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	<title>Looking-glass self - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T03:30:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Looking-glass_self&amp;diff=1308288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gabel1960: /* Die drei Elemente */ Stil</title>
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		<updated>2023-10-24T19:26:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die drei Elemente: &lt;/span&gt; Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Looking-glass self&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spiegelbildeffekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;looking glass effect&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) beschreibt das [[Selbstkonzept]] als sich entwickelnde Folge der wahrgenommenen Eindrücke und Bewertungen im sozialen Miteinander. Der Begriff wurde 1902 von [[Charles Cooley]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die drei Elemente ==&lt;br /&gt;
Cooley postulierte drei Elemente, die zur Herausbildung der eigenen erlebten Identität führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person handelt und weiß (nimmt an), dass sie dabei beobachtet wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* wie sie von anderen Menschen gesehen/erlebt wird &lt;br /&gt;
* wie sie von diesen anderen Menschen daraufhin bewertet wird&lt;br /&gt;
* was für Gefühle sie aufgrund dieser Bewertung erlebt&lt;br /&gt;
Diese Elemente wirken zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht hier nicht um wirkliche Bewertung durch bedeutsame andere Personen, sondern darum, was das Individuum darüber glaubt (alles unterliegt der Interpretation durch das Individuum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Weise ist laut Cooley jeder dem anderen ein Spiegel.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Horton Cooley: &amp;#039;&amp;#039;Human Nature and the Social Order&amp;#039;&amp;#039;. New York: Scribner’s, 1902, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung ==&lt;br /&gt;
Dieser frühe Ansatz in der Soziologie erklärt die Entwicklung von Identität als Resultat des sozialen Miteinanders und ist damit Vorläufer von Ansätzen des [[Symbolischer Interaktionismus|Symbolischen Interaktionismus]]. Versuche in neuerer Zeit, diesen Ansatz empirisch zu untermauern, finden Belege für den Einfluss von anderen Menschen auf die Identitätsentwicklung (insbesondere wenn diese anderen Menschen einen hohen sozialen Status haben).&amp;lt;ref&amp;gt;King-To Yeung und John Levy Martin: &amp;#039;&amp;#039;The Looking Glass Self: An Empirical Test and Elaboration.&amp;#039;&amp;#039; Social Forces 81(3), 843-879  (2003).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gregg Henriques&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Tree of Knowledge System&amp;#039;&amp;#039;, welches davon ausgeht, dass die Rechtfertigung des eigenen Handelns gegenüber anderen zur Herausbildung des Selbst führt, findet sich ein moderner Nachfolger des looking glass effect.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Der [[Deutschland|deutsch]]-[[USA|US-amerikanische]] [[Politikwissenschaft]]ler [[Alexander Wendt (Politikwissenschaftler)|Alexander Wendt]] nutzt das Konzept, um die erste Interaktion zwischen zwei Akteuren ([[Alter Ego|Ego und Alter]]) zu erklären. In Wendts [[Konstruktivismus (Internationale Beziehungen)|konstruktivistischem Ansatz]] tendieren demnach [[Selbstkonzept|Konzeptionen des Selbst]] und von [[Interesse (Politikwissenschaft)|Interessen]] dazu, die Praktiken eines signifikant anderen über Zeit zu „spiegeln“. Aus diesem Grund schlägt er bei der ersten Interaktion Handeln auf Basis von Wahrscheinlichkeiten vor und nicht auf Basis der [[Realismus (Internationale Beziehungen)|Annahme des Schlimmsten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Wendt (Politikwissenschaftler)|Alexander Wendt]]: &amp;#039;&amp;#039;[[:en:Anarchy Is What States Make of It|Anarchy is what States Make of It: the Social Construction of Power Politics]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[:en:International Organization|International Organization]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 46, 1992, S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Shaffer, Leigh: &amp;#039;&amp;#039;From Mirror Self-Recognition to the Looking-Glass Self: Exploring the Justification Hypothesis.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Clinical Psychology 61, 47–65 (2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://media.pfeiffer.edu/lridener/courses/LKGLSSLF.HTML  Auszug aus den Original-Textpassagen von Cooley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gabel1960</name></author>
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