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	<title>Logogen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T06:47:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Logogen&amp;diff=807893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung</title>
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		<updated>2025-10-13T14:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Logogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus der [[Psycholinguistik]] und der Leseverständnisforschung. Geprägt wurde der Begriff von dem britischen Psycholinguisten John Morton, der 1969 mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Logogen-Modell&amp;#039;&amp;#039; versuchte, das Leseverstehen bildlich zu verdeutlichen. Als &amp;#039;&amp;#039;Logogen&amp;#039;&amp;#039; wird eine bestimmte Form lexikalischer Repräsentation eines [[Wort]]es im [[Mentales Lexikon|mentalen Lexikon]] bezeichnet. Die im &amp;#039;&amp;#039;Logogen-System&amp;#039;&amp;#039; gespeicherten [[Information]]en betreffen das „Wissen über [[Wortform]]en“, im Gegensatz zum im &amp;#039;&amp;#039;kognitiven System&amp;#039;&amp;#039; gespeicherten „Wissen über [[Bedeutung (Sprachphilosophie)|Wortbedeutungen]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Modell wird das &amp;#039;&amp;#039;Logogen&amp;#039;&amp;#039; als abstrakte Einheit gesehen, die über eine Kombination von Sinnesreizen mit der Repräsentation eines bestimmten Wortes im Gehirn verbunden ist. Diese bestimmt, wie und wann das Wort für das Verständnis zugänglich gemacht wird, indem nach Erreichen eines gegebenen Schwellwertes des &amp;#039;&amp;#039;Logogens&amp;#039;&amp;#039; das kognitive System angesteuert wird. Ein &amp;#039;&amp;#039;Logogen&amp;#039;&amp;#039; „reagiert“ also auf bestimmte [[phonetisch]]e, [[visuell]]e und [[Semantik|semantische]] [[Eigenschaft]]en des Wortes. Es werden unterschiedliche &amp;#039;&amp;#039;Logogen-Systeme&amp;#039;&amp;#039; für die Verarbeitung phonetischer und visueller Wortinformation angenommen. Jedes &amp;#039;&amp;#039;Logogen&amp;#039;&amp;#039; hat daher einen spezifischen Aktivierungsgrad und Einsatzbereich. Bei der Verarbeitung von Wortinformationen werden diese von den &amp;#039;&amp;#039;Logogenen&amp;#039;&amp;#039; mit entsprechender Sensitivität (d.&amp;amp;nbsp;h. mit den entsprechenden „[[Rezeptor (Physiologie)|Rezeptoren]]“) registriert. Hierdurch erhöht sich der Aktivierungsgrad der betroffenen &amp;#039;&amp;#039;Logogene&amp;#039;&amp;#039; und sobald dieser eine bestimmte Grenze übersteigt, wird das Wort vom kognitiven System erkannt und ist ab diesem Moment in seiner Bedeutung verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung erfuhr das &amp;#039;&amp;#039;Logogen-Modell&amp;#039;&amp;#039; 1976 durch K.I. Forster, der es vom rein passiven System zum teilaktiven System erweiterte, in welchem die häufigsten Wörter von vornherein eine niedrigere Aktivierungsgrenze besitzen. Kritiker aus dem deutschen Sprachraum bemängeln, dass im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Logogen-Modelles&amp;#039;&amp;#039; bestimmte für die [[Entschlüsselung]] der deutschen Sprache unerlässliche [[Kodierung]]s&amp;amp;shy;formen nur ungenügend beschrieben würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Morton, J.M.: Interaction of information in word recognition. In: Psychological Review, 76 (1969). S. 165–178.&lt;br /&gt;
* Forster, K.I.: Accessing the mental lexicon. In: Wales, R.J. und Walker E.C.T. (Hrsg.): New approaches to language mechanisms. Amsterdam 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160304065836/http://www.ruediger-weingarten.de/Schriftsprache/Wortrez/Wortrezeption.htm Ruediger-Weingarten: Rezeption geschriebener Wörter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psycholinguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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