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	<title>Loser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Loser&amp;diff=340338&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-09-29T05:53:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD             = Altausseer See with Loser in October.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Blick über Altausseer See auf den Loser&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 1837&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = AT&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Steiermark]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Totes Gebirge]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 47/39/39/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13/46/16/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = AT-6&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 0.5&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = 1837-1755&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Hochanger (Totes Gebirge)|Hochanger]]&lt;br /&gt;
| SCHARTE          = Scharte zum Hochanger&lt;br /&gt;
| TYP              =&lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Tressensteinkalk]], [[Oberalmer Schichten]]&lt;br /&gt;
| ALTER            = [[Oberjura]]&lt;br /&gt;
| ERSCHLIESSUNG    = Loser-Panoramastraße&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Loser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|1837|AT|link=true}} hoher Berg im Gemeindegebiet von [[Altaussee]] am Nordufer des [[Altausseer See]]s. Sein markanter, burgartiger Gipfelaufbau macht ihn zu einem Wahrzeichen des [[Ausseerland]]es. Der Loser ist durch die 1972 eröffnete Loser-Panoramastraße erschlossen, die bis auf {{Höhe|1600|AT}} führt. Er ist wegen seiner leichten Erreichbarkeit und seiner hervorragenden Aussicht über das Ausseerland, das [[Totes Gebirge|Tote Gebirge]] sowie vor allem auf den [[Dachsteingebirge|Dachstein]] mit seinen Gletschern ein beliebter Wanderberg. Am Gipfel befindet sich ein Kreuz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenskunde ==&lt;br /&gt;
In der [[Jägersprache]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Loser&amp;#039;&amp;#039; das [[Lauscher|Ohr des Wildes]]. Dem Gipfel wird nachgesagt, sein Name rühre daher, dass sein Gipfelaufbau aussehe wie ein gigantisches Ohr. „Losen“ ist das im Dialekt gebräuchliche Wort für „hören / lauschen“. [[Karl Finsterwalder]] führt aus, dass sich das „Losen“ auf die akustische Wahrnehmung des Geläuts der Weidetiere beziehe, das für die Almleute am Gipfel am besten vernehmbar war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;namenskunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Loser bildet den südwestlichen Endpunkt des Augstkamms, der sich über [[Hochanger (Totes Gebirge)|Hochanger]], [[Greimuth]] und [[Bräuningzinken]] bis zum [[Rinnerkogel]] (Augstkogel) erstreckt. Der Gipfelaufbau fällt nach Süden, Westen und Norden anfangs senkrecht ab. Die Flanken sind ab der Augstalm, dem Mähderwald und der Gschwandtner Au weniger steil. Nach Osten beginnt das Plateau des Toten Gebirges. In der Südwand befindet sich die Höhle [[Großes Loserloch]], in der Nordwand das Felsentor Loserfenster, durch das man auf die Gschwandtalm und den [[Schönberg (Totes Gebirge)|Schönberg]] blickt. Östlich des Loserfensters liegt der [[Augstsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Loserfenster II.jpg|mini|Das Loserfenster ist ein Produkt der Erosion in den Oberalmer Schichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der breite Sockel des Losers besteht aus gebanktem [[Dachsteinkalk]], der entlang der Loser-Panoramastraße bis zur Loserhütte und Loser-Alm gut aufgeschlossen ist. Dort befinden sich häufig [[Megalodonten]]. Der markant geformte obere Abschnitt ist von etwa 300&amp;amp;nbsp;m mächtigen Gesteinen des [[Jura (Geologie)|Jura]] aufgebaut. Rotkalke des frühen Jura, insbesondere