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	<title>Lolei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:18:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lolei&amp;diff=1026575&amp;oldid=prev</id>
		<title>88.128.88.155 am 13. Juli 2022 um 10:32 Uhr</title>
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		<updated>2022-07-13T10:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lolei pillars.jpg|mini|Lolei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lolei - Tempel von Roluos.JPG|mini|hochkant|Lolei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angkor Satellit mit Karte.jpg|mini|Satellitenaufnahme und Lageplan der Bauten in Angkor]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lolei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Khmer-Schrift|Khmer]]: ប្រាសាទលលៃ) ist eine Tempelanlage in der Region [[Angkor]], dem historischen Zentrum des [[Khmer (Volk)|Khmer]]-Königreiches Kambuja. Sie liegt in der [[kambodscha]]nischen [[Siem Reap (Provinz)|Provinz Siem Reap]] rund 12&amp;amp;nbsp;km östlich der Stadt [[Siem Reap (Stadt)|Siem Reap]]. Zusammen mit den Tempeln [[Preah Ko]] und [[Bakong]] wird Lolei der, nach dem nahegelegenen Dorf [[Roluos]] benannten, „Roluos-Gruppe“ zugerechnet. Der Name Lolei ist möglicherweise eine verkürzte Form von [[Hariharalaya]], des Namens der damaligen Hauptstadt des Königreiches, die im Gebiet des heutigen Dorfes Roluos lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Lolei wurde während der Regentschaft von König [[Yasovarman I.]] errichtet und gemäß einer Inschrift auf einer [[Stele]] am 8. Juli 893 eingeweiht. Gewidmet war er dem Andenken an König [[Indravarman I.]], den Vater Yasovarmans I., und weiteren Vorfahren des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag das Bauwerk auf einer flachen künstlichen Insel von 90 mal 80 Metern inmitten des &amp;#039;&amp;#039;Indratataka&amp;#039;&amp;#039;, eines aufgestauten Wasserbeckens ([[Khmer-Sprache|khmer]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Baray]]&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Länge von 3800&amp;amp;nbsp;m und einer Breite von 800&amp;amp;nbsp;m, der heute ausgetrocknet ist. Der Bau dieses Wasserreservoirs wurde während der Herrschaft von König Indravarman I. begonnen und weitgehend abgeschlossen. Unter Yasovarman I., der die Hauptstadt von Hariharalaya etwa 15 Kilometer weiter nordwestlich um den [[Phnom Bakheng]] (khmer: &amp;#039;&amp;#039;Phnom&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039;) verlegte, wurde der nördliche Damm des Indratataka fertiggestellt und schließlich der Tempel Lolei, als nördlichster und letzter der großen Tempel der Roluos-Gruppe, auf der Insel inmitten des Wasserbeckens errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zentrale Heiligtum besteht aus vier Turmbauten ([[Prasat (Bauform)|Prasat]]) mit quadratischen Grundflächen von 6 Metern Seitenlänge in zwei Reihen. Im Gegensatz zu den sechs Tempeltürmen des Preah Ko, denen die des Lolei im Stil gleichen, sind diese vier auf der Fläche des Tempelareals leicht asymmetrisch angeordnet, was darauf hindeutet, dass hier ursprünglich noch zwei weitere geplant waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türme wurden großteils aus Lehmziegeln errichtet. Teile der Fassaden, wie die blinden Türen (aus Stein gemeißelte geschlossene Tore), Türrahmen, [[Sturz (Architektur)|Stürze]], Giebel und [[Relief]]s, die Götter- und (Wächter-)Dämonenfiguren aus der [[Hinduismus|hinduistischen]] Mythologie darstellen, wurden aus Sandstein gemeißelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind von den vier Türmen nur noch zwei weitgehend erhalten, einer ist halb verfallen und der Vierte stürzte im Jahr 1968 ein. Ende 2012 erfolgten Bauarbeiten zur Restaurierung dieses Turms. Die äußere umgebende Mauer der Anlage mit ihren vier [[Gopuram]]s, die das Tempelareal vom umgebenden Wasser abgrenzte, ist praktisch zur Gänze verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Areal befindet sich heute eine buddhistische Klosteranlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Lolei.jpg|600|Lolei mit Klosteranlage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Bergmann, Berthold Schwarz, Annaliese Wulf: &amp;#039;&amp;#039;Kambodscha Laos&amp;#039;&amp;#039; Nelles Guide, 2006, ISBN 3-88618-796-9&lt;br /&gt;
* Michael Freeman, Claude Jacques: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Angkor.&amp;#039;&amp;#039; River Books, Bangkok 1999. ISBN 974-8225-27-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=13/21/9.608384/N|EW=103/58/26.00763/E|type=landmark|region=KH-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistischer Tempel in Kambodscha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Kambodscha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistischer Tempel in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbe Angkor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Angkor)]]&lt;/div&gt;</summary>
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