zum Tod des Essayisten Lothar Baier | autor=Joachim Güntner | werk=NZZ | datum=2004-07-15 | zugriff=2019-02-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Baier publizierte zahlreiche Aufsätze in namhaften Zeitschriften – darunter dem [[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]], dem [[Kursbuch (Zeitschrift)|Kursbuch]] und [[TransAtlantik]], in späteren Jahren auch im [[Wespennest (Zeitschrift)|Wespennest]] –, arbeitete für den Rundfunk – insbesondere für den [[Deutschlandfunk]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Erinnerung an Lothar Baier und dessen Einordnung bei: {{Internetquelle | url=https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/verfahren-a-la-metternich | titel=„Rote Zelle“ entsorgt: Verfahren à la Metternich. Der Deutschlandfunk stellt unbequeme Literaturredakteure kalt | autor=[[Daniela Dahn]] | werk=der Freitag | seiten= | datum=2008-03-28 | zugriff=2011-07-02 | kommentar=Nr. 13, S. 5 | zitat=Unter dem neuen Namen ‚Andruck – das Magazin für politische Literatur‘ strahlt der Deutschlandfunk ab dem 7. April die bisherige Sendung ‚Politische Literatur‘ aus. Nicht nur der Name ändert sich, auch das Format wird angepasst. Die Presseerklärung des Kölner Senders verheimlicht jedoch die wichtigste ‚Anpassung‘: Den für das vielfach ausgezeichnete politische Feature zuständigen Redakteuren Karin Beindorff und Hermann Theißen, die auch die Politische Literatur über Jahre geprägt und sie zur interessantesten Sachbuchsendung im öffentlich-rechtlichen Hörfunk gemacht haben, wurde die redaktionelle Verantwortung entzogen. Sie sollen auch als Moderatoren nicht mehr zu hören sein. In ihren –&amp;amp;nbsp;im positiven Sinne&amp;amp;nbsp;– anstößigen Sendungen rezensierten Elisabeth Bronfen, Klaus Theweleit, Volker Ullrich, Norbert Frei, Hans-Martin Lohmann, Klaus Kreimeier, Daniel Cil Brecher, Elmar Altvater, Bernd Greiner, Lothar Baier und viele andere namhafte Vertreter der kritischen Publizistik. Man konnte dort ebenso sachkundige wie provokante Gespräche mit Heiner Müller, Wolfgang Engler, Hans-Ulrich Wehler, Christoph Butterwegge oder Edgar Wolfrum hören. Viele Beiträge wurden von Zeitungen und Zeitschriften nachgedruckt, manche, mitunter sogar ganze Sendungen, finden sich in Büchern wieder.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – und veröffentlichte regelmäßig Beiträge in Tages- und Wochenzeitungen, anfangs für den Literaturteil der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|F.A.Z.]], später für die [[Frankfurter Rundschau]], die [[die tageszeitung|taz]], die [[Süddeutsche Zeitung]], aber auch [[Le Monde diplomatique]]. Er war dreißig Jahre lang Mitarbeiter der [[Die Zeit|Zeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2004/30/Lothar_Baier &amp;#039;&amp;#039;Lothar Baier&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 30/2004, Nachruf&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Fall der Berliner Mauer arbeitete er insbesondere für den [[der Freitag|Freitag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=31548505|Titel=Gestorben|Jahr=2004|Nr=30|Seiten=154}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1984 schrieb er für die Schweizer Wochenzeitung [[Die Wochenzeitung|WoZ]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;woz_keller&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.woz.ch/artikel/archiv/10284.html | titel=Nachruf. Ein Schweigen aus Montreal | autor=Stefan Keller | werk=WoZ| datum=2004-07-22 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20040820165928/http://www.woz.ch/artikel/archiv/10284.html | archiv-datum=2004-08-20 | zugriff=2011-07-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1997 bis 2003 war er dort Redakteur und seit Januar 1998 für das Gesellschaftsressort verantwortlich, das damals viel beachtet wurde. Im Zuge des Relaunchs der Zeitung schied er aus der Redaktion aus, weil die von ihm betreute Seite gestrichen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freitag&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/geteilte-geschichte | titel=Nachruf: Geteilte Geschichte. Lothar Baier und das Ende der Freundschaft | autor=Erich Hackl | werk=Freitag | datum=2004-07-23 | zugriff=2011-07-02 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baier übersetzte [[Jules Verne]], [[Jean-Paul Sartre]] (dessen literarisches Werk er auch in der deutschen Fassung herausgab), [[Paul Nizan]], [[André Breton]] und [[Georges Simenon]] aus dem Französischen ins Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren publizierte er sein essayistisches Werk auch in Buchform, beginnend mit dem Band &amp;#039;&amp;#039;Französische Zustände&amp;#039;&amp;#039;, der im Jahr 1982 bei der [[Europäische Verlagsanstalt|Europäischen Verlagsanstalt]] erschien und in dem er sich mit der französischen Gesellschaft im Übergang zur Präsidentschaft von [[François Mitterrand]] beschäftigte. Manche hielten es für sein „wichtigstes Buch“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rundschau&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.lyrikwelt.de/hintergrund/baier-bericht-h.htm|titel=Ohne