feinkörniger [[Adneter Marmor|Adneter Kalk]] befinden sich vor allem in der Riesendoline des [[Kuhntal]]s. Selten sind dort [[Ammoniten]] zu finden. Im Dezimeterbereich gebankte graue kieselige [[Allgäuschichten]] stehen in der Straßenkehre, kurz vor der Loser-Alm, an. Sie sind von grauem [[Radiolarit]] überlagert. Darüber liegt eine mächtige Wechselfolge von [[Oberalmer Schichten]] mit [[Oberalm-Formation#Lithologie|Barmsteinkalk]]-Zwischenlagen. Sie bauen auch den Gipfelbereich vom [[Atterkogel]] über den Greimuth bis zum Bräuningzinken auf. Die massigen Gipfelzinnen des Loser bestehen aus [[Tressensteinkalk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobitzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panoramabahn Loser II b.jpg|mini|2. Sektion der Panoramabahn Loser]]&lt;br /&gt;
Der Loser ist durch die mautpflichtige Loser-Panoramastraße, die bis auf {{Höhe|1600|AT}} führt, erschlossen. Diese und die Seilbahnen werden durch die Loser Bergbahnen GmbH betrieben.  Am Ende der Straße befinden sich ein großer Parkplatz und das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Loser-Alm&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Loserhütte]] ({{Höhe|1498|AT}}) steht südöstlich des Gipfels und ist die älteste Schutzhütte im Toten Gebirge. Am Loser-Plateau und an der Westflanke liegen Skigebiete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Februar 2021 wurden Pläne für die neue 10er-[[Gondelbahn]] vorgestellt, der Spatenstich erfolgte allerdings erst am 1. August 2023. Die Gondelbahn verläuft auf der Trasse der bisherigen Doppelsesselbahnen Loserjet (Baujahr 2004) und Loser II (Baujahr 1982) die am 5. März 2024 abgerissen wurden. Nach 15 Monaten Bauzeit wurde die 3,5 km lange Seilbahn des Herstellers [[Bartholet Maschinenbau]] mit 2 Sektionen und 76 Kabinen am 26. Oktober 2024 eröffnet. Die Kosten betrugen 30 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Loser.at |url=https://www.loser.at/de/loser-altaussee/der-loser/projekt-panoramabahn-2024/panoramabahn-2024/ |titel=Projekt Panoramabahn |abruf=2025-09-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gipfelkreuz]] am Loser wurde im Jahr 1963 von Mitgliedern des Allgemeinen Turnvereins Schwanenstadt ([[Österreichischer Turnerbund]]) errichtet. Die Einweihung fand am 22. September 1963 am Gipfelplateau statt. Die Idee stammte von Hartmut Dutzler aus Schwanenstadt; die Durchführung und Bauleitung oblag Karl Pühringer. Der Transport des vierteiligen Kreuzes zur Karl-Eben erfolgte durch den damaligen Hüttenwirt Rudolf Loidl mit seinem [[Steyr-Puch Haflinger|Puch-Haflinger]]. Ab der Karl-Eben wurde das Kreuz mit der [[Materialseilbahn]] zur Loserhütte transportiert. Von dort trugen die Turner das Kreuz zum Gipfel. Die Höhe der Stahlkonstruktion beträgt 4&amp;amp;nbsp;m, der Querbalken ist 2,03&amp;amp;nbsp;m lang. Das Gesamtgewicht beträgt knapp 400&amp;amp;nbsp;kg ohne Grundkonsole und Befestigungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anstiege ==&lt;br /&gt;
* Weg 255: Von der Loserhütte über die Südflanke&lt;br /&gt;
* Weg 256: Von der Loserhütte über den Augstsee, das Loserfenster und den Hochanger&lt;br /&gt;
* Loser Panorama Klettersteig (D)&lt;br /&gt;
* Über das Losertörl (unmarkiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wänden gibt es auch viele Kletterrouten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Loser-Solarkraftwerk ==&lt;br /&gt;
