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	<title>Lorsbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:24:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lorsbeck&amp;diff=2406075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2022-04-18T09:29:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lorsbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Dorf auf dem Gebiet der heutigen Stadt [[Jülich]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Düren]]. Es wurde vermutlich im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert während des [[Dritter Geldrischer Erbfolgekrieg|Dritten Geldrischen Erbfolgekriegs]] zerstört. Heute erinnern nur noch ein gleichnamiger [[Gutshof]] und Reste eines ehemaligen [[Rittergut|Rittersitzes]] an die ehemalige Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei Lorsbeck ist eine [[Steinzeit|mittelsteinzeitliche]] Freilandstation (temporärer Rastplatz von Jägergruppen im offenen Gelände) belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;139 ([http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/kultur/kulturlandschaft/kulturlandschaftsentwicklungnrw/dokumente_190/Fachbeitrag_Kulturlandschaft_zum_Regionalplan_Koeln_komplett.pdf PDF]; 39,7&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bek|Beck]] bedeutet Bach. Lors ist als aus &amp;#039;&amp;#039;lurissa&amp;#039;&amp;#039; entstanden zu denken, wobei der Bestandteil „isa“ wiederum Bach oder Wasser bedeutet. Lorsbeck wäre demnach als „Ansiedlung am Wasser“ zu deuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz-Josef Riesen: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen unseres Kreises, denen der Begriff &amp;quot;Wasser&amp;quot; zugrunde liegt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rur-Blumen.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;13, 1933, Nr.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Lorsbeck wurde vermutlich 1542 im Dritten Geldrischen Erbfolgekriegs vollständig zerstört&amp;lt;ref&amp;gt;Octavia Zanger: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler in der Stadt Jülich.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Jülich, Jülich 1989, ISBN 3-921869-02-1, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur das damalige [[Haus Lorsbeck]] und das benachbarte, gleichnamige [[#Gut Lorsbeck|Gut]] wurden wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lorsbeck gehörte zum Pfarrbezirk [[Kirchberg  (Jülich)|Kirchberg]]. Deshalb wurden die Begüterten und [[Adel]]igen aus Lorsbeck in der dortigen [[St. Martinus (Kirchberg)|Pfarrkirche St. Martinus]] beerdigt, was einige verwitterte Grabsteine belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
=== Haus Lorsbeck ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Haus Lorsbeck}}&lt;br /&gt;
Das Haus war seit dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Rittersitz bekannt und war im Besitz eines gleichnamigen Geschlechts. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erfolgte der Neubau des [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhauses]] der Anlage. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Haupthaus fast vollständig zerstört, in den 1950er Jahren aber in einfachen Formen wiederaufgebaut. Mit Ausnahme seines [[Denkmalschutz|denkmalgeschützten]] Torturms wurde Haus Lorsbeck im Februar 2011 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gut Lorsbeck abgerissen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aachener Zeitung]], Lokalteil Jülich.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 16.&amp;amp;nbsp;Februar 2010 ([http://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/gut-lorsbeck-abgerissen-1.342486 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gut Lorsbeck ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jülich-Lorsbeck,_Gut_Lorsbeck,_1929.jpg|mini|Gut Lorsbeck 1929, Vierseithof, Wohnhaus mit Ankerinschrift 1696, Torbau und weitere Gebäude, im Vordergrund der Mühlenteich ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gutshof]] besteht aus einem geschlossenen [[Vierseithof]] in Backstein auf fast quadratischem Grundriss. Er war ehemals von einem Graben umgeben. Der südliche Flügel besteht aus dem traufständigen [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] und westlich anschließendem Torgebäude. Das Herrenhaus war ankerinschriftlich auf 1696 datiert und bis auf einen schmalen [[Klötzchenfries]] am Traufgesims wohl schmucklos. Es war zweigeschossig mit steilem [[Satteldach]] und hatte nach außen traufseitig vier leicht unregelmäßige und giebelseitig zwei regelmäßige Fensterachsen. Die Fensteröffnungen waren in der Form des späten 19. Jahrhunderts erneuert. Traufseitig befanden sich in der Höhe des Erdgeschosses zwischen den Fensterachsen drei gemauerte [[Strebepfeiler]]. Die Eingangstür war im Innenhof. Der Dachraum war ebenfalls zweigeschossig. Am östlichen Giebel befanden sich drei kleine originale Fensteröffnungen mit Gewänden. Das Gebäude wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] vollständig zerstört und danach wieder neu aufgebaut. Das eingeschossige Torgebäude mit Satteldach wurde anscheinend im 19. Jahrhundert neugebaut. Als [[Radabweiser]] dienten dort zwei alte große [[Kanonenkugel|Kanonenkugeln]] aus Stein, die wahrscheinlich in unmittelbarer Nähe des Gutes gefunden wurden und von Kampfhandlungen zeugen. Die übrigen drei Flügel des Vierseithofes waren Wirtschaftsgebäude.&lt;br /&gt;
[[Datei:Jülich-Lorsbeck,_Gut_Lorsbeck,_Schuppen,_vormalige_Kapelle.jpg|mini|Jülich-Lorsbeck, Gut Lorsbeck, im Hintergrund ein landwirtschaftlich genutzter Schuppen. Dabei handelt es sich um die vormalige Kapelle von Lorsbeck.]]&lt;br /&gt;
Zum Gut gehörte auch als freistehendes Gebäude die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] Lorsbeck. 1518 wurde diese von einem Kapellendiener, dem [[Vikar]] von Lorsbeck betreut. 1533 wurde sie von den Besitzern des Gutes unterhalten und gehörte zum Pfarrbezirk [[Kirchberg (Jülich)|Kirchberg]]. Ende des 19. Jahrhunderts diente der Kapellenbau, ein schlichter, schmuckloser Ziegelbau, im landwirtschaftlichen Betrieb des Gutes als Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motte Lorsbeck ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jülich-Lorsbeck,_Motte_im_Grabensystem,_1929.jpg|mini|Jülich-Lorsbeck, Motte im Grabensystem, 1929. Künstlicher Hügel, möglicherweise Befestigungsanlage eines Vorgängerbaues von Haus Lorsbeck oder Stelle eines Speichergebäudes.]]&lt;br /&gt;
Die [[Motte (Burg)|Motte]] Lorsbeck ist ein künstlicher, runder, flacher Hügel aus dem [[Mittelalter]]. Er liegt im Wiesenweiher, einem Teil des Wassergrabensystems. Vermutlich war er eine [[Befestigung]]sanlage als Teil einer Vorgängeranlage von Haus Lorsbeck oder die Stelle eines Speichergebäudes. Der Hügel ist noch nicht erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Lorsbeck, in einer Niederung in sumpfigem Gelände zwischen einer Verzweigung des Iktebachs, erhebt sich ein flacher Hügel, der vermutlichen ebenfalls eine ehemalige Motte ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich, Päffgen: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burganlagen.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Consten: &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Lorsbeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rur-Blumen.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;14, Nr.&amp;amp;nbsp;29, 1934, S.&amp;amp;nbsp;225–227.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Jülich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Jülich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Kreis Düren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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