Chef auf eigene Rechnung. Ein bedingungsloser Aufklärer: Zum Tod des Frankfurter Schriftstellers und Intellektuellen Lothar Baier|autor=Rudolf Walther|werk=Frankfurter Rundschau | datum=2004-07-15|zugriff=2019-10-03|kommentar=Nachruf|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110119155141/http://www.lyrikwelt.de/hintergrund/baier-bericht-h.htm|archiv-datum=2011-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der deutschen Perspektive dominierten in dieser Zeit beim Blick nach Frankreich die [[postmoderne]]n Philosophen, aber auch der Aufstieg der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] um [[Jean-Marie Le Pen|Le Pen]]. Ein kritisches Fazit der Ära Mitterrand zog er in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Firma Frankreich. Eine Betriebsbesichtigung&amp;#039;&amp;#039;, das 1988 im [[Verlag Klaus Wagenbach]] erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die taz verfolgte Baier 1987 den Prozess über [[Klaus Barbie]] in Lyon. Als einziger deutscher Journalist berichtete er acht Wochen lang über jeden Verhandlungstag, von der ersten Sitzung bis zur Urteilsverkündung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rundschau&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;woz_keller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Buch über die Verfolgung der [[Katharer]] (1984) und seine Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Jahresfrist&amp;#039;&amp;#039; (1985) zeigen, wie weit gespannt seine Interessen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rundschau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 trat Baier aus dem [[PEN-Zentrum Deutschland|bundesdeutschen P.E.N.]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 nahm Baier Gastprofessuren an der [[Universität Montreal]] wahr, wohin er 2001 übersiedelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;freitag&amp;quot; /&amp;gt; Er fühlte sich im deutschen literarischen Betrieb zunehmend ausgegrenzt, weil er die Folgen des Zusammenschlusses der beiden deutschen Staaten kritisch sah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;literaturkritik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=7294&amp;amp;ausgabe=200408&lt;br /&gt;
| titel=Tod eines Unzeitgemäßen. Abschied von Lothar Baier (1942–2004)&lt;br /&gt;
| autor=Jörg Auberg | werk=literaturkritik.de | datum=2004-08-01 | zugriff=2011-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;woz_keller&amp;quot; /&amp;gt; Auf Vermittlung des damaligen &amp;#039;&amp;#039;Freitag&amp;#039;&amp;#039;-Mitherausgebers [[Christoph Hein]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;literaturkritik&amp;quot; /&amp;gt; publizierte er 1993 im Berliner Aufbau Verlag einen Band mit zeitkritischen Arbeiten zu diesen Jahren (&amp;#039;&amp;#039;Die verleugnete Utopie&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baier schied in Montreal durch [[Suizid|Freitod]] aus dem Leben, bedingt durch [[Depression]]en, an denen er lange Zeit erkrankt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rundschau&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.freitag.de/kultur/0431-nachruf | titel=Geteilte Geschichte. Lothar Baier und das Ende der Freundschaft | autor=Erich Hackl | werk=der Freitag | datum=23. Juli 2004 | zugriff=2011-07-02 | kommentar=Nachruf }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;woz_keller&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde am 11. Juli 2004 in seiner Wohnung aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen, Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Jean-Améry-Preis]] für Essayistik, 1982&lt;br /&gt;
* [[Johann-Heinrich-Merck-Preis]] für literarische Kritik und Essay der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]], 1989&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Baier war »68iger«, wie man rückblickend sagt. Geblieben ist er der unnachgiebige Kritiker bestehender Verhältnisse – in Frankreich ebenso wie in der Bundesrepublik. [...] Diese Berichte und Analysen oder auch die Reportagen über die [[Mordfall Jean de Broglie|Ermordung des Deputierten de Broglie]] oder den [[Klaus Barbie#Barbie-Prozess|Barbie-Prozeß]] sind das Ergebnis konkreter Erfahrungen, gründlicher Recherchen und umfassender Lektüre.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Helmut Scheffel]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=Laudatio&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helmut Scheffel |url=https://www.deutscheakademie.de/de/auszeichnungen/johann-heinrich-merck-preis/lothar-baier/laudatio |titel=Laudatio |hrsg=Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung |datum=1989 |sprache=de |abruf=2025-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich-Mann-Preis]] der [[Akademie der Künste (Berlin)]], 1994&lt;br /&gt;
* [[Ordre des Arts et des Lettres|Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres]] des französischen Kulturministeriums, 1996&lt;br /&gt;
