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	<title>Lorbeerkirsche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lorbeerkirsche&amp;diff=61627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lämpel: +Links</title>
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		<updated>2026-03-09T20:13:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lorbeerkirsche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Prunus laurocerasus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Prunus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Steinobstgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Amygdaleae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Spiraeoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Rosengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Rosaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Rosales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Koeh-Prunus laurocerasus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Pontische Lorbeerkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Prunus laurocerasus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lorbeerkirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Prunus laurocerasus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pontische Lorbeer-Kirsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirschlorbeer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Familie der [[Rosengewächse]] (Rosaceae). In den gemäßigten Breiten Europas wird sie als [[Zierstrauch]] in Parks und Gärten verwendet, obwohl alle Teile der Pflanze giftig sind,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christopher Brickell |Titel=RHS A–Z encyclopedia of garden plants |Datum= |ISBN=978-1-4053-3296-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sie leicht verwildert und als [[Neophyt|invasive Pflanzenart]] ökologische Probleme verursacht. Natürlicherweise kommt sie nur in [[Kleinasien]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnicsHannover&amp;quot; /&amp;gt; Ihren deutschen [[Trivialname]]n &amp;#039;&amp;#039;Kirschlorbeer&amp;#039;&amp;#039; erhielt die Lorbeerkirsche aufgrund von Vermarktungserwägungen, obwohl die Pflanze mit der [[Prunus|Kirsche]] und nicht mit dem [[Lorbeeren|Lorbeer]] verwandt ist. 2013 wurde sie in Deutschland [[Giftpflanze des Jahres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karayemiş-2.JPG|mini|Laubblätter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prunus-laurocerasus-extrafloral-nectaries.jpg|mini|Nektarien an den Blättern, am Rand und unterseits]]&lt;br /&gt;
Die Lorbeerkirsche ist ein [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] [[Strauch]] oder [[Baum]], der Wuchshöhen von bis zu 7 Metern erreicht. Mäßiger Frost schadet der Pflanze nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis zu 15 Zentimeter langen, verkehrt-eiförmigen, -eilanzettlichen oder elliptischen, kurz gestielten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind kahl, derbledrig, ganzrandig bis entfernt drüsig gesägt, spitz und dunkelgrün gefärbt. Während die Oberseite glatt und glänzend ist, tritt auf der Unterseite die [[Mittelrippe]] deutlich hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.botanical.com/botanical/mgmh/l/lauche11.html &amp;#039;&amp;#039;Laurel Cherry&amp;#039;&amp;#039;] auf botanical.com.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Ähnlichkeit in Form und Farbe zum [[Echter Lorbeer|Lorbeerblatt]] (&amp;#039;&amp;#039;Laurus nobilis&amp;#039;&amp;#039;) ist namengebend für die [[Art (Biologie)|Art]]. Unterseits an der Spreite wie auch teils am Blattrand sitzen die für die Gattung [[Prunus]] typischen extrafloralen [[Nektarien]], an denen [[Nektar (Botanik)|Zuckersaft]] abgegeben wird. Diese Drüsen sind in den ersten Wochen nach dem Knospenaustrieb besonders aktiv und können [[Ameisen]] anlocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die [[Kronblatt|Kronblätter]] sind weißlich gefärbt und erreichen Längen zwischen 3 und 7&amp;amp;nbsp;mm; die Blüten stehen in einem endständigen, [[Traube|traubigen]] [[Blütenstand]] zusammen. Die gestielten, zwittrigen [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Sie erscheinen vor den Blättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die glänzenden Kirschen werden bis zu 12–16&amp;amp;nbsp;mm groß, sind eiförmig bis rundlich, fleischig, kahl und enthalten einen einzelnen Kern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.herbarium.rdg.ac.uk/mediplants/resultd.asp?SP=Prunus%20laurocerasus | archive-is=20121224011235 | text=Plants Identification &amp;amp; Distribution: &amp;#039;&amp;#039;Prunus laurocerasus&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unreife Kirschen sind grün und färben sich während der Reifung über rot zu schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 144 oder 170–180.