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	<title>Loit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:18:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Loit&amp;diff=348441&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-06-01T07:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Loit COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54.611572&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.700230&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Loit in SL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Süderbrarup&lt;br /&gt;
|Höhe              = 19&lt;br /&gt;
|PLZ               = 24888, 24894&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04641&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01059055&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Königstraße 5&amp;lt;br /&amp;gt;24392 Süderbrarup&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-suederbrarup.de/gemeinden/loit www.amt-suederbrarup.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Torsten Schmidt&lt;br /&gt;
|Partei            = ABL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Loit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{daS|Løjt}}) ist eine Gemeinde im [[Kreis Schleswig-Flensburg]] in [[Schleswig-Holstein]]. Sie liegt an der gleichnamigen [[Loiter Au]] und befindet sich im Westen des [[Amt Süderbrarup|Amtes Süderbrarup]]. Loit und [[Muschau (Loit)|Muschau]] sind die Ortskerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmalgeschütztes Herrenhaus ehem Dreiseitenhof 1756 Dorfstraße in Loit Schleswig-Holstein Germany - Foto Wolfgang Pehlemann P1370052.jpg|mini|Herrenhaus an der Dorfstraße in Loit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Allee in Loit.jpg|mini|Pappelallee bei Schwonhöh]]&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG=Angrenzende Nachbargemeinden:&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Süderbrarup]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Twedt]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Steinfeld (Schleswig)|Steinfeld]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Taarstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage und Verkehr ===&lt;br /&gt;
Loit liegt auf halbem Weg zwischen den jeweils circa 16 km entfernten Städten [[Schleswig]] und [[Kappeln]] an der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;201]]. Die Kreisstraße 47 verläuft von der [[Bundesstraße 201|B201]] aus Richtung Osten nach [[Steinfeld (Schleswig)|Steinfeld]]. Der westliche Teil der Gemeinde wird von der [[Loiter Au]] durchquert, die in die [[Schlei]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt inmitten des Tals der [[Loiter Au]] sowie drei ihrer größeren Zuflüsse. Sie weist somit im Gegensatz zum nördlichen und zentralen [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]]  eher niedrige Höhenlagen von 7 bis {{Höhe|27|DE-NHN|link=1}} auf. Trotzdem kennzeichnet sich das Gemeindegebiet in großen Teilen durch zahlreiche Kuppen und Senken, wie für den gesamten [[Angeln (Halbinsel)|Angeliter]] Raum typisch. Der niedrigste Punkt befindet sich in Loitfeld beim Zufluss des Baches in die Loiter Au, der die Grenze zwischen Loit und [[Taarstedt]] darstellt. Der höchste Punkt liegt im Osterholzer Wald. Die Ortskerne Loit und Muschau liegen beide auf der Niederungskante ca. 10 m oberhalb der Loiter Au.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Sieck, U. Brodersen |Titel=Zur Geschichte des Dorfes Loit |Hrsg=Gemeinde Loit |Verlag=Druck- und Verlagshaus Husum |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat folgende Ortsteile:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 6: Kronprinzenkoog - Mühlenrade |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2006 |ISBN=978-3-926055-85-9 |Seiten=184 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D982430949 |Abruf=2020-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Brebelholz (teilweise im Gemeindegebiet, dänisch: Bredbølskov; Bedeutung: Holz= Wald, also Brebelwald)&lt;br /&gt;
* Friedenstal&lt;br /&gt;
* Loit (dänisch: Løjt, abgeleitet von lögh, Bedeutung: Waschwasser)&lt;br /&gt;
* Loitfeld (dänisch: Løjtmark)&lt;br /&gt;
* Loithof (dänisch: Løjtgaard)&lt;br /&gt;
* Loitmoor (dänisch: Løjt Moose)&lt;br /&gt;
* Loitosterholz (dänisch: Løjtøsterskov; Bedeutung: Holz= Wald, also Loitosterwald)&lt;br /&gt;
* Magdalenenruh (dänisch: Magdalenero)&lt;br /&gt;
* [[Muschau (Loit)|Muschau]] (dänisch: Musskov, Bedeutung: Mus= Maus, Skov= Wald, also Mäusewald)&lt;br /&gt;
* Nordschau (dänisch: Nordskov, Schau= Wald, also Nord(er)wald)&lt;br /&gt;
* Schwienholt (teilweise im Gemeindegebiet, dänisch: Svinholt; Bedeutung: Schwien= Schwein, holt= Holz (Wald), also Schweinwald)&lt;br /&gt;
* Schwonhöh (dänisch: Svanehøj; Bedeutung: Schwon= Schwan, also Schwanhöhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fließgewässer in Loit ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Loiter Au]]&amp;#039;&amp;#039; (Zusammenfluss der Quellflüsse [[Wellspanger Au]] und [[Oxbek]] an der Kreuzau bei [[Brebel]]holz/[[Twedt|Buschau]]; mündet in die [[Schlei]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(Osterholzer) Moorgraben&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Büllekjärau&amp;#039;&amp;#039; (entspringt im [[Steinfeld (Schleswig)|steinfelder]] Brebelholz, in Loitstraße und im Osterholzer Wald; mündet in die [[Loiter Au]] bei der Kanuanlegestelle)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwienholter Beek&amp;#039;&amp;#039; (entspringt in [[Steinfeld (Schleswig)|Steinfeld]], Schmedeland; mündet in die [[Loiter Au]] nahe der Kirche)&lt;br /&gt;
* (namenloser) &amp;#039;&amp;#039;Bach&amp;#039;&amp;#039; im Süden von Loit (entspringt in [[Ulsnis]]feld, einem Wald im Norden [[Goltoft]]s und [[Kius|im Kiuser]] Gehege; mündet in die [[Loiter Au]] in Loitfeld)&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten gab es in Loit noch weitere Fließgewässer, diese wurden aber mit der Zeit trockengelegt oder eingerohrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1352 wurde Loit zum ersten Mal schriftlich im &amp;#039;&amp;#039;Registrum capituli Slevicensis&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Da die Kirche bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde, ist davon auszugehen, dass der Ort wesentlich älter ist (vermutlich aus der Zeit der Neubesiedlung [[Angeln (Halbinsel)|Angelns]] um 1150 nach der Abwanderung der [[Angeln (Volk)|Angeln]] nach [[England]]). Damals noch mit dem ältesten bekannten Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Leuthe&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahrhunderten hat sich der Ortsname in seiner Schreibweise mehrfach verändert, um 1776 wird Loit außerdem als Steffen-Loit bezeichnet (gemeint war damit das Loit bei [[Steinfeld (Schleswig)|Steinfeld]]), um die Verwechslung mit anderen Orten mit demselben Namen ([[Havetoftloit]] und [[Løjt Sogn]]) im [[Herzogtum Schleswig]] zu verhindern. Der Ortsname bezieht sich entweder auf altdänisch &amp;#039;&amp;#039;løgh&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Waschwasser&amp;#039;&amp;#039; oder ist eine Mehrzahlform von altdänisch &amp;#039;&amp;#039;*lyktæ&amp;#039;&amp;#039; für eine Umschreibung einer Einhegung&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 435&amp;lt;/ref&amp;gt;. Möglich ist auch eine Deutung nach [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;laukr&amp;#039;&amp;#039; für [[Lauch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, København 1867, S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlort und historische Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Infolge langanhaltender Forderungen des [[Bundestag (Deutscher Bund)|Deutschen Bundestags]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] und der [[Julirevolution von 1830|Julirevolution 1830]] in [[Frankreich]] akzeptierte der dänische König [[Friedrich VI. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich VI]] am 28. Mai [[1831]] die Bildung einer [[Provinzialstände (Dänemark)|Provinzialständeversammlung]] im dem [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] angehörigen [[Herzogtum Holstein]]. Im von [[Dänemark]] regierten [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]], dass aber eng mit dem Herzogtum Holstein [[Up ewig ungedeelt|verbunden]] war, kam es dann auch zu Wahlen. Im [[Angeln (Halbinsel)|Angler]] Raum gab es drei Wahlbezirke, die jeweils einen Wahlort innehatten. Loit war Teil des 16. Wahldistriktes des [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums]] und einer der drei Wahlorte in [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]]. Einwohner folgender Kirchspiele [[Angeln (Halbinsel)|Angelns]] mussten in Loit wählen:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=3 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* [[Böel]]&lt;br /&gt;
* [[Boren]]&lt;br /&gt;
* [[Brodersby-Goltoft|Brodersby]]&lt;br /&gt;
* Fahrenstedt ([[Böklund]])&lt;br /&gt;
* [[Havetoft]]&lt;br /&gt;
* [[Schaalby|Kahleby]]&lt;br /&gt;
* Loit&lt;br /&gt;
* [[Schaalby|Moldenit]]&lt;br /&gt;
* [[Norderbrarup]]&lt;br /&gt;
* [[Nübel]]&lt;br /&gt;
