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	<title>Lorenzer Reichswald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lorenzer_Reichswald&amp;diff=216289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten, fix Vorlage</title>
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		<updated>2025-09-20T06:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten, fix Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lorenzer.reichswald.karte1.JPG|mini|Wanderkarte Lorenzer Wald]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lorenzer Reichswald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heißt der südlich der [[Pegnitz (Fluss)|Pegnitz]] gelegene Teil des [[Nürnberger Reichswald]]es; nördlich schließt sich der [[Sebalder Reichswald]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bedeckt eine Fläche von ca. 15.000 [[Hektar|ha]] (Stand 2000)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FL&amp;quot; /&amp;gt; und erstreckt sich im Nürnberger Südosten zwischen dem Fluss [[Rednitz]] im Westen und der Stadt [[Altdorf bei Nürnberg|Altdorf]] und der Gemeinde [[Leinburg]] im Osten. Die südliche Grenze bildet der Fluss [[Schwarzach (Rednitz)|Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name stammt von [[St. Lorenz (Nürnberg)|St. Lorenz]], der Hauptkirche des gleichnamigen und südlich der Pegnitz gelegenen [[Nürnberg]]er Stadtteils. Südlich der Schwarzach schließt sich der erst in neuerer Zeit so genannte „[[Südlicher Reichswald|Südliche Reichswald]]“ an, der bis zum [[Rothsee]] reicht.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um ungefähr 720 wurde der Reichswald mit dem [[Fränkisches Reich|fränkischen]] [[Königsbann]] belegt. Der Lorenzer Reichswald gehörte zum [[Reichsgut]] um Nürnberg und wurde als [[Reichslehen]] von einem Forstmeister verwaltet, spätestens 1230/1240 wurden die ca. 17.300 ha in zwei Forstmeisterämter und sechs, später 12 Wald[[hut]]en aufgeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;W. Bauernfeind 2000&amp;quot; group=&amp;quot;SL&amp;quot;&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Lorenzer Reichswald|autor=WB|seite=651|nurlemma=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 13. und 14. Jahrhundert wurden die beiden Forstmeisterämter im Lorenzer Reichswald als Erblehen von den Familien [[Waldstromer von Reichelsdorf|Waldstromer]] und [[Koler von Neunhof|Koler]] ausgeübt. Da mehr Bäume gefällt wurden, als nachwuchsen, begann im Jahr 1368 der Nürnberger Rats- und Handelsherr [[Peter Stromer]] im Lorenzer Reichswald mit der ersten „systematischen Wiederaufforstungkampgne“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Lorenzer Reichswald.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;9. Februar.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1372/96 konnte die [[Reichsstadt Nürnberg]] beide Forstämter kaufen. 1427 erwarb sie auch die meisten Nutzungsrechte am [[Sebalder Reichswald]] von den [[Burggrafschaft Nürnberg|Burggrafen von Nürnberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bavarikon.de/object/bav:GDA-OBJ-0000000000000020?view=meta&amp;amp;lang=de &amp;#039;&amp;#039;Verkaufsurkunde von -27. Juli 1427&amp;#039;&amp;#039;] [[bavarikon]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese behielten jedoch den hohen [[Wildbann]], das [[Landgericht (Mittelalter)|Landgericht]] und Waldrechte. Daraus leiteten die Burggrafen und späteren [[Markgraf]]en von [[Fürstentum Bayreuth#Die Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach (bzw. seit 1604 Bayreuth)|Ansbach-Bayreuth]] immer wieder Ansprüche auf den ganzen Reichswald ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. W. Schwemmer: Alt-Feucht, Feucht 1977, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; 1440 vereinte ein „Oberster Amtmann des Waldes“ beide Forstämter, bis 1489 durch die Waldämter der Reichsstadt Nürnberg Lorenzer ([[Waldamt Laurenzi]] und Sebalder Reichswald) einheitlich verwaltet wurden. Durch [[Übernutzung]] und nachfolgende Aufforstung wandelte sich der ursprüngliche Kiefern-Birken-Eichen-Mischwald später zu einem Kiefernwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1296 wurden die [[Zeidlerei|Zeidler]] urkundlich erwähnt. Wegen ihrer reichen [[Wildbiene]]nschwärme wurden die beiden Nürnberger Reichswälder auch „des Heiligen Römischen Reichs Bienengarten“ genannt. Die Zeidelgüter waren zahlenmäßig beschränkt und wurden als Erblehen vergeben. Dafür leisteten die Zeidler mit sechs [[Armbrust|Armbrüsten]] Kriegsdienst und zahlten dem Rat eine Abgabe, das „Honiggeld“. Es entwickelten sich schließlich 27 Zeideldörfer mit 92 Zeidelgütern; Gemeinden wie [[Feucht (Mittelfranken)|Feucht]] und [[Röthenbach bei Sankt Wolfgang]] waren Zeidlergemeinden. Die Zeidler hatten über das Bienenregal hinaus Waldnutzungsrechte und Zollfreiheiten im Honighandel, Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] verlieh den Lorenzer Zeidlern 1350 ein eigenes [[Zeidelgericht]] in Feucht das bis zum Ende des alten Reichs bestand, während die Sebalder Zeidler dem Forstgericht des Sebalder Walds unterstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moegelDrücken Sie lange auf ein Element in der Zwischenablage, um es anzupinnen. Nicht angepinnte Elemente werden nach einer Stunde gelöscht.Drücken Sie lange auf ein Element in der Zwischenablage, um es anzupinnen. Nicht angepinnte Elemente werden nach einer Stunde gelöscht.e2dorf.de/geschichte/zabo/zabo.html Zerzabelshof], auf www.moegeldorf.de (von Michael DiefenbaWählen Sie das Stiftsymbol aus, um Elemente anzupinnen, hinzuzufügen oder zu löschen.cher)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jahrhundertelangen, sehr umfangreichen Baumaßnahmen der Reichsstadt erforderten die Verfügbarkeit großer Mengen qualitativ hochwertiger Sandsteine. Bereits in den frühen Phasen der Stadt wurde für den Festungsbau der [[Nürnberger Burg]]anlagen und der [[Stadtmauer (Nürnberg)|Stadtmauer]] wurde der extrem harte Quarzitsandstein aus den Brüchen bei [[Worzeldorf]] und [[Wendelstein (Mittelfranken)|Wendelstein]] gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABaier&amp;quot; /&amp;gt; Dazu gehörte u.&amp;amp;nbsp;a. der [[Holsteinbruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 kam der Wald zusammen mit der Reichsstadt Nürnberg zum [[Königreich Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.nuernberg.de/internet/stadtrecht/bayerisches_nuernberg.html |titel=Nürnberg als bayerische Stadt (seit 1806) |werk= |hrsg=Stadt Nürnberg |datum= |sprache=de |abruf=2017-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FL&amp;quot; /&amp;gt; Durch Übernutzung war er wieder einmal in einem beklagenswerten Zustand. Die Kiefern-Monokulturen wurden 1896 durch den [[Kiefernspanner]] zu einem großen Teil vernichtet. Ein Drittel der Gesamtfläche musste abgeholzt werden. In den Folgejahren wurde wieder großflächig mit Kiefern aufgeforstet.&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-09-04 Zabo-Reichswald-Dutzendteich Bahnhof.jpg|mini|Hinter Zerzabelshof der Lorenzer Reichswald.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 wurde mit dem Bau des [[Ludwig-Donau-Main-Kanal]]s begonnen, der den Lorenzer Wald durchquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schnell wachsende Stadt Nürnberg dehnte sich im Süden weit in den Lorenzer Reichswald aus. Vor allem in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg schoben sich mit der [[Gartenstadt (Nürnberg)|Gartenstadt]] und der [[Werderau]] große Siedlungsgebiete in das Waldgelände vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABaier&amp;quot; /&amp;gt; Die heutigen Stadtteile [[Fischbach bei Nürnberg|Fischbach]] und [[Altenfurt]] waren ehemals Walddörfer. Das Gebiet des heutigen [[Langwasser]]s war 1900 noch dicht bewaldet, später wurde dort ein [[Schießplatz]] eingerichtet. Nach verheerenden Waldbränden 1917 bis 1919 wurde das Gebiet in den 1920er Jahren gerodet und in den 1930er Jahren für das [[Reichsparteitagsgelände]] der Nazis verwendet, bis in den 1950er Jahren mit der Errichtung des Stadtteils Langwasser begonnen wurde. Um 1900 entstand im Wald südlich von Nürnberg der [[Nürnberg Rangierbahnhof|Nürnberger Rangierbahnhof]] einer der größten deutschen Rangierbahnhöfe. Für die dort beschäftigten Arbeiter errichtete bald darauf eine Eisenbahner-Baugenossenschaft eine vorbildhafte Gartenstadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rbahnhof&amp;quot; /&amp;gt;, die [[Rangierbahnhof-Siedlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren wurde die [[Reichsautobahn]] Berlin–München (heute [[Bundesautobahn 9|A 9]]) und Teilabschnitte der Autobahn Amberg–Heilbronn (heute [[Bundesautobahn 6|A 6]]) durch den Wald gebaut, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fertiggestellt und ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde von der [[Wehrmacht]] zwischen Nürnberg und Feucht die [[Heeresmunitionsanstalt Feucht]] errichtet, die nach dem Zweiten Weltkrieg vom amerikanischen Militär zu einer Hubschrauberbasis ausgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wehrtechnikmuseum.de/Exponate/Sonderausstellungen/Muna_Feucht/muna_feucht.html wehrtechnikmuseum.