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kerzenblüte der Lorbeerkirsche.JPG|Blütenstand&lt;br /&gt;
Prunus laurocerasus macrophylla.jpg|Reife Kirschen der Sorte &amp;#039;Macrophylla&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
=== Natürliches Vorkommen ===&lt;br /&gt;
Die Lorbeerkirsche kommt natürlicherweise in [[Südosteuropa]] vor. Es gibt Fundortangaben für [[Albanien]], [[Aserbaidschan]], [[Bulgarien]], [[Georgien]], [[Iran]], [[Libyen]], [[Rumänien]], [[Serbien]], [[Tadschikistan]], die [[Türkei]] und das [[Kaukasus]]gebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökologischer Wert ===&lt;br /&gt;
Für heimische Insekten sind Lorbeerkirschen aufgrund ihrer Giftigkeit weitgehend wertlos. Lediglich einige Arten der Gattung [[Dickmaulrüssler]] vertragen die Blätter, ihre Larven leben unterirdisch und ernähren sich auch von den Wurzeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/ratgeber/garten/schaedlinge/Dickmaulruessler-erfolgreich-bekaempfen,dickmaulruessler105.html |titel=Dickmaulrüssler erfolgreich bekämpfen |hrsg=NDR |sprache=de |abruf=2020-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst die Blüten der Lorbeerkirsche bieten [[Hummeln]], [[Wildbienen]] und Schmetterlingen lediglich ein mäßiges [[Nektar (Botanik)|Nektarangebot]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krautundrueben.de/hassliebe-warum-spaltet-kirschlorbeer-die-gartenwelt-2465 |titel=Hassliebe: Warum spaltet Kirschlorbeer die Gartenwelt? |werk=kraut&amp;amp;rüben |sprache=de |abruf=2024-03-29}} &amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amsel]]n und [[Drosseln]] fressen im Herbst zwar die Kirschen, verbreiten dabei aber die Kirschkerne, die sie mit dem Kot ausscheiden, und tragen dadurch die invasive Pflanze in die heimischen [[Ökosystem]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/neophyten/33186.html &amp;#039;&amp;#039;Der Kirschlorbeer – Angepasster Allrounder oder ökologisch wertlose Plage?&amp;#039;&amp;#039;] Nabu, abgerufen am 6. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pflanzung von Lorbeerkirschen gilt daher als ökologisch fragwürdiges Vorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blätter der Lorbeerkirsche [[Kompostierung|kompostieren]] nur äußerst schlecht, da sie einen hohen [[Blausäure]]anteil besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Invasive Art ===&lt;br /&gt;
Lorbeerkirschen gedeihen auch auf Mangelstandorten und sind weitgehend frosthart; die Pflanze kann sich in kurzer Zeit durch Selbstaussaat weit verbreiten; daneben werden die Samen durch Vögel oder durch irreguläre private Entsorgung von Pflanzenresten in der freien Natur verbreitet. Dies ist besonders problematisch, da sich der [[Neophyten|Neophyt]] im Unterholz europäischer Wälder ausbreitet und die einheimische natürliche Vegetation verdrängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnicsHannover&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht die Lorbeerkirsche auf der [[Schwarze Liste invasiver Arten|Schwarzen Liste invasiver Arten]] und sollte in Europa nicht angepflanzt werden. Aufgrund dessen ist es ab 1. September 2024 in der Schweiz verboten, Lorbeerkirschen zu verkaufen, zu verschenken oder sie in die Schweiz [[Einfuhr|einzuführen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/seco/nsb-news.msg-id-100244.html |titel=Bundesrat verbietet Inverkehrbringen gewisser invasiver gebietsfremder Pflanzen |abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion Naturschutz |url=https://naturschutz.ch/news/natur/verkaufsverbot-fuer-kirschlorbeer-und-schmetterlingsstrauch/182836 |titel=Verkaufsverbot für Kirschlorbeer und Schmetterlingsstrauch |werk=Naturschutz.ch |datum=2024-03-01 |sprache=de-CH |abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besser als Gartenbepflanzung geeignet sind einheimische Sträucher wie [[Roter Hartriegel]] (Cornus sanguinea), [[Schlehe]] (Prunus spinosa), [[Holunder]] (Sambucus nigra und S. racemosa), [[Eberesche|Europäische Eberesche]] (Sorbus aucuparia), [[Weißdorne]] (Crataegus sp.), [[Gemeine Hasel]] (Corylus avellana), wilde [[Johannisbeeren]] (Ribes sp.), [[Gewöhnlicher Liguster]] (Ligustrum vulgare) oder [[Ginster]] (Genista sp.).