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	<title>Longwy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Longwy&amp;diff=556833&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Wikilink-Ende korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-03T23:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink-Ende korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Longwy&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Longwy 54.png&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Meurthe-et-Moselle|Meurthe-et-Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Val-de-Briey|Val-de-Briey]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Longwy|Longwy]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Grand Longwy Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee= 54323&lt;br /&gt;
|cp= 54400&lt;br /&gt;
|longitude= 05/45/38/O&lt;br /&gt;
|latitude= 49/31/12/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 250&lt;br /&gt;
|alt maxi= 396&lt;br /&gt;
|image= Vue du belvédère de Longwy.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Blick auf Longwy&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.mairie-longwy.fr/ www.mairie-longwy.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rue Aristide Briand, Longwy.jpg|mini|Rue Aristide Briand]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Longwy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|lɔ̃wi|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Longwy.wav}} ({{deS|Langich}}) ist eine [[Frankreich|französische]] Stadt und [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|54323}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|54323}}) im [[Département Meurthe-et-Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Val-de-Briey]] und ist Verwaltungssitz des Gemeindeverbands [[Grand Longwy Agglomération]]. Das [[Bureau centralisateur]] des gleichnamigen [[Kanton Longwy|Kantons]] befindet sich in Longwy. Die Einwohner werden &amp;#039;&amp;#039;Longoviciens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Longoviciennes&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Longwy ist eine Industriestadt nahe der Grenze zu [[Belgien]] ([[Aubange]]) und [[Luxemburg]] ([[Petingen]], [[Differdingen]]). Longwy hat zwei Ortsteile: die befestigte Oberstadt (&amp;#039;&amp;#039;Longwy-Haut&amp;#039;&amp;#039;) liegt auf einer größeren Erhebung in einer Höhe von ca. {{Höhe|365}}, die Unterstadt (&amp;#039;&amp;#039;Longwy-Bas&amp;#039;&amp;#039;) mit einem Thermalbad liegt etwa 60 Meter tiefer am Fluss [[Chiers]], einem Nebenfluss der [[Maas]]. Größere Städte in der Umgebung sind [[Esch an der Alzette]] (ca. 20 Kilometer östlich), [[Arlon]] (ca. 20 Kilometer nördlich), [[Sedan]] (ca. 80 Kilometer nordwestlich), [[Bastogne]] (ca. 60 Kilometer nördlich), [[Luxemburg (Stadt)|Luxemburg]] (ca. 35&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich) und [[Metz]] (ca. 65 Kilometer südöstlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Longwy von den zehn Nachbargemeinden:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Mont-Saint-Martin (Meurthe-et-Moselle)|Mont-Saint-Martin]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Longlaville]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Herserange]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Mexy]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Réhon]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Lexy]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Cosnes-et-Romain]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtviertel ===&lt;br /&gt;
Zu statistischen Zwecken ist die Stadt Longwy in sieben Stadtviertel eingeteilt:&lt;br /&gt;
*  Gouraincourt&lt;br /&gt;
*  Le Tivoli Longwy-Haut&lt;br /&gt;
*  Le Vieux Château Pulventeux&lt;br /&gt;
*  Longwy Nord Ouest&lt;br /&gt;
*  Longwy Ouest&lt;br /&gt;
*  Longwy Ouest Longwy-Haut&lt;br /&gt;
