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	<title>Lombok - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2025-08-31T06:56:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|BILD1=Rinjani volcano satellite Rotated.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Satellitenaufnahme&lt;br /&gt;
|BILD2=Lombok Topography.png&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Topographische Karte&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Balisee]], [[Indischer Ozean]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Kleine Sundainseln]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=8/25//S&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=116/28//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=ID-NB&lt;br /&gt;
|KARTE=ID - Lombok.PNG&lt;br /&gt;
|POSKARTE=keine&lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=&lt;br /&gt;
|FLAECHE=4725&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=[[Rinjani]]&lt;br /&gt;
|HOEHE=3726&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=[[Mataram]]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=3350000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lombok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Insel in [[Indonesien]]. Sie ist Teil der [[Kleine Sundainseln|Kleinen Sundainseln]] und befindet sich in der Provinz [[Nusa Tenggara Barat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der 4.725 [[Quadratkilometer|km²]] großen Insel leben 3,35 Millionen Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://marlionllc.com/lombok-ntb-demography-2014-census/ | wayback=20170819231724 | text=Lombok Island &amp;amp; West Nusa Tenggara Demography &amp;amp; Gender Ratio (Based On BPS 2014 Census)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hauptstadt [[Mataram]] hat ungefähr 360.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LombokPaddyField.JPG|mini|links|Reisanbau im Osten von Lombok bei Masbagik]]&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist mit weitem Abstand der wichtigste Erwerbszweig der Bevölkerung Lomboks. Die Insel verfügt über landwirtschaftliche Nutzflächen im Hochland und den südlich angrenzenden Gebieten, die sich wie ein Gürtel vom bevölkerungsreichen Westen bis zum Osten ziehen. Die eher trockenen Küstenniederungen haben einen savannenartigen Charakter. Der hauptsächlich betriebene [[Reis]]anbau ist auf Lombok weniger erfolgreich als auf der Nachbarinsel [[Bali]]. Außerdem werden [[Maniok]], [[Zwiebel]]n, [[Kokosnuss|Kokosnüsse]], [[Bohne]]n und Gewürze angebaut, insbesondere [[Grüner Kardamom]] und [[Muskatnussbaum|Muskat]]. Im Süden der Insel wird ebenfalls [[Tabak]] angepflanzt. In geringerem Umfang werden auch Fischfang und Viehzucht – am ehesten Rinderzucht – betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://lombok-explorer.com/?lang=de&amp;amp;target=lombok_info |wayback=20131004213742 |text=Lombok Info |archiv-bot=2019-04-28 05:54:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine hier gezogene [[Paprika|Chili]]-Sorte wird &amp;#039;&amp;#039;cabe lombok&amp;#039;&amp;#039; genannt (&amp;#039;&amp;#039;cabé, cabai&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;lombok&amp;#039;&amp;#039; sind [[Bahasa Indonesia|indonesische]] Wörter für Chili).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wirtschaft Lomboks ist der Tourismus, der sich auf den Ort [[Senggigi]] an der Westküste konzentriert, lediglich von untergeordneter Bedeutung, wenn auch durch ihn eine gewisse Zahl von Arbeitsplätzen entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist der Bergbau im Südwesten Lomboks, wo sich im Gebirge in der Nähe der Stadt Sekotong mehrere Goldminen befinden und das Gold stellenweise sogar im Tagebau abgebaut wird. Das Gold wird hier allerdings mit fragwürdigen und für die Umwelt schädlichen Methoden unter Verwendung von [[Quecksilber]] gefördert, und aufgegebene