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Ende des Ost-West-Konfliktes wurde der Militärstützpunkt überflüssig und zu einem Gewerbepark mit 850.000 m² Gesamtfläche umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gewerbepark-nuernberg-feucht.de/standort.htm |text=Standortprofil Gewerbepark |wayback=20090130040623}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des [[Main-Donau-Kanal]]s (seit den 1960er Jahren)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rmd.de/ rmd.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und des [[Hafen Nürnberg|Hafens Nürnberg]] (Einweihung 1972), der als Güterverkehrszentrum (GVZ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.binnenhafen.info/hafen_detail.php?id=16 |text=Hafen Nürnberg-Roth, Binnenhäfen in Bayern |wayback=20080626191038}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Schiffs-, Bahn- und vor allem LKW-Verkehr verknüpft, verbrauchte weitere Flächen. Von den projektierten beiden Hafenbecken wurde bisher erst eines fertiggestellt. In weiten Teilen parallel zum Main-Donau-Kanal geführt, wurde die [[Südwesttangente]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein charakteristisches Aussehen hat dem Reichswald den Namen „Steckerlaswald“ eingetragen.&lt;br /&gt;
1969 wurde der Naherholungsverein Lorenzer Reichswald gegründet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;SL&amp;quot;&amp;gt;{{Stadtlexikon Nürnberg|lemma=Reichswald|autor=PF|seite=878|nurlemma=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 umfasste der Lorenzer Reichswald noch ca. 15.000 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zerzabelshofer Forst im Winter.jpg|mini|Der [[Zerzabelshofer Forst]] im Winter]]&lt;br /&gt;
Zum Lorenzer Reichswald gehören folgende Forste:&lt;br /&gt;
* [[Zerzabelshofer Forst]]&lt;br /&gt;
* [[Laufamholzer Forst]]&lt;br /&gt;
* [[Haimendorfer Forst]]&lt;br /&gt;
* [[Brunn (gemeindefreies Gebiet)|Staatsforst Brunn]]&lt;br /&gt;
* [[Leinburg (gemeindefreies Gebiet)|Staatsforst Leinburg]]&lt;br /&gt;
* [[Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet)|Staatsforst Winkelhaid]]&lt;br /&gt;
* [[Fischbach (gemeindefreies Gebiet)|Staatsforst Fischbach]]&lt;br /&gt;
* [[Feuchter Forst]]&lt;br /&gt;
* [[Forsthof (gemeindefreies Gebiet)|Forsthof (bei Fischbach)]]&lt;br /&gt;
* [[Forst Kleinschwarzenlohe]]&lt;br /&gt;
* [[Eibacher Forst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur an wenigen Stellen überschreitet der Wald die 400-m-Höhenmarke; z.&amp;amp;nbsp;B. Hoher Bühl im Gewerbegebiet Nürnberg-Feucht mit 408&amp;amp;nbsp;m; Dreibrüderberg bei [[Rummelsberg]] mit 430&amp;amp;nbsp;m; der Brunner Berg mit 438&amp;amp;nbsp;m; der Berg westlich [[Weißenbrunn (Leinburg)|Weissenbrunn]] mit 404&amp;amp;nbsp;m. Der naheliegende [[Moritzberg (Frankenalb)|Moritzberg]] mit 603&amp;amp;nbsp;m gehört nicht mehr zum Lorenzer Reichswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boden ist meist sandig und überwiegend mit Kiefern bepflanzt; bisweilen sind Birken oder auch Erlen eingemischt. Am Boden ist er zumeist mit Heidel- oder Preiselbeersträuchern bewachsen. An einigen Stellen ragen Sandsteine aus dem Boden und es gibt viele aufgelassene Steinbrüche. Der Lorenzer Reichswald ist ein Bestandteil der [[Sandachse Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Flächen, beispielsweise um den [[Fischbach (Goldbach)|Fischbach]] nahe dem Eisweiher, sind Feuchtgebiete und im Frühling sehr [[sumpf]]ig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Röthenbach (Pegnitz)|Röthenbach]] entwässert den Wald nach Norden zur Pegnitz, der Fischbach und der Hutgraben nach Westen zur Pegnitz, der [[Gauchsbach]] nach Süden zur Schwarzach und der [[Eichenwaldgraben]] nach Westen zur [[Rednitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Bedeutend ist der [[Naturwald Feuchtwälder im Nürnberger Reichswald]] als Teilfläche im Lorenzer Reichswald und größtes Waldschutzgebiet in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächenentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Flächenentwicklung von 1830 bis 2000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
| um 1830 || 1955 || 1980 || 1990|| 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Fläche in ha&lt;br /&gt;
| style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;|20.721&lt;br /&gt;
| style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;|16.877&lt;br /&gt;
| style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;|15.321&lt;br /&gt;
| style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;|15.091&lt;br /&gt;
| style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;|15.027&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler und Gedenksteine ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 Denkmal Reichswald Feucht 01.jpg|mini|Reichswalddenkmal bei Feucht]]&lt;br /&gt;
