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	<title>Lohn (Eschweiler) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lohn_(Eschweiler)&amp;diff=486674&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni am 4. Januar 2025 um 14:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-04T14:38:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Lage des ehemaligen Ortes Lohn im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Stadtteil [[Eschweiler]]s und ebenso wie dieses aus einem karolingischen [[Königsgut]] hervorgegangen. Bis zur Eingemeindung 1972 war die Anschrift mit Postleitzahl 5181 „Lohn (über Eschweiler)“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Lohn und Pfarre „Kirchspiel Lohn“ gehörten [[Erberich]], [[Fronhoven]], [[Langendorf (Eschweiler)|Langendorf]], Lohn, [[Pützlohn]] und das Rittergut Hausen. Sie kamen am 1. Januar 1972 aus dem [[Kreis Jülich]] an die Stadt Eschweiler im [[Kreis Aachen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=305}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, etwa zu jener Zeit, als diese Orte bis auf die Westhälfte Fronhovens umgesiedelt und wegen des [[Tagebau Inden|Braunkohletagebaus Inden]] abgerissen wurden. Noch immer ist der Begriff „Kirchspiel Lohn“ in der Bevölkerung zugegen, so nennt sich der dortige Karnevalsverein entsprechend „KG Kirchspiel Lohn“. Von 1962 bis 1983 wurden die rund 690 Einwohner umgesiedelt, in erster Linie ins westlich gelegene [[Neu-Lohn]]. Dann erfolgte der Abriss des vorigen Ortes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kirchspiel-lohn.de/?page_id=9 Geschichte des Kirchspiels Lohn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Vor der Auskohlung konnten in der Umgebung von Lohn eine Reihe von archäologischen Fundstellen bei Ausgrabungen untersucht werden. Dazu gehören zahlreiche Langhäuser aus der [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramik]]. Bei Lohn wurde die erste größere [[La-Tène-Zeit|latènezeitliche]] Siedlung am deutschen Niederrhein mit Vielhausgehöften und Tonwaren, Eisengebrauchsgütern sowie -waffen gefunden. Zu einer römischen [[Villa rustica]] gehörte auch ein größeres spätantikes Gräberfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunftsvermutung ==&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 973 bestätigt Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] zu [[Aachen]] dem Erzbischof [[Gero von Köln]] den von König [[Ludwig das Kind|Ludwig IV.]] geschenkten Wildbann in der Bürge, im Kottenforst und in der Ville mit Angabe der Grenzen, der dem Erzbischof und seinen Vorgängern schon von Kaiser Otto I. bestätigt worden war: &amp;#039;&amp;#039;[…] hoc est Pesche et M[eribu]ra absque Gerberhteslon, quod [o]pus nostrum accesserit.&amp;#039;&amp;#039; Ist „Gerberhteslon“ Lohn? Gesichert erwähnt wird Lohn 1226 als Lon im Rurgau, zu dem auch Eschweiler gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkkapelle Lohn 10-2010.JPG|mini|Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erinnerung an die fünf abgebaggerten Dörfer des Kirchspiels mit ihren beiden Kirchen [[St. Silvester (Lohn)|St. Silvester]] in Lohn und St. Josef in Fronhoven wurde in den Jahren 2002 und 2003 die [[Gedächtniskapelle (Lohn)|Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn]] erbaut. Sie wurde genau an der Stelle, wo einst die Kirche von Lohn, der „Dom des [[Jülich]]er Landes“, errichtet. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Aussichtspunkt des Tagebaus Inden oberhalb des neuen Bettes der [[Inde (Fluss)|Inde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Braun, Leo: &amp;#039;&amp;#039;Straßennamen in Eschweiler&amp;#039;&amp;#039;, EGV Eschweiler 2005&lt;br /&gt;
* Gille, Armin: &amp;#039;&amp;#039;Eschweilers verschwundene Straßen&amp;#039;&amp;#039;, EGV Eschweiler 2015&lt;br /&gt;
* [[Claus Killing-Günkel|Günkel, Claus]]: &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler Archäologie- und Römer-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; in: Schriftenreihe des Eschweiler Geschichtsvereins, Heft 23 (2004), S. 152–174&lt;br /&gt;
* [[Walter Kaemmerer|Kaemmerer, Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler in seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, I. Teil, Eschweiler 1964&lt;br /&gt;
* Kaemmerer, Walter: &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler in seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, II. Teil, Mönchengladbach 1977&lt;br /&gt;
* Krahn, Christine: &amp;#039;&amp;#039;Die bandkeramischen Siedlungen im oberen Schlangengrabental.&amp;#039;&amp;#039; [[Rheinische Ausgrabungen]] 57, Mainz 2006&lt;br /&gt;
* Orendi, Friederike: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungslandschaft und Dorfgenese im Kirchspiel Lohn (Kreis Aachen)&amp;#039;&amp;#039;. Bonn, Habelt, 2014. ISBN 978-3-7749-3886-1 (&amp;#039;&amp;#039;Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie, 252&amp;#039;&amp;#039;) Zugl.: München, Univ., Diss., 2013&lt;br /&gt;
* Peters, Cornel: &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler – eine Stadt verändert sich&amp;#039;&amp;#039;, Eschweiler 1989&lt;br /&gt;
* Pütz, Gerd: &amp;#039;&amp;#039;Abgebaggerte Heimat. Fronhoven, Langendorf, Hausen&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Eschweiler 1987.&lt;br /&gt;
* [[Udo Recker|Recker, Udo]]: &amp;#039;&amp;#039;Das mittelalterliche Kirchspiel Lohn. Beiträge zur Archäologie des ländlichen Raumes. Der Hauptort Lohn.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1999. {{URN|nbn:de:hbz:5-00877}}&lt;br /&gt;
* Schmitz, Horst: &amp;#039;&amp;#039;Eschweiler Geschichte – Lokalhistorische Anmerkungen und Notizen&amp;#039;&amp;#039;, Eschweiler 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gedaechtniskapelle-lohn.de/ Gedächtniskapelle &amp;#039;&amp;#039;Kirchspiel Lohn&amp;#039;&amp;#039;] auf gedaechtniskapelle-lohn.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Eschweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/51/50.70/N |EW=06/18/39.00/E |type=city |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Eschweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgebaggerter Ort im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Städteregion Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indeland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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