Tagebaugebiete wurden bis jetzt nicht renaturiert. Rund 6000 Menschen sind auf Lombok im Bergbau tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Borowski: &amp;#039;&amp;#039;Bali und Lombok&amp;#039;&amp;#039;. (Lonely Planet) MairDumont, Ostfildern 2013, S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung der Stadt Masbagik im Osten der Insel hat die Herstellung von Gebrauchskeramik für den örtlichen und überörtlichen Bedarf eine lange Tradition, da hier ergiebige Lagerstätten von [[Ton (Bodenart)|Ton]] vorhanden sind und seit langem genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die [[Lombokstraße]] markiert im Westen, zwischen [[Bali]] und Lombok, mit der [[Wallace-Linie]] die [[Biogeographie|biogeographische]] Grenze zwischen der Tier- und Pflanzenwelt von [[Australien]] und [[Asien]]. Im Osten verläuft die [[Alas-Straße]] nach Palau [[Sumbawa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist [[vulkan]]ischen Ursprungs. Sie ist von mehreren kleineren Inseln umgeben. Die bekanntesten sind die [[Gili-Inseln]], die sich im Nord-Westen befinden. Im Nord-Osten liegen &amp;#039;&amp;#039;Gili Lawang&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gili Sulat Lombok&amp;#039;&amp;#039;. Die Hauptinsel ist gekennzeichnet von dem 3.726 Meter hohen [[Vulkan]] [[Rinjani]], dem zweitgrößten in Indonesien, an dem zahlreiche Flüsse entspringen, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Jangkok]]. Im südlichen Teil befindet sich eine fruchtbare Ebene, in der Reis und Kaffee angebaut werden. Die [[Regenzeit]] ist von Oktober bis Mai, die Trockenperiode von Juni bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = rechts&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG HÖHE = 200&lt;br /&gt;
| QUELLE = Meteorological, Climatological and Geophysical Agency, Indonesia, Daten: 1961–1990&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://worldweather.wmo.int/043/c00654.htm | titel=Klimainformationen  Lombok| autor=Meteorological, Climatological and Geophysical Agency, Indonesia | hrsg=World Meteorological Organization | zugriff=2012-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift =&lt;br /&gt;
| Ort = 	 Lombok&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 32.3 | hmfeb = 32.2 | hmmär = 31.6 | hmapr = 31.5 | hmmai = 30.2 | hmjun = 29.4 | hmjul = 28.5 | hmaug = 28.9 | hmsep = 29.9 | hmokt = 31.4 | hmnov = 32.5 | hmdez = 33.1&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = 22.1 | lmfeb = 21.8 | lmmär = 22.9 | lmapr = 22.8 | lmmai = 22.8 | lmjun = 22.2 | lmjul = 22.3 | lmaug = 22.4 | lmsep = 21.9 | lmokt = 22.3 | lmnov = 22.6 | lmdez = 24.0&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 280 | nbfeb = 223 | nbmär = 162 | nbapr = 108 | nbmai = 94 | nbjun = 44 | nbjul = 29 | nbaug = 19 | nbsep = 33 | nbokt = 110 | nbnov = 165 | nbdez = 247&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 21 | rdfeb = 18 | rdmär = 14 | rdapr = 16 | rdmai = 9 | rdjun = 7 | rdjul = 5 | rdaug = 2 | rdsep = 4 | rdokt = 11 | rdnov = 13 | rddez = 20&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung setzt sich aus 85 % [[Sasak]], 10–15 % [[Balinesen]] und Minderheiten von [[Auslandschinesen|Chinesen]], [[Araber]]n, [[Javaner]]n und [[Sumbawa]]nesen zusammen. Auf Lombok werden [[Malaiische Sprache|Indonesisch]] und verschiedene Dialekte der [[Sasak (Sprache)|Sasak-Sprache]] (ngeno-ngené, ngeto-ngeté, meno-mené und meriaq-meriku) gesprochen. Diese variieren teilweise von Dorf zu Dorf. Die Sasak sind ethnisch und kulturell eng mit den Balinesen verwandt. Ihr traditioneller Lebensstil und die überlieferte Bauweise sind in vielen Ortschaften zu sehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Traditional Sasak Village Sade houses.JPG|mini|links|Traditionelle Häuser der Sasak auf Lombok]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayan Beleq Mosque, Lombok, Indonesia.jpg|mini|links|Moschee in Bayan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pura Meru.jpg|mini|links|Hindutempel Pura Meru in [[Mataram]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TanjungBuddhTemple.JPG|mini|links|Buddhistischer Tempel bei Tanjung]]&lt;br /&gt;
Die bedeutendste Stadt auf Lombok ist [[Mataram]], die Hauptstadt der Provinz Nusa Tenggara Barat, das mit den benachbarten Städten Ampenan und Cakranegara zusammen ein Ballungsgebiet von über 400.000 Einwohnern bildet. Kleinere Städte sind [[Tanjung (Lombok)|Tanjung]] an der Nordküste und Praya südlich von Mataram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 90 % der Einwohner Lomboks sind seit dem 16. Jahrhundert Anhänger des [[Islam]]s, der auf Lombok in seiner überwiegend orthodoxen Form &amp;#039;&amp;#039;Waktu Lima&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Eine geringe Minderheit der Sasak sind Anhänger der synkretistischen Religion [[Wetu Telu|Waktu Telu]], einer Mischung aus Islam, balinesischem [[Hinduismus]] und [[Ahnenkult]]. Entsprechend kulturell eigenständig sind deswegen auch die Zeremonien und Rituale auf Lombok. Als älteste Moschee Lomboks gilt die 1634 erbaute Moschee &amp;#039;&amp;#039;Masjid Kuno Bayan Beleq&amp;#039;&amp;#039; in Bayan im Norden der Insel.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Borowski: &amp;#039;&amp;#039;Bali und Lombok&amp;#039;&amp;#039;. (Lonely Planet) MairDumont, Ostfildern 2013, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp 10 % der Bewohner Lomboks sind aus Bali stammende Hindus, die vorwiegend im Westen der Insel leben. Ihre Tempel werden viel besucht und zeugen von der ungebrochenen Religiosität der Bevölkerung. Der bedeutendste Hindutempel Lomboks ist der 1720 erbaute Pura Meru in Mataram. Im Norden von Lombok leben in der Umgebung der Stadt Tanjung rund 800 Buddhisten. Größere christliche Gemeinden bestehen in Ampenan, Mataram, Praya und Tanjung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die früheste bekannte Staatsgründung auf Lombok war ein Königreich der [[Sasak]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Selaparang&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde von drei Brüdern gegründet (darunter [[Nek Laki Sutanata]], [[Prabu Kusuma Merapit]]). In Selaparang durfte der Älteste nicht König werden, sondern lediglich dem König als Berater zu Seite stehen. Das Königreich zersplitterte sich in kleinere Staaten und wurde seit der Mitte des 18. Jahrhunderts von [[bali]]nesischen Prinzen beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vulkan [[Rinjani|Samalas]] auf Lombok entlud sich im [[Ausbruch des Samalas 1257]] in einer der größten vulkanischen Explosionen der letzten Jahrtausende; dabei wurde die Hauptstadt des Königreichs Lombok namens Pamatan und deren Umgebung vollständig zerstört und unter einer meterdicken Ascheschicht begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Holländer landeten 1674 und siedelten später im Osten der Insel. Sie kämpften 1891 zusammen mit den Sasak in einer Revolte gegen die im Westen regierende Hindu-Dynastie aus Bali. Die Revolte wurde von niederländischen Truppen blutig niedergeschlagen (in den Niederlanden damals [[Euphemismus|euphemistisch]] als „Lombok-Expedition“ bezeichnet) und endete 1894 mit dem Anschluss der gesamten Insel an den [[Niederländisch-Indien|Holländischen Kolonialbesitz]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Insel 1942 von den [[Japanisches Kaiserreich|Japanern]] besetzt. Seit der Unabhängigkeitserklärung vom 17. August 1945 ist Lombok Teil Indonesiens. Während politischer Unruhen in den 1960er Jahren wurden [[Kommunistische Partei Indonesiens|Kommunisten]] und Mitglieder der chinesischen Minderheit getötet. Im Jahr 2000 kam es erneut zu Unruhen und Übergriffen gegen die christliche und gegen die chinesische Minderheit, so dass die Zahl der ausländischen Touristen für mehrere Jahre stark zurückging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Musik von Lombok]] teilt sich entsprechend den beiden religiös-kulturellen Traditionen der Sasak auf in Orchester &amp;#039;&amp;#039;([[Gamelan]])&amp;#039;&amp;#039;, deren Instrumente und Spielweisen aus Bali und [[Java (Insel)|Java]] stammen, und in Musikstile, die dem Islam zugerechnet werden mit Instrumenten, die durch Muslime in den letzten Jahrhunderten über [[Sulawesi]] oder [[Sumbawa]] auf die Insel gebracht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gunung Rinjani from Gili Air 1.jpg|mini|Der Vulkan Rinjani von der Südküste von [[Gili Air]] aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erschließung Lomboks durch den [[Tourismus]] als weniger überlaufene Alternative zu Bali begann um 1980. Das am weitesten entwickelte Touristenzentrum befindet sich im Westen von Lombok um [[Senggigi]] und zieht sich 10&amp;amp;nbsp;km an der Küstenstraße entlang. Im Schatten der Ferieninsel Bali bemüht sich auch Lombok, den Tourismus zu fördern. Neben den Stränden Lomboks sind auch Trekkingtouren in den gebirgigen Norden beliebt. An verschiedenen Stellen bekommt man einen Einblick in die Kultur der Sasak, z.&amp;amp;nbsp;B. in Senaru und in Bayan am Nordhang des Rinjani. Auch Wanderungen mit einheimischen Führern zu Wasserfällen werden angeboten, z.&amp;amp;nbsp;B. in der Gegend um Tetebatu im Süden des Rinjanimassivs. Eine Reihe von Hotels und Restaurants bieten &amp;lt;!-- ist ja kein Werbeprospekt hier. Ansonsten bitte belegen, dass die Hotels und Restaurants komfortabler und das Personal freundlicher ist als auf Bali oder anderswo. --&amp;gt;Service zu meist günstigeren Preisen als auf Bali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Rucksacktourismus|Backpackern]] sind die [[Gili-Inseln]] beliebt, die man von Lombok in einer knappen Stunde auf Fähren oder Charterbooten erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tauchen ===&lt;br /&gt;
Lombok ist ein Ziel für Tauchtourismus. An den Saumriffen rund um die Insel gibt es verschiedene [[Tauchgebiet]]e, vorwiegend in der Bucht vor der Stadt Sekotong im Südwesten&amp;lt;ref&amp;gt;W. Sedelmaier: &amp;#039;&amp;#039;Welt-Tauchreiseführer.&amp;#039;&amp;#039; Steiger, München 2000, ISBN 3-89652-217-5, S.&amp;amp;nbsp;300–301.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Richtung [[Gili Trawangan]] nordwestlich vor Lombok.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Dusik: &amp;#039;&amp;#039;Reise-Taschenbuch Bali &amp;amp; Lombok&amp;#039;&amp;#039;. Mair Dumont, 2015, ISBN 978-3-7701-8834-5, S. 32–33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Insel finden sich einige Tauchbasen; durch die Nähe zu Bali sind jedoch auch Anfahrten mit Tagesbooten möglich.&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in den [[Bali#Tauchgebiet|Tauchgebieten um Bali]] bieten die Riffe Lebensraum für 1200–3000 verschiedene Arten von Fischen, Krebs- und Weichtieren, davon alleine 21 verschiedene [[Skorpionfische]], 14 [[Kugelfische|Kugelfischarten]], 20 [[Seepferdchen]]- bzw. [[Seenadeln]] sowie 75 [[Hummerartige]] und [[Garnele]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Monty Halls, Ralf-Dieter Brunowsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tauchen weltweit : der individuelle Reiseführer ; 60 der weltbesten Tauchgebiete.&amp;#039;&amp;#039; Bruno-Media, Köln 2004, ISBN 3-9809607-0-6, S.&amp;amp;nbsp;192–195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Surfen ===&lt;br /&gt;
