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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=London-Kraft</id>
	<title>London-Kraft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:35:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=London-Kraft&amp;diff=422827&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Langusto: Änderungen von 85.112.233.70 (Diskussion) auf die letzte Version von Langusto zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-03-07T11:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/85.112.233.70&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/85.112.233.70&quot;&gt;85.112.233.70&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:85.112.233.70&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:85.112.233.70 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Langusto&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Langusto (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Langusto&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Forze di London.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;London-Kräfte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen unpolaren 2-atomigen Molekülen: In semiklassischer Veranschaulichung entstehen sie durch eine spontane quantenmechanische Fluktuation in Form einer kleinen Polarisation (negative Ladung δ- am Molekül ganz links in Blau eingezeichnet, positive Ladung δ+ rechts am selben Molekül in Rot). Die Elektronen im Nachbarmolekül werden dadurch in gleicher Weise polarisiert usw. Die Folge ist eine Anziehungskraft mit makroskopischen Auswirkungen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;London-Kräfte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach dem Physiker [[Fritz London]]; in der Literatur auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;London-Kraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;London-Dispersion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;anziehende [[Van-der-Waals-Kräfte|Van-der-Waals-Bindung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) sind schwache Anziehungskräfte zwischen allen Arten von Molekülen&amp;lt;ref name=&amp;quot;T.L. Brown, H.E. LeMay 2007&amp;quot;&amp;gt;T.L. Brown, H.E. LeMay, B.E. Bursten, Chemie - Die zentrale Wissenschaft, 10. Aufl., Pearson Studium, München, Boston, 2007, S. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Atom]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die London-Kräfte beruhen auf dem rein [[Quantenmechanik|quantenmechanischen]] Effekt, dass auch ein unpolares kugelförmiges [[Atomorbital]] durch eine andere, in der Nähe befindliche, Elektronenhülle durch Beimischung anderer Orbitale (siehe [[Störungstheorie (Quantenmechanik)|quantenmechanische Störungstheorie]]) deformiert wird und dann ein [[elektrisches Dipolmoment]] haben kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Eisenschitz|R. Eisenschitz]] and F. London, Z. Physik &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;60&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 491 (1930), [[DOI:10.1007/BF01341258]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. London, Z. Physik &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 245 (1930), [[DOI:10.1007/bf01421741]] and Z. Physik. Chemie, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 222 (1930)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei geeigneter Korrelation solcher Beimischungen in beiden Elektronenhüllen sind die zwei Dipolmomente so orientiert, dass sie sich anziehen. (Eine veranschaulichende semiklassische Beschreibung findet sich in der Legende zur Abbildung.)&lt;br /&gt;
Solche Kräfte werden allgemein als Dispersionswechselwirkungen bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-due.de/imperia/md/content/verfahrenstechnik/dissertation_blaeker.pdf |titel=Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur  Kombination von Adsorptionsvolumetrie und -kalorimetrie |hrsg=Universität Duisburg |abruf=04.05.2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehende London-Kräfte entstehen auch zwischen polaren Molekülen mit permanenten Dipolmomenten und sind dann meist größer als die klassische elektrostatische Anziehung zwischen den Dipolen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;T.L. Brown, H.E. LeMay 2007&amp;quot; /&amp;gt; Erst wenn die permanenten Dipole stärker als etwa [[Debye|1&amp;amp;nbsp;Debye]] sind, wird ihr Einfluss gleich groß wie der der London-Kräfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den [[Peter Debye|Debye]]’schen Kräften (Wechselwirkung zwischen einem Molekül mit permanentem Dipol und einem unpolaren Teilchen) gehören die London-Kräfte zu den anziehenden [[Van-der-Waals-Kräfte|van-der Waalschen Wechselwirkungen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gold Book|van der Waals forces|V06597}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sind, wie alle van-der-Waals-Kräfte, sehr viel schwächer als die anderen [[Chemische Bindung|Bindungsarten]]. In der [[Computerchemie]] sind sie nur schwierig zu beschreiben und zu parametrisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichweite der London-Kräfte ist etwas größer als die der ebenfalls allgemeinen, aber stark abstoßenden Wechselwirkung von zwei überlappenden [[Elektronenhülle]]n. Das erklärt die Existenz des flüssigen und festen [[Aggregatzustand]]s unpolarer Verbindungen, die es sonst nicht geben dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Quantenmechanik|quantenmechanischen]] Berechnung ergibt sich die Wechselwirkungsenergie zwischen zwei Teilchen näherungsweise als:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Riedel, Christoph Janiak |Titel=Anorganische Chemie: |Auflage=9 |Verlag=DE GRUYTER |Ort=Berlin / Bosten |Datum=2015-09-11 |ISBN=978-3-11-035526-0 |DOI=10.1515/9783110355284 |Seiten=169 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110355284/html |Abruf=2023-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt; V = - \frac{3}{2} \frac {\alpha_1 \cdot \alpha_2} {r^6} \frac {I_1 \cdot I_2}{I_1+I_2} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; \alpha_1 &amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; \alpha_2 &amp;lt;/math&amp;gt; sind dabei die Polarisierbarkeitsvolumina&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Atkins |Titel=Physikalische Chemie |Auflage=3 |Verlag=Wiley-VCH |Ort=Weinheim |Datum=2001 |ISBN=3-527-30433-9 |Seiten=626}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der beiden Teilchen und &amp;lt;math&amp;gt; I_1 &amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt; I_2 &amp;lt;/math&amp;gt; ihre ersten [[Ionisierungsenergie]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die potentielle Energie von zwei gleichen Molekülen ergibt sich dementsprechend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt; V = - \frac{3}{4} \frac {\alpha^2 I} {r^6}  &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Bindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physikalische Chemie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[sv:Dispersionkraft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Langusto</name></author>
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