* [[Gerrit-Engelke-Preis]] der Stadt Hannover, 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salle Lothar-Baier&amp;#039;&amp;#039; (Lothar-Baier-Saal) an der [[Universität Montreal]], Veranstaltungsraum des „Centre canadien d’études allemandes et européennes“ CCEAE – Canadian Centre for German and European Studies CCGES&amp;quot;, eine Institution in Zusammenarbeit mit dem [[DAAD]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* als Hg.: &amp;#039;&amp;#039;Über [[Ror Wolf]]&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die große Ketzerei. Verfolgung und Ausrottung der [[Katharer]] durch Kirche und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Wagenbach, Berlin 1984, ISBN 3-8031-2108-6; Neuausg. ebd. 2001&lt;br /&gt;
* mit [[Norbert Seitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Unfähigkeit zu feiern. Der 8. Mai&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Neue Kritik]], Frankfurt am Main 1985, ISBN 978-3-8015-0199-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Französische Zustände. Berichte und Essays&amp;#039;&amp;#039;. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt 1982; überarb. und erw. Ausg. Fischer Taschenbuch, Frankfurt 1985, ISBN 3-596-24337-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahresfrist. Erzählung&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Firma Frankreich. Eine Betriebsbesichtigung&amp;#039;&amp;#039;. Wagenbach, Berlin 1988, ISBN 3-8031-2155-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gleichheitszeichen. Streitschriften über Abweichung und Identität&amp;#039;&amp;#039;. Wagenbach, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Un allemand né de la dernière guerre. Essai.&amp;#039;&amp;#039; Complexe, Brüssel 1985 u. ö.; wieder Calmann-Lévy, Paris 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volk ohne Zeit. Essay über das eilige Vaterland.&amp;#039;&amp;#039; Wagenbach, Berlin 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeichen und Wunder. Kritiken und Essays&amp;#039;&amp;#039;. Tiamat, Berlin 1990&lt;br /&gt;
* als Hg.: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Hein. Texte, Daten, Bilder&amp;#039;&amp;#039;. Luchterhand, Frankfurt am Main 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die verleugnete Utopie. Zeitkritische Texte&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau, Berlin 1993, ISBN 3-7466-0206-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostwestpassagen. Kulturwandel – Sprachzeiten&amp;#039;&amp;#039;. Antje Kunstmann, München 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keine Zeit. 18 Versuche über die Beschleunigung&amp;#039;&amp;#039;. Antje Kunstmann, München 2000 (auch in frz. und ital. Übers.)&lt;br /&gt;
* Lothar Baier, Pierre Filion (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anders schreibendes Amerika. Eine Anthologie der Literatur aus [[Quebec]] 1945–2000&amp;#039;&amp;#039;. [[Das Wunderhorn]], Heidelberg 2000, ISBN 3-88423-164-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was wird Literatur?&amp;#039;&amp;#039; Antje Kunstmann, München 2001, ISBN 3-88897-284-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruanda. Ein kanadischer Roman und der Bericht eines [[Roméo Dallaire|kanadischen Uno-Generals]] befassen sich mit der ruandischen Tragödie. Liebe in Zeiten des Genozids.&amp;#039;&amp;#039; [[WoZ]], 15. April 2004&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Ich gab dem Teufel die Hand.“ Liebe in Zeiten des Genozids. Ein kanadischer [[Gil Courtemanche|Ruanda-Roman]] und ein kanadisches Ruanda-Zeugnis.&amp;#039;&amp;#039; [[Der Freitag]], 30. April 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12240145X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.woz.ch/stefan-braendle/google-journalismus Google-Journalismus]. 22. Juli 2004. – Der letzte Text, den Lothar Baier für die WoZ verfasst hatte.&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20130827153741/http://www.kunstmann.de/person-7-7/lothar_baier-131/ Lothar Baier], Foto&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Jörg Auberg&lt;br /&gt;
 |Titel=Lothar Baier. Das essayistische Werk&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk= [[Kindlers Literatur Lexikon]]&lt;br /&gt;
 |Band=Bd. 1&lt;br /&gt;
 |Auflage=3.&lt;br /&gt;
 |Verlag=J. B. Metzler&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Jahr=2009&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-476-04000-8&lt;br /&gt;
 |Seiten=804}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12240145X|LCCN=n85113250|VIAF=97642853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baier, Lothar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Montreal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baier, Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, freier Publizist und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juli 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Montreal]], [[Kanada]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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