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	<title>Lohn der Angst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lohn_der_Angst&amp;diff=417650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Windharp: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-11T07:30:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Lohn der Angst&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Le salaire de la peur&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Frankreich, Italien&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1953&lt;br /&gt;
| Länge                  = 148&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Henri-Georges Clouzot]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = *[[Henri-Georges Clouzot|H. G. Clouzot]]&lt;br /&gt;
* Jérôme Géronimi&lt;br /&gt;
| Produzent              = *H. G. Clouzot&lt;br /&gt;
*[[Raymond Borderie|R. Borderie]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Georges Auric]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Armand Thirard]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = * Madeleine Gug&lt;br /&gt;
* Etiennette Muse&lt;br /&gt;
* Henri Rust&lt;br /&gt;
| Besetzung              = * [[Yves Montand]]: Mario&lt;br /&gt;
* [[Charles Vanel]]: Jo&lt;br /&gt;
* [[Peter van Eyck]]: Bimba&lt;br /&gt;
* [[Folco Lulli]]: Luigi&lt;br /&gt;
* [[Véra Clouzot]]: Linda&lt;br /&gt;
* [[Antonio Centa|Centa]]: Chef des Camps&lt;br /&gt;
* Darling Légitimus: Rosa&lt;br /&gt;
* Luis De Lima: Bernardo&lt;br /&gt;
* Jo Dest: Smerloff&lt;br /&gt;
* [[Dario Moreno]]: Hernandez&lt;br /&gt;
* William Tubbs: Bill O’Brien&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;Le salaire de la peur)&amp;#039;&amp;#039; ist ein in schwarz-weiß gedrehter Spielfilm von [[Henri-Georges Clouzot]] aus dem Jahr [[Filmjahr 1953|1953]] mit [[Yves Montand]], [[Charles Vanel]], [[Folco Lulli]] und [[Peter van Eyck]] in den Hauptrollen. Die französisch-italienische Koproduktion basiert auf dem gleichnamigen Roman von [[Henri Georges Girard|Georges Arnaud]]. Dramaturgisch zählt der Film zu den [[Filmgenre|Genres]] des (Psycho-)[[Drama (Filmgenre)|Dramas]] und [[Thriller]]s mit Verbindungen zum [[Roadmovie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-Regisseur [[William Friedkin]] verfilmte 1977 das Buch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Atemlos vor Angst]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2024 erschien eine weitere Verfilmung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039; bei [[Netflix]], Regie führte Julien Leclercq.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Las Piedras,&amp;#039;&amp;#039; einem südamerikanischen Dorf, ist die US-[[Mineralölunternehmen|Ölgesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Southern Oil Company (SOC)&amp;#039;&amp;#039; der einzig verbliebene größere Arbeitgeber. Hier sammeln sich gestrandete Abenteurer und Gelegenheitsarbeiter aus den USA und aus Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als an einer 500&amp;amp;nbsp;km entfernten Erdölquelle der SOC ein verheerender Brand ausbricht, der nur durch die Druckwelle einer gezielten Explosion gelöscht werden kann, bietet Bill O’Brien als Vertreter der Ölgesellschaft eine Prämie von 2000 Dollar je Fahrer&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Rémond: &amp;#039;&amp;#039;Yves Montand. Seine Filme – sein Leben. (= Heyne Filmbibliothek, Band 49.)&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne, München 1982, S. 83 u. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Jahr 2025 beträgt die Kaufkraft etwa 24.000 Dollar (Quelle: [https://www.minneapolisfed.org/about-us/monetary-policy/inflation-calculator FED Minneapolis.] Abgerufen am 29. November 2025.)