<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Longlaville</id>
	<title>Longlaville - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Longlaville"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Longlaville&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T15:02:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Longlaville&amp;diff=2439883&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaveDog: audio erg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Longlaville&amp;diff=2439883&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-11T23:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Longlaville&lt;br /&gt;
|nomlocale=&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Longlaville 54.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Meurthe-et-Moselle|Meurthe-et-Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Val-de-Briey|Val-de-Briey]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Grand Longwy Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=54321&lt;br /&gt;
|cp=54810&lt;br /&gt;
|latitude=49/32/06/N&lt;br /&gt;
|longitude=05/47/57/O&lt;br /&gt;
|alt moy=263&lt;br /&gt;
|alt mini=255&lt;br /&gt;
|alt maxi=391&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.longlaville.fr/ www.longlaville.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Longlaville&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|lɔ̃ɡ.la.vil|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Longlaville.wav}} ({{lbS|&amp;#039;&amp;#039;Longsduerf&amp;#039;&amp;#039;}}, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;Longsdorf&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|54321}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|54321}}) im [[Département Meurthe-et-Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Val-de-Briey]] und ist Mitglied im Gemeindeverband [[Grand Longwy Agglomération]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Longlavillois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Longlavilloises&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Longlaville liegt unmittelbar nordöstlich von [[Longwy]] an der Grenze zu [[Luxemburg]]. Das Gemeindegebiet erstreckt sich entlang der [[Chiers]], einem [[Maas]]-Nebenfluss. Das Chierstal (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Korntal&amp;#039;&amp;#039;) ist im Bereich Longlaville fast 1000 m breit. Nach Südosten steigt das Gelände steil an und erreicht mit {{Höhe|391}} über dem Meer im Gemeindewald (&amp;#039;&amp;#039;Bois de Longlaville&amp;#039;&amp;#039;) seinen höchsten Punkt im Gemeindegebiet. Im Nordosten der Gemeinde, nahe der Grenze zu Luxemburg, befindet sich ein Steinbruch. Reste von Industriebrachen finden sich noch westlich und nördlich des Dorfes. Auf Teilen der ehemaligen Industriestandorte sind inzwischen neue mittelständische Betriebe angesiedelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Longlaville sind [[Pétange]] (Luxemburg) im Nordosten, [[Saulnes]] im Osten, [[Herserange]] im Süden, Longwy im Südwesten sowie [[Mont-Saint-Martin (Meurthe-et-Moselle)|Mont-Saint-Martin]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von den verheerenden Zerstörungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] erholte sich das Gebiet um Longlaville nur sehr langsam. Aus den Jahren 1647 und 1649 gibt es Berichte über das verlassene Dorf und seine verödeten Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 hieß das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Long la Ville&amp;#039;&amp;#039;, das am 22. Juni 1810 mit Herserange vereinigt wurde Das Dorf hatte damals weniger als 200 Einwohner. Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Herserange-Longlaville&amp;#039;&amp;#039; existierte bis 1897, als Longlaville wieder selbständig wurde. Der Trennung, die aufgrund der rasanten Einwohnerentwicklung Longlavilles durch den Eisenerzbergbau erfolgte, war jahrelanger Streit um die Nutzung von Schulen, Kirche und Pfarrhaus vorausgegangen. 1906 hatte sich die Einwohnerzahl Longlavilles gegenüber 1810 mehr als verzehnfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägend für Longlaville war lange die Eisenerzförderung und -verhüttung. Abgebaut wurde das eisenhaltige [[Minette (Ganggestein)|Minette-Gestein]]. Die [[Minette (Erz)|Minette-Lagerstätte]] gehörte zu den bedeutendsten Eisenerzvorkommen der Erde. Die Reserven wurden auf 6&amp;amp;nbsp;Milliarden Tonnen Erz geschätzt mit einem [[Eisen]]gehalt von 1950 Millionen Tonnen. Der hohe Phosphorgehalt der Minette verhinderte lange Zeit den industriellen Abbau, der dann nach Einführung des [[Thomas-Verfahren]]s einsetzte. Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] von 1870/71 fielen Teile Lothringens an das Deutsche Reich. Dabei wurde die Grenze so festgelegt, dass große Teile des bekannten Minettevorkommens im nunmehr deutschen [[Elsaß-Lothringen]] lagen. Hierfür hatte sich unter anderem der Geologe [[Wilhelm Hauchecorne]] eingesetzt, der Mitglied der Grenzregulierungskommission war.