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	<title>Lohgerber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:14:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lohgerber&amp;diff=483776&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17791-21: /* Relikte des alten Handwerks */</title>
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		<updated>2026-03-21T23:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Relikte des alten Handwerks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wiener Gewerbewappen Rotgerber.jpg|mini|Wappen der Rotgerber in den Wiener Gewerbegenossenschaften, um 1900]]&lt;br /&gt;
Die Berufsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lohgerber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotgerber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; leitet sich ab vom heute weitestgehend untergegangenen [[Handwerk]] der Lohgerberei, einer spezialisierten Form der [[Gerben|Gerberei]], die Rinderhäute durch [[Vegetabilgerbung]] zu strapazierfähigen, kräftigen Ledern verarbeitete, beispielsweise für [[Schuhsohle]]n, [[Stiefel]], [[Reitsattel|Sättel]] oder Ranzen. Lohgares Leder ist kaum elastisch, dafür gewinnt es beim Gerben auf Kosten der Fläche an Dicke und wird sehr widerstandsfähig gegen Wasser und schwache Säuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologisches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Loh oder Rothgerber, A. Gabler, J. R. Voit 1790.jpg|mini|Der Loh- oder Rothgerber (1790)]]&lt;br /&gt;
Da mit Eichenlohe (aus Eichenbestandteilen hergestellte [[Gerberlohe|Lohe]]) gegerbtes Leder rot bis braun ist, bezeichnete man die Lohgerber oft auch als &amp;#039;&amp;#039;Rotgerber&amp;#039;&amp;#039;. Es gibt zahlreiche regional verschiedene Bezeichnungen für den Beruf des Lohgerbers: &amp;#039;&amp;#039;Lauer, Löber, Loher, Löher, Lorer, Löhrer&amp;#039;&amp;#039; (niederrheinisch), &amp;#039;&amp;#039;Löhr&amp;#039;&amp;#039; (norddeutsch)&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Friederici: [http://www.historische-berufe.de/Gerber/ &amp;#039;&amp;#039;Gerber.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berufe.&amp;#039;&amp;#039; Historische Berufe. Auf Historische-Berufe.de, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; – als Berufsbezeichnungen sind sie längst nicht mehr gebräuchlich, haben jedoch bis heute als Familiennamen überdauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Handwerk der Lohgerberei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Lohgerberei. Teil 1 Vorbereiten und Gerben der Häute.webm|links|mini|Video: Die Lohgerberei, 1975]]&lt;br /&gt;
Nachdem der Loh- oder Rotgerber die Fleischreste und Fette auf dem [[Gerberbaum|Schabebaum]] vom [[Taxidermie|Balg]] entfernt hatte, erfolgte das sogenannte Äschern mit (gebranntem) Kalk in der Äschergrube, wodurch sich die Haare vom Balg lösen und in einem zweiten Schabegang entfernt werden konnten. Anschließend wurden die sogenannten grünen &amp;#039;&amp;#039;(unreifen)&amp;#039;&amp;#039; Häute samt einer [[Gerberlohe|Lohe]] aus Eichen- oder Fichtenrinde und [[Gallapfel|Galläpfeln]] (auch Knoppen genannt) zur Gerbung in eine Lohgrube verbracht. Die klassische Gerbung in Lohgruben konnte zwischen einem halben und drei Jahren dauern, je nach Ausgangsmaterial und gewünschter Qualität, wobei die Häute alle zwei bis vier Monate umgeschichtet werden mussten. Insofern musste ein Lohgerber für eine kontinuierliche Arbeit möglichst viele Gruben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hinterhermsdorf, Walderlebniszentrum Waldhusche - trocknende Lohrinde (01-2).JPG|mini|links|Nachbau eines Trockengestells für Lohrinde in [[Hinterhermsdorf]] (Sächsische Schweiz)]]&lt;br /&gt;