Auf dem Loser-Südhang auf 1600&amp;amp;nbsp;m Höhe befindet sich eine [[Photovoltaikanlage]]. Durch die reine Luft und weitgehende Nebelfreiheit und durch Schneereflexion im Winter herrschen auf Bergen allgemein bessere Bedingungen, um Solarstrom zu gewinnen. Das Loser-Solarkraftwerk wurde von 1988 bis 1989 errichtet und besteht aus 598 Solarmodulen mit einer Gesamtoberfläche von 263,4&amp;amp;nbsp;m². Die Modulneigung von 60&amp;amp;nbsp;Grad gegenüber der Horizontalen sorgt für eine ausgeglichene Energielieferung das ganze Jahr hindurch. Drei Einheiten (aus den USA, Japan und Deutschland) liefern bei optimalen Bedingungen eine Leistung von etwa 30&amp;amp;nbsp;kW, die in das Netz der [[Energie AG]] eingespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 erfolgten am Loser Dreharbeiten für den Thriller &amp;#039;&amp;#039;[[Der letzte Tempelritter]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Oscar-Preisträger [[Nicolas Cage]] und dem Regisseur [[Dominic Sena]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://unterhaltung.at.msn.com/kino/article.aspx?cp-documentid=10492927 Meldung über den Filmdreh]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Harald Lobitzer|Hrsg=Verlag der Geologischen Bundesanstalt in Wien mit dem Kammerhofmuseum Bad Aussee|Titel=Geologische Spaziergänge: Ausseerland – Salzkammergut|ISBN=978-3-85316-063-3|Ort=Wien|Datum=2011}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Gerhard W. Mandl, Dirk van Husen, Harald Lobitzer|Hrsg=Geologische Bundesanstalt|Titel=Erläuterungen zu Blatt 69 Bad Ischl|Ort=Wien|Datum=2012|Online=https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=096_Bad_Ischl.pdf|Format=PDF|KBytes=|Abruf=2020-11-24}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang Adler, Alexander Mrkvicka|Hrsg=Naturhistorisches Museum Wien|Titel=Natur-Wanderführer Salzkammergut|Ort=Wien|Datum=2005}}&lt;br /&gt;
* [[Gisbert Rabeder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Totes Gebirge&amp;#039;&amp;#039;. Für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer, [[Bergverlag Rother]], Juni 2005, ISBN 3-7633-1244-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karten ==&lt;br /&gt;
* [[Alpenvereinskarte]] Blatt 15/1 (Totes Gebirge – West), 1:25.000; [[Österreichischer Alpenverein]] 2014; ISBN 978-3-928777-29-2.&lt;br /&gt;
* ÖK 50 Blatt 96 (Bad Ischl), 1:50.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Loser (Totes Gebirge)|Loser}}&lt;br /&gt;
* [http://www.loser.at/ Skigebiet Loser]&lt;br /&gt;
* [http://www.energieag.at/eag_at/page/257501226587649392_0_268873117360422229,de.html Sonnenkraftwerke – Loser (Energie AG)]&lt;br /&gt;
* [http://members.aon.at/bergwelt/touren/tour001.htm Touren]&lt;br /&gt;
* [http://www.drachenfliegen.at/ Drachenfliegen am Loser]&lt;br /&gt;
* [https://www.bergsteigen.com/touren/klettersteig/loser-klettersteig-panorama-klettersteig-sisi/ Loser Panorama Klettersteig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobitzer&amp;quot;&amp;gt;Harald Lobitzer: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Spaziergänge: Ausseerland – Salzkammergut.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;43–44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;namenskunde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Theo Pfarr, Dietmar Kuffner&lt;br /&gt;
   |Titel=Wie die Gassel-Tropfsteinhöhle zu ihrem Namen kam Zur Toponymie des Salzkammerguts&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Denisia&lt;br /&gt;
   |Band=0040&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |Seiten=122&lt;br /&gt;
   |Online={{ZOBODAT/URL |pdf/DENISIA_0040_0117-0124.pdf}}&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-11-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;namenskunde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Theo Pfarr, Dietmar Kuffner&lt;br /&gt;
   |Titel=Wie die Gassel-Tropfsteinhöhle zu ihrem Namen kam Zur Toponymie des Salzkammerguts&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Denisia&lt;br /&gt;
   |Band=0040&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=2018&lt;br /&gt;
   |Seiten=122&lt;br /&gt;
   |Online={{ZOBODAT/URL |pdf/DENISIA_0040_0117-0124.pdf}}&lt;br /&gt;
   |Abruf=2022-11-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Totes Gebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Altaussee)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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