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Frühauf: &amp;#039;&amp;#039;Eisenindustrie und Steinkohlenbergbau im Raum Neunkirchen / Saar.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur deutschen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 217) Zentralausschuss für deutsche Landeskunde, Trier 1980, ISBN 3-88143-010-5, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bohrungen in den 1880er Jahren ergaben, dass sich die Minettevorkommen weiter nach Westen erstreckten, als bislang angenommen und dabei mit zunehmender Tiefe an Mächtigkeit und Eisengehalt zunahmen. Bis 1909 entstanden so im französischen Teil Lothringens, insbesondere im Becken von [[Briey]] ebenfalls mehrere Bergwerke, die Minette im Schachtbetrieb förderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des ersten Hochofens im Jahr 1880 begann eine lange Periode des Wachstums in Longlaville. Sie ging Anfang der 1980er Jahre zu Ende, als reihenweise Bergbau- und Stahlbetriebe wegen billiger Konkurrenz aus Übersee geschlossen wurden. Der Niedergang der Eisen- und Stahlindustrie in der Region Longwy ging mit anhaltenden Protesten einher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=40350717|Titel=Wir sitzen hier auf einem Pulverfaß|Jahr=1979|Nr=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren seit 1980 konnten langsam neue Industrien angesiedelt werden. So entstand in Longlaville an der Grenze zu Luxemburg das Industriegebiet &amp;#039;&amp;#039;Pôle de Développement Européen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || 1962 || 1968 || 1975 || 1982 || 1990 || 1999 || 2010 || 2021&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 3057 || 3355 || 2943 || 2625 || 2305 || 2377 || 2450 || 2374&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 wurde mit 4300 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=18607 Longlaville auf cassini.ehess]&amp;lt;/ref&amp;gt; und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-54321 Longlaville auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt [[Heraldisch rechts|rechts]] einen goldenen Fisch auf blauem Grund, eine Hälfte des Wappens der [[Herzogtum Bar|Herzöge von Bar]], denen Longlaville einst unterstand. Links wird mit einem stilisierten Hochofen an die Industriegeschichte der Gemeinde erinnert. Longlaville führt dieses Wappen seit dem 24. Oktober 1967.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20161229213919/http://www.genealogie-lorraine.fr/blasons/index.php?dept=54&amp;amp;blason=LONGLAVILLE Wappenbeschreibung] auf genealogie-lorraine.fr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eglise Longlaville.JPG|mini|hochkant|PfarrkircheSaint-Laurent]]&lt;br /&gt;
* Veranstaltungshalle &amp;#039;&amp;#039;Jean Ferrat&amp;#039;&amp;#039; für bis zu 800 Besucher im Park Duclos&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lessentiel.lu/fr/news/story/Une-nouvelle-salle-de-spectacle-pour-Longlaville-25396195 &amp;#039;&amp;#039;Une nouvelle salle de spectacle pour Longlaville&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;l’essentiel&amp;#039;&amp;#039;, 17. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Saint-Laurent, 1897/1898 anstelle einer baufälligen Kapelle errichtet&lt;br /&gt;
* [[Art déco|Art-déco]]-Glasfenster im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Stahlwerkes Longlaville&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vitraux Majorelle des grands bureaux des aciéries de Longwy 11.jpg&lt;br /&gt;
Vitraux Majorelle des grands bureaux des aciéries de Longwy 5.jpg&lt;br /&gt;
Vitraux Majorelle des grands bureaux des aciéries de Longwy 8.jpg&lt;br /&gt;
Vitraux Majorelle des grands bureaux des aciéries de Longwy 2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Longlaville}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Longlaville gibt es drei Lebensmittelgeschäfte, zwei Bäckereien, zwei Elektrogerätegeschäfte, ein Schuhgeschäft, eine Buchhandlung, eine Metzgerei und ein Bekleidungsgeschäft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/ville-longlaville.html#vie_economique Geschäfte auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausfahrt &amp;#039;&amp;#039;Longlaville&amp;#039;&amp;#039; an der zu zwei Dritteln fertiggestellten [[Autoroute A 30]] ist die letzte vor der [[Belgien|belgischen]] Grenze. Sie verbindet den Ballungsraum Longwy mit [[Metz]] und [[Thionville]] sowie dem belgischen [[Arlon]]. Weitere Straßenverbindungen bestehen nach Luxemburg (Gemeinde [[Pétange]]) sowie in die Nachbargemeinden [[Herserange]] und [[Mont-Saint-Martin (Meurthe-et-Moselle)|Mont-Saint-Martin]]. Der nächste Bahnhof befindet sich im drei Kilometer entfernten Longwy (Linie [[Longuyon]]–[[Athus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leuropevueduciel.com/consultation.php?commune=21070 37 Luftbilder von Longlaville]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Briey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Longlaville| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
	</entry>
</feed>