Als [[Gerberlohe]] bezeichnet man die vom Baum getrennte, zerschnittene und fein gemahlene [[Rinde]] – meistens [[Eichen]]rinde, seltener auch [[Fichten]]- oder [[Tannen]]rinde – in der sich der Gerbstoff [[Corilagin|Tannin]] befindet. Dabei werden für einen [[Zentner]] Leder vier bis fünf Zentner Lohe benötigt, für kräftiges Sohlenleder (auch &amp;#039;&amp;#039;Pfundleder&amp;#039;&amp;#039; genannt) sogar acht Zentner. Insofern war für das Handwerk der Lohgerberei auch ein reicher Holzbestand vonnöten. Beliefert wurden die Lohgerber von dem Berufsstand der [[Löher (Beruf)|Löher]], die meist im Mai, wenn der Saft in die Bäume steigt, die Rinden in oft speziell angelegten [[Eichenschälwald|Eichenschälwäldern]], auch [[Lohwald]] oder [[Lohhecke]] genannt, schälten, bevor diese gefällt wurden. Die beste Lohe soll aus der Rinde von achtzehn Jahre alten Eichen gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Palla: &amp;#039;&amp;#039;Verschwundene Arbeit. Ein Thesaurus der untergegangenen Berufe.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, Wien Büchergilde 1995, ISBN 3-7632-4412-3, S.&amp;amp;nbsp;201.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde die einheimische Eichenlohe zunehmend durch aus Übersee importierte Gerblohen wie Quebrachoholz ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da für die Gerberei generell große Mengen an Wasser benötigt wurden, lagen Gerbereien meist an einem Fluss, Bach oder Kanal, denn nicht nur bei der Vorbereitung zur Gerbung, sondern auch nach der Entnahme aus der Gerblohe mussten die Häute für viele Stunden gespült und gewässert werden. Durch das anschließende Trocknen der gespannten Häute an der Luft vollendete sich der chemische Gerbvorgang. Als letzte Arbeitsgänge erfolgten das Walzen, Glätten, gegebenenfalls das Spalten ([[Spaltleder]]) sowie das Wachsen und Beschneiden des Leders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Lohgerberei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fell-Tarife Friedrich August von Sachsen etc 1801 (3).jpg|mini|Steuer-Edict Friedrich Augusts von Sachsen für Felle, 1801]]&lt;br /&gt;
1284 erhielten die [[Berlin]]er Lohgerber ihren [[Zunft]]brief,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gerhildkomander.de/chronologie/142-chronik-von-anfang-an.html Berliner Geschichte im Mittelalter.]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Frankfurt am Main]] datiert die älteste Zunftordnung der Lohgerber auf das Jahr 1355.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wannewitz.de/resources/umwelt.html Stephan Wannewitz: &amp;#039;&amp;#039;Umweltprobleme städtischer Gewerbe im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musste die Rinde anfangs noch von Hand zerkleinert werden, erfolgte dies mit dem Aufkommen der Nutzung der Wasserkraft ab dem 12. Jahrhundert in einer meist über ein [[Wasserrad]] angetriebenen Mühle, der sogenannten Lohmühle, die in der Regel zur Lohgerberei gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der extrem starken Geruchsbelästigung wurden die Lohgerber wie auch die anderen Gerber durch die im Mittelalter entstehenden [[Stadtordnung]]en vielerorts dazu verpflichtet, sich am Stadtrand oder in Vorstädten anzusiedeln, und zwar an den Abläufen der Flüsse, da die beim Waschen der Leder ausgeschwemmten mineralischen Stoffe wie [[Alaun]], [[Arsenik]], Kalk und Salz sowie Fleisch- und Haarreste zu einer enormen Verunreinigung der Gewässer führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Gerber so waren auch die Lohgerber großen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt:&lt;br /&gt;
„Natürlich wusste Madame Gaillard, dass Grenouille in Grimals Gerberwerkstatt nach menschlichem Ermessen keine Überlebenschance besaß“ – so die Schilderung in Patrick Süskinds Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Das Parfum]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Süskind: &amp;#039;&amp;#039;Das Parfum.&amp;#039;&amp;#039; Zürich: Diogenes 1994, ISBN 978-3-257-22800-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; in welchem er anschaulich die schwere und gesundheitsschädigende Arbeit der Gerber im [[Paris]] des 18. Jahrhunderts darstellt. Nässe und kaltes Wasser führten zu chronischen [[Rheuma|rheumatischen Leiden]], der zum Äschen eingesetzte Kalk verätzte die Hände und der Umgang mit den rohen Häuten führte nicht selten zu tödlich endenden [[Milzbrand]]infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit aufkommender [[Industrialisierung]] im 19. Jahrhundert wurde der langwierige Prozess der Grubengerbung durch die Schnell- oder Fassgerbung mit Lohbrühe, später der [[Chromgerbung]] in Bottichen abgelöst: Der zünftige Berufsstand des Lohgerbers wurde vom industriellen Lederarbeiter abgelöst.&lt;br /&gt;
