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	<title>Lopau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:15:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lopau&amp;diff=1224473&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-08-08T12:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP:ZIT, etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lopau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein für die Öffentlichkeit weitgehend gesperrtes und heute unbewohntes [[Dorf]] in der [[Lüneburger Heide]]. Es befindet sich am äußersten Nordrand des [[Truppenübungsplatz Munster|Truppenübungsplatzes Munster-Nord]]. Früher gehörte es zum [[Landkreis Uelzen]], heute zur [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Stadt [[Munster (Örtze)|Munster]] im [[Landkreis Heidekreis]]. Die Zufahrt von Wulfsode ist frei. Die Zufahrt über den Ort Ehlbeck ist nicht befestigt. Die Zufahrt von Munster ist für die Öffentlichkeit weitgehend gesperrt. Die Umgebung darf nur betreten werden, wenn die Schranken zum Truppenübungsplatz geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entspringt mit zwei Quellarmen, nordwestlich und östlich des ehemaligen Dorfes zu Teichen und Seen gestaut, der Heidefluss [[Lopau (Fluss)|Lopau]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Lopau Bauernhof.JPG|miniatur|Ehemaliger Bauernhof, Haupthaus von 1844]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lopau alte Schule.JPG|miniatur|Ehemalige Schule von Lopau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TrÜbPl Munster Nord Schießbahn 6 Westerhorner Schläge.jpg|mini|Südlich von Lopau: Ehemalige landwirtschaftliche Flächen, die sogenannten „Westerhorner Schläge“ (benannt nach Toepffers Westerhorner Gut), hier führte Toepffer die Kultivierung mit Dampfpflügen durch. Die Furchen sind noch zu erkennen. Heute ist hier die Schießbahn 5 des Truppenübungsplatzes Munster-Nord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Erwähnung fand das Dorf im Jahr 1293; damals bestand es aus drei Hofstellen. 1895 erwarb der Industrielle [[Richard Toepffer]] den „Aevermannschen Hof“, einen sanierungsbedürftigen [[Bauernhof|Heidehof]], in Lopau. Das alte Bauernhaus musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Er baute eine Scheune zu seinem Wohnhaus um und gestaltete das 3.000 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] große Areal zum repräsentativen Landsitz. Das Anwesen diente auch zur Vorführung neuer land- und forstwirtschaftlicher Maschinen. Insbesondere wollte er die Leistungsfähigkeit der [[Dampfpflug|Dampfpflüge]] auf den verarmten Böden zur Vorbereitung zur Aufforstung und Ackerwirtschaft demonstrieren.&lt;br /&gt;
Um 1900 hatte das Dorf 123 Einwohner und eine Schule. 1922 wurde das Gut an den Staat verkauft. 1942 erhielt der [[Gauleiter]] [[Otto Telschow|Telschow]] den Hof und 40&amp;amp;nbsp;ha Land vom Staat als Geschenk. Er baute sich auf dem Gelände einen Bunker, der in Teilen noch heute erhalten ist. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zählte Lopau noch mehr als 200 Einwohner,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weser-Kurier&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weser-kurier.de/niedersachsen/das-geisterdorf-in-der-heide-doc7e3xs947isnouwnxd9k|autor=Kathrin Aldenhoff|titel=Das Geisterdorf in der Heide|werk=Weser-Kurier|datum=2014-03-22|zugriff=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Jahr 1970 lebten noch 62 Menschen in Lopau,&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 235}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die in den folgenden Jahren umgesiedelt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weser-Kurier&amp;quot; /&amp;gt; Der Gutshof Toepffers selbst wurde 1978 durch die [[Bundeswehr]] abgerissen. Insgesamt wurden zwischen 1971 und 1980 14 Gebäude abgerissen, die baufällig gewesen sein sollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weser-Kurier&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude der 1963 geschlossenen Schule&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weser-Kurier&amp;quot; /&amp;gt; ist ebenso erhalten geblieben wie das „Haus Schilling“. Letzteres ist nach dem Vertriebenen Hermann Schilling aus Westpreußen benannt, der nach dem Zweiten Weltkrieg hier wohnte. Zu Toepffers Zeit diente es als Wohnung der Aufseherfamilie, heute ist „Haus Schilling“ ein Heim der [[Deutsche Waldjugend|Waldjugend]] [[Munster (Örtze)|Munster]]. Das ehemalige Wohnhaus der Waldarbeiter (Alte [[Forstwart]]ei) dient heute als Betriebs- und Wohnhaus des Geschäftsbereichs [[Bundesforst]] der [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]]. An einem der Quellteiche der Lopau steht das „Haus Fangbeutel“, das der Stadt Munster zur zivilen Nutzung überlassen wurde. Es soll insbesondere jugendpflegerischen Zwecken dienen und wird überwiegend vom Sportanglerverein Munster und der Waldjugend genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wechselte Lopau vom [[Landkreis Uelzen]] in den [[Landkreis Soltau]]. Zudem verlor die Gemeinde ihre Selbständigkeit und wurde in die Stadt Munster eingegliedert.