&amp;lt;/ref&amp;gt; für den Transport von [[Nitroglyzerin]] vom Betriebshof zur Ölquelle. Ein waghalsiges Unternehmen, denn die Lastwagen sind nicht für einen solchen Transport ausgerüstet, die Strecke ist gebirgig und die Straßen in schlechtem Zustand. Dennoch bewerben sich zahlreiche Männer, weil sie darin ihre letzte Chance auf ein besseres Leben sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Teams von jeweils zwei Fahrern werden ausgewählt, die sich getrennt voneinander auf den Weg machen: Im ersten Team der junge [[Korsika|Korse]] Mario und der alternde Franzose Jo, im zweiten Team der Deutsche Bimba und der italienische Bauarbeiter Luigi. Jedes Fahrzeug ist mit der benötigten Sprengstoffmenge beladen, der Verlust eines Wagens ist einkalkuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs ist mit der hochexplosiven Ladung ein Stück [[Wellblechpiste]] zu bewältigen, eine enge Kurve eines Gebirgspasses erfordert ein Zurückstoßen auf einer provisorischen Holzrampe, und ein großer Fels blockiert die Straße und muss weggesprengt werden. Das Abenteuer lässt den verwegenen Mario geradezu aufblühen, während sich der ältere Jo als Maulheld und Feigling erweist, was zwischen den beiden zu heftigen Auseinandersetzungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ferne sehen Jo und Mario schließlich die Explosion des vorausfahrenden Wagens mit Bimba und Luigi. Beim Durchqueren des dabei entstandenen, sich aus einer beschädigten [[Pipeline]] mit Rohöl füllenden Kraters wird Jo von Mario überfahren und stirbt kurz vor dem Ziel an den Folgen seiner Beinverletzung. Mario erreicht als einziger mit seiner Fracht den Bestimmungsort und bricht erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag erhält Mario einen Scheck über das doppelte Honorar, sein eigenes und das des verstorbenen Jo. Für die Rückfahrt nach Las Piedras wird ihm ein Fahrer angeboten, er besteht jedoch darauf, selbst zu fahren. Während das Dorf nach telefonischer Nachricht zu Walzerklängen tanzt, wird Mario von Euphorie ergriffen und fährt Schlangenlinien auf der engen Gebirgspiste, bis er die Kontrolle über den Wagen verliert, einen Steilhang hinabstürzt und dabei ums Leben kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
=== Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Henri-Georges and Vera Clouzot 1953.jpg|mini|hochkant=1.2|Henri-Georges Clouzot mit seiner Ehefrau [[Véra Clouzot|Véra]], die im Film als Linda eine Nebenrolle spielte (1953)]]&lt;br /&gt;
Die Rolle des Jo war zunächst [[Jean Gabin]] angeboten worden, der die Darstellung eines „Feiglings“ jedoch ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Danny Peary: [http://www.criterion.com/current/posts/943-the-wages-of-fear &amp;#039;&amp;#039;The Wages of Fear.&amp;#039;&amp;#039;] Essay auf der Webseite der [[The Criterion Collection|Criterion Collection]], abgerufen am 25. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dreharbeiten begannen am 27. August 1951; vorgesehen waren neun Wochen, aber zahlreiche Probleme verzögerten die Produktion. Im Süden Frankreichs fiel in jenem Jahr ungewöhnlich viel Regen, so dass Fahrzeuge im Morast versanken, Kräne umkippten und das Filmset zum Teil unbrauchbar wurde. Regisseur Clouzot brach sich ein Sprunggelenk, seine Ehefrau Véra erkrankte. Zwei Soldaten des französischen Heeres, vom &amp;#039;&amp;#039;7e régiment du génie&amp;#039;&amp;#039; (Pionierregiment) in Avignon, die eine Behelfsbrücke über den Fluss [[Gardon]] bauten, ertranken während der Arbeiten. Schnell überstieg die Produktion die veranschlagten Kosten. Ende November war erst die Hälfte des Films fertiggestellt, aber die Dreharbeiten wurden aufgrund der kurzen Wintertage für sechs Monate eingestellt. Die zweite Hälfte wurde dann im Sommer 1952 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drehorte ===&lt;br /&gt;
Der Film wurde zur Gänze in Südfrankreich gedreht. Ursprünglich sollte in [[Spanien]] gedreht werden, doch Yves Montand und seine damalige Ehefrau [[Simone Signoret]] lehnten es ab, dort zu arbeiten, solange [[Francisco Franco|Francos]] [[Regime]] an der Macht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Las Piedras wurde bei [[Arles]] (Saliers) auf dem Gelände und unter Einbeziehung der Baracken des ehemaligen [[Internierungslager Camp de Saliers]] gebaut. Dieses Lager war 1942 vom [[Vichy-Regime]] zur [[Internierung]] von &amp;#039;&amp;#039;Nomaden&amp;#039;&amp;#039; (Nomades), &amp;#039;&amp;#039;[[Zigeuner]]n&amp;#039;&amp;#039; (Tsiganes) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Manusch|Manouches]]&amp;#039;&amp;#039; errichtet worden – für Menschen also, die im Deutschen zumeist als [[Sinti]] und [[Roma]] bezeichnet werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Nomades, Tsiganes und Manouches sind im Französischen auch aktuell benutzte Begriffe. Siehe hierzu auch: [https://www.romarchive.eu/de/voices-of-the-victims/france/ Marie-Christine Hubert: Frankreich] auf der Webseite des [[Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma|Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise kann man im Film noch die runden Wachtürme des Lagers sehen. Dessen Überreste wurden 1952 nach der Beendigung der Dreharbeiten zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Caroline Douteau: [https://www.lepoint.fr/societe/persecution-des-tsiganes-a-saliers-le-difficile-travail-de-memoire-23-05-2023-2521236_23.php Persécution des Tsiganes : à Saliers, le difficile travail de mémoire], Le Point, 23. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szenen im Bambuswald wurden in der [[Bambouseraie de Prafrance]] bei Anduze gedreht. In der Schlucht des [[Gardon]] nördlich der Ortschaft [[Poulx]] ({{Coordinate|NS=43/56/11.68/N|EW=4/25/51.7/E|type=landscape|region=FR-30|text=Position|name=Schlucht bei Poulx}}), unweit von [[Nîmes]], stand die Holzrampe, deren Fundamente und Seilbefestigungen noch zu sehen sind. Die Vegetation der Kalkschlucht wird von [[Garigue]]s genannten Sträuchern dominiert; die Palmen und großen Kakteen im Film wurden entweder in Töpfen zum Filmset gebracht oder waren einfach Blechsilhouetten. Die Schlussszene, in der Mario übermütig Slalom fährt, kombiniert Ansichten der D979 (Nîmes–Uzès), einer befestigten Straße, mit der Schotterstraße, die nördlich von Poulx in die Schlucht zur Holzrampe hinabführt. Dort lagen Reste des für die Dreharbeiten tatsächlich in die Schlucht gestürzten LKW, namentlich die Kabine, noch bis Anfang 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Teile, darunter der Bohrturmbrand, wurden in der [[Camargue]] gedreht. Die Bohrtürme der Taschentuchszene waren Brunnen östlich von Courbessac, nördlich des Flugplatzes &amp;#039;&amp;#039;Aérodrome de Nîmes-Courbessac&amp;#039;&amp;#039; im Osten von Nîmes, auf der „Piste Allemande“. Jos Ankunft dagegen wurde auf dem heutigen [[Flughafen Nîmes-Alès-Camargue-Cévennes]] gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene mit der Sprengung des Felsbrockens wurde in den [[Calanque]]s südlich von Marseille gedreht. Der mit Öl gefüllte Krater befand sich linksufrig oberhalb von „La Beaume“ auf dem Gemeindegebiet von [[Sanilhac-Sagriès]] –, die Einstellung der Explosion selbst hingegen am heutigen Ende der zu befahrenden D127 bei Poulx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrzeuge ===&lt;br /&gt;
Bei den verwendeten Lkw handelt es sich, im Gegensatz zu den im Roman explizit genannten „[[International Harvester|International]] KB-7“, um einen 1943er [[Dodge]] T110 (Luigi und Bimba) und einen [[White Motor Company|White]] 666 (Mario und Jo). Der 666 (= 6 Tonnen Nutzlast, Sechsrad-Allradantrieb / das Filmfahrzeug hat allerdings wegen Zwillingsbereifung an den Hinterachsen insgesamt 10 Räder; außerdem fehlt beim Filmfahrzeug die Kardanwelle zur Vorderachse) wurde für das amerikanische Militär in großer Stückzahl gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte des 666 in David Doyle: &amp;#039;&amp;#039;Standard Catalog of U.S. Military Vehicles.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Krause Publications, 2011, ISBN 978-1-4402-2799-8, S. 208 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Filmpremiere wurden mehrere Lkw dieser Typen ähnlich ausgestattet (Frontgrill, Bemalung, Beschriftung) und zu Werbezwecken herumgefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
=== Filmstart ===&lt;br /&gt;