[[Datei:850-Bouillontasse Lohgerber.JPG|mini|Bouillon-Tasse um 1832, goldgerahmte Szene „Die trauernden Lohgerber“ – den Gerbern schwammen, entsprechend dem Sprichwort, die Felle weg]] Die [[Trier]]er Gerberei Joh. Rendenbach stellte bis 2022 als letztes Unternehmen in Deutschland kommerziell Leder nach dem sogenannten Eichenloh-Grubengerbverfahren für Schuhsohlen her.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lederfabrik-rendenbach.de/unternehmen/ Website der Fa. Renderer.] Abgerufen am 16. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relikte des alten Handwerks ==&lt;br /&gt;
Wie alle Gerber hatten auch die Lohgerber einen hohen Wasserbedarf, sodass sie ihre Werkstätten meist an Wasserläufen hatten. Da durch das Waschen des Leders das Wasser stark verschmutzt wurde, ordneten viele mittelalterliche [[Stadtordnung]]en ihre Ansiedlung an den Unterläufen der Flüsse an. Straßennamen in den alten Innenstädten weisen bis heute auf diese Standorte der Lohgerbereien hin:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste&lt;br /&gt;
|breite = 20em&lt;br /&gt;
|liste = * Am Lohberg (Kirchscheidungen)&lt;br /&gt;
* Am [[Soestbach|Loerbach]] ([[Soest]])&lt;br /&gt;
* An der Lohmühle ([[Lich]])&lt;br /&gt;
* Bei der Lohmühle&lt;br /&gt;
* Gerberau ([[Freiburg im Breisgau]])&lt;br /&gt;
* Gerbergang ([[Rendsburg]])&lt;br /&gt;
* [[Gerbergasse (Bozen)|Gerbergasse]] ([[Bozen]])&lt;br /&gt;
* Gerberstraße (Backnang)&lt;br /&gt;
* Gerberstraße und [[Gerberviertel (Bochum)]]&lt;br /&gt;
* Gerberstraße ([[Reutlingen]])&lt;br /&gt;
* Heerdter Lohweg ([[Düsseldorf-Heerdt]])&lt;br /&gt;
* Langer Lohberg ([[Lübeck]])&lt;br /&gt;
* Lauergasse ([[Speyer]])&lt;br /&gt;
* Ledergraben ([[Reutlingen]])&lt;br /&gt;
* Loerstraße (sprich loːɐ̯-) ([[Münster]])&lt;br /&gt;
* Löbdergraben ([[Jena]])&lt;br /&gt;
* Löhergraben ([[Aachen]])&lt;br /&gt;
* Löherstraße und Löhertor ([[Fulda]])&lt;br /&gt;
* Löherstraße ([[Frankfurt am Main]])&lt;br /&gt;
* Lohgerber Gang ([[Mölln]])&lt;br /&gt;
* Lohgerberweg ([[Bad Vilbel]], [[Diepholz]])&lt;br /&gt;
* Lohgerberstraße ([[Borken]], Burgdorf, [[Friedrichstadt]], [[Glandorf]], Mühldorf, [[Neuötting]], [[Ratingen]], [[Rheda-Wiedenbrück]], [[Rostock]], [[Lübeck]])&lt;br /&gt;
*: → [[Lohgerberstraße]] in Rostock&lt;br /&gt;
* Lohgraben ([[Aßlar]], [[Coburg]], Hochstadt, [[Marktheidenfeld]])&lt;br /&gt;
* Lohgrabenstraße ([[Regensburg]])&lt;br /&gt;
* Lohgrabenweg ([[Mintraching]])&lt;br /&gt;
* Lohholz (Gemarkung von Gleina)&lt;br /&gt;
* [[Lohmühlenbrücke]], -platz und [[Lohmühlenstraße (Berlin-Alt-Treptow)|-straße]] ([[Berlin]])&lt;br /&gt;
* Lohmühlenstraße ([[Hamburg]])&lt;br /&gt;
* Lohmühlental ([[Essen]])&lt;br /&gt;
* Lohstraße ([[Chemnitz]])&lt;br /&gt;
* Lohgerbe (Bad Säckingen)&lt;br /&gt;
* Lohmühle (Backnang)&lt;br /&gt;
* Lohmühle (Wegberg-Bissen)&lt;br /&gt;
* Löhrstraße (Koblenz)&lt;br /&gt;
* Niederkasseler Lohweg ([[Düsseldorf-Niederkassel]])&lt;br /&gt;
* Rothgerberbach ([[Köln]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das [[Lohgerberhaus]] in [[Quedlinburg]] in [[Sachsen-Anhalt]], ehemaliges [[Gilde (Kaufleute)|Gildehaus]] der Quedlinburger Lohgerber, zeugt bis heute von der Wohlhabenheit dieser Zunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weida - Lohgerberei.jpg|mini|Alte Lohgerberei in Weida]]&lt;br /&gt;
=== Technisches Schaudenkmal Lohgerberei Weida ===&lt;br /&gt;
