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	<title>Lombach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:26:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OS86 am 18. Dezember 2025 um 21:02 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lombach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; zu anderen Bedeutungen siehe [[Lombach (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lombach Panorama April 2023.jpg|mini|Panoramabild Lombach April 2023]]&lt;br /&gt;
Der Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lombach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1974 der [[Gemeinde]] [[Loßburg]], [[Landkreis Freudenstadt]] in [[Baden-Württemberg]], zugeordnet. Der Ort liegt in 578&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull|NN]] und hatte 2022 500 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Lombach hatten ursprünglich die [[Pfalzgrafschaft Tübingen|Pfalzgrafen von Tübingen]] Besitz. Diesen schenkten sie dem [[Kloster Bebenhausen]]. In einer päpstlichen Urkunde vom 8. März 1229 wurde die Schenkung bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS (Hauptstaatsarchiv Stuttgart): A474 U 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wurde Lombach zum ersten Mal mit genauem Datum erwähnt. Der Ort ist nach dem gleichnamigen Bach genannt. Lum (schwäbisch: lummelig) bedeutet weiches, lockeres Gestein. Das Kloster Bebenhausen bewirtschaftete am Ort auf Grund der Schenkung einen Hof, der später an die [[Neuneck (Adelsgeschlecht)|Neunecker]] kam. Über Rudolf von [[Ehingen (Adelsgeschlecht)|Ehingen]] kam das Gut 1517 mit der Gerichtsbarkeit an die [[Kloster Alpirsbach|Abtei Alpirsbach]]. Das Kloster besaß jedoch schon 1463 in Lombach umfangreiche Rechte über die Zinsleute (Lombacher und Zugezogene).&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: A 470 U 957&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1501 unterstand der ganze Ort Lombach mit der Herrschaft Loßburg dem Kloster Alpirsbach.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: A 470 U 513 und 514&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 18 Höfen des [[Kloster Reichenbach (Schwarzwald)|Klosters Reichenbach]] entlang des Fischbachtals lagen auch einige in Lombach. Ein Gerichtshof dieses Klosters, der &amp;quot;Stehelins Hoff&amp;quot; (Stählinshof), stand auf heutiger Lombacher Markung unterhalb der Kalkhalde beim Fischbach. Der Hof ist in der Gerichtsverordnung von 1463 erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: A 470 Bü 39, S. 1a&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gerichtstage konnten aber auch in einem anderen Ort der 18 Höfe abgehalten werden. Das Kloster Reichenbach verfügte hier jedoch nur über die niedere Gerichtsbarkeit. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ist der Stählinshof in den Lagerbüchern nicht mehr genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1974 wurde Lombach nach Loßburg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=492}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ort gehören [[Sulzbach (Loßburg)|Sulzbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: A 489 U 705&amp;lt;/ref&amp;gt; (1269 erwähnt) und [[Ursental (Loßburg)|Ursental]], das 1471 mit einem Müller im [[Dornstetten|Dornstetter]] [[Schatzung]]sbuch genannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: A 54a, St. 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hof war einst einer der 18 Höfe des Klosters Reichenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befestigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom „Steinhausbuckel“ im Fischbachtal ist lediglich bekannt, dass es sich um eine früh- oder hochmittelalterliche Wehranlage handelt. Der Hügel liegt im Fischbachtal, Gemarkung Lombach, (Parzelle 453/1 und 453/2),&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Landesdenkmalamt Baden-Württemberg]], Außenstelle Karlsruhe, TK 7516, Ref. 34 Nü, Stand: Frühmittelalter: 4./5. Jh. – 10 Jh., Hochmittelalter: 10. Jh. – 1250&amp;lt;/ref&amp;gt; gegenüber dem Schafstall. Die Befestigungsanlage liegt verhältnismäßig tief im Tal. Sie kann somit aus einer Zeit stammen, als Höhenburgen noch nicht üblich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bollwerk stand an einem alten Weg, der ziemlich geradlinig nach Osten an der [[Neuneck (Glatten)#Schloss|Burg Neuneck]] vorbei zur einstigen Heerstraße (Römerstraße) bei Oberiflingen führt. Im Lagerbuch Lombach von 1560 heißt der Weg oberhalb des Schafstalls &amp;quot;Herdweg&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: H 102/2 Bd. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name kann einen Heerweg oder einen Herdenweg bezeichnen. Hier dürfte auch der alte Kirchweg von Lombach zur [[Urpfarrei]] Oberiflingen verlaufen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Lombach aus sieht Peter Goessler einen römischen Verbindungsweg über die spätere Masselstraße bei [[Rodt (Loßburg)]] zum [[Kniebis]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Friedrich Hertlein]], [[Oskar Paret]] und [[Peter Goessler]], Die Römer in Württemberg, Stuttgart 1928, Teil I, S. 36 und Teil II, S. 30f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alamannen]] wie die [[Franken (Volk)|Franken]] drangen auf den bestehenden Straßen ins Land und haben sich in deren Nähe niedergelassen und ihre Wehranlagen errichtet. So lag auch die Burg &amp;quot;Steinhausbuckel&amp;quot; aus frühgeschichtlicher Zeit möglicherweise an einer uralten Straße. Die Fundstelle kann als eines der ältesten Kulturdenkmale im Kreis Freudenstadt angesehen werden.&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang der Wehranlage mit dem abgegangenen Streu-Weiler &amp;quot;Fischbach&amp;quot; ist nicht nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SAM 4387X Lombach.jpg|mini|Evang. Johanneskirche Lombach]]&lt;br /&gt;
1348 ist erstmals die [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweihte Kirche erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: A 470 U 593&amp;lt;/ref&amp;gt; Lombach gehörte einst zur Mutterpfarrei [[Oberiflingen]]. 1463 war am Ort ein [[Kaplan]], und 1472 hatte Lombach eine eigene Pfarrei. 1538 ist die Einführung der [[Reformation]] in [[Alpirsbach]] und damit auch in Lombach mit der „Herrschaft Loßburg“ abgeschlossen. Nach der Reformation wurde Lombach bis 1561 von [[Wittendorf]] betreut, wurde dann selbständige Pfarrei mit der Filiale Loßburg.&amp;lt;ref&amp;gt;LKAS (Landeskirchliches Archiv Stuttgart): A 29/5278&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1968 ist der Wittendorfer Pfarrer wieder für die Seelsorge zuständig. 1973 errichtete die Pfarrgemeinde ein evangelisches Gemeindehaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Kirchenschiff wurde 1786 umgebaut. Turm und Chor sind älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im abgegangenen Ort Fischbach lag auf Lombacher Markung im Gewann „Pfarrgärtle“ beim Brigida-Brunnen oberhalb des Türnenbachs ein Marienkirchlein,&amp;lt;ref&amp;gt;HStAS: H102/2 Bd. 11, fol. 14a&amp;lt;/ref&amp;gt; das wohl ebenfalls zur Mutterpfarrei Oberiflingen gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Hebsack-Sage erzählt von den Burgfräulein aus Lombach, die Schlag Mitternacht zum Tanz auf den &amp;quot;Hebsack&amp;quot; gehen. Das Gewann liegt auf Lombacher und Wittendorfer Markung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Freudenstadt |Titel=Lombach |Seite=260–263 |Wikisource=Kapitel B 23}}&lt;br /&gt;
* Hans Saile: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte Lombach – Loßburg – Rodt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Loßburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, Freudenstadt 1995.&lt;br /&gt;
* Hans Saile: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Abriss von Loßburg und seinen Teilorten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Loßburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5, Freudenstadt 1999, S.&amp;amp;nbsp;43–61.&lt;br /&gt;
* Hans Saile: &amp;#039;&amp;#039;Grenzsteine und Flurnamen von Loßburg und seinen Teilorten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Loßburger Hefte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 9, Freudenstadt 2004, S.&amp;amp;nbsp;85–111.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Loßburg}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.4311 |EW=08.4732 |type=city |pop=750 |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4409007-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Freudenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Loßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Freudenstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1229]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS86</name></author>
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