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	<title>Lore Agnes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T19:02:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Europäische Union (Widerstandsgruppe); Ergänze Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)</title>
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		<updated>2024-11-13T14:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Europ%C3%A4ische_Union_(Widerstandsgruppe)&quot; title=&quot;Kategorie:Europäische Union (Widerstandsgruppe)&quot;&gt;Kategorie:Europäische Union (Widerstandsgruppe)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)&quot;&gt;Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AgnesLore.jpg|mini|Lore Agnes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lore Agnes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Benning&amp;#039;&amp;#039;; * [[4. Juni]] [[1876]] in [[Bochum]]; † [[9. Juni]] [[1953]] in [[Köln]]) war eine sozialdemokratische Politikerin und Frauenrechtlerin. Sie war Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]] 1919/20 sowie des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]] von 1920 bis 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Lore Benning stammte aus einer [[Bergarbeiter]]familie und wurde nach dem frühen Tod des Vaters [[Dienstmädchen]] in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kampfzeiten - Frauen und Männer der Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet |Hrsg=Westfälische Landesmuseum für Industriekultur |WerkErg=Ausstellungskatalog |Auflage=1 |Verlag=Klartext |Ort=Essen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8375-1406-3 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 heiratete sie den Gewerkschaftssekretär Peter Agnes und wurde Hausfrau. Etwa um dieselbe Zeit schloss sie sich der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an und engagierte sich in der Kinderschutzkommission des Bezirks Niederrhein und der entstehenden sozialdemokratischen Frauenbewegung. Sie beteiligte sich führend an der Gründung des „[[Verband der Hausangestellten|Verbandes der Hausangestellten]]“. Dieser Verband setzte sich für die Verbesserung der desolaten Lage der Hausangestellten ein. Obwohl die Dienstmädchen unter schlechtesten Bedingungen leben und arbeiten mussten, stellten sie die politisch am schwierigsten zu erreichende Arbeitnehmerschicht dar. Ihnen waren die wenigen Rechte kaum bekannt, die ihnen die [[Gesindeordnung]] einräumte. Auch waren sie sich über den Wert ihrer Arbeit wenig bewusst. Die Organisation der Dienstboten ist das große Verdienst Lore Agnes, die als Agitatorin zu Fuß von Ort zu Ort zog, um weibliche Dienstboten anzusprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Agnes, Zetkin &amp;amp; Wurm (1919).jpg|mini|hochkant|Lore Agnes (links) zusammen mit Clara Zetkin (Mitte) und [[Mathilde Wurm]] (rechts) vor dem Reichstag in Berlin (1919)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch stand sie vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auf dem linken Flügel der SPD und machte sich die Ansichten von [[Clara Zetkin]] und [[Rosa Luxemburg]] zu eigen. Als [[Pazifist]]in war sie während des Ersten Weltkriegs entschiedene Kriegsgegnerin. Eine Rede auf einer Friedenskundgebung in Düsseldorf brachte ihr 1914 mehrere Wochen [[Untersuchungshaft]] ein. 1915 nahm sie an der [[Internationale Konferenz sozialistischer Frauen gegen den Krieg|Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz für Frieden]] in [[Bern]] teil. 1917 wurde sie erneut inhaftiert, weil sie angeblich zu einer internationalen Frauensitzung in Zürich ohne Papiere ausgereist war. Im selben Jahr schloss sie sich der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an. Sie nahm als Mitglied der Zentralen Leitung in der Partei eine bedeutende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die USPD war sie Mitglied der Weimarer Nationalversammlung und des Reichstags. In der Nationalversammlung forderte sie am 17. Juli 1919 einen Ausbau der Jugendfürsorge, weil viele Eltern aufgrund des kapitalistischen Wirtschaftssystems nicht mehr in der Lage seien, ihre Kinder hinreichend zu erziehen. Gleichzeitig forderte sie die Aufnahme einer Bestimmung in die [[Weimarer Reichsverfassung]], nach der Eltern ihre Kinder nicht mehr aus politisch oder religiös motivierten Gründen entzogen und in ein Heim gesteckt werden dürften. 1919 war sie an der Gründung der [[Arbeiterwohlfahrt]] (AWO) in Berlin beteiligt. Die Gründung der AWO im Raum Düsseldorf geht vor allem auf ihre Initiative zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Mit der Mehrheit der USPD-Abgeordneten nahm sie an der Wiedervereinigung des rechten Flügels der USPD mit der MSPD im September 1922 teil und saß für die nunmehr vereinigte SPD bis 1933 im Reichstag. Dort setzte sie sich vor allem für Sozial- und Frauenpolitik ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ wurde sie bei den [[Reichstagswahl März 1933|Wahlen vom 5. März 1933]] im [[Rheinprovinz#Wahlen zum Reichstag|Wahlkreis Düsseldorf-Ost]] letztmalig in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reichstags-Handbuch. VIII. Wahlperiode.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Büro des Reichstags, Berlin 1933, S. 79, 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Abstimmung über das [[Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933]] stimmte sie mit 93 weiteren anwesenden SPD-Parlamentariern mit „Nein“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w8_bsb00000141_00047.html Amtliches Protokoll].&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Verfolgungen ging sie anschließend in den Untergrund, wurde aber rasch verhaftet und erst nach schwerer Erkrankung wieder freigelassen. 1934 war sie erneut mehrere Monate in Haft. Im Jahr 1938 wurde sie aus politischen Gründen erwerbslos. Im Zusammenhang mit dem Hitlerattentat am [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]] wurde sie im Rahmen der [[Aktion Gitter]] erneut für mehrere Monate inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg beteiligte sie sich in Düsseldorf am Wiederaufbau der [[Arbeiterwohlfahrt]] und der örtlichen SPD.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Lore Agnes starb zwar in der [[Uniklinik Köln|Lindenburg]] in Köln, wurde aber auf dem [[Nordfriedhof (Düsseldorf)|Nordfriedhof]] in Düsseldorf begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Juni 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Düsseldorf und [[Essen]] sind Häuser der AWO und in [[Radevormwald]] ein Kindergarten nach ihr benannt sowie Straßen in Düsseldorf und [[Duisburg]]. Zudem vergibt das Rektorat der [[Ruhr-Universität Bochum]] den Lore-Agnes-Preis für Projekte zur [[Gleichstellung]] von Frauen und Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lore Agnes&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Sozialismus. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 9–10.&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 2000, ISBN 3-89472-173-1, S. 17f.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen. Land und Leute. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 2006, ISBN 3-402-06615-7, S. 36.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heinz Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867–1933. Biographien, Chronik, Wahldokumentation. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Droste, Düsseldorf 1995, ISBN 3-7700-5192-0, S. 343–344.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-7700-5183-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|123440912}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|123440912}}&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/01790.pdf Lore Agnes (1876–1953)] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB) im Kalender &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiterinnen&amp;#039;&amp;#039; 2004 der Friedrich-Ebert-Stiftung (Januarblatt)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/N26XQ6AM649HGILDE/nav/77NGJF093BOLD |text=Lore Agnes |wayback=20160215140432}} auf den Webseiten der Stadt Bochum (Text aus: Gisela Wilbertz: &amp;#039;&amp;#039;Bochumer Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 1991)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123440912|VIAF=23049592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Agnes, Lore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Agnes, Lore&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Benning, Lore (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD, USPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juni 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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