*  Saint-Louis Les Récollets Longwy-Bas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 21.929 || 21.076 || 20.131 || 17.338 || 15.439 || 14.521 || 14.346 || 14.774&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung Longwys von ca. 2000 auf über 9000 Personen an; die höchste Einwohnerzahl von etwa 22.000 hatte die Stadt in den 1960er Jahren. Die grenzübergreifende Industrieregion um Longwy (23 Gemeinden in Lothringen, Belgien und Luxemburg) zählt heute rund 120.000 Einwohner. Seit den 1970er Jahren ist die Bevölkerungszahl der Stadt und der gesamten Region jedoch stark rückläufig, was auf den Niedergang der Schwerindustrie zurückzuführen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war Longwy ein eher unbedeutendes Dorf wie andere in der Gegend auch. Durch seine strategische Lage innerhalb der zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich umstrittenen Grenzregion Lothringen nahm es im 17. Jahrhundert an politischer und wirtschaftlicher Bedeutung zu. Von der Mitte des 19. bis ins 20. Jahrhundert entwickelte sich Longwy wegen der Kohle- und Erzvorkommen in der Umgebung zum Zentrum der französischen Stahlproduktion. Weiterhin bekannt ist es für seine kunstvoll glasierten Tonwaren. 1798 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Faïenceries et émaux de Longwy&amp;#039;&amp;#039; (Longwy-Steingut und Emaille) von Longwy gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faïenceries et émaux de Longwy ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Longwy_Emaux_Plat_phenix_27_11_2011_01.jpg|mini|Emaille-Teller mit Phönixmotiv aus Longwy]]&lt;br /&gt;
1798 gründete Charles Régnier diese Firma, die Tafelservice herstellte. Nach einem Besuch von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon I.]], der ein Service für seinen Hof bestellte, nahm das Geschäft einen steilen Aufschwung. 1814/15 wurde die Produktion in Folge der Napoleonischen Kriege eingestellt und 1816 wieder aufgenommen. Nach 1870 folgte sie dem Geschmack der Zeit und produzierte Teller im fernöstlichen Stil in [[Cloisonné|Émail Cloisonné]] Technik. Ende des 19. Jahrhunderts bzw. Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Objekte im [[Jugendstil]] und [[Art déco]] hergestellt. Während der Weltwirtschaftskrise 1929 musste die Firma schließen, ebenso nach 1939, als die Bewohner der Grenzregionen zu Deutschland nach West-Frankreich evakuiert wurden. Nach 1945 wurde die Produktion wieder aufgenommen, die Herstellung von Tafelservice wurde aufgegeben, dafür wurden Kunstobjekte bekannter Designer wie [[Roger Capron]] ins Sortiment aufgenommen. Nach 1975 traten mehrmals finanzielle Probleme auf, die zu Sanierungsverfahren führten, das letzte 2025/26. Die Belegschaft wurde stark reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vessiere-cristaux.fr/histoire-des-emaux-de-longwy/ |titel=Découvrez l’histoire des émaux de Longwy en 10 dates |hrsg=Vessière cristaux Baccarat |datum=2023-07-10 |sprache=fr |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://france3-regions.franceinfo.fr/grand-est/meurthe-et-moselle/nancy/les-emaux-de-longwy-sauves-un-immense-soulagement-et-une-tres-grande-satisfaction-3305919.html |titel=Les Émaux de Longwy sauvés : &amp;quot;un immense soulagement et une très grande satisfaction&amp;quot; |werk=France Info |hrsg=Radio France |datum=2026-02-26 |sprache=fr |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lesvieuxlongwy.com/ |titel=Histoire des Faïences &amp;amp; Émaux de Longwy |hrsg=Commune de Longwy |datum=2026 |sprache=fr |abruf=2026-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan de Longwy 1745.jpg|mini|Stadtplan von Longwy im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Engel - Westlicher Kriegsschauplatz - LONGWY-HAUT.JPG|mini|Zerstörte Oberstadt im Jahr 1914]]&lt;br /&gt;