* [[Rabenkirchen-Faulück|Rabenkirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Satrup (Mittelangeln)|Satrup]]&lt;br /&gt;
* [[Struxdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Süderbrarup]]&lt;br /&gt;
* [[Taarstedt]]&lt;br /&gt;
* [[Thumby (Schnarup-Thumby)|Thumby]]&lt;br /&gt;
* [[Tolk]]&lt;br /&gt;
* [[Ulsnis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Sieck, U. Brodersen |Hrsg=Gemeinde Loit |Titel=Zur Geschichte des Dorfes Loit |Verlag=Druck- und Verlagshaus Husum |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen habe es zwei Gründe gegeben, Loit als Wahlort festzulegen. Einerseits läge der Ort zentral im Süden Angelns, andererseits besitze er eine geschichtliche Bedeutung. Denn laut Urkunden und Sagen seien in Loit in früheren Zeiten &amp;#039;&amp;#039;auf einem hochgelegenen Feld im Schatten himmelanragender Eichen&amp;#039;&amp;#039; Volksversammlungen zwischen umwohnenden Stämmen und fernen Völkern abgehalten worden, bei denen zwischen Krieg und Frieden entschieden worden sei. So habe in Erinnerung an frühere Zeiten in Loit die Wahl der Volksvertreter stattgefunden. Der Ort habe zu Zeiten der Volksversammlungen eine zentrale Bedeutung gehabt und sei so weit über die Region hinaus bekannt gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sell, Wilhelm |Hrsg=Theodor Olshausen |Titel=Kieler Correspondenzblatt für die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg |Ort=Kiel |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raubritterburg Borriswohld ===&lt;br /&gt;
In Überlieferungen ist von einer mittelalterlichen Raubritterburg bei Loit die Rede. Diese soll sich auf einem Plateau im heutigen Waldstück &amp;#039;&amp;#039;Eichtal&amp;#039;&amp;#039; befunden haben (westlich der Gemeinde, nahe der [[Loiter Au|Au]]). Der [[Gelting]]er Pastor H.&amp;amp;nbsp;N.&amp;amp;nbsp;A. Jensen beschrieb den Ort mit Namen &amp;#039;&amp;#039;Borriswohld&amp;#039;&amp;#039; (vermutlich nach einem ehemaligen angrenzenden Gehöft benannt) 1844 in einer Chronik.&amp;lt;ref&amp;gt;H. N. A. Jensen: &amp;#039;&amp;#039;Angeln. Geschichtlich und topographisch beschrieben. Neu bearbeitet und bis auf die Gegenwart fortgeführt von W. Martensen und J. Henningsen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag B. Schramm, Kiel 1982&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Autoren beziehen sich wiederum auf Jensen oder die Überlieferung.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kock (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Erzählungen aus der Landschaft Angeln.&amp;#039;&amp;#039; W. G. Heides Erben - Verlag, Kappeln 1929&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungen seit dem 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Seit 1871 existiert ein eigener Gemeinderat in Loit, dessen Vorsitz als erster [[Bürgervorsteher]] H. Seemann innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1769 fand im Pastorat auch Schulunterricht statt. Da in den Räumen um 1912 bereits 40 bis 50 Kinder unterrichtet wurden, wurde das Gebäude ausgebaut. 1954 entstand schließlich ein eigenes Schulgebäude unmittelbar neben dem Pastorat, der Schulbetrieb fand allerdings nur bis 1967 statt, woraufhin die Schüler auf die umliegenden Gemeinden auswichen. Seit 1991 wird das alte Schulgebäude als Kinderheim genutzt und trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kinderhaus Alte Schule Loit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 wurde eine Eisenbahnstrecke der [[Schleswiger Kreisbahn]] zwischen der Stadt [[Schleswig]] und der Gemeinde [[Süderbrarup]] eröffnet, die als Zubringer für die Eisenbahn zwischen [[Kiel]] und [[Flensburg]] diente. An diese war auch Loit angebunden, eine Haltestelle befand sich bis zur Stilllegung der Strecke 1980 im heutigen [[Flurstück]] &amp;#039;&amp;#039;Schwienholt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellte die Loiter Meierei für die regionalen Milchbauern einen Anlaufpunkt dar. Sie wurde 1969 von der Meierei [[Süderbrarup]] übernommen. Zu dieser Zeit existierte außerdem ein Gasthof in Loit, der als Bahnhofsgaststätte errichtet wurde. Diese brannte später ab, die Ruinen sind noch am Ortsausgang in Richtung [[Schleswig]] zu finden. 1972 war außerdem ein Filmstudio im Ort geplant, das allerdings aus finanziellen Gründen nicht verwirklicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flurbereinigung ===&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurden in Loit zahlreiche Straßen ausgebaut. Zunächst wurden in den Jahren 1961 und 1962 die Wege nach Schwienholt und Osterholz ausgebaut. Die nach Steinfeld führende Gemeindestraße übernahm 1963 der [[Kreis Schleswig|Kreis]] und baute diese ebenfalls aus. Fünf Jahre später, im Jahr 1968, folgte schließlich der Ausbau der durch den Ort führenden [[Bundesstraße 201|B201]] und die Verlegung auf die heutige Trasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1965 und 1966 kam es dann zur [[Flurbereinigung]], die das Landschaftsbild der Gemeinde erheblich veränderte. Als Beispiel waren in Loit 1950 ca. 81 km [[Wallhecke|Knick]] vorhanden. Nach der Flurbereinigung waren es nur noch ca. 15 km. Dies waren nach Ersatzpflanzungen nur noch 27 % der ehemals vorhandenen [[Wallhecke|Knickdichte]], wobei dieser Wert durch das Ausräumen weiterer Knicks in der jungen Vergangenheit noch mehr abgenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Sieck, U. Brodersen |Hrsg=Gemeinde Loit |Titel=Zur Geschichte des Dorfes Loit |Verlag=Druck- und Verlagshaus Husum |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010595974055.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 57,8 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = KWL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 60.1&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 008b8b&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = Kommunale Wählergemeinschaft Loit&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = ABL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 39.9&lt;br /&gt;
|FARBE2         = fa8072&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Allgemeine Bürgerliste Loit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Die Kommunale Wählergemeinschaft Loit erhielt fünf Sitze und die Allgemeine Bürgerliste Loit vier Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Gold und Grün schräglinks geteilt, oben ein blauer Wellenbalken mit blauem Waschzuber, unten zwei geöffnete goldene Rapsblüten.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|154|Gemeinde&amp;amp;nbsp;Loit, Kreis Schleswig-Flensburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Waschzuber ist eine in der [[Heraldik]] sehr seltene Darstellung und verweist auf den ursprünglichen Ortsnamen (s.&amp;amp;nbsp;o.). Die Wellenlinie unter dem Waschzuber stellt die [[Loiter Au]] dar, in der in früheren Zeiten gewaschen wurde. Die Loiter Au durchläuft den Ort in der Mitte. Die zwei Rapsblüten stellen die beiden Ortsteile Loit und [[Muschau (Loit)|Muschau]] dar und verbildlichen die Rapsfelder in der Landschaft [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] und besonders in Loit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist durch [[industrielle Landwirtschaft]] geprägt. In der jüngeren Zeit hat Loit wie manch anderes Dorf weitreichende Veränderungen erlebt. In den 1950er Jahren gab es noch einige Geschäfte und Handwerksbetriebe und die bäuerliche Landwirtschaft dominierte das Leben, das jedoch hat sich geändert. Die Landwirtschaft hat an Bedeutung verloren, die meisten Dorfbewohner arbeiten außerhalb des Ortes oder als Freiberufler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Loiter Au 1.jpg|mini|Die im Westen der Gemeinde fließende Loiter Au]]&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit über die Region hinaus erlangt Loit jährlich durch die &amp;#039;&amp;#039;„Loiter Oldtimer- und Landmaschinenschau“&amp;#039;&amp;#039;, die seit 2005 jährlich im Herbst stattfindet. Zudem gibt es am nördlichen Ortseingang eine Anliegestelle an der [[Loiter Au]] für [[Kanute]]n, die hier im Sommer beinahe täglich einsetzen.&lt;br /&gt;
Durch die gute Verkehrsanbindung und die Nähe zur [[Schlei]] ist in den letzten Jahren ein Anstieg von Ferienwohnungen zum Ausdruck gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Loit]] stehen die in der Denkmalliste des Landes [[Schleswig-Holstein]] eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche zu Loit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KircheLoit-msu-8495-.jpg|mini|Kirche zu Loit (2022)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordenskirker Loijt15.jpg|mini|Fresken aus dem 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordenskirker Loijt06.jpg|mini|Die Kirche von innen]]&lt;br /&gt;
Die romanische [[Saalkirche]], die eine [[Feldsteinkirche]] ist, wurde im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet, der hölzerne Turm ([[Glockenstapel]]) erst 1762. Ihre jetzige Form erhielt die Kirche im Jahre 1834, nachdem die ursprünglich vorhandene Apsis baufällig geworden war und abgerissen wurde. Die Nordseite der Kirche zieren sehr einfach gehaltene Fresken aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die die Passionsgeschichte darstellen. Die [[Kanzel]] ist eine der ältesten in [[Schleswig-Holstein]]. Die Kirche zu Loit ist ursprünglich eine Ausgliederung der Kirche zu [[Tolk]]. Seit den 1970er Jahren hat die Kirche ihre eigenständigen Status verloren und wurde in die Nachbarkirchengemeinde [[Süderbrarup]] integriert. Das Kirchspiel Loit, das nur die gleichnamige Gemeinde umfasst, ist eines der kleinsten [[Angeln (Halbinsel)|Angelns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1924 wurde erstmals der &amp;#039;&amp;#039;TSV Loit&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Zu dieser Zeit wurden im Sportverein neben Fußball auch noch andere Sportarten wie Turnen angeboten. Zu [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] wurde der Verein aufgelöst und schließlich am 8. November 1948 neugegründet. Kurz nach der Gründung hatte der Verein bereits 300 Mitglieder, die den Verein jedoch mit der Zeit verließen (hauptsächlich [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Heimatvertriebene]]), wodurch beispielsweise im Fußball mit dem Nachbarort [[Twedt|Grumby]] eine Spielgemeinschaft unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Loit-Grumby&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde. Nach einigen Jahren wurde die Spielgemeinschaft beendet und so konnte der &amp;#039;&amp;#039;TSV Loit&amp;#039;&amp;#039; im Herrenbereich bis ins Jahr 2000 wieder unabhängig von anderen Vereinen antreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Sieck, U. Brodersen |Hrsg=Gemeinde Loit |Titel=Zur Geschichte des Dorfes Loit |Ort=Druck- und Verlagshaus Husum |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2000 entschied man sich dann aufgrund von schrumpfenden Mitgliedszahlen mit dem &amp;#039;&amp;#039;TSV Ulsnis-Steinfeld&amp;#039;&amp;#039; einen neuen gemeinsamen Sportverein namens &amp;#039;&amp;#039;TSV Schleiharde&amp;#039;&amp;#039; zu gründen, der bis heute besteht. Zwei Jahre später, im Mai 2002, entstand dann aus der Fußballsparte des &amp;#039;&amp;#039;TSV Schleiharde&amp;#039;&amp;#039; und anderen Sportvereinen aus der Umgebung ein reiner Fußballverein namens &amp;#039;&amp;#039;[[FC Angeln 02]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleiharde.de/sparten/fussball.html |titel=Fußball beim TSV Schleiharde |abruf=2019-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach sehr erfolgreichen Jahren bildete der &amp;#039;&amp;#039;FC Angeln&amp;#039;&amp;#039;, aufgrund von Mitgliederschwund, zur Saison 2019/20 eine Spielgemeinschaft mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[TSV Süderbrarup]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;SG Süderbrarup/Angeln&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claus Kuhl |url=https://www.shz.de/sport/lokaler-sport/lokalsport-schleswiger-nachrichten/tsv-suederbrarup-und-fc-angeln-02-bilden-eine-spielgemeinschaft-id23421507.html |titel=TSV Süderbrarup und FC Angeln 02 bilden eine Spielgemeinschaft |abruf=2019-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 besteht in Loit der gemeinnützige Sportverein &amp;#039;&amp;#039;Athletika Nord e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, der vorrangig Fußballsport anbietet, mittlerweile aber auch eine Laufgruppe aufbaut. Der Frauen- und Mädchenfußball wird im Verein besonders gefördert und stellt die größte Gruppe im Verein dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Andresen]] (1828–1871), Kunstbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Theodor Kaftan]] (1847–1932), Generalsuperintendent, Pfarrer, Autor mehrerer theologischer Bücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Sieck, U. Brodersen (Hrsg.: Gemeinde Loit): &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Dorfes Loit.&amp;#039;&amp;#039; Druck- und Verlagshaus Husum, Husum 1993.&lt;br /&gt;
* Hans Beck: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte von Loithof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Angler Heimatvereins.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25 (1961) S. 108–121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Loit}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-suederbrarup.de/gemeinden/loit Gemeinde Loit beim Amt Süderbrarup]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Amt Süderbrarup&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16103175-4|VIAF=3376147270737435700005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Loit| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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