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Grün Stadt Zürich |Titel=Ersatzpflanzen für Kirschlorbeer |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2016 |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/ted/Deutsch/gsz_2/publikationen/beratung-und-wissen/pflanzen/Kirschlorbeer_Download1.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Kanton Zug, Amt für Umweltschutz |Titel=Alternativen zu unerwünschten und verbotenen exotischen Pflanzen: Ratgeber für Garten- und Hausbesitzer/innen |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2013 |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/bau-und-umweltschutzdirektion/umweltschutz-energie/dokumente-sit/ftw-simplelayout-filelistingblock/alternativen-zg.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Gigon |Hrsg= |Titel=Ersatz-Pflanzenarten für die unerwünschten gebietsfremden Arten (invasive Neophyten) der Schwarzen und der Beobachtungsliste  der Schweiz |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2012 |ISBN= |Seiten= |Online=https://www.infoflora.ch/de/assets/content/documents/neophyten/neophyten_diverses/neophyten-ersatzarten.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Giftigkeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Giftinformationszentrum|Informationszentrale gegen Vergiftungen]] stuft alle Pflanzenteile der Lorbeerkirsche als [[Toxisch|giftig]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Informationszentrale gegen Vergiftungen 2008 |url=http://gizbonn.de/index.php?id=169 |titel=Informationszentrale gegen Vergiftungen: Lorbeerkirsche |werk=gizbonn.de |abruf=2014-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die reifen Kirschen schmecken süß, allerdings mit bitterem Nachgeschmack. Ihre Samen enthalten [[Prunasin]], ein [[Cyanogene Glykoside|cyanogenes Glykosid]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-MbM211w450IC-519&amp;quot;&amp;gt;[[Müfit Bahadir]]: &amp;#039;&amp;#039;Springer Umweltlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2000, ISBN 978-3-642-56998-2, S.&amp;amp;nbsp;519, {{Google Buch |BuchID=MbM211w450IC |Seite=519}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Magen entsteht aus zerkauten Samen die giftige [[Blausäure]], unzerkaut geschluckte Samen sind dagegen ungefährlich, da das Gift wieder ausgeschieden wird. Nach dem Verzehr von Blättern oder einiger weniger zerkauter Samen kann es zu [[Übelkeit]], [[Erbrechen]], [[Tachykardie|Herzrasen]] und [[Krampf|Krämpfen]] kommen, mehr als zehn zerkaute Samen können zum Tod durch [[Herzstillstand|Herz-]] oder [[Atemstillstand]] führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichl2009&amp;quot;&amp;gt;Franz-Xaver Reichl: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas Toxikologie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme-Verlag, 2009, ISBN 978-3-13-108973-1, S. 272 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheiten ===&lt;br /&gt;
Die Lorbeerkirsche kann von [[Echter Mehltau|Echtem Mehltau]], [[Falscher Mehltau|falschem Mehltau]] und der [[Schrotschusskrankheit]] befallen werden, die mit [[Fungizid]]en behandelt werden können. Die Schrotschusskrankheit ist dabei relativ häufig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/kirsche-zierkirsche/kirschlorbeer Mein schöner Garten – Kirschlorbeer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Holz ===&lt;br /&gt;
Bei Sägearbeiten entweicht aus frischen Schnittflächen ein charakteristischer Geruch von [[Bittermandel]]n. Frisch geschlagenes Holz der Lorbeerkirsche ist cremeweiß gefärbt, wobei die Schnittfläche einen Pflanzensaft absondert, der die Säge verklebt. Das Holz dunkelt bei der Trocknung stark nach und endet bei einem orangebraunen Farbton, wobei es zum [[Trockenrisse (Holz)|Reißen]] neigt und sich in der Regel [[Verformung|verzieht]]. Gut abgelagertes Holz dieser Pflanze kann unbedenklich im [[Hausbrand (Brennstoff)|Hausbrand]] als [[Brennholz]] verwendet werden, da die giftige Blausäure während der Trocknung weitgehend ausgast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirschen ===&lt;br /&gt;
