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	<title>Lokris - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lokris&amp;diff=523662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rasrad: Verweis auf Opuntie</title>
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		<updated>2026-02-01T12:25:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verweis auf Opuntie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ancient Greek southern regions.png|mini|Karte der antiken Landschaften Griechenlands]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Λοκρίς|Lokris}}, {{elS|prefix=ja|Λοκρίδα|Lokrida}}) ist eine [[antike]] Region in [[Mittelgriechenland]]. Sie besteht aus zwei voneinander getrennten Gebieten: der östlichen Lokris (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokris Eoia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokris Opuntia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), die sich von den [[Thermopylen]] entlang des Golfs von Euboia bis Larymna erstreckt, sowie der westlichen Lokris (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokris Ozolia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) an der Nordküste des Korinthischen Golfs um die strategisch bedeutende Hafenstadt [[Naupaktos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden lokrischen Gebieten liegen die Territorien [[Doris (Griechenland)|Doris]] und [[Phokis]]. Die Aufteilung der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lokrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in zwei Gebiete ist vermutlich auf Ereignisse der frühen Besiedlungsgeschichte Griechenlands zurückzuführen. Die Aufsplitterung in zwei Teile und die Tatsache, dass die lokrischen Gebiete zudem wenig fruchtbar waren, hatte zur Folge, dass die Lokris in der griechischen Geschichte nur eine Nebenrolle spielt und meist von mächtigeren Nachbarstaaten dominiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte; Perserkriege ===&lt;br /&gt;
In West-Lokris sind prähistorische Funde sehr rar, in Ost-Lokris wurde die [[Neolithikum| neolithische]] Siedlung von [[Halai]] entdeckt. In der griechischen Sagengeschichte kommen die West-Lokrer nicht vor und werden auch nicht von [[Homer]] genannt, der aber wenigstens einige Städte in Ost-Lokris aufzählt,&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; 2, 527 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; von denen einige wie [[Kalliaros]] in historischer Zeit bereits verschollen waren. Trotz ihrer wohl durch den Expansionsdruck der [[Phoker]] erzwungenen geographischen Trennung blieben die Einwohner von West- und Ost-Lokris einander kulturell und ethnisch ähnlich. Ihre politische Geschichte entwickelte sich aber in der Folge unterschiedlich. Um 700 v. Chr. gründeten Ost-Lokrer an der Küste des [[Ionisches Meer|Ionischen Meeres]] in Unteritalien als griechische Kolonie die Stadt [[Lokroi Epizephyrioi]] (beim heutigen [[Locri]]). Als die [[Thessaler]] im 6. Jahrhundert v. Chr. ihre Macht auf [[Mittelgriechenland]] ausweiteten, dürfte auch Ost-Lokris vorübergehend unter ihre Hegemonie geraten sein. Die Urbanisierung der Region blieb beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|3|717|721|Lokris|[[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyer]]|hier: Sp. 719}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Perserkriege]] nahmen die Ost-Lokrer auf der Seite der Griechen sowohl an den Land- wie an den Seekämpfen teil, so mit einem bedeutenderen Heereskontingent an der [[Schlacht bei den Thermopylen (Perserkriege)|Schlacht bei den Thermopylen]] (480 v. Chr.) gegen [[Xerxes I.|Xerxes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herodot]], [[Historien (Herodot)|&amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039;]] 7, 203 und 7, 207; [[Diodor]], &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 11, 4, 6 ff.; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das Perserheer sich vorbereitete, dem Spartanerkönig [[Leonidas I.]] in den Rücken zu fallen und damit die Verteidigung des Engpasses aussichtslos geworden war, ließen ihn die Lokrer wie andere griechische Verbündete in Stich und ergaben sich Xerxes.&amp;lt;ref&amp;gt;Herodot, &amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039; 8, 66, 2 und 9, 31, 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einer erhaltenen Inschrift zogen Siedler aus Ost-Lokrer um 470 v. Chr. nach [[Naupaktos]], wohl als Verstärkung gegen die Bedrohung durch die [[Aitoler]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Inscriptiones Graecae]]&amp;#039;&amp;#039; (IG) IX 1, 334; [[Wilhelm Dittenberger]], &amp;#039;&amp;#039;Sylloge inscriptionum Graecarum&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage 1915-24, Nr. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 460 v. Chr. bemächtigten sich die [[Athen]]er der Stadt Naupaktos und siedelten hier aus Ithome vertriebene [[Messenien|Messenier]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thukydides]], &amp;#039;&amp;#039;Peloponnesischer Krieg&amp;#039;&amp;#039; 1, 103, 3; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 11, 84, 7; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seinen Sieg über [[Böotien]] in der [[Schlacht von Oinophyta]] (457 v. Chr.) konnte Athen seine Kontrolle über Mittelgriechenland verstärken und auch Ost-Lokris kurzzeitig unter seine Hegemonie bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides, &amp;#039;&amp;#039;Peloponnesischer Krieg&amp;#039;&amp;#039; 1, 108, 3 und 1, 113, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Peloponnesischer und Korinthischer Krieg; makedonische Hegemonie ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Peloponnesischer Krieg|Peloponnesischen Krieges]] hielt Ost-Lokris zu [[Sparta]], ebenso etwas später auch die westlokrische Stadt [[Amphissa]]. Der übrige Teil von West-Lokris schloss sich hingegen Spartas Kriegsgegner Athen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides, &amp;#039;&amp;#039;Peloponnesischer Krieg&amp;#039;&amp;#039; 1, 101, 2; 2, 9, 2; 3, 95, 3; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 12, 42, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ost-Lokris ereignete sich 426 v. Chr. ein starkes [[Erdbeben]], das große Zerstörungen anrichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides, &amp;#039;&amp;#039;Peloponnesischer Krieg&amp;#039;&amp;#039; 3, 89, 1–5; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 12, 59, 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr fiel der athenische Stratege [[Demosthenes (Militär)|Demosthenes]] von West-Lokris aus in [[Aitolien]] ein; dies löste einen Vergeltungszug der Aitoler aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides, &amp;#039;&amp;#039;Peloponnesischer Krieg&amp;#039;&amp;#039; 3, 95–102; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 12, 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des Peloponnesischen Kriegs durch die Niederlage der Athener (404 v. Chr.) fiel Naupaktos wieder an West-Lokris; die hier angesiedelten Messenier wurden vertrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 14, 34, 2; [[Pausanias]], &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Griechenlands&amp;#039;&amp;#039; 10, 38, 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 395 v. Chr. brach zwischen Sparta und Athen, das sich mit [[Korinth]], [[Argos (Stadt)|Argos]] und [[Theben (Böotien)|Theben]] verbündet hatte, ein neuer Krieg (sog. [[Korinthischer Krieg]]) aus, wofür ein Grenzstreit zwischen [[Phokis]] und West-Lokris (so die &amp;#039;&amp;#039;[[Hellenika Oxyrhynchia]]&amp;#039;&amp;#039;) oder Ost-Lokris (so [[Xenophon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Xenophon, [[Hellenika (Xenophon)|&amp;#039;&amp;#039;Hellenika&amp;#039;&amp;#039;]] 3, 5, 3&amp;lt;/ref&amp;gt;) der Auslöser war. Nach dem unentschiedenen Ausgang des Krieges und dem Abschluss des [[Königsfrieden]]s (387 v. Chr.) kamen beide Lokris unter die Vorherrschaft Spartas; nach dem Sieg Thebens über Sparta in der [[Schlacht von Leuktra]] (371 v. Chr.) gingen beide Lokris eine Allianz mit Theben ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 15, 31, 2 und 15, 57, 1; u. a.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Anfangsphase des [[Dritter Heiliger Krieg| Dritten Heiligen Krieges]] zogen die Phoker gegen Lokris, wobei u. a. der phokische Feldherr [[Onomarchos]] 354 v. Chr. die ostlokrische Stadt [[Thronion]] zerstörte und Amphissa unterwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 16, 33, 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Naupaktos ging den West-Lokrern nach dem Ende des Kriegs an [[Achaia]] verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Demosthenes]], &amp;#039;&amp;#039;Orationes&amp;#039;&amp;#039; 9, 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Vierter Heiliger Krieg|Vierten Heiligen Kriegs]] eroberte der Makedonenkönig [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II.]] 339 v. Chr. Amphissa.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Polyainos]], &amp;#039;&amp;#039;Strategemata&amp;#039;&amp;#039; 4, 2, 8; [[Strabon]], &amp;#039;&amp;#039;Geographika&amp;#039;&amp;#039; 9, p. 419.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Philipp II. die Hegemonie über ganz Griechenland erlangt und die meisten dortigen Mächte im von ihm beherrschten [[Korinthischer Bund|Korinthischen Bund]] vereint hatte, verfügten die Lokrer in diesem Gremium über drei Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Inscriptiones Graecae&amp;#039;&amp;#039; (IG) II&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; 331 v. Chr. kämpfte eine von den Lokrern gestellte Reiterei unter [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] in der [[Schlacht von Gaugamela]] (331 v. Chr.) mit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quintus Curtius Rufus (Historiker)|Quintus Curtius Rufus]], &amp;#039;&amp;#039;Historia Alexandri Magni&amp;#039;&amp;#039; 4, 13, 29; Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 17, 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Alexanders Tod wurden die Lokrer 323 v. Chr. in den [[Lamischer Krieg|Lamischen Krieg]] verwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 18, 9, 5 und 18, 11, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellenistische und römische Zeit ===&lt;br /&gt;
