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	<title>Lothar (Wied) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:02:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lothar_(Wied)&amp;diff=1990948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GreenEyeTV: /* Erbfolge */ Link zur Herrschaft Isenburg-Braunsberg</title>
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		<updated>2025-02-15T23:59:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erbfolge: &lt;/span&gt; Link zur Herrschaft Isenburg-Braunsberg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arms of Wied until 1219.svg|mini|Wappen der Grafen zu Wied aus der Urkunde von 1218]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lothar von Wied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[1. März]] [[1244]] auf [[Burg Altwied|Burg Wied]]) war, als Nachfolger seines Bruders [[Georg (Wied)|Georg]], von 1219 bis 1243 regierender [[Graf]] zu [[Grafschaft Wied|Wied]] und von 1220 an auch [[kurköln]]ischer [[Vogt]] von [[Andernach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot;&amp;gt;[[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Landesgeschichte des Westerwaldes.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1958/1999, ISBN 3-922244-80-7, S. 253 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tullius&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Tullius: &amp;#039;&amp;#039;Die wechselvolle Geschichte des Hauses Wied.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Verlag Kehrein, Neuwied 2003, ISBN 3-934125-02-6, S. 18 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Lothar war ein Sohn von [[Dietrich I. (Wied)|Dietrich I. von Wied]]. Der Name seiner Mutter ist nicht bekannt. Der [[Kurtrier|Trierer]] [[Erzbischof]] und [[Kurfürst]] [[Theoderich von Wied|Theoderich II. von Wied]] (um 1170–1242) war einer seiner Brüder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tullius&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar heiratete 1220 Lukardis (Liutgard) von [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningen]] (†&amp;amp;nbsp;um 1235), Witwe des Grafen [[Simon II. (Saarbrücken)|Simon&amp;amp;nbsp;II. von Saarbrücken]]. Seine Ehefrau hatte aus der ersten Ehe sechs Kinder, ein Sohn ([[Heinrich II. von Saarbrücken|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]]) wurde Bischof in [[Bistum Worms|Worms]]. Lothars Ehe mit Lukardis blieb kinderlos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Januar 1218 wurde Lothar in einer Urkunde als Gerichtsherr genannt, das Gericht fand auf dem Schönfeld bei [[Heimbach-Weis|Heimbach]] statt. Hier hatte bereits [[Metfried (Wied)|Metfried]], ein Vorfahre Lothars und Gaugraf im [[Engersgau]], die [[Blutgerichtsbarkeit|Hohe Gerichtsbarkeit]] ausgeübt. Diese Urkunde von 1218 trug zum ersten Mal das gräflich-wiedische Wappensiegel in Form von fünf roten Schrägbalken auf goldenem Grund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tullius&amp;quot; /&amp;gt; Ein Jahr später findet sich ein Reitersiegel Lothars mit einem Vogelwappen. Dieser Vogel wird später als Pfau auf dem Wappen von 1218 getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Tod erlosch das erste Grafenhauses zu Wied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbfolge ==&lt;br /&gt;
Da Lothar kinderlos blieb und nach dem Tod seiner Ehefrau um 1235 außer seinem Bruder Theoderich auch alle anderen Brüder ohne Nachkommen verstorben waren, blieben als Erben die Söhne seiner beiden Schwestern:&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Theodora von Wied (urkundlich erwähnt zwischen 1182 und 1192) war verheiratet mit [[Bruno I. (Isenburg-Braunsberg)|Bruno I. von Isenburg]] (†&amp;amp;nbsp;1210), der sich später Herr zu [[Herrschaft Isenburg-Braunsberg|Braunsberg]] nannte; deren Söhne waren Bruno, Dietrich und Arnold.&lt;br /&gt;
* Isalda von Wied († 1223) war verheiratet mit [[Gottfried I. (Eppstein)|Gottfried I. von Eppstein]] (1189–1220); deren Söhne waren Gottfried, Gerhard und Siegfried.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der Vettern waren [[Arnold II. von Isenburg|Arnold von Isenburg]] (1190–1259), Erzbischof von [[Bistum Trier|Trier]], und [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried von Eppstein]] (1194–1249), Erzbischof von [[Bistum Mainz|Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. November 1240 schlossen die Isenburger und die Eppsteiner Vettern einen Vergleich. Darin wurde vereinbart, dass die „weltlichen Söhne“ der beiden verstorbenen Schwestern Theodora und Isalda die Grafschaft Wied gemeinschaftlich und ungeteilt besitzen sollten. Bei etwaigen Streitigkeiten war dem Schiedsspruch der „geistlichen Brüder“, die auch den Vergleich initiiert hatten, zu folgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wirtgen&amp;quot;&amp;gt;Philipp Wirtgen: [https://www.dilibri.de/rlb/content/zoom/80045 &amp;#039;&amp;#039;Neuwied und seine Umgebung in beschreibender, geschichtlicher und naturhistorischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039;] Heuser, Neuwied 1891, S. 178 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kurpfalz|Pfalzgraf]] [[Otto II. (Bayern)|Otto bei Rhein]] belehnte bereits 1238 die Brüder Bruno und Dietrich von Isenburg auf den Todesfall ihres Onkels Lothar mit der Grafschaft Wied und allen Gütern, die dieser vom Pfalzgrafen zu [[Lehnswesen|Lehen]] hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wirtgen&amp;quot; /&amp;gt;  Am 5. März 1243 übertrug Lothar seine Lehen an Bruno und Dietrich von Isenburg. Er starb am 1. März 1244.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Tullius: &amp;#039;&amp;#039;Die wechselvolle Geschichte des Hauses Wied.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Kehrein, Neuwied 2002, ISBN 3-934125-02-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.genealogy.net/vereine/ArGeWe/wewa6/Grafschaft_Neuwied/7_Die_wiedischen_Grafen.html | wayback=20140429050619 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die wiedischen Grafenhäuser&amp;#039;&amp;#039;}} bei genealogy.net. Auszug aus [[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Landesgeschichte des Westerwaldes&amp;#039;&amp;#039;, S. 250–262&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER  = [[Georg (Wied)|Georg von Wied]]&lt;br /&gt;
| AMT        = [[Grafschaft Wied|Graf von Wied]]&lt;br /&gt;
| ZEIT       = 1219–1243&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER = [[Bruno II. (Isenburg-Braunsberg)|Bruno II. von Braunsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lothar #Wied}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Wied)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des mittelalterlichen Adelsgeschlechts Wied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1244]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lothar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lothar von Wied&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Graf von Wied, Vogt von Andernach&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1244&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burg Altwied|Burg Wied]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GreenEyeTV</name></author>
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