In der Türkei wird das Fruchtfleisch der Kirschen für Marmelade oder Gelee verwertet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnicsHannover&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dericks-Tan2009&amp;quot;&amp;gt;Vollbrecht Dericks-Tan: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Wildfrüchte in Europa.&amp;#039;&amp;#039; Abadi-Verlag, 2009, ISBN 978-3-00-021129-4, S. 270 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; denn beim Kochen werden die giftigen Blausäureverbindungen zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konservierungsmittel bei der Tierpräparation ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Den hohen [[Blausäure]]anteil der Blätter nutzt man bei der [[Taxidermie|Tierpräparation]] zur Konservierung der Präparate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus dienen die Lorbeerkirschblätter seit Beginn des 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts dem Aufweichen oder Geschmeidigmachen organischer Materialien bei [[Restaurierung]]en. Beispielsweise kann man getrocknete [[Insekten]] wieder beweglich bekommen, wenn man sie einige Tage über den zerschnittenen Blättern in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt (Blätter täglich austauschen und Hautkontakt vermeiden). Auch lange gefaltete [[Textilie|Stoffe]], wie man sie aus Gräbern kennt, lassen sich mit dieser Methode wieder geschmeidig machen. Wiederentdeckt wurde die Methode in den 1990er Jahren von dem Tierpräparator Klaus Wechsler im Bremer [[Übersee-Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=L. Roth, M. Daunderer, K. Kormann |Titel=Giftpflanzen – Pflanzengifte |Verlag=Nikol |Ort=Hamburg |Datum=2006 |ISBN=3-933203-31-7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=250100395 &amp;#039;&amp;#039;Prunus laurocerasus&amp;#039;&amp;#039;] in der Flora of North America, Band&amp;amp;nbsp;9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Prunus laurocerasus|Lorbeerkirsche (&amp;#039;&amp;#039;Prunus laurocerasus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|10800}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|10800}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=1095|WissName=Prunus laurocerasus L.|Abruf=2015-11-10}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Rosengewaechse/prunus_vielbluetig.htm#Pontische%20Lorbeerkirsche Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/jahresbericht99-Dateien/typo3/index.php?id=169 Eintrag bei der Giftinformationszentrale Bonn.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gehoelzsichtung.de/gehoelze/prunus.htm Bewertung einzelner Sorten durch die Bundesgehölzsichtung.]&lt;br /&gt;
* [http://www.gartendatenbank.de/wiki/prunus-laurocerasus Infos und Pflegehinweise.] auf gartendatenbank.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnicsHannover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{webarchive&lt;br /&gt;
|wayback=20181216202202&lt;br /&gt;
|url=http://www.unics.uni-hannover.de/Geobotanik/Steckbrief-Prunus-laurocerasus.pdf&lt;br /&gt;
|text=&amp;#039;&amp;#039;Steckbrief Prunus laurocerasus&amp;#039;&amp;#039; der Uni Hannover – PDF.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S.&amp;amp;nbsp;572.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
A. Kurtto (2009): &amp;#039;&amp;#039;Rosaceae (pro parte majore).&amp;#039;&amp;#039; [https://ww2.bgbm.org/EuroPlusMed/PTaxonDetail.asp?NameId=29962&amp;amp;PTRefFk=7300000 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Prunus laurocerasus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Giftpflanze des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prunus (Rosengewächse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildfrucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziergehölz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze auf der Liste der invasiven Neophyten (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neophyt in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lämpel</name></author>
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