Henri-Georges Clouzot sagte anlässlich der Vorpremiere seines Films:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nein, ich bin wirklich nicht in der Lage, &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039; als Zuschauer oder gar als Kritiker anzusehen. Das Publikum befindet sich auf der einen Seite der Leinwand, wir auf der anderen und es ist uns nicht möglich, die Plätze zu tauschen. Die sechzehn Filmrollen, die gleich projiziert werden, liegen dort in einer Ecke des Vorführraumes. Sie haben zwei Jahre Arbeit gekostet und manchmal&amp;amp;nbsp;– warum soll ich es verschweigen?&amp;amp;nbsp;– ungeheure Kraft. Mehr als hundert Kollegen haben dafür ihr Bestes gegeben. Soviel ich weiß, gibt und gab es in der Geschichte des französischen Kinos kein Team, das verschworener, begeisterter und verbissener gearbeitet hat als das, welches mich während dieser langen Monate unterstützt und manchmal auch angetrieben hat. Trotz Regen, Kälte, Überschwemmungen, Krankheiten und der permanenten Unfallgefahr haben diese Menschen Stück für Stück, Meter um Meter den Film festgehalten, den Sie gleich sehen werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film feierte im Rahmen der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1953|Internationalen Filmfestspiele von Cannes]] am 22. April 1953 Premiere. Die Erstaufführung in der [[Bundesrepublik Deutschland]] erfolgte am 11.&amp;amp;nbsp;September 1953, in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] am 27.&amp;amp;nbsp;September 1957.&amp;lt;ref name=&amp;quot;imdb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.imdb.com/title/tt0046268/ &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Internet Movie Database]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt; Im bundesdeutschen Fernsehen war &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039; erstmals am 13.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 in der [[Das Erste|ARD]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Fassungen ===&lt;br /&gt;
Die deutsche Kinofassung war um rund 20 Minuten kürzer als die Originalfassung. Gekürzt wurden diverse Dialog- und Handlungsszenen, darunter der Suizid eines abgelehnten Anwärters auf den Fahrerjob. Gestrafft wurde auch die erste Fahrt durch gefährliches Terrain, im Film als „Wellblech“ bezeichnet. Diese [[Synchronisation (Film)|Synchronfassung]] entstand 1953 in den Ateliers der ‚Internationalen Film Union‘ in [[Remagen]] (Dialogbuch und Regie: Georg Rothkegel). 2003 wurden für eine [[ZDF]]-Ausstrahlung die bis dahin fehlenden Szenen durch die [[Bavaria Film]] nachsynchronisiert (Buch und Regie: [[Michael Nowka]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Synchronkartei|film|2003|Abruf=2020-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Schnittberichte|N=Lohn der Angst|ID1=1270036|V1=VHS/Kino – DVD}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Kopfzeile Synchronisation|class=zebra}} 1953&lt;br /&gt;
! Deutscher Sprecher 2003&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mario&lt;br /&gt;
|[[Yves Montand]]&lt;br /&gt;
|[[Howard Vernon]]&lt;br /&gt;
|[[Udo Schenk]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jo&lt;br /&gt;
|[[Charles Vanel]]&lt;br /&gt;
|[[Walther Suessenguth]]&lt;br /&gt;
|[[Wolfgang Völz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bimba&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Peter van Eyck]]&lt;br /&gt;
|[[Peer Augustinski]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Luigi&lt;br /&gt;
|[[Folco Lulli]]&lt;br /&gt;
|[[Werner Lieven]]&lt;br /&gt;
|[[Engelbert von Nordhausen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Linda&lt;br /&gt;
|[[Véra Clouzot]]&lt;br /&gt;
|[[Lola Luigi]]&lt;br /&gt;
|[[Monica Bielenstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|O’Brien&lt;br /&gt;
|William Tubbs&lt;br /&gt;
|[[Wolf Martini]]&lt;br /&gt;
|[[Charles Rettinghaus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Smerloff&lt;br /&gt;
|Jo Dest&lt;br /&gt;
|[[Kurt Meister]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hernandez&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|[[Dario Moreno]]&lt;br /&gt;
|[[Hans Walter Clasen]]&lt;br /&gt;
|[[Thomas Nero Wolff]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
