<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lossa_%28Finne%29</id>
	<title>Lossa (Finne) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lossa_%28Finne%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lossa_(Finne)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T16:17:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lossa_(Finne)&amp;diff=433206&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Kraasch: /* Denkmäler und Kulturdenkmale */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lossa_(Finne)&amp;diff=433206&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-06T20:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Denkmäler und Kulturdenkmale&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Lossa&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Finne (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Finne&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/13/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/24/40/E&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 308&amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 16.05&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 797&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgem-finne.de/webNC/de/content/content.php?areaID=4&amp;amp;menuID=4&amp;amp;contentID=132&amp;amp;active_menu=4&amp;amp;vhm=&amp;amp;area=Gemeinden&amp;amp;menu=Gemeinde%20Finne&amp;amp;content=Lossa |titel=Lossa |werk=Webauftritt |hrsg=Verbandsgemeinde An der Finne |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2009-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06647&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 036377&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lossa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Finne (Gemeinde)|Finne]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Lossa liegt auf dem Höhenzug „[[Finne (Höhenzug)|Finne]]“ und erstreckt sich längs des Lossabaches, dessen Tal sich bei Lossa flach in das Plateau eintieft. Lossa führt den Namen des unmittelbar oberhalb des Dorfes entspringenden Baches. Der Ort liegt auf 292 Meter ü. NN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lossa (Finne) Dorfkirche 030.jpg|mini|Wappenstein von Werthern, 1537]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lossa (Finne) St. Gallus 02.jpg|mini|Dorfkirche St. Gallus und Aussegnungshalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erstmals [[1255]] &amp;#039;&amp;#039;Lazs&amp;#039;&amp;#039; genannte Dorf tritt im [[Sühnevertrag]] 1346 als Ort &amp;#039;&amp;#039;zcu der Laz&amp;#039;&amp;#039; auf. Lossa besteht aus zwei parallelen [[Straßendorf|Straßendörfern]] und ist nach dem Leitersystem aus zwei parallelen Hauptstraßen beiderseits des Baches mit fünf Querverbindungen aufgebaut. 1525 war Lossa im Besitz der Adelsfamilie [[Werthern (Adelsgeschlecht)|von Werthern]], deren Wappen noch heute die Dorfkirche ziert. Die dortigen Bauern verhielten sich während des Bauernkrieges ruhig.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Karl Meyer-Nordhausen: [http://eckartsberga.files.wordpress.com/2010/08/img_0189.jpg Der Kreis Eckartsberga]. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für Handel, Gewerbe und sociales Leben&amp;#039;&amp;#039; (Beiblatt zur Magdeburgischen Zeitung), 3. März 1884 – 16. November 1896, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Ortes, am Großen Windberg, befand sich in den 1930er Jahren und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] die &amp;#039;&amp;#039;Luftmunitionsanstalt Lossa&amp;#039;&amp;#039;. Zweck dieser Anlage war die Fertigstellung und Lagerung von Munition für die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Die Lagerung der Munition erfolgte in oberirdisch errichteten und mit einer Erdaufschüttung versehenen [[Bunker (Bauwerk)|Bunkern]]. Unter Regie der [[Rote Armee|Roten Armee]] wurde nach 1945 die Munition, darunter auch Gas-Granaten und -Bomben, in benachbarten, stillgelegten Kalischächten der [[Kaliwerke Gewerkschaften Richard und Reichskrone]] entsorgt. Die Bunker wurden gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. April 1945 griffen amerikanische Jagdbomber den Bahnhof in Lossa an. Dabei wurden einige mit [[Tabun]] gefüllte Bomben beschädigt, die im Rahmen der Verlagerung des Luftwaffen-Munitionslagers während ihres Transportes dort standen. Wegen der Verseuchung des Bahnhofsgeländes wurde die zur Beladung eingesetzte Bevölkerung vorübergehend in einem Umkreis von 20 km evakuiert. Unmittelbar gab es 4 Tote,&amp;lt;ref&amp;gt;Wehrmachtsführungsstab/Qu 1 (Trsp.), Notiz (geheim) vom 8. April 1945, in: Bundesarchiv, RW 4/720 (Digitalisat online einsehbar).&amp;lt;/ref&amp;gt; die genaue Opferzahl ist nicht bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1945 wurde Lossa von US-amerikanischen Streitkräften besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut]] Lossa wurde 1945 entschädigungslos enteignet, die Gebäude wurden danach von einer [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich von Lossa errichtete die sowjetische Armee im Wald beidseits der L 217 Richtung [[Wiehe]] große Kasernenanlagen für die Truppen, die im &amp;#039;&amp;#039;militärischen Sperrgebiet&amp;#039;&amp;#039; [[Hohe Schrecke]] ihre Übungsgebiete und Raketen-Abschussanlagen hatten. 1991/92 zogen die Russen ab, die Kasernen wurden abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2009 fusionierte Lossa mit [[Billroda]] zur neuen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Finne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Bürgermeister war Holger Hoppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Unter dem Namen „Eintracht“ wurde 1947 der Fußballverein Lossa gegründet. Aus einer Teichanlage, westlich von Lossa, gestaltete man den ersten Fußballplatz. Wassereinbrüche störten oft den Spielbetrieb und so schuf man an der Rastenbergerstraße einen neuen Sportplatz. Mit großer Anteilnahme seiner Mitglieder wurde auch ein Sportlerheim daneben gebaut. Mittlerweile gibt es eine Kinder-, Knaben- und Jugendmannschaft, eine 1. und 2. Mannschaft, eine „Alte Herren“-Mannschaft und eine Frauenmannschaft des Fußballvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Lossa gehört zum Sekundarschulbezirk [[Bad Bibra]]. In der Gemeinde gab es eine Grundschule. Diese wurde 2010 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Südlich von Lossa verläuft die [[Bundesstraße 176]]. Die ebenfalls im Süden vorbeiführende [[Bahnstrecke Laucha–Kölleda|Finnebahn Laucha–Kölleda]], an der Lossa einen Bahnhof besaß, ist nicht mehr in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler und Kulturdenkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lossa (Finne) St. Gallus 03.jpg|mini|Dorfkirche Innenraum]]&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Lossa|Kriegerdenkmal]] in der Dorfmitte an der Kölledaer Straße&lt;br /&gt;
* [[Sühnekreuz (Lossa)|Sühnekreuz]] in der Nähe zum Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
* Dorfkirche St. Gallus, Bruchsteinbau aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit spätgotischem Schiff, überragt vom im Ursprung romanischen Westturm mit Spitzhelm. Nach Osten hin wird das im Barock veränderte Kirchenschiff polygonal geschlossen. Das Innere prägen eine umlaufende doppelte Hufeisenempore und der Kanzelaltar. Die heutige Innenausstattung stammt aus einer Umbauphase des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.denkmalschutz.de/denkmal/Dorfkirche-Lossa.html | titel=Dorfkirche Lossa | werk=[[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] | abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.weimar-rastenberger-kleinbahn.de/Teilkali0.htm | wayback=20071021182829 | text=Kalischachtanlagen bei Rastenberg und Lossa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7533217-6|VIAF=239675733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1255]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finne (Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Kraasch</name></author>
	</entry>
</feed>