&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anfang der 1980er Jahre die Schießbahn 7 des [[Truppenübungsplatz Munster#Truppenübungsplatz Munster-Nord|Truppenübungsplatzes Munster Nord]] gebaut wurde, fiel Lopau in den Sicherheitsbereich und seine Bewohner wurden [[Umsiedler|umgesiedelt]]. Die letzten Bewohner verließen Lopau im Jahre 1983.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weser-Kurier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Planung der Bundeswehr, die Schießbahn in Nähe des Dorfrandes zu errichten und eine Panzerringstraße durch das Tal zu führen, stieß auf Widerstand bei der regionalen Bevölkerung und führte 1975 zur Gründung der Aktionsgemeinschaft „Rettet das Lopautal“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weser-Kurier&amp;quot; /&amp;gt; Die Inbetriebnahme der neuen Schießbahn verzögerte sich in der Folge um über zehn Jahre. Die Ausweisung des Tals als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] scheiterte zunächst am Veto der Bundeswehr. Erst mit der seit dem 1. Oktober 2020 in Kraft getretenen Verordnung zum Naturschutzgebiet [[Oberes Lopautal]] vom 31. Januar 2012 sind weite Teile des Ortes und seiner unmittelbaren Umgebung als Naturschutzgebiet ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de/download/162670|titel=Verordnung des Landkreises Heidekreis über das Naturschutzgebiet „Oberes Lopautal“ in der Stadt Munster vom 31.01.2021 |zugriff=2021-11-14 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnhaus Toepffer in Lopau.jpg|miniatur|Ehemaliges Wohnhaus von Toepffer in Lopau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Toepffer]], Industrieller (1840–1919). An Toepffer und die Zeit der Kultivierung der großen Heide- und Moorflächen erinnert die Ruine des „Töpferturms“ (Die heutige Schreibweise weicht vom Namen ab!). Der Töpferturm [[Datei:T%C3%B6pferturm.jpg|mini|Der Töpferturm am Fluss Lopau]] liegt nördlich vom alten Dorf und befindet sich am Oberlauf der Lopau auf dem rechten Steilufer&amp;lt;ref&amp;gt;Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen, Topographische Karte 1 : 25 000 (TK25), Blatt 2927, Wriedel 2002, ISBN 978-3-89435-170-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die obere Etage des ursprünglichen Töpferturms wurde bei der Renovierung abgerissen, während das Erdgeschoss für Wanderer zugänglich gemacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Heidedichter [[Hermann Löns]] erwähnt Lopau in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Haidbilder&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Das Könekenmeer&amp;#039;&amp;#039; und dabei auch die oben genannten Dampfpflüge. Er schreibt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn man von Lopau, das da hinten in der Haide zwischen Ülzen und Munster liegt, den Hützeler Weg entlang geht […] Bevor der Dampfpflug hier das Land um und um wühlte und den Boden für die Fuhren&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kiefern]]&amp;lt;/ref&amp;gt; zurecht machte[…] war da alles kahle Schnuckenheide[…]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://vergessene-orte.blogspot.com/2013/10/lopau-das-geisterdorf.html Lopau, Historische Fotos und Artikel bei lostplaces]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/3/17/N |EW=10/12/10/E |type=city |pop=0 |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Lüneburger Heide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heidekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Munster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Heidekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Heidekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1293]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sonnesatt</name></author>
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