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	<title>Lolitakomplex - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:53:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lolitakomplex&amp;diff=426800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Revert auf Version von :Benutzer:APPERbot (04:01 Uhr, 14. Juni 2025). Unterschied wird weiter unten erklärt</title>
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		<updated>2026-02-02T06:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:APPERbot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:APPERbot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:APPERbot&lt;/a&gt; (04:01 Uhr, 14. Juni 2025). Unterschied wird weiter unten erklärt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Band siehe [[Lolita KompleX]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lolitakomplex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nymphophilie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird starkes [[Erotik|erotisches]] oder [[Sex|sexuelles Verlangen]] von Männern ab dem mittleren Lebensalter zu Mädchen oder jungen Frauen bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Bennett, [[Nicholas Royle (Literaturwissenschaftler)|Nicholas Royle]]: &amp;#039;&amp;#039;An Introduction to Literature, Criticism and Theory.&amp;#039;&amp;#039; Prentice Hall Europe, 1999, ISBN 0-13-010914-2, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Objekt der [[Begierde]] ist meist im Altersbereich von kurz vor der [[Pubertät]] bis zum [[Teenager]] und entspricht oft dem Typus der [[Kindfrau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgebend für den Lolitakomplex ist [[Vladimir Nabokov]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Lolita (Roman)|Lolita]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1955. Das Wort selbst wurde zwischen 1955 und 1966 gebildet, indem der Name von Nabokovs Figur mit dem Begriff [[Komplex (Psychologie)|Komplex]] verknüpft wurde. Er wurde auch in der [[Psychoanalyse]] verwendet. Der Begriff „Nymphophilie“ (aus [[Nymphe]] und [[-philie]]) wird vor allem im Englischen verwendet und kam durch Übersetzungen in den deutschsprachigen Raum. Eine besondere Kultivierung erlebte dieses Verlangen in Japan und wird dort als Roricon, außerhalb des japanischen Sprachraums als [[Lolicon]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition, Abgrenzung und Einordnung ==&lt;br /&gt;
Nymphophilie ist eine spezielle Form von [[Neoterophilie]] und [[Parthenophilie]]. Der wesentliche Unterschied zur [[Pädophilie]] besteht darin, dass die begehrten Personen meist Zeichen der [[Geschlechtsreife]] aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist die [[Definition]] oft ungenauer und umfasst je nach kultureller [[Konvention]] recht vieles, sobald nur der [[Altersunterschiede in Partnerschaften|Altersunterschied]] groß genug ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wird begrifflich unterschieden zwischen Lolita-Syndrom als heimlicher Sehnsucht eines Mannes mittleren Alters nach einem jungen Mädchen und Lolita-Komplex als ungesunder Begierde für [[Minderjährigkeit|Minderjährig]]e oder [[Unmündig]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;David Henry, James Larmour: &amp;#039;&amp;#039;Discourse and Ideology in Nabokov&amp;#039;s Prose.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, 2002, S. 154&amp;lt;/ref&amp;gt; „Lolita-Syndrom“ wird manchmal auch verwendet, um den Umgang der Gesellschaft mit dem Thema Kindfrau zu bezeichnen. Seltener dient es, um eine Schwärmerei oder Liebe eines jungen Mädchens für einen älteren Mann zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafbarkeit ==&lt;br /&gt;
Auf Gegenseitigkeit beruhende Beziehungen junger Frauen zu älteren Männern kommen häufig vor, werden in der Gesellschaft meistens auch akzeptiert und bleiben ohne [[Strafrecht|strafrechtliche]] [[Relevanz]]. So liegt beispielsweise das [[Schutzalter]] in Deutschland und Österreich bei 16 Jahren (und unter bestimmten Bedingungen bereits bei 14 Jahren)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__182.html |titel=Schutzalter: Altersgrenzen für den Beischlaf |sprache=de |abruf=2025-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sexuelle Beziehungen junger Frauen ab diesem Alter zu Männern jeglichen Alters sind demnach legal, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruhen und kein Abhängigkeitsverhältnis vorliegt.  Wird dem Täter ein Jugendlicher oder eine Jugendliche beispielsweise zur Erziehung, Ausbildung oder Betreuung in der Lebensführung anvertraut, so sind gemäß § 174 StGB auch sexuelle Handlungen mit Jugendlichen unter 16 Jahren generell verboten, wenn die besondere Stellung ausgenutzt wird gilt dies bis zur Volljährigkeit. Weiter ist wichtig, dass auch bei legalen Beziehungen diese für betroffene Minderjährige äußerst problematisch sein können. Sexueller Missbrauch und Abhängigkeitsverhältnisse können bei Opfern zu schwerwiegenden Traumata führen, siehe [[MeToo|#MeToo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankhafte Ausprägung ==&lt;br /&gt;
Dass Männer jeden Alters jugendliche Weiblichkeit erotisch finden, ist nicht ungewöhnlich. Besteht jedoch ein sehr starker Drang, dann ist der Lolitakomplex als [[Paraphilie]] zu bezeichnen. Bei krankhafter Ausprägung besteht die Gefahr, dass [[sexueller Missbrauch von Jugendlichen]] beziehungsweise [[Sexueller Missbrauch von Kindern|Kindern]] begangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Russell Trainer: &amp;#039;&amp;#039;The Lolita Complex – A Clinical Analysis. The Abnormal Obsession of the Middle-aged Man for the Adolescent Girl.&amp;#039;&amp;#039; Citadel Press, New York 1966; Paperback Library, New York 1967.&lt;br /&gt;
* Robert E. L. Masters: &amp;#039;&amp;#039;Sexualverbote und Tabus.&amp;#039;&amp;#039; Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Forbidden sexual behavior and morality.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Erich Harms. Lichtenberg, München 1970. Kapitel „Die Nymphophilie“&lt;br /&gt;
* [[Sina-Aline Geißler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lolita-Komplex. Wenn ältere Männer junge Frauen lieben.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1993, ISBN 3-453-06506-9.&lt;br /&gt;
* Andrea Bramberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Kindfrau. Lust, Provokation, Spiel.&amp;#039;&amp;#039; [[Matthes &amp;amp; Seitz]], München 2000, ISBN 3-88221-286-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualpräferenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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