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	<title>Loh (Stephansposching) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:34:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Loh_(Stephansposching)&amp;diff=313493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Didionline: HC: Entferne Kategorie:Stephansposching; Ergänze Kategorie:Geographie (Stephansposching)</title>
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		<updated>2023-01-09T18:28:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Stephansposching&quot; title=&quot;Kategorie:Stephansposching&quot;&gt;Kategorie:Stephansposching&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Stephansposching)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Stephansposching) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Stephansposching)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Loh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Stephansposching]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Landkreis Deggendorf]].&lt;br /&gt;
[[Bild:lohstephansposching.jpg|thumb|Loh aus der Ferne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Loh ist ein kleiner Ort &amp;lt;!--Einwohnerzahl?--&amp;gt; im [[Gäuboden]], der ein paar hundert Meter nördlich der [[Bundesstraße 8]] und ca. 2 Kilometer östlich von [[Straßkirchen]] liegt. Etwa 500 Meter nordöstlich von Loh an der nahen [[Donau]] liegt der Ort [[Wischlburg]]. Mittelpunkt von Loh ist die Wallfahrtskirche &amp;#039;&amp;#039;„Zum Heiligen Kreuz“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt im Jahr 905, als König Ludwig einen Hof nahe dem Gewässer Loua, welches so viel wie Sumpfgebiet bedeutet, dem Kind schenkte (Quelle: [[Regensburger Annalen]]). Somit gilt es als sicher, dass Teile des Dorfes vor tausend Jahren Sumpfgebiet waren. Ebenfalls wird in den Regensburger Annalen 949 von einem Kampf der [[Ungarn]] bei &amp;#039;&amp;#039;Louna&amp;#039;&amp;#039; berichtet. 1266 wird Loh erstmals als [[Kirchengemeinde|Pfarrei]] erwähnt. Die Wallfahrt begann nachweislich um 1400 und wurde von [[Kloster Metten]] gefördert. Loh entwickelte sich zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1423 saß der [[Deggendorf]]er Richter auf Befehl des Pflegers von [[Natternberg (Deggendorf)|Natternberg]] auf der [[Schranne]] zu Loh. Der Ort gehörte 1464 zur [[Obmannschaft (Verwaltung)|Obmannschaft]] Wischlburg und war 1474 mit Wischlburg zusammengefasst. 1532 erscheint Loh von Wischlburg getrennt als eine von 26 Obmannschaften des [[Landgericht Natternberg|Landgerichtes Natternberg]], ebenso 1602 als eine von 36 Obmannschaften. Die Obmannschaft umfasste 1752 außer Loh noch die Einöde Wolferskofen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Loh-Keltenschanze-Aug06.jpg|thumb|Keltenschanze bei Loh.]]&lt;br /&gt;
1784 erhandelte die verwitwete Kurfürstin [[Maria Anna von Sachsen (1728–1797)|Anna Maria Sophia]] aus Anlass der Errichtung ihres [[Frauenstift|Damenstift]]es vier grundbare Anwesen des [[Kloster Aldersbach|Klosters Aldersbach]] zu Loh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls befindet sich bei Loh eine [[Kelten|spätkeltische]] [[Viereckschanze]], eine der wenig übriggebliebenen in der Donauebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrtsort und Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Kirche_Loh.jpg|thumb|Die Kirche von außen]]&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Wallfahrtskirche ===&lt;br /&gt;
1266 wurde Loh erstmals als eigenständige Pfarrei erwähnt. 