Ebenfalls stark gekürzt wurde der Film bei der Erstaufführung in den USA, wo man an angeblich „[[Antiamerikanismus|antiamerikanischen]]“ Szenen Anstoß nahm. 1991 wurde der Film dort erstmals in voller Länge gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dennis Lehane: [http://www.criterion.com/current/posts/392-the-wages-of-fear-i-no-exit &amp;#039;&amp;#039;The Wages of Fear: No Exit.&amp;#039;&amp;#039;] Essay auf der Webseite der [[The Criterion Collection|Criterion Collection]], abgerufen am 24. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039; ist auf [[DVD]] weltweit erhältlich und erschien 2009 in den USA als [[Blu-ray Disc|Blu-ray]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Filmbewertung&lt;br /&gt;
| Rotten Tomatoes = 100&lt;br /&gt;
| Stand       = 2025-10-17&lt;br /&gt;
| AllMovie    = {{Rating|5|5}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{AllMovie |v53139 |20200809111944 |Autor=[[Hal Erickson]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung1  = [[Lexikon des internationalen Films]]&lt;br /&gt;
| Bewertung1Wert = {{Rating|5|5}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung2  = [[Filmstarts]]&lt;br /&gt;
| Bewertung2Wert = {{Rating|5|5}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.filmstarts.de/kritiken/39267-Lohn-der-Angst.html Kritik] von René Malgo auf [[Filmstarts]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung3  = [[They Shoot Pictures, Don’t They?]]&lt;br /&gt;
| Bewertung3Wert = #341&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspdt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039; gilt als Klassiker, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer [[Aggregator]]en widerspiegelt. So erfasst [[Rotten Tomatoes]] ausschließlich wohlwollende Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft frisch“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rotten tomatoes&amp;quot; /&amp;gt; [[Metacritic]] [[Gewichtetes arithmetisches Mittel|ermittelt]] aus den vorliegenden Bewertungen „Einhelliges Lob“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metacritic&amp;quot; /&amp;gt; Es folgen einige repräsentative Pressestimmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das hier existentialistisch interpretierte Thema Todesfurcht ist mit außerordentlicher künstlerischer Fähigkeit gestaltet worden. Für Erwachsene sehenswert.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Evangelischer Film-Beobachter&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Evangelischer Film-Beobachter.&amp;#039;&amp;#039; Kritik Nr. 464/1953.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Dieser Film ist ohne einen Lichtblick auf das Menschliche. Er ist, so brilliant&amp;lt;!--[sic]--&amp;gt; er konzipiert und dann geführt sein mag – er ist im Grunde inhuman.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Friedrich Luft]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Die Neue Zeitung]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension in &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 1953, zitiert im [http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/1953/01_jahresblatt_1953/01_Jahresblatt_1953.html Eintrag zu den 3. Internationalen Filmfestspielen Berlin] auf Berlinale.de&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein Klassiker des anspruchsvollen Spannungskinos, zugleich ein schockierendes Drama menschlicher Angst und Erniedrigung, dessen Helden – sentimentale Zyniker und weichherzige Rüpel – mit einer seltenen Intensität dargestellt werden.&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Lexikon des internationalen Films]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|44466|abruf=2018-11-03}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Präzision und Knappheit sind die markanten Merkmale dieses Meisterwerks des Spannungskinos. […] Mittels weniger präziser Details versteht es Clouzot, nicht nur die Personen überzeugend zu charakterisieren, sondern auch die Handlung voranzutreiben und sie vom Zuschauer intensiv miterleben zu lassen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Meinolf Zurhorst&lt;br /&gt;
