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	<title>Lost-Penis-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lost-Penis-Syndrom&amp;diff=1239487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carol.Christiansen: Änderungen von 2A02:2454:856D:2800:CDDE:1AFA:8988:3528 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-01-31T15:43:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:2454:856D:2800:CDDE:1AFA:8988:3528&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:2454:856D:2800:CDDE:1AFA:8988:3528&quot;&gt;2A02:2454:856D:2800:CDDE:1AFA:8988:3528&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2A02:2454:856D:2800:CDDE:1AFA:8988:3528&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2A02:2454:856D:2800:CDDE:1AFA:8988:3528 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lost-Penis-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;lost penis syndrome&amp;#039;&amp;#039;, in etwa für „[[Syndrom]] des verlorenen [[Penis]]“, abgekürzt LPS) bezeichnet das Ausbleiben einer befriedigenden [[Geschlechtsorgan|genitalen]] Stimulation der Sexualpartner beim vaginalen [[Geschlechtsverkehr]] aufgrund einer dauerhaften Erweiterung der weiblichen [[Vagina des Menschen|Scheide]]. Infolgedessen spürt der Mann kaum Reibung und Gegendruck in der Scheide, woraus die Bezeichnung resultiert („der Penis fühlt sich wie im Niemandsland verloren an“). Nicht zuletzt, weil diese Situation wiederum zum Verlust der [[Erektion]] beim Mann führen kann, ist auch das Empfinden der Frau erheblich beeinträchtigt. Vielfach ist es beiden Partnern unmöglich, einen genitalen [[Orgasmus]] zu erreichen, was eine sexuelle Beziehung erheblich belasten und auch psychische Probleme bereiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Lost-Penis-Syndrom war zunächst nicht medizinisch definiert, sondern stammt ursprünglich aus der englischen Umgangssprache zur Beschreibung der dadurch ausgelösten Probleme. Über Internetforen u. ä. gelangte der Begriff schließlich auch ins Deutsche, wo man indes umgangssprachlich bis heute – nicht ganz unzutreffend – auch von einem „ausgeleierten“ [[Beckenboden]] der Frau spricht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/worueber-wir-nur-ungern-sprechen-was-hilft-wenns-untenrum-troepfelt_id_9548861.html |titel=Worüber wir nur ungern sprechen: Was hilft, wenn es untenrum tröpfelt |werk=Focus online |abruf=2022-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wienerin.at/node/29669 |titel=Ist zu viel Sex der Grund für das Lost Penis Syndrom? |werk=Wienerin |datum=2021-05-07 |sprache=de |abruf=2022-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sexualmedizinisch-pathologische [[Entität]] wurde die Symptomatik erst in jüngster Zeit von der Wissenschaft aufgegriffen und als [[Syndrom]] definiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elena Colonnello, Erika Limoncin, Giacomo Ciocca, Andrea Sansone, Daniele Mollaioli, Giancarlo Balercia, Hartmut Porst, Hui Zhang, Xi Yu, Yan Zhang, Emmanuele A Jannini |Titel=The Lost Penis Syndrome: A New Clinical Entity in Sexual Medicine |Sammelwerk=Sex. Med. Rev. |Nummer=10(1) |Datum=2022-01 |DOI=10.1016/j.sxmr.2021.08.001 |Seiten=113-129 |Online=https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34620562/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Als anatomisch-funktionelle Ursachen des Lost-Penis-Syndroms gelten eine fehlende Rückbildung der im Zusammenhang mit Geburten gedehnten Scheidenwände sowie eine krankhafte Erschlaffung der weiblichen [[Beckenboden]]muskulatur, wie sie ebenfalls im Gefolge von (insbesondere mehrfachen) Geburten auftreten kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaufmann: Die Gynäkologie. Springer-Verlag, 2. Auflage, S. 781. ISBN 3-540-25664-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich spielen hierbei auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Eine Erschlaffung des Beckenbodens kann jedoch auch unabhängig von Geburten vorliegen, etwa durch das Ausbleiben der [[Sexualhormone|Sexualhormon]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wirkungen nach der [[Menopause]] oder bei [[Lähmung|neurologischen Störungen]], aber als Folge starker Gewichtszunahme. Darüber hinaus gibt es angeborene Formen des LPS. Nicht selten ist das LPS mit [[Harninkontinenz]] bei der Frau kombiniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Da Störungen der sexuellen Funktion erheblich schambesetzt sind, ist die [[Dunkelziffer]] der Erkrankung wahrscheinlich hoch. Wissenschaftlich anerkannt ist jedenfalls, dass es sich um ein nicht nur ausnahmsweise auftretendes Phänomen handelt, und dass es nicht selten andere [[Sexuelle Dysfunktion|sexuelle Dysfunktionen]], auch auf Seiten des Partners, nach sich ziehen kann bzw. mit ihnen kombiniert ist. Nach der [[Ätiologie (Medizin)|Ätiologie]] lassen sich vier Untertypen des Syndroms identifizieren; demzufolge gibt es ein anatomisch bzw. funktionell verursachtes, verhaltensbedingtes, [[Psychopathologie|psychopathologisches]] und [[iatrogen]]es LPS, wobei natürlich auch Mischformen existieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Die Therapie erfolgt in Abhängigkeit vom jeweiligen Untertyp und umfasst ein breites Spektrum von Maßnahmen. Als wesentlich wird eine [[Tonus]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;steigerung des Beckenbodens angesehen, was durch Beckenbodentraining, aber gegebenenfalls auch durch plastisch-chirurgische Maßnahmen mit Straffung der Muskulatur und der Haltebänder geschehen kann. Auch die zusätzliche medikamentöse Therapie des männlichen Partners (z.&amp;amp;nbsp;B. mit [[PDE-5-Hemmer|Phosphodiesterasehemmern]] oder [[Testosteron]]) kann im Einzelfall zielführend sein. Bisweilen ist eine flankierende [[Psychotherapie]] zweckmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits einer chronischen Störung kann das Lost-Penis-Syndrom auch vorübergehend auftreten. Eine harmlose Erschlaffung der Muskulatur nach akuter Überbeanspruchung ist aber prinzipiell von einer pathologischen Dysfunktion verschieden, wenngleich umgangssprachlich nicht immer ein Unterschied gemacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20131205201308/http://www.wecarelife.at/gesundheit-medizin/der-beckenboden/schwangerschaft-und-geburt/ Zusammenhang von Beckenbodenerschlaffung und LPS]&lt;br /&gt;
* {{Cite web|url=https://medlexi.de/Lost-Penis-Syndrom|title=Lost-Penis-Syndrom|date=2021-11-11|accessdate=2022-08-15|work=Medlexi.de}}&lt;br /&gt;
* Der Beckenboden, Funktion, Anpassung, Therapie; Tanzberger/Kuhn/Möbs, Urban &amp;amp; Fischer 2004, ISBN 3-437-46930-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexuelle Dysfunktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vagina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carol.Christiansen</name></author>
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