In hellenistischer Zeit war West-Lokris seit etwa 292 v. Chr. Mitglied des [[Aitolischer Bund|Aitolischen Bundes]] und blieb bis 167 v. Chr. unter aitolischer Herrschaft. Ost-Lokris unterstand zunächst dem Diadochen [[Kassander]], bis [[Demetrios Poliorketes]] sich die Region 304 v. Chr. unterwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothḗkē historikḗ&amp;#039;&amp;#039; 19, 35, 2 und 19, 78, 5; [[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Demetrios&amp;#039;&amp;#039; 23, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hypoknemidische Lokris (d. h. der östliche Teil von Ost-Lokris) fiel an den [[Boiotischer Bund|Boiotischen Bund]]; das epiknemidische Lokris (d. h. der westliche Teil von Ost-Lokris) war anfangs selbstständig und kam 266 v. Chr. an Phokis sowie um 262 v. Chr. an Aitolien. Gemeinsam mit [[Boiotien]] wurde das hypoknemidische Lokris 245 v. Chr. Mitglied des Aitolischen Bundes, geriet aber 234 v. Chr. unter die Herrschaft des Makedonenkönigs [[Antigonos III. Doson]], ehe es 196 v. Chr. erneut an Aitolien kam. Nach der Niederwerfung des letzten Makedonenkönigs [[Perseus (Makedonien)|Perseus]] durch das [[Römisches Reich|Römische Reich]] wurden West- und Ost-Lokris 167 v. Chr. wieder unabhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|3|717|721|Lokris|Ernst Meyer|hier: Sp. 720}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Lokrer 146 v. Chr. am Aufstand Griechenlands gegen die römische Hegemonie im [[Achaiischer Krieg|Acbaiischen Krieg]] (146 v. Chr.) beteiligten, konnten sie ihre alte Stammesverfassung wahren. Im [[Mithridatische Kriege|ersten Krieg]] der Römer gegen den pontischen König [[Mithridates VI.]] wurden Halai und [[Larymna]] 86 v. Chr. durch den römischen Feldherrn [[Lucius Cornelius Sulla Felix|Sulla]] zerstört, aber wieder neu besiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Sulla&amp;#039;&amp;#039; 26, 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Gaius Iulius Caesar|Caesar]] ab 49 v. Chr. seinen Rivalen [[Gnaeus Pompeius Magnus|Pompeius]] bekämpfte, hielten die Lokrer anfangs zu Pompeius, gingen jedoch später zu Caesar über. In der [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] gehörte West-Lokris bis auf Amphissa zum Gebiet von [[Patrai]], während sich in Amphissa viele Aitoler ansiedelten, die nicht in die von Kaiser [[Augustus]] neugegründete Stadt [[Nikopolis (Epirus)|Nikopolis]] ziehen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias, &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung Griechenlands&amp;#039;&amp;#039; 10, 38, 4 und 10, 38, 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wirtschaft von Lokris brach ein und seine Bevölkerungszahl sank, doch belebten die Kaiser [[Trajan]] und [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. die zivile und judikatorische Verfassung neu. Damals dürfte die Region wieder zu etwas Wohlstand gekommen zu sein, der sich infolge der Erweiterung des Wegenetzes zwischen dem [[Thermaischer Golf|Thermaiischen Golf]] und dem [[Golf von Korinth]] einstellte. Ende des 2. Jahrhunderts finden sich erste Belege für die Ausbreitung des [[Christentum]]s in Lokris. So wurde Naupaktos 197 n. Chr. Sitz eines [[Bistum]]s. Nachdem Lokris wie ganz Griechenland Ende des 4. Jahrhunderts an das [[Byzantinisches Reich|Byzantinische Reich]] gefallen war, wurden die Festungswerke an seinen Pässen verstärkt. Trotzdem vermochten die [[Hunnen]] 539/540 n. Chr. die [[Thermopylen]] zu überqueren. Ab dem 6. Jahrhundert siedelten [[Slawen]] in den Berggegenden von Lokris.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNP|7|416|421|Lokroi, Lokris 1|Giovanna Daverio Rocchi|hier: Sp. 420}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* die moderne Gemeinde [[Lokri (Gemeinde)|Lokri]], deren Name auf den antiken Volksstamm der [[Lokrer]] zurückgeht;&lt;br /&gt;
* die süditalienische Kolonie [[Lokroi Epizephyrioi]], auf deren Namen die italienische Gemeinde [[Locri]];&lt;br /&gt;
* die Kaktusart der [[Opuntie]], die im Jahr 1700 von [[Joseph Pitton de Tournefort]] aufgrund einer Anmerkung bei [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Desgleichen wächst bey [[Opus (Lokris)|Opus]] die Opuntia, ein Kraut, das auch den Menschen süß schmecket : und es ist wunderbar, daß aus seinem Blatte eine Wurzel wird, und es also wächst.&amp;quot; [[Naturalis Historia]], übs v. [[Johann Daniel Denso]] (1765), 21,17&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Lokris Opuntia benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|XIII,1|1135|1288|Lokris 1)|[[William Abbott Oldfather]]}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred Philippson]], [[Ernst Kirsten]]: &amp;#039;&amp;#039;Die griechischen Landschaften&amp;#039;&amp;#039;, I, 2, Frankfurt 1950, S. 370–389.&lt;br /&gt;
* {{DNP|7|416|421|Lokroi, Lokris 1|Giovanna Daverio Rocchi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Territorium (Antikes Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Griechenland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rasrad</name></author>
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