In dem Wald befinden sich Denkmäler, Gedenksteine, Steinkreuze, Grenzsteine, Brunnen, Quellen und andere Besonderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forstreviergrenzsteine ===&lt;br /&gt;
Um den Zustand der [[Devastierung|devastierten]] Wälder zu ermitteln, wurde 1840/41 im [[Nürnberger Reichswald]] eine Forsteinrichtung durchgeführt. In diesem Zusammenhang entstanden auch solche Forstreviergrenzsteine (Reviergrenzsäulen). Sie zeigen auf jeder Seite das damals angrenzende Revier. Darauf abgebildet sind [[Waldhammer|Waldhämmer]]. Damit markierten die [[Förster]] jeden einzelnen Baum um Holzdiebstahl zu unterbinden.&lt;br /&gt;
Die Grenzsteine sind in der Regel aus Sandstein, dreieckig und etwa 2&amp;amp;nbsp;Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
!#&lt;br /&gt;
!Grenzstein&lt;br /&gt;
!Besonderheiten&lt;br /&gt;
!Lage&lt;br /&gt;
!Bild&lt;br /&gt;
!Koordinaten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 1&lt;br /&gt;
| Forstreviergrenzstein Brunn, Laufamholz und Röthenbach&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Haimendorfer Forst]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Laufamholzer Forst]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brunn (gemeindefreies Gebiet)|Brunn]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:2017 Forstreviergrenzstein Drei Hutbuchen 02.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.448630555556|EW=11.212211111111|name=Q54279422|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 2&lt;br /&gt;
| Forstreviergrenzstein Feucht, Altenfurt und Schwarzenbruck&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Altenfurt]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Feucht (Mittelfranken)|Feucht]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwarzenbruck]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:2017 Forstreviergrenzstein Gewerbepark Nürnberg-Feucht 04.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.389361111111|EW=11.184419444444|name=Q54280823|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 3&lt;br /&gt;
| Forstreviergrenzstein Fischbach, Brunn und Laufamholz&lt;br /&gt;
| Als Baudenkmal (D-5-64-000-2244) ausgewiesen.&lt;br /&gt;
| [[Fischbach (gemeindefreies Gebiet)|Fischbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Laufamholzer Forst]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Brunn (gemeindefreies Gebiet)|Brunn]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Forstreviergrenzstein (D-5-64-000-2244) 01.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.43851|EW=11.20755|name=Q41404678|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 4&lt;br /&gt;
| Forstreviergrenzstein Fischbach, Feucht und Altenfurt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Fischbach (gemeindefreies Gebiet)|Fischbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Feuchter Forst]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Altenfurt]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:2013 Forstreviergrenzstein Hutberg 01.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.407419444444|EW=11.224869444444|name=Q54280053|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 5&lt;br /&gt;
| Forstreviergrenzstein Fischbach, Feucht und Ungelstetten&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Fischbach (gemeindefreies Gebiet)|Fischbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet)|Winkelhaid]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Feuchter Forst]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:2017 Forstreviergrenzstein Birnthon 01.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.406688888889|EW=11.258719444444|name=Q54278536|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 6&lt;br /&gt;
| Forstreviergrenzstein Fischbach, Forsthof und Laufamholz&lt;br /&gt;
| Als Baudenkmal (D-5-64-000-2245) ausgewiesen.&lt;br /&gt;
| [[Fischbach (gemeindefreies Gebiet)|Fischbach]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Forsthof (gemeindefreies Gebiet)|Forsthof]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Laufamholzer Forst]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Forstreviergrenzstein D-5-64-000-2245 01.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.438119444444|EW=11.187188888889|name=Q54281401|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 7&lt;br /&gt;
| Holzsäule [[Rote Marter bei Winkelhaid|Rote Marter]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet)|Winkelhaid]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Rote Marter 03.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.406111|EW=11.285139|name=Q54281401|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;#039;text-align:right&amp;#039;| 8&lt;br /&gt;