[[Weida]] entwickelte sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Schwerpunkt der Lederherstellung im [[Mitteldeutschland|mitteldeutschen]] Raum. Das Museum ist die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Gerberei Francke&amp;#039;&amp;#039;, die von 1844 bis 1990 arbeitete. Nach Einstellung der Produktion wurde der Betrieb zu einem [[Technisches Schaudenkmal|technischen Schaudenkmal]] mit voll funktionstüchtigen Maschinen wie Rindenbrecher, Lohmühle, Entfleischmaschine, Lederwalze, Ausstoßmaschine, Walzenpresse, Pumpen, Gerbgruben und drehbaren Holzfässern sowie einer kleinen Dampfmaschine von 1855 mit 12&amp;amp;nbsp;PS Leistung umgestaltet. Im angrenzenden ehemaligen Wohnhaus befinden sich Ausstellungsräume zur Geschichte des Handwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vogtland-tourismus.de/sehenswertes/schauwerkstaetten/lohgerberei-weida.html &amp;#039;&amp;#039;Technisches Schaudenkmal Lohgerberei Weida.&amp;#039;&amp;#039;] Portal &amp;#039;&amp;#039;Voigtland Tourismus.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lohgerbermuseum Dippoldiswalde ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lohgerbermuseum Dippoldiswalde}}&lt;br /&gt;
In einem um 1750 erbauten Lohgerberhaus in [[Dippoldiswalde]] befindet sich eine Schauanlage. Zu der originalgetreu rekonstruierten dreigeschossigen Lohgerberwerkstatt mit Gerberei, Zurichtstube, Trockenboden, Lederlager und Gesellenkammer gehört auch das [[Barock|barocke Wohnhaus]] des Lohgerbermeisters und seiner Familie. Neben den 22 Ausstellungsräumen, die teilweise Wechselausstellungen Platz bieten – z.&amp;amp;nbsp;B. über die industrielle Lederfabrikation im 19./20. Jahrhundert – gibt es einen Vortragsraum sowie ein Videokabinett zum Thema „Leder“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lohgerbermuseum.de/ Lohgerbermuseum Dippoldiswalde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum erhielt 2023 den [[Sächsischer Museumspreis|Sächsischen Museumspreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/regional/sachsen/mdr-saechsischer-museumspreis-2023-geht-ins-erzgebirge-102.html |titel=Sächsischer Museumspreis 2023 geht ins Erzgebirge |werk=[[Tagesschau.de]] |datum=2023-11-13 |abruf=2023-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Binzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Eschweger Lohgerber. Leder aus Eschwege – Aus der Geschichte eines untergegangenen Handwerks.&amp;#039;&amp;#039; Geschichtsverein Eschwege (Hrsg.) 1992.&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz: [https://www.kruenitz1.uni-trier.de/ &amp;#039;&amp;#039;Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft.&amp;#039;&amp;#039;] 232 Bände. Pauli, Berlin 1773–1858.&lt;br /&gt;
* Harry Kühnel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alltag im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Styria, Graz / Wien / Köln 1986, ISBN 3-222-11528-1.&lt;br /&gt;
* Frank Single: &amp;#039;&amp;#039;Die Lohmühle und die Rotgerber zu Wittislingen. Geschichte &amp;amp; Technik.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, 2007, ISBN 978-3-8334-9587-8.&lt;br /&gt;
* Ignatz Bautsch: [http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10304369-3 &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung der Lohgärberey.&amp;#039;&amp;#039;] Walther, Dresden 1793.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lohgerbermuseum.de/ Lohgerber Museum Dippoldiswalde]&lt;br /&gt;
* [http://www.ahlering.de/Gerberei/gerberei.html Das Hilchenbacher Gerbereigewerbe]&lt;br /&gt;
* [https://www.leder-und-gerbermuseum.de/ Leder- und Gerbermuseum Mülheim an der Ruhr]&lt;br /&gt;
* [http://www.muehle-wittislingen.de/ Historische Lohmühle Wittislingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2002/hjb2002.52.htm Lohschälen – Waldnutzung annodazumal.]&lt;br /&gt;
* [https://www.lederpedia.de/ Lederpedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.rooom.com/360-view/oKgCntF6i2p &amp;#039;&amp;#039;360 Grad Rundgang durch technisches Schaudenkmal Lohgerberei Weida&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1167559983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerber|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerksberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Beruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17791-21</name></author>
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