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	<title>Lorenz-Rhomberg-Haus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T13:38:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lorenz-Rhomberg-Haus&amp;diff=2406744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Aka zum Gedenken: 2 x Halbgeviertstrich ;-)</title>
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		<updated>2022-11-19T17:06:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aka zum Gedenken: 2 x Halbgeviertstrich ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Archiv Dornbirn.jpg|miniatur|Ansicht vom Marktplatz aus (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lorenz Rhomberg Haus Dornbirn.JPG|miniatur|Ansicht von der Stadtstraße aus (2010)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lorenz-Rhomberg-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] stehendes Bürgerhaus in der [[österreich]]ischen Stadt [[Dornbirn]]. Es befindet sich im Stadtbezirk [[Markt (Dornbirn)|Markt]] an der östlichen Seite des Dornbirner Marktplatzes zwischen diesem und der [[Vorarlberger Straße]]. Heute beherbergt das 1796 errichtete bürgerliche Stadtpalais das [[Stadtarchiv Dornbirn|Stadtarchiv]] sowie das [[Stadtmuseum Dornbirn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bauherr]] des prächtigen Bürgerhauses in bester Lage – direkt am Dornbirner Marktplatz und gegenüber der [[Pfarrkirche Dornbirn-St. Martin|Stadtpfarrkirche St. Martin]] gelegen – war Leinwandherr und Gemeindeammann Josef Anton Lanter. Lanter, dessen Frau Maria Franziska Katharina aus der wohlhabenden Familie Stauder stammte, konnte beim Bau des Gebäudes auf ein Grundstück seines Schwiegervaters Johann Nepomuk Stauder zurückgreifen. Das zuvor an dieser Stelle stehende alte Holzgebäude wurde aufgekauft, abgetragen und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Da die Finanzierung des Stadtpalais größtenteils mit Mitteln der Familie Stauder erfolgte, ist heute noch unter der Jahreszahl 1796 das Familienwappen der Stauders über dem Eingangsportal zum Marktplatz hin zu finden. Mit dem Bau beauftragt wurde der Dornbirner Baumeister Sigmund Hilbe, der kurz darauf auch das Schwesterpalais in der Marktstraße, das heutige [[Adolf-Rhomberg-Haus]] errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweite Koalitionskrieg]] gegen Frankreich brachte im Jahr 1799 für 14 Tage einen ungewöhnlichen Gast in das Palais. Die russische Armee, die auf dem Weg von Italien nach Deutschland war, musste wegen starker französischer Feindverbände in der Nordschweiz ungeplant einen Umweg über Graubünden und Vorarlberg einschlagen. Generalfeldmarschall [[Alexander Wassiljewitsch Suworow]] schlug deshalb mit einem Teil seiner Truppen in der kleinen Gemeinde Dornbirn sein Lager auf und nahm selbst mit seinem Kommandostab Quartier im Bürgerhaus von Josef Anton Lanter. Erst nach 14-tägigem Aufenthalt in Dornbirn reiste die Armee über Lindau weiter gegen Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Hausherr Josef Anton Lanter nur eine Tochter, Katharina (1796–1854), hatte, wechselte nach seinem Tod 1835 das Haus in den Besitz von Katharina, die mittlerweile den Fabrikanten Josef Anton Rhomberg (1796–1849) geheiratet hatte. Somit gelangte das Bürgerpalais am Marktplatz in den Besitz der Familie Rhomberg, die es in der Folge über fünf Generationen in ihrem Besitz hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Propagandazwecken befand sich in dem Gebäude im Jahr 1938 eine provisorische „[[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] Gauleitung Vorarlberg“, welche aber mit dem [[Anschluss Österreichs]] an Deutschland und der Zusammenlegung Vorarlbergs mit Tirol zum Gau [[Tirol-Vorarlberg]] aufgelöst wurde. Der letzte private Eigentümer des Hauses war [[Lorenz Rhomberg]], der es im Jahr 1953 in den Besitz der Stadt Dornbirn übergab, die es ab dem Jahr 1993 etappenweise sanieren und renovieren ließ. Ab 1994 konnte das [[Stadtarchiv Dornbirn|Stadtarchiv]] das Erdgeschoß beziehen und den Keller nutzen. Im Jahr 1997 folgte das [[Stadtmuseum Dornbirn|Stadtmuseum]] mit der Nutzung des ersten und zweiten Obergeschoßes sowie des Dachgeschoßes. Die kleine Parkanlage mit Springbrunnen westlich des Gebäudes zum Marktplatz hin ist ebenso öffentlicher Grünraum wie die Grünfläche östlich davon zur Stadtstraße und zum Rathaus hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Kalb: &amp;#039;&amp;#039;Das Lorenz-Rhomberg-Haus und seine Umgebung&amp;#039;&amp;#039; (= Stadtarchiv Dornbirn, Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Dornbirner Schriften. Beiträge zur Stadtkunde&amp;#039;&amp;#039;. Band Nr. 4), Dornbirn 1988. ISBN 3-85430-094-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lorenz-Rhomberg-Haus (Dornbirn)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.413655 |EW=9.743254 |type=landmark |region=AT-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dornbirn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Alpenrheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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