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	<title>Logik von Port-Royal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:10:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Logik_von_Port-Royal&amp;diff=1734863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Korrektur</title>
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		<updated>2026-02-09T21:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:17380000-Port Royal-Logic-Title.jpg|mini|Titelblatt der siebten Auflage der Logik von Port-Royal, 1738]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Logik von Port-Royal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der verbreitete Name des Buches &amp;#039;&amp;#039;“La logique, ou l&amp;#039;art de penser”&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;“Die Logik oder Die Kunst des Denkens”&amp;#039;&amp;#039;), eines sehr bedeutenden Werks über die [[Logik]]. Es wurde erstmals 1662 anonym von [[Antoine Arnauld]] und [[Pierre Nicole]] in französischer Sprache publiziert. Arnauld und Nicole waren zwei prominente Vertreter des [[Jansenismus]] aus dem Kreis der Gelehrten, die sich in Opposition zu dem im [[Absolutismus|absolutistischen]] [[Königreich Frankreich (987–1792)|Königreich Frankreich]] praktizierten [[Katholizismus]] in das Kloster [[Port Royal des Champs]] bei Paris zurückgezogen hatten. [[Blaise Pascal]] hat den Text des Teils über die Methodologie wesentlich beeinflusst; inhaltlich wurden die etwa zwischen 1654 und 1658 formulierten Gedanken aus Pascals erst später publizierter Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;[[Vom Geist der Geometrie|De l&amp;#039;Esprit géométrique et de l&amp;#039;Art de persuader]]&amp;#039;&amp;#039; (dt. etwa: &amp;#039;&amp;#039;Vom Geist der Geometrie und die Kunst des Überzeugens&amp;#039;&amp;#039;) darin erstmals veröffentlicht. Dem Buch voraus ging die &amp;#039;&amp;#039;[[Grammatik von Port-Royal]]&amp;#039;&amp;#039; (1660).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Nach der Auffassung der Autoren ist &amp;#039;&amp;#039;„die Logik, die Kunst, [die eigene] Vernunft in der Erkenntnis der Dinge gut zu leiten [...]“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Axelos25&amp;quot;&amp;gt;Arnauld, Nicole: Die Logik oder die Kunst des Denkens, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Grund wird in dem Werk sehr großer Wert auf die Beschreibung der Anwendung der Logik gelegt. Diese besteht nach Meinung der Autoren aus vier grundlegenden Tätigkeiten, die in vier Teilen des Buches behandelt werden:&lt;br /&gt;
* dem Vorstellen im Sinne des Begreifens von Dingen (Begriffslehre, Ideen)&lt;br /&gt;
* dem Urteilen im Sinne der Beurteilung des Wahrheitsgehalts einer Idee&lt;br /&gt;
* dem Schließen als Bildung eines komplexen Urteils aus einer Verknüpfung verschiedener einfacher Urteile&lt;br /&gt;
* dem Anordnen von Begriffen in einer Art und Weise, die die Gewinnung oder die Verifikation von Wissen ermöglicht. (Methode)&lt;br /&gt;
Durch die Anwendung der in den vier Teilen beschriebenen Regeln soll der Leser in Lage versetzt werden, seinen [[Intellekt|Verstand]] zur [[Erkenntnis]] der Dinge richtig anzuwenden und [[Fehlschluss|logische Fehler]] zu vermeiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondakow387&amp;quot;&amp;gt;Kondakow: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Logik&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;387&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem von den Autoren weit ausgelegten Verständnis der Logik heraus wird das Buch zu einer [[Kompilation (Literatur)|Kompilation]], da Gedanken von Descartes und Pascal neben der hergebrachten syllogistischen Logik beschrieben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röd123&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Röd (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage C.H. Beck München 1999, ISBN 3-406-42743-X, S. 123&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Teil I: Begriffslehre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Begriff (Philosophie)#Die Logik von Port Royal}}&lt;br /&gt;
Gemäß [[Cartesianismus|Rene Descartes’ Philosophie]], zu deren Anhängern Arnauld und Nicole zählten&amp;lt;ref&amp;gt;Steven Nadler: “Cartesianism and Port-Royal.” In: [[The Monist]], 1988, Bd. 71, Nr. 4, “Descartes and His Contemporaries”, S. 573–584. ISSN 2153-3601&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist die relative Klarheit der [[Begriff (Philosophie)|Begriffe]] das wesentliche Unterscheidungsmerkmal. Sie werden in einfache und zusammengesetzte Begriffe, darüber hinaus in Allgemeinbegriffe, partikuläre, d.&amp;amp;nbsp;h. Teilmengen allgemeiner Begriffe umfassende Begriffe und Individualbegriffe eingeteilt. Laut den Ausführungen [[Wilhelm Risse]]s wurde in der Logik von Port-Royal erstmals klar zwischen dem Inhalt eines Begriffs und seinem Umfang unterschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Risse: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Frommann (Holzboog) Bad Cannstatt, 1970, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autoren kritisierten die von [[Aristoteles]] entwickelte Lehre der zehn [[Kategorien]] wegen der willkürlichen Auswahl dieser Kategorien. Arnauld und Nicole beanstandeten die Ersetzung des Begriffs durch das Wort innerhalb dieser Schrift, da Worte in der Regel eben nicht immer eindeutig verwendet werