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	<title>Londorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Londorf&amp;diff=563732&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Mittelalter */ Leerzeichen eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-30T11:17:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mittelalter: &lt;/span&gt; Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rabenau (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Rabenau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Rabenau (Hessen) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/40/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/51/41/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 224 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 200&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 337&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.79&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1745&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeinde-rabenau.de/category/gemeinde/einwohnerstatistik/ |titel=Gemeinde Rabenau – Einwohnerstatistik |werk=gemeinde-rabenau.de |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-10-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35466&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06407&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Londorf - (Rabenau) (002).JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Londorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Londorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nach Einwohnerzahl größte Ortsteil der Gemeinde [[Rabenau (Hessen)|Rabenau]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Gießen]]. Der Ort ist Sitz der [[Kommunalverwaltung|Gemeindeverwaltung]] von Rabenau und Sitz des [[Bürgermeister]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Londorf liegt im [[Lumdatal]] zwischen [[Gießen]], [[Marburg]] und [[Grünberg (Hessen)|Grünberg]]. Nachbarorte sind Kesselbach und [[Allertshausen (Rabenau)|Allertshausen]] sowie [[Allendorf (Lumda)]] und [[Nordeck (Allendorf)|Nordeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die beiden Ersterwähnungen Londorfs finden sich im [[Codex Eberhardi]] und werden auf die Zeit zwischen 750 und 779 datiert. Dies war die Amtszeit des fuldischen Abtes [[Sturmius]]. Verfasst wurde das [[Kopiar]] des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] von dem Mönch Eberhard um 1160.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Codex Eberhardi des Klosters Fulda. Hrsg. von Heinrich Meyer zu Ermgassen. Band 1. Marburg 1995. = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. 58, 1. I S. 263 f. = [[Edmund Ernst Stengel]]: Fuldisches Urkundenbuch. Marburg 1958. Band 1. Nr. 108, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Textstelle lautet: „… in eodem pago [[Lahngau]] omnem proprietatem et familiam suam in his villis: Lundorf …“ (im Lahngau sein ganzes Eigentum und Familien in diesen Dörfern: Lundorf u. a.) Hier wird bereits die Siedlungsform [[Dorf|villis]] für Londorf angegeben. Eine weitere Nennung findet sich ebenfalls im Codex Eberhardi und datiert auf die gleiche Zeit: „… in pago Hessorum … in Luntdorfe.“ (im [[Hessengau]] in Luntdorfe).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meyer zu Ermgassen: Codex Eberhardi 1 I S. 263f. = Edmund Ernst Stengel: Urkundenbuch des Klosters Fulda 1, Nr. 113, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese beiden Schenkungen stammten von Adelburch und Rudun.&lt;br /&gt;
Es gibt weiterhin eine dritte Erwähnung des Ortes Londorf im Codex Eberhardi: „… proprietates suas in villa Altendorfe, Lantorfere marca.“ (Seine Besitzungen in [[Allendorf (Lumda)|Altendorf]] in der Londorfer Mark).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meyer zu Ermgassen: Codex Eberhardi 1 I S. 269. = Edmund Ernst Stengel: Urkundenbuch des Klosters Fulda 1, Nr. 441, S. 476.&amp;lt;/ref&amp;gt; Datiert wird diese Schenkung auf die Zeit zwischen 780 und 802, als [[Baugulf]] Abt war.&lt;br /&gt;
Dabei handelt es sich um eine Übertragung von Gütern in Allendorf und Londorf an das Kloster durch Arnwic. Eine vierte Übertragung an das Kloster stammt ebenfalls aus der Zeit des Abtes Baugulf. „…in alia vero villa, Inferiore scilicet Lundorf.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meyer zu Ermgassen: Codex Eberhardi. I, S. 239. = [[Ernst Friedrich Johann Dronke]]: Traditiones et antquitates Fuldenses. Fulda 1844. Kap. 6, Nr. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier übertrug ein gewisser Meginrat dem Kloster Fulda 30 Morgen Land und ein ähnlich großes Waldstück und insgesamt 48 [[Leibeigenschaft|Manzipien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Eintrag aus der Zeit um 1300 listet Besitz des [[Erzstift Mainz|Mainzer Erzstifts]] auf: „… Sedes in Londorff: item [[Geilshausen|Gewelshusen]] …“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Alexander Würdtwein]]: Dioecesis Moguntia. Band III. Mannheim 1777. S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;. (Sitze in Londorf, außerdem in Geilshausen.)&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter finden wir auch zwei Erwähnungen von Ortsadligen. 1306 wird „Lodewicus dictus de Lundorp“ genannt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1 - 5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Nr. 448, S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1368 „her walther von Londorf“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Baur: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 970, S. 590.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] Londorf leitet sich von dem durch ihn fließenden Fluss [[Lumda (Fluss)|Lumda]] ab. Als ursprüngliche Namensform wird „Luna“ vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 240 f, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Mundartname „Lom“ ist noch heute zu erkennen: Londorf (Dorf an der Lumda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Londorf:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Londorf (L. Bez. Grünberg) evangel. Pfarrdorf; liegt an der Lumda, {{Bruch|2|1|4}} St. von Grünberg, und gehört der Freiherrlichen Familie von Nordeck zur Rabenau. Man zählt 120 Häuser und 844 Einwohner, die außer 103 Juden evangelisch sind. Unter den Einwohnern, die die Spinnerei und Leineweberei stark treiben, sind 57 Bauern, und 23 Handwerker. Der Ort hat 1 Kirche, 1 Schulhaus, 1 Rathhaus, 3 Mahl- und Oelmühlen und in der Nähe liegt die Burg Rabenau. Im Jahr 1822 hat die Freiherrl Familie von Nordeck zur Rabenau die patrimonialgerichtsherrliche PolizeiGerechtsame an den Staat abgetreten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=166|Seiten=166f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Londorf als Ortsteil von Rabenau&lt;br /&gt;
Die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Londorf und Kesselbach [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 1. Oktober 1970 im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] freiwillig zur neuen Gemeinde Rabenau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss der Gemeinden Kesselbach und Londorf im Landkreis Gießen zur Gemeinde „Rabenau“ |fundstelle=Punkt 1850 |nr=42 |jahr=1970 |datum=1970-10-05 |seite=4 |seiten=2016 |kbytes=5190}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 31. Dezember 1971 wurden die Gemeinden Allertshausen, Geilshausen, Odenhausen und Rüddingshausen eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 22 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|180532844|Seiten=307}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für die Ortsteile Kesselbach und Londorf wurde ein gemeinsamer [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rabenau.de/wp-content/uploads/2018/09/14_Hauptsatzung1.pdf#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Rabenau |format=PDF;&amp;amp;nbsp;21&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verwaltungssitz wurde das größere Londorf bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2008 feierte Londorf sein 1250-jähriges Bestehen. Es war bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Sitz der Freiherren von [[Nordeck zur Rabenau]]. Noch heute wohnen deren Nachfolger, die Grafen von Schwerin und die Freiherren von Roeder zu Diersburg, in der sogenannten Unterburg.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;siehe auch [[Burgstall Londorf]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nur Liste}}&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Londorf angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 750/779: [[Lahngau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch des Klosters Fulda 1 Nr. 108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 775/779: [[Hessengau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch des Klosters Fulda 1 Nr. 113&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1237: [[Grafschaft Ruchesloh]]&lt;br /&gt;
* vor 1567 [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], Gericht Londorf&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], [[Amt Allendorf an der Lumda|Amt Allendorf/Lumda]], Gericht Londorf der Freiherren [[Nordeck zur Rabenau]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt;Die Zugehörigkeit des Amtes Allendorf an der Lumda anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1604: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]], [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Allendorf/Lumda, Gericht Londorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Wilhelm Christian Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Patrimonialgerichts Londorf und der Freiherren von Nordeck zur Rabenau&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1846 ([https://books.google.de/books?id=d34AAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Grünberg]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Grünberg]]; 1822 ging die [[Patrimonialgericht]]sbarkeit der Freiherren Nordeck zur Rabenau an das Landgericht über) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Grünberg (Hessen)|Kreis Grünberg]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen (Oberhessen)|Regierungsbezirk Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landkreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landkreis Grünberg&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen&lt;br /&gt;
* ab 1970: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Rabenau&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]], Gemeinde Rabenau&lt;br /&gt;
* ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Rabenau&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Gießen, Gemeinde Rabenau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]] wurde das [[Hofgericht Gießen]] als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen und somit war für Londorf das „Patrimonialgericht der Freiherren  [[Nordeck zur Rabenau]]“ in Londorf zuständig.&lt;br /&gt;
Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. 1822 traten die Freiherren Nordeck zur Rabenau ihre Recht am Gericht Londorf an das Großherzogtum Hessen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1822-177&amp;quot; /&amp;gt; „[[Landgericht Grünberg]]“ war daher von 1822 bis 1879 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Londorf zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Grünberg“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211 |kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des Amtsgerichts Grünberg, Londorf wurde dem [[Amtsgericht Gießen]] zugelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) |nr=4 |jahr=1968 |datum=1968-02-12 |seite=1 |seiten=41–44 |fundstelle=Artikel 1, Abs. 2 a) und Artikel 2, Abs. 4 d) |kbytes=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen dem 1. Januar 1977 und 1. August 1979 trug das Gericht den Namen „Amtsgericht Lahn-Gießen“ der mit der Auflösung der Stadt Lahn wieder in „Amtsgericht Gießen“ umbenannt wurde. In der Bundesrepublik Deutschland sind die übergeordneten Instanzen das [[Landgericht Gießen]], das [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main]] sowie der [[Bundesgerichtshof]] als letzte Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || {{0|00}}48 [[Hausgesess]]e (mit Junkerwohnungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1669: || {{0}}328 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1742: || {{0|000}}4 Geistliche/Beamte, 70 Untertanen, 28 Junge Mannschaften, 20 [[Beisasse]]n/Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 647 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 802 Einwohner, 123 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 844 Einwohner, 120 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 828 Einwohner, 150 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Londorf|width=450|float=none|maxEinwohner=1700&lt;br /&gt;
|847|871|900|1033|903|848|840|825|769|769|880|920|952|1092|1418|1526|1567|1577|1656&lt;br /&gt;
|vor1834=(1800,647)(1806,802)(1829,844)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2005,1977)(2010,1902)(2011,1818)(2015,1816)(2020,1738)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Rabenau&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Londorf 1818 Einwohner. Darunter waren 51 (2,8 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 273 Einwohner unter 18 Jahren, 750 zwischen 18 und 49, 384 zwischen 50 und 64 und 411 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 738 Haushalten. Davon waren 189 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 219 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 243 Paare mit Kindern, sowie 78 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 162 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 469 Haushaltungen lebten keine Senioren/-innen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 741 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 87,8 %) 103 [[Judentum|jüdische]] (= 12,2 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1342 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 85,1 %), 222 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] (= 14,1 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 134 Land- und Forstwirtschaft, 316 Produzierendes Gewerbe, 130 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 112 Dienstleistunge und Sonstiges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Londorf und Kesselbach besteht ein gemeinsamer [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Londorf und Kesselbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus neuen Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 55,43 %. Dabei wurden gewählt: je zwei Mitglieder der [[CDU]] und der „Freien Wähler“, je ein Mitglied der [[SPD]] und des [[Bündnis 90/Die Grünen]] sowie drei  Mitglieder der Liste „Bürger für Rabenau“ (BfRab).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06531015/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_LondorfKesselbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Londorf/Kesselbach |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Rabenau |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Dirk Waldschmidt (BfRab) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sessionnet.krz.de/gemeinde-rabenau/bi/kp0040.asp?__kgrnr=10&amp;amp; |titel=Ortsbeirat Londorf/Kesselbach |werk=Bürgerinfoportal |hrsg=Gemeinde Rabenau |abruf=2024-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
Der [[Ortsneckname]] für die Londorfer Bevölkerung ist &amp;#039;&amp;#039;Ohmbachschesser&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Ein bemerkenswertes Bauwerk ist die [[Evangelisch-lutherische Kirche Londorf]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Dom der Rabenau&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Gotik|gotischem]] Turm aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist die größte Kirche in der weiteren Umgebung bis nach Marburg. Sie wurde als [[Wehrkirche]] in Form eines Kreuzes vom Großherzoglichen Baumeister Dr. Carl Wilhelm Chr. Dieffenbach aus Friedberg erbaut. Infolge der [[Baufälligkeit]] wurde das Gotteshaus 1857/58 abgebrochen und von 1861 bis 1864 im [[neugotisch]]en Stil errichtet; lediglich der Turm blieb erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau besteht aus einem [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] und zwei [[Seitenschiff]]en, die durch je vier starke Steinsäulen auf jeder Seite voneinander getrennt sind. Wenn man die Kirche durch den Turmeingang betritt, fällt der Blick zuerst auf den Altar aus [[Lungstein]], zu dem drei Stufen hinaufführen. Im Mittelschiff, links vom Mittelgang, steht der aus Lungstein gehauene [[Zwölfeck|zwölfeckige]] [[Taufstein]]. Die [[Romantik|romantische]] [[Orgel]], hergestellt von den Gebrüdern Link aus Gingen an der Brenz, besitzt zwei [[Klaviatur|Manuale]], 1400 Pfeifen, 22 Register und ist über 100 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dom der Rabenau ist die Mutterkirche aller Kirchen im Lumdatal. Die gesamte Kirche wurde 2005/2006 restauriert. Bei Grabungen wurden Steine des ersten Kirchengebäudes aus dem 8. Jhd. gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1955 gibt es auch eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Kirche im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burggarten ===&lt;br /&gt;
Mitten im Ortskern befindet sich der Burggarten, eine 15.382&amp;amp;nbsp;m² große, angelegte Grünfläche. Er ist von einer Mauer aus dem in Londorf abgebauten [[Lungstein]], einem seltenen [[Basalt]], umfasst. Ursprünglich geplant und angelegt wurde der Park als Herrengarten in den Jahren 1820 bis 1830 von Baron Georg von Nordeck zur Rabenau und seinem [[Rentamt|Rentmeister]] Engel. Zehn Jahre später fand eine Erweiterung statt. 1842 wurde der im [[klassizistisch]]en Stil entworfene Pavillon fertig. Später wohnte und wirkte der Dichter [[Rainer Maria Rilke]] unter anderem hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1950er Jahre ist die Gemeinde Rabenau [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pächter]] des Areals. Damit konnte seitdem die Bevölkerung das Areal zur Naherholung nutzen. Als 1962 der Verkehrsverein Rabenau gegründet wurde, begann die organisierte, aktive Nutzung. Auf einem Teilstück von 1600&amp;amp;nbsp;m² in der Nähe des Haupttores befindet sich seit 1964 eine [[Minigolf]]anlage, welche 1999 renoviert wurde, sowie die seit 1992 eröffnete einzige [[Boule-Spiel|Bouleanlage]] der Umgebung. Eine Gaststätte mit [[Biergarten]] schließt an das Gelände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1998 wird im Zweijahresrhythmus im Sommer die Anlage für ein Lichterfest genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr im August findet der autofreie Sonntag im Lumdatal statt. Hierbei hat sich der Burggarten, mit dem dort veranstalteten Rahmenprogramm, als Station für die Rad- und Rollschuhfahrer, Wanderer und Spaziergänger herauskristallisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Da im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur die Schienen der Eisenbahn durch Bomben zerstört wurden, ist der alte Ortskern mit seinen Fachwerkhäusern und 2 Backhäusern rund um die Dorfkirche gut erhalten. Ein Backhaus wird noch regelmäßig genutzt, das andere dient mittlerweile als Lagerplatz. Das Hofgut neben dem Burggarten wird seit vielen Jahren von der Familie Roswag bewirtschaftet. Auf dem Gelände der Unterburg findet sich, nahe dem Mühlgraben, der Klingelborn. Hier wurden früher von Kindern Zuckerstückchen in das Wasser geworfen, um so den Storch um ein Geschwisterlein zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jedes Jahr im September findet der Michaelismarkt statt. Dieser wird von einigen Ausstellungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem Kunstforum, an dem sich ausschließlich Künstler mit Bezug zur Rabenau beteiligen, begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Landesstraße L&amp;amp;nbsp;3146 verbindet die zentralen Orte im Lumdatal. Rabenau verfügt über einen Autobahnanschluss an die A&amp;amp;nbsp;5 im Osten. Westlich, in [[Staufenberg (Hessen)|Staufenberg]] ist ein Anschluss an den [[Gießener Ring]] bzw. die autobahnähnlich ausgebaute B&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;a gegeben. Heute bedient die Buslinie 520 des [[Rhein-Main-Verkehrsverbund]]es (RMV) die Relationen nach Gießen. Londorf hat mit allen anderen Rabenauer Ortsteilen darin die Wabennummer 1434. Nächstgelegene Bahnstationen sind in [[Lollar]] oder Grünberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Bahnhof Londorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Londorf (Bahnhof) (009).PNG|mini|Das Empfangsgebäude des Bahnhofs 2015]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Londorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Londorf verfügt über einen Bahnhof an der [[Lumdatalbahn]], die vom [[Bahnhof Lollar]] nach Grünberg führte. Seit 1981 findet jedoch kein Personenverkehr mehr statt. 1991 endete auch der Güterverkehr. Seit einigen Jahren existieren jedoch Planungen den SPNV zu reaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten, geboren in Londorf ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Köhler (General)|Ernst Köhler]] (1774–1829), Generalmajor in der Hessen-kasselschen Armee&lt;br /&gt;
* [[Carl Engel von der Rabenau]] (1817–1870), Maler&lt;br /&gt;
* [[Georg Nordeck zur Rabenau]] (1777–1858), Offizier und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Jean Puth]] (1865–1933), Abgeordneter des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau&lt;br /&gt;
* [[Ebo Rothschild]] (1902–1977), Rechtsanwalt in Darmstadt, 1933 als Jude Berufsverbot, Emigration über Spanien und Frankreich nach Chile, 1955 Einwanderung nach Israel&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Weber (Forstwissenschaftler)|Heinrich Weber]] (1868–1934), Forstwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Londorf |GND=1035782235}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Rabenau-Londorf |GND=4111378-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://gemeinde-rabenau.de/category/gemeinde/ortsteile/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Rabenau.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531015040| titel=Londorf, Landkreis Gießen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=531015040| titel=Londorf, Landkreis Gießen| datum=2018-05-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1791&lt;br /&gt;
 |Seiten=174&lt;br /&gt;
 |Online=&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184952 |Seq=194}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1800&lt;br /&gt;
 |Seiten=183&lt;br /&gt;
 |Online=&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184895 |Seq=207}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
 |Verlag=Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
 |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
 |Datum=1806&lt;br /&gt;
 |Seiten=223&lt;br /&gt;
 |Online=&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch |BuchID=njp.32101065184853 |Seq=243}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=6|Seite=PA22-IA40}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte.&lt;br /&gt;
 |Band=22&lt;br /&gt;
 |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 |Datum=1821&lt;br /&gt;
 |Seiten=413&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |Linktext=online bei Google Books |KeinText=1 |BuchID=Z7PdlcTHFukC |Seite=413}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1822-177&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL |typ=HRBL |hrsg=Großherzogliches Ministeriums des Inneren und der Justiz |titel=Die Abtretung der Patrimonal-Gerichtsame der Freiherren von Nordeck zur Rabenau in dem Lohndorfer Grund, zur Ausübung durch den Staat betr. |nr=15 |jahr=1822 |datum=1822-03-04 |seite=177 |seiten=179 |kbytes=36000}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=8 und 48&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 1,1 MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=12&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2020-10-27&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-02&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Rabenau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4111378-0|VIAF=302602807}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rabenau, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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