Longwy gehörte zum fränkischen [[Lotharingien]] und – nach dessen Aufteilung – zu [[Oberlothringen]] sowie schließlich zum [[Herzogtum Bar]]. Die Geschichte in westfränkischer Zeit ist kaum erforscht. Dokumente der Jahre 633–634 beziehen sich auf den deutschen Ort Longuich (Kreis Trier-Saarburg). Die französische Geschichtsschreibung hat bisher auch keine Urkunden über Longwy entdeckt und stützt sich auf Sekundärliteratur (1096 „Longwi“ und 1173 „Longwy“ nach M. Bouteiller und E. Negré). Im Jahr 1368 wurde der Ort dem [[Herzog von Luxemburg]] überlassen, kam aber 1378 zum Herzog von Bar zurück. 1480 wurde das gesamte Herzogtum Bar dem [[Herzogtum Lothringen]] einverleibt. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts entstand eine erste kleinere Eisenschmelze, doch wurde die Produktion Mitte des 16. Jahrhunderts wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], d.&amp;amp;nbsp;h. von 1648 bis 1660, gehörte Longwy zu Frankreich, danach wieder zum Herzogtum Lothringen. Im Jahr 1670 wurde der Ort endgültig französisch, was durch den [[Vertrag von Nimwegen]] (1678) besiegelt wurde. [[Ludwig XIV.]] ließ die Stadt ab 1679 durch seinen Baumeister [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] befestigen. In der Zeit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] übergab sich die Stadt nach kurzer Belagerung kampflos den Truppen des [[Karl Wilhelm Ferdinand|Herzogs von Braunschweig]] (23. August 1792); nach der [[Kanonade bei Valmy]] (20. September 1792) wurde sie auf Anweisung der Preußen im Oktober desselben Jahres vorübergehend gänzlich geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 ging der erste Hochofen in der Unterstadt von Longwy in Betrieb. 1905 kam es zum großen [[Streik]], während der 1902 eingewanderte Tullio Cavallazi&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bastien Cabot |Titel=La gauche et les migrations – Une histoire de l’internationalisme, XIX&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;–XXI&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; siècle |Hrsg=Jean-Numa Ducange |Verlag=Presses Universitaires de France |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-13-083059-7 |Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den [[Arbeitskampf]] der italienischen Bergwerker anführte, konnte [[Alphonse Merrheim]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; von der [[Confédération générale du travail|CGT]] die französischen und belgischen Metallarbeiter von der Arbeitsniederlegung überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71]] lag Longwy in jenem Teil Lothringens, der bei Frankreich verblieb. Die Zitadelle, schon 1870/71 von deutschen Soldaten belagert, wurde kurz nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 22. August 1914 von deutschen Truppen eingenommen und war damit die erste französische Festung, die in deutsche Hände fiel. Laut [[Septemberprogramm]] von 1914 sollte Longwy wegen seiner Erz- und Kohlefördergebiete an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] angeschlossen werden. Im März 1917 erklärte sich die Reichsregierung zu einem Friedensabkommen mit Frankreich bereit, wenn das Erzlager von Brie-Longwy im Austausch gegen französischsprachige Teile des Reichslandes [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Elsaß-Lothringen]] an das Deutsche Reich kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Wilhelm Graf zu Lynar |Titel=Deutsche Kriegsziele 1914–1918 |Sammelwerk=Wir Diskutieren |Band=616 |Verlag=Ullstein |Ort=Berlin |Datum=1964 |ISBN= |Seiten=47 f. |Online=https://books.google.at/books?id=_PRHKIMNa-MC&amp;amp;q=Bethmann+Hollweg+Brie+Longwy+1917&amp;amp;dq=Bethmann+Hollweg+Brie+Longwy+1917&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8xqTHksbZAhVJ16QKHa00A2IQ6AEITTAI |Abruf=2018-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren bildete sich eine portugiesische Einwanderergemeinschaft. Der [[Parti communiste français|Parti communiste]] war stark vertreten. Als die Deutschen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Frankreich überfielen und eine [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutsche Besatzung]] etablierten, schloss sich der 1907 in [[Valença (Portugal)|Valênça]] geborene José Vieira&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ansgar Schaefer, António Carvalho, Cláudia Ninhos, Cristina Clímaco |Titel=Os Portugueses na Sistema Concentracionário do III Reich |Hrsg=Fernando Rosas |Auflage=2 |Verlag=Imprensa Nacional-Casa da Moeda |Ort=Lisboa |Datum=2022 |Reihe=O essencial sobre |NummerReihe=142 |ISBN=978-972-27-3060-0 |Seiten=48 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den [[Francs-tireurs et partisans|FTP]] und dann dem kommunistischen [[Front national (Résistance)|Front national]] an und organisierte dessen Untergrundtätigkeit in Longwy. Nach einer [[Denunziation]] wurde er am 24. Juli 1942 zur [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] für die Firma &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Zellwolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; nach [[Siegburg]] deportiert. Er überlebte und wurde am 10. April 1945 von US-Truppen befreit. Nach dem Krieg kamen erneut auch viele italienische Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Piero-D. Galloro |Titel=Le flux de main-d’œuvre italienne dans la sidérurgie lorraine : Analyse spatiale et démographique (1945–1968) |Hrsg=Marie-Claude Blanc-Chaléard |Sammelwerk=Les Italiens en France depuis 1945 |Verlag=Presses universitaires de Rennes |Ort=Rennes |Datum=2003 |Reihe=Collection Histoire |HrsgReihe=Hervé Martin, Jacqueline Saincliver |ISBN=2-86847-757-7 |Seiten=85–95,&amp;amp;nbsp;hier&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;88}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er und 1980er Jahren, insbesondere zwischen 1979 und 1984, erregte der – langandauernde, letztlich vergebliche – Arbeitskampf gegen die Schließung eines großen [[Verhüttung|Hüttenwerks]] in Longwy internationale Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Longwy-Haut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Longwy.jpg|mini|Festungsgraben mit Brücke und &amp;#039;&amp;#039;Porte de France&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die von Vauban mit Mauern und Gräben befestigte Oberstadt (&amp;#039;&amp;#039;Citadelle de Longwy&amp;#039;&amp;#039;) mit der [[trophäe]]ngeschmückten &amp;#039;&amp;#039;Porte de France&amp;#039;&amp;#039; und einem – von [[Kaserne]]n und anderen ehemals militärisch genutzten Gebäuden umstandenen – zentralen Paradeplatz (&amp;#039;&amp;#039;Place Darche&amp;#039;&amp;#039;) mit dem Gebäude der Intendantur und einem Brunnenhaus in der Mitte; die Gesamtanlage sowie einige Gebäude wurden in den Jahren 1913 bis 1933 als &amp;#039;&amp;#039;[[Monument historique|Monuments historiques]]&amp;#039;&amp;#039; anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00106075|&amp;#039;&amp;#039;Enceinte fortifiée, Longwy&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00106077|&amp;#039;&amp;#039;Maison de l’Intendance, Longwy&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00106078|&amp;#039;&amp;#039;Puits couvert, Longwy&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zitadelle von Longwy gehört seit 2008 zusammen mit anderen Festungen in ganz Frankreich zum [[UNESCO-Weltkulturerbe]] der ‚[[Festungsanlagen von Vauban]]‘.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Weblink Welterbe |Nummer=1283}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Innerhalb der Festungsanlage befinden sich auch die Ruinen einer mittelalterlichen Burg, die im 17. Jahrhundert auf Befehl Ludwigs XIV. zerstört wurde.&lt;br /&gt;
* Die im 17. Jahrhundert erbaute, im Ersten Weltkrieg zerstörte, aber danach wiederaufgebaute Garnisonskirche (&amp;#039;&amp;#039;Église Saint-Dagobert&amp;#039;&amp;#039;) ist seit 1921 in die Liste der &amp;#039;&amp;#039;Monuments historiques&amp;#039;&amp;#039; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00106074|&amp;#039;&amp;#039;Église Saint-Dagobert, Longwy&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Unmittelbar daneben steht das ehemalige Rathaus (&amp;#039;&amp;#039;Ancienne Hôtel de Ville&amp;#039;&amp;#039;), ein imposantes Gebäude mit leicht vorspringendem [[Mittelrisalit]] und wappengeschmücktem [[Giebel]] aus den Jahren 1730 bis 1734, welches im Jahr 1921 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; anerkannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00106076|&amp;#039;&amp;#039;Hôtel de Ville, Longwy&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der ehemaligen Bäckerei im Bereich der [[Zitadelle]] befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Musée des Emaux et Faïences&amp;#039;&amp;#039;, welches über 3000 Exponate zur Geschichte der [[Email]]kunst und der Herstellung von [[Fayence]]n der letzten zweihundert Jahre beherbergt – das älteste Ausstellungsstück stammt aus dem Jahr 1804.