| Holzsäule [[Totenmarter bei Weißenbrunn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet)|Winkelhaid]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:2017 Weissenbrunn Totenmaterl 01.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|text=DMS|NS=49.422981|EW=11.352369|name=Q54281401|simple=y|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausflugsziele ==&lt;br /&gt;
Im Lorenzer Reichswald liegen folgende Ausflugsziele:&lt;br /&gt;
* [[Tiergarten Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Schmausenbuck]]&lt;br /&gt;
* [[Birkensee (Nürnberger Land)|Birkensee]]&lt;br /&gt;
* [[Moritzberg (Frankenalb)|Moritzberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig-Donau-Main-Kanal]]&lt;br /&gt;
* [[Jägersee bei Feucht|Jägersee]] (zwischen Röthenbach St. Wolfgang und Feucht)&lt;br /&gt;
* [[Krugsweiher]] bei Feucht&lt;br /&gt;
* [[Schwarzachschlucht bei Schwarzenbruck|Schwarzachklamm]] mit Brückkanal&lt;br /&gt;
* [[Wernloch]] bei Wendelstein&lt;br /&gt;
&amp;quot; *[[Steinbrüchlein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Paul Sander]] |Titel=Die reichsstädtische Haushaltung Nürnbergs: Dargestellt auf Grund ihres Zustandes von 1431 bis 1440 |Ort=Leipzig |Verlag=Teubner |Datum=1902 |Online=https://archive.org/details/diereichsstdti00sanduoft/page/n3/mode/2up}}&lt;br /&gt;
* *[[Wilhelm Schwemmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Alt Feucht. Aus der Geschichte einer Marktgemeinde am Lorenzer Reichswald&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe der Altnürnberger Landschaft e.&amp;amp;nbsp;V. ; Bd. 25 Nürnberg 1977&lt;br /&gt;
* Gerhard Brunner: [https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/deliver/index/docId/254/file/brunner-dissertation.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Aktuelle Vegetation des Nürnberger Reichswaldes. Untersuchungen zur Pfl anzensoziologie und Phytodiversität als Grundlage für den Naturschutz.&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation Erlangen 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeidelmuseum.de/feucht-und-das-zeidelwesen-2/ &amp;#039;&amp;#039;Feucht und das Zeidelwesen&amp;#039;&amp;#039;] Zeidelmuseum Feucht&lt;br /&gt;
* [https://franken-steine.de/Fuehrungen/Nuernberger-Reichswald/ &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Reichswald&amp;#039;&amp;#039;] bei Mineralien, Fossilien und Gesteine. Natur in Franken.&lt;br /&gt;
* [https://www.bund-naturschutz.de/ueber-uns/erfolge-niederlagen/nuernberger-reichswald &amp;#039;&amp;#039;Grünes Wunder Ballungsgraum&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.bavarikon.de/object/BSB-MAP-000MAPPXI302AB03?lang=de &amp;#039;&amp;#039;Umgebung von Nürnberg 1562/63&amp;#039;&amp;#039;] Jörg Nötteleins gestochene „Große Wald- und Fraißkarte von Nürnberg“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* {{Stadtlexikon Nürnberg|id=3592|lemma=Lorenzer Reichswald|autor=MB}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;SL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sonstige Quellen&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FL&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://fgg-erlangen.de/fgg/ojs/index.php/mfgg/article/download/52/39 Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft, Die Flächenentwicklung des Nürnberger Reichswaldes von 1830 bis 2000] (abgerufen am 28. Mai 2018)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABaier&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alfons Baier: [http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/schma01.htm &amp;#039;&amp;#039; Die mittelalterliche Natursteingewinnung sowie die hydrologischen und geologischen Verhältnisse am Schmausenbuck östlich Nürnberg.&amp;#039;&amp;#039;] In: Geologische Blätter für Nordost-Bayern und angrenzende Gebiete. Erlangen 2009 59, 1–4: 15–76, (abgerufen am 8. April 2023)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rbahnhof&amp;quot;&amp;gt; [https://www.geschichte-fuer-alle.de/stadtrundgaenge/uebersicht/nuernberg/gartenstadtidyll-zwischen-den-gleisen-die-wohnsiedlung-rangierbahnhof &amp;#039;&amp;#039;Gartenstadtidyll zwischen den Gleisen&amp;#039;&amp;#039;] Stadtrundgänge Nürnberg (abgerufen am 8. April 2023)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.41671|EW=11.22365|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet im Landkreis Nürnberger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet im Landkreis Roth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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