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	<title>Lomme (Bootstyp) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:57:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lomme_(Bootstyp)&amp;diff=2795539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GS63: Lemma</title>
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		<updated>2025-08-02T22:03:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:De Bruin Enkhuizen.png|mini|De Bruin, Bauart Lomme]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lommen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein bis 1945 auf dem [[Frisches Haff|Frischen Haff]] und in der [[Weichsel#Delta|Weichselmündung]] in der ehemaligen deutschen Provinz [[Ostpreußen]] insbesondere zum Fischen gebräuchlicher Bootstyp von 5 bis 7 m Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baumerkmale ==&lt;br /&gt;
Als Lommen wurden aus Holz gebaute Boote bezeichnet, die folgende Merkmale aufwiesen: Lommen hatten keinen [[Kiel (Schiffbau)|Kiel]], sondern Bodenplanken auf die Vorder- und [[Achtersteven]] mit leichter Neigung aufgesetzt wurden. Dadurch waren sie gut für den Gebrauch in flachen Gewässern geeignet. Der Rumpf der Lommen bestand auf beiden Seiten aus jeweils drei bis vier breiten, starken [[Planke]]n, die dachziegelartig in [[Beplankung#Klinkerbauweise|Klinkerbauweise]] übereinandergelegt wurden. Die obere [[Bordwand]] deckte ein [[Dollbord]] ab, auf dem sich auf beiden Seiten zwei paar [[Dolle (Bootsbau)|Dollen]] befanden.&lt;br /&gt;
Das charakteristische dieses Bootstyps war, dass die Vor- und Achtersteven nur von vorne sichtbar waren, da sie von den Rumpfplanken von den Seiten her eingefasst wurden.&lt;br /&gt;
Ein dreiteiliges abnehmbares Ruderblatt wurde zum Steuern verwendet.&lt;br /&gt;
Lommen wurden gerudert und gesegelt. Sie führten einen oder zwei Masten mit [[Sprietsegel]]n. Gelegentlich wurde statt des Vormastes mit einem kleinen Sprietsegel auch ein Dreiecksegel als [[Fock (Segel)|Fock]] genutzt. Masten und Segel wurden nach Bedarf gesetzt oder umgelegt. Gegen die Abdrift beim Segeln diente ein [[Seitenschwert]]. Das Schwert war ein Brett bis zu einer Länge von ca. 2,2 m, das, am Mast durch ein Tau oder Stahlseil gehalten, auf der Leeseite, d.&amp;amp;nbsp;h. der dem Wind abgekehrten Seite, über Bord gehängt wurde. In jüngerer Zeit wurde das Seitenschwert durch ein Steckschwert verdrängt, das in der Mitte des Bootes unmittelbar hinter dem Mast in einem Schwertkasten steckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es [[Frachtsegler]] unter der gleichen Bezeichnung. Es waren sehr völlige Schiffe mit einem Verhältnis Länge:Breite von 2,71. Die Länge betrug ca. 15 m. Etwa 70 – 80 t Ladung konnten sie transportieren. Sogenannte Lommenyachten waren mit einem Mast getakelt. Größere Lommen, Schonerlommen, wurden mit zwei Masten getakelt, einem [[Großmast]] und einem kleineren [[Besanmast]], an denen [[Gaffeltakelung|Gaffelsegel]] geführt wurden. Ihr Fahrtgebiet war hauptsächlich das Frische Haff, einige Lommen gelangten bis [[Gotland]], [[Bornholm]] und [[Rügen]]. Außerdem wurden sie zur [[Steinfischerei]] in der Ostsee genutzt.&lt;br /&gt;
Gebaut wurden Lommen in [[Tolkmicko|Tolkemit]] am Frischen Haff, u. a. auf der Werft Modersitzki, die nach 1945 nach [[Maasholm]] an der [[Schlei]] umsiedelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Krieges 1945 hat dieser Bootstyp, die Fischereilommen und die Frachtlommen, praktisch aufgehört zu existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wurden folgende für die Fischerei benutzte Typen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafflommen ===&lt;br /&gt;
Die Hafflommen waren ca. 6,30–6,90&amp;amp;nbsp;m lang und hatten zum Abwehren der kurzen steilen Haffwellen einen [[Setzbord|Schälbord]], einen Aufsatz auf dem Dollbord. Sie wurden zur [[Stellnetz]]fischerei im Haff eingesetzt. Die Besatzung bestand aus 3–4 Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelommen ===&lt;br /&gt;
Die Seelommen waren ca. 6,00–6,30&amp;amp;nbsp;m lang. Sie wurden zur [[Treibnetzfischerei|Treib-]], Stellnetz- und Angelfischerei auf [[Dorsche|Dorsch]], [[Flunder]] und [[Lachse|Lachs]] vom Strand aus in der [[Ostsee]] eingesetzt. Mit [[Ruder]]n und [[Stake (Fortbewegung)|Staken]] wurden die Seelommen vom Strand durch die Brandung gebracht. Erst dann wurde das Ruderblatt eingehängt und Masten und Segel gesetzt. Die Fischereigemeinschaft, die das Boot gemeinschaftlich nutzte, bestand in der Regel aus 2–3 Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicken ===&lt;br /&gt;
Ein dritter Typ waren die kleineren [[Sicken (Bootstyp)|Sicken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Schiffstypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Dobers: &amp;#039;&amp;#039;Ostseebad Kahlberg Frische Nehrung&amp;#039;&amp;#039;. Truso Verlag, Münster/Westf. 1991, ISBN 3-88378-015-4.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Fornaçon]], Gerhard Salemke (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lommen und Buxer : volkstümliche Schiffe in Ost- und Westpreussen.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Brilon-Gudenhagen 1988, {{DNB|891133984}}.&lt;br /&gt;
* Edwin Littkemann: &amp;#039;&amp;#039;Bildkarte rund um das Frische Haff&amp;#039;&amp;#039;, 1989.&lt;br /&gt;
* Hans Szymanski: &amp;#039;&amp;#039;Die Segelschiffe der deutschen Kleinschiffahrt&amp;#039;&amp;#039;. maritime press, Bremen 2009, ISBN 978-3-95427-012-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4816825-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segelschiffstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischereischiffstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GS63</name></author>
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