 |Quelle=111 Meisterwerke des Films&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Engelhard, Walter Schobert, Horst Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;111 Meisterwerke des Films. Das Video-Privatmuseum,&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 1989, ISBN 3-596-24497-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt listet [[They Shoot Pictures, Don’t They?]] den Film &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039; unter den angesehensten Werken der [[Filmgeschichte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspdt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theyshootpictures.com/gf1000_all1000films.htm |titel=The 1,000 Greatest Films (by Ranking) |werk=[[They Shoot Pictures, Don’t They?]] |datum=2025 |sprache=en |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem setzen die Nutzer der [[Filmdatenbank]] [[IMDb]] &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst&amp;#039;&amp;#039; auf Platz 209 ihrer [[IMDb Top 250 Movies|Top 250 beliebtesten Filme]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/chart/top/ |titel=Top 250 Movies |hrsg=[[IMDb]] |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=26em |&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Internationale Filmfestspiele von Cannes 1953]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Goldene Palme|Großer Preis des Festivals]]: Henri-Georges Clouzot&lt;br /&gt;
** „Lobende Erwähnung“ der Jury: Charles Vanel für seine darstellerische Leistung&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Internationale Filmfestspiele Berlin 1953]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Goldener Bär]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Syndicat Français de la Critique de Cinéma et des Films de Télévision|Association Française de la Critique de Cinéma]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Prix du Syndicat Français de la Critique/Bester französischer Film|Prix Méliès]] 1954&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[British Academy Film Award|British Film Academy Award]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[British Academy Film Award/Bester Film|Bester Film]] 1955&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blue Ribbon Award]], Tokio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Bester fremdsprachiger Film 1955&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Henri Georges Girard|Georges Arnaud]]: &amp;#039;&amp;#039;Le Salaire de la peur.&amp;#039;&amp;#039; Julliard, 1950.&lt;br /&gt;
** Deutsche Erstausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Ladung Nitroglyzerin.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen übersetzt von Hubertus Foerster. Biederstein, München 1951.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-21058657.html Kurzkritik] zu Arnauds Roman in &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2/1952 vom 9. Januar 1952, abgerufen am 11. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Deutsche Wiederauflage: &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, München 1991, ISBN 3-442-11589-2.&lt;br /&gt;
* Joshua Klein: &amp;#039;&amp;#039;Lohn der Angst.&amp;#039;&amp;#039; In: Steven Jay Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1001 Filme.&amp;#039;&amp;#039; Edition Olms, Zürich 2004, ISBN 3-283-00497-8, S. 287.&lt;br /&gt;
* Alain Rémond: &amp;#039;&amp;#039;Montand.&amp;#039;&amp;#039; Henri Veyrier, Paris 1977.&lt;br /&gt;
** Deutsche Ausgabe: Alain Rémond: &amp;#039;&amp;#039;Yves Montand. Seine Filme – sein Leben. (= Heyne Filmbibliothek, Band 49.)&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen übersetzt von Sylvia Schmitt-Madsack. Wilhelm Heyne, München 1982, ISBN 3-453-86049-7, S. 83–87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lohnderangst.de/ Private Homepage zum Film]&lt;br /&gt;
* [http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/1953/01_jahresblatt_1953/01_Jahresblatt_1953.html 3. Internationale Filmfestspiele Berlin] auf Berlinale.de&lt;br /&gt;
* [http://camionclubdefrance.a.free.fr/salaire_peur.php Beschreibung der im Film verwendeten Wagen] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Henri-Georges Clouzot}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7560769-4|VIAF=316751848}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Thriller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturverfilmung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Windharp</name></author>
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