1300 taucht dann zum ersten Mal eine Kirche in den Geschichtsbüchern auf und entwickelt sich langsam zu einem Wallfahrtsort. Dieser entstand wegen des &amp;#039;&amp;#039;Loher Kreuzes&amp;#039;&amp;#039;, welches ein römischer Offizier im 5. Jahrhundert aufgestellt hatte. Es wurde zuerst, nachdem die Römer abzogen waren, von den heidnischen [[Bajuwaren]] in einen Sumpf geworfen und dann im 8. Jahrhundert öffentlich verehrt, als Bayernherzog [[Theodo II.]] zur Christianisierung seines Landes aufrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde die Pfarrei Loh in die Pfarrei [[Stephansposching]] eingegliedert, die 1615 dem [[Kloster Metten|Benediktinerkloster Metten]] zur Betreuung übergeben wurde. Da im 15. Jahrhundert die Wallfahrt zu Loh einen regelrechten Aufschwung erlebte, wurde 1689 mit dem Neubau der Kirche begonnen, der mit der Einweihung durch Abt [[Benedikt Ferg|Benedikt von Metten]] im Jahr 1706 und der Aufsetzung des Turmkreuzes 1714 als abgeschlossen galt. Die Leitung des Baues lag bei dem [[München|Münchner]] Hofbaumeister [[Giovanni Antonio Viscardi|Viscardi]]; unter den Mitwirkenden der Maßnahme ist auch der Deggendorfer Stadtmaurermeister [[Benedikt Schöttl]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:kirche loh innen.jpg|mini|Das Innere der Wallfahrtskirche zu Loh|left]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1768 und 1772 ließ das Kloster Metten die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] der Wallfahrtskirche durch die beiden [[München|Münchner]] Hofkünstler [[Franz Xaver Feuchtmayer der Jüngere|Franz Xaver Feichtmayr]] und [[Christian Wink]] im Stil des späten Rokoko erneuern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die kunstgeschichtliche Bedeutung dieser Kirche verdeutlicht folgende Anekdote anlässlich einer neu anzuschaffenden [[Orgel]] (die 1991 eingeweiht wurde):&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Nach reiflicher Überlegung entschloß man sich, mit der [[Schweiz]]er Firma Metzler in [[Dietikon]] Kontakt aufzunehmen. Auf das Schreiben des Pfarrherrn mit der Bitte um einen Ortstermin kam eine Absage, da man nur für kunsthistorisch bedeutende Kirchen Orgeln baue. Das änderte sich schnell, als man einen Kirchenführer mit einem entsprechenden Begleitschreiben nach Dietikon schickte. Die Firma entschuldigte sich mit der Begründung, man hätte es nie für möglich gehalten, in einem niederbayerischen Dorf, das kaum in einer Landkarte angegeben ist, eine so einzigartige Rokokokirche vorzufinden.“&lt;br /&gt;
Quelle des Zitats angeben! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwärtige Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Die [[Wallfahrtskirche]] zum Hl. Kreuz in &amp;#039;&amp;#039;Loh&amp;#039;&amp;#039; zählt heute zu den bedeutendsten [[Barock]]- bzw. [[Rokoko]]kirchen Bayerns. Außerdem kann sie als beliebter, obwohl kleiner [[Wallfahrt]]sort bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der &amp;#039;&amp;#039;Loher Kirta&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Jeden ersten Sonntag im September findet das Loher Kirchweihfest (&amp;#039;&amp;#039;Loher Kirta&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Messe, Biergarten und Verkaufsständen statt, das bis zum Zweiten Weltkrieg von überregionaler Bedeutung war: „Im ganzen Gäuboden war der &amp;#039;&amp;#039;Loher Kirta&amp;#039;&amp;#039; ein markanter Zeitpunkt, nach dem die Bauern in Ermangelung eines hohen Kirchenfestes im Herbst die Ereignisse festlegten: dies oder jenes war 4 Wochen vor oder 6 Wochen nach dem Loher Kirta geschehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Loh (Stephansposching)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsverein-deggendorf.de/docs/gbl_03/gbl_03_33_39_wallfahrtskirche_loh.pdf Abhandlung aus den Deggendorfer Geschichtsblättern Heft 3/1983] (PDF-Datei; 1,08 MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchturm.net/kirchen/seit496.html Weitere Bilder von der Kirche]&lt;br /&gt;
* [http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00007661_00137 Obmannschaft Loh 1752 im Historischen Atlas von Bayern]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Loh (Stephansposching)|val=16675}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/49/31.38/N |EW=12/46/9.80/E |type=city |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Stephansposching}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Deggendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Niederbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Stephansposching)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 905]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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