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ancienne Mairie Longwy.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Longwy-Bas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Im Norden der Unterstadt siedelte sich im 17. Jahrhundert der Orden der [[Franziskaner-Rekollekten]] an und gründete ein Kolleg, welches heute – nach Umbauten und Erweiterungen im 18. Jahrhundert – als Schulgebäude dient.&lt;br /&gt;
* Der [[Karmelitinnen]]-Konvent wurde – nach erlittenen Beschädigungen im Ersten Weltkrieg – in den 1970er Jahren endgültig abgerissen; ein gerettetes Portal wurde in die Zitadelle verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Longwy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 befand sich die Zielankunft der [[Tour de France 2022/6. Etappe|6.&amp;amp;nbsp;Etappe]] der [[Tour de France 2022|109.&amp;amp;nbsp;Austragung]] der [[Tour de France]] in Longwy. Die Stadt war damit zum elften Mal Etappenort. Mit der Côte de Pulventeux wurde zudem eine [[Bergwertung (Tour de France)|Bergwertung]] der 3.&amp;amp;nbsp;Kategorie abgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.letour.fr/de/etappe-6 |titel=Etappe 6 – Binche &amp;gt; Longwy – Tour de France 2022 |sprache=de |abruf=2022-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bergwertung sicherte sich der Franzose [[Alexis Vuillermoz]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-france/2022/stage-6-kom |titel=Tour de France 2022 Stage 6 results |abruf=2022-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; während [[Tadej Pogačar]] die Etappe gewann und das [[Gelbes Trikot|Gelbe Trikot]] übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-france/2022/stage-6 |titel=Tour de France 2022 Stage 6 results |abruf=2022-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Nagold]] in Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Differdange]] in Luxemburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Claudius Florimund Mercy]] (1666–1734), [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserlicher]] Feldmarschall, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
* [[Franz von Mercy]] (1597–1645), kurbayerischer Feldmarschall, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Mercy]] (1596–1659), lothringischer Adliger, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
* [[Kaspar von Mercy]] (1599–1644), kurbayrischer Generalwachtmeister im Dreißigjährigen Krieg, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Person]] (vor 1660–1710), französisch-deutscher Kupferstecher, Architekt, Kartograph und Verleger, geboren in Longwy, gewirkt in Mainz&lt;br /&gt;
* [[Eugène-Casimir Villatte]] (1770–1834), französischer General der Infanterie in den [[Koalitionskriege]]n, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
* [[Jean-Baptiste Fresez]] (1800–1867), luxemburgischer Maler, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
* [[Paul Georges Klein]] (1909–1994), französischer Maler, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
* [[Benoît Di Sabatino]] (* 1965), französischer Regisseur und Filmproduzent, geboren in Longwy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cartesfrance.fr/carte-france-ville/54323_Longwy.html &amp;#039;&amp;#039;Ville de Longwy&amp;#039;&amp;#039;] bei cartesfrance.fr&lt;br /&gt;
* [http://www.emauxdelongwy.com/ Emaillen und Fayencen aus Longwy – Fotos und Infos] (französisch)&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Val-de-Briey}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Longwy| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsanlagen von Vauban]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Stadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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