Im Süden von Lombok sind Kuta Lombok und die umliegenden Buchten ein beliebtes Surfgebiet. Während die Surf-Spots in Kuta für Anfänger geeignet sind, sind die Wellen am Desert Point (Bangko-Bangko) eher etwas für Profis. Viele der Surfspots werden mit Auslegerbooten angefahren. Hauptsaison ist von April bis Oktober (Südostwinde), aber auch zwischen November und März ist dank der Nord-/Nordwestwinde Surfen möglich. Insgesamt kann man auf Lombok an ca. 20 Stellen surfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://indojunkie.com/surfen-lombok-tipps Ausführliche Infos zum Surfen auf Lombok], abgerufen am 13. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Lombok (Mataram)|Flughafen Lombok]] (LOP) mit dem offiziellen Namen &amp;#039;&amp;#039;Bandara International Lombok&amp;#039;&amp;#039; eröffnete am 1. Oktober 2011 und löste damit den bisherigen [[Selaparang Airport]] in der Hauptstadt Mataram ab. Flugverbindungen bestehen zwischen Lombok und Bali, Jakarta, Yogyakarta, Kuala Lumpur und Singapur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fährüberfahrt von Lembar, dem wichtigsten Hafen an der Westküste Lomboks, nach [[Padang Bai]] auf Bali dauert wegen starker Meeresströmungen ungefähr 4 bis 9 Stunden. Ebenfalls bestehen Fährverbindungen – auch mit Schnellbooten – zwischen Padang Bai auf Bali und [[Senggigi]], dem wichtigsten Touristenzentrum auf Lombok. Für die Überfahrt von [[Labuhan Lombok]], dem bedeutendsten Hafen an der Ostküste Lomboks, nach Poto Tano auf der östlichen Nachbarinsel [[Sumbawa]] benötigt ein Fährschiff 2 Stunden. Außerdem verbinden, wie überall in Indonesien, Minibusse die wichtigsten Städte. Lombok verfügt über ein gutes Straßennetz; Eisenbahnen gibt es auf Lombok nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erdbeben im Sommer 2018 ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lombok-Erdbeben vom Juli 2018|Lombok-Erdbeben vom 5. August 2018}}&lt;br /&gt;
Im Sommer 2018 wurde Lombok von einer Serie von Erdbeben erschüttert, der 564 Menschen zum Opfer fielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IndGovOct&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://reliefweb.int/report/indonesia/remember-thousands-survivors-lombok-sumbawa-earthquake-also-still-need-our |titel=Remember, Thousands of Survivors of Lombok-Sumbawa Earthquake Also Still Need Our Assistance |werk=[[UN-Nothilfekoordinator|reliefweb.int]] |datum=2018-10-01 |zugriff=2018-10-13 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste schwere Erdbeben mit einer Stärke von 6,4 auf der [[Momenten-Magnituden-Skala]] ereignete sich am Sonntag, den 29. Juli 2018, um etwa 7:00 Uhr morgens (Lokalzeit). Dabei kamen 20 Menschen ums Leben und mehr als 300 Menschen wurden verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liputan6.com/news/read/3610277/korban-jiwa-gempa-lombok-bertambah-jadi-20-orang |titel=Korban Jiwa Gempa Lombok Bertambah Jadi 20 Orang |werk=liputan6.com |datum=2018-08-05 |zugriff=2018-10-14 |sprache=id}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tausende Häuser wurden entweder zerstört oder schwer beschädigt und Hunderte Menschen wurden obdachlos. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des nationalen Geophysikalischen Instituts etwa 47 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Mataram in einer Tiefe von 24 Kilometern. Diesem Beben folgten mehr als 60 Nachbeben, bei denen das stärkste eine [[Momenten-Magnituden-Skala|Magnitude]] von 5,7 aufwies.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bbc.co.uk/news/world-asia-44996035 Indonesia earthquake: 13 dead on tourist island of Lombok], BBC News vom 29. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wort.lu/de/international/mindestens-zehn-tote-auf-indonesischer-insel-lombok-bei-erdbeben-5b5d691f182b657ad3b90a5d Beben erschüttert Urlaubsinsel Lombok – mindestens vierzehn Tote], [[Luxemburger Wort]] vom 29. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc310718&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bbc.co.uk/news/world-asia-45015255 Lombok earthquake: More than 500 hikers evacuated from Mt Rinjani], BBC News vom 31. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Rinjani]], einem populären Wanderziel, waren Hunderte Wanderer wegen eines Erdrutsches abgeschnitten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bbc.co.uk/news/world-asia-45002249 Lombok earthquake: Hikers trapped on mountain after landslides], BBC News vom 30. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden schließlich 534 Wanderer erfolgreich evakuiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbc310718&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 5. August 2018 ereignete sich das Hauptbeben mit der Stärke 6,9. Sein [[Epizentrum]] lag nahe dem des Erdbebens vom 29. Juli 2018.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/us1000g3ub |titel=M 6.9 – 3&amp;amp;nbsp;km SSE of Loloan, Indonesia |hrsg=[[United States Geological Survey|USGS]] |datum=2018-08-05 |zugriff=2018-08-05 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kamen etwa 480 Menschen ums Leben. Etwa 7.800 Menschen wurden verletzt, 350.000 bis 417.000 Menschen wurden obdachlos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.sn.at/panorama/international/zahl-der-toten-nach-erdbeben-auf-lombok-auf-460-gestiegen-38824177 |titel=Zahl der Toten nach Erdbeben auf Lombok auf 460 gestiegen |werk=[[Salzburger Nachrichten]] |datum=2018-08-15 |zugriff=2018-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hunderte Nachbeben erschütterten die Insel in den folgenden Tagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tt090818&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.tt.com/artikel/14680251/erdbeben-auf-lombok-319-tote-geborgen-starkes-nachbeben| titel=Erdbeben auf Lombok: 319 Tote geborgen, starkes Nachbeben | werk=[[Tiroler Tageszeitung]] | datum=2018-08-09 | abruf=2020-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sn200818&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/panorama/international/mindestens-zwoelf-tote-bei-neuen-erdbeben-in-indonesien-39001747 |titel=Mindestens zwölf Tote bei neuen Erdbeben in Indonesien |werk=[[Salzburger Nachrichten]] |datum=2018-08-20 |zugriff=2018-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. August kam es zu zwei weiteren schweren Erdbeben. Das erste hatte eine Stärke von 6,3, das zweite eine von 6,9.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/zwei-heftige-erdbeben-erschuettern-lombok-15745185.html |titel=Zwei heftige Erdbeben erschüttern Lombok |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] |datum=2018-08-19 |zugriff=2018-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesem Beben kamen 20 Menschen ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz240818&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/panorama/die-zahl-der-todesopfer-auf-lombok-steigt-auf-555-ld.1414151 |titel=Die Zahl der Todesopfer auf Lombok steigt auf 555 |werk=[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]] |datum=2018-08-24 |zugriff=2018-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass es angesichts der Stärke des Bebens nicht noch mehr Opfer zu beklagen waren, lag auch daran, dass sich viele Menschen wegen der vorangegangenen Beben im Freien oder in Notunterkünften aufhielten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sn200818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden fast 150.000 Häuser zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IndGovOct&amp;quot; /&amp;gt; Der finanzielle Schaden liegt nach einer vorläufigen Abschätzung bei 440 Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz240818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Moog: &amp;#039;&amp;#039;Lombok. Geschichte, Fakten und Geheimnisse.&amp;#039;&amp;#039; Mackinger, Salzburg 2013, ISBN 978-3-9503214-4-9.&lt;br /&gt;
* David D. Harnish: &amp;#039;&amp;#039;Bridges to the Ancestors: Music, Myth, and Cultural Politics at an Indonesian Festival.&amp;#039;&amp;#039; University of Hawaii Press, Honolulu 2005, ISBN 978-0-8248-2914-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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