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	<title>Lombardischer Rhythmus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:54:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lombardischer_Rhythmus&amp;diff=518182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki am 13. Februar 2026 um 22:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-13T22:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lombardische Rhythmus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Sonderform der [[Punktierung (Musik)|Punktierung]], bei der die punktierte Note an die zweite, weniger betonte Stelle der Notengruppe tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei einer üblichen Punktierung zunächst die längere und dann die kürzere Note erklingt (vgl. „Al-le“ im Weihnachtslied &amp;#039;&amp;#039;Alle Jahre wieder&amp;#039;&amp;#039;), verhält es sich bei einem sogenannten lombardischen Rhythmus gerade umgekehrt. Es kommt also beispielsweise erst eine [[Notenwert|Sechzehntelnote]] und dann eine punktierte [[Notenwert|Achtel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Joachim Quantz|Quantz]] lehrt, dass man „von zwo oder drey kurzen Noten die anschlagende kurz machet, und hinter die durchgehende einen Punct setzet“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese umgekehrte Punktierung vermittelt eine beschwingte Leichtigkeit, wie etwa in [[Wolfgang Amadeus Mozart|W.A. Mozarts]] [[Streichquartett]] in d-[[Moll]], [[Köchelverzeichnis|KV]] 421: Im Mittelteil ([[Trio (Musik)|Trio]]) des [[Menuett]]s schwingt sich die Melodie der 1. Violine im lombardischen Rhythmus federleicht in die Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Audio|LombardischerRhythmus.MID|Trio aus KV 421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lombardische Rhythmus ist im Notenbild von der [[Synkope (Musik)|Synkope]] kaum zu unterscheiden. In der Ausführung jedoch bleibt beim lombardischen Rhythmus die zweite, längere Note unbetont und leicht. Bei der Synkope dagegen erhält sie ebenfalls einen Akzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Die Zuordnung dieser Rhythmusfigur zur [[Lombardei]] und damit allgemein zu Italien hat ihren Ursprung in der barocken Praxis der [[Notes inégales|Inegalität]]. Gleichmäßig notierte Achtel oder Sechzehntel wurden in bestimmten Konstellationen ungleichmäßig gespielt; dabei nannte man die Praxis, bei jedem Notenpaar die 1. Note zu verlängern und die 2. zu verkürzen, „französisch“, und die umgekehrte Ausführung „lombardisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Die Musik in Geschichte und Gegenwart : allgemeine Enzyklopädie der Musik |Hrsg=Friedrich Blume |Band=13 |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag |Ort=München |Datum=1989 |ISBN=3-423-05913-3 |Spalten=1546 f. |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während man heute unter „lombardischem Rhythmus“ eine exakte Punktierung (Verhältnis der Notenwerte 1:3) versteht, ist hier ein noch nicht näher präzisiertes Verhältnis kurz-lang gemeint, für das es bei der Ausführung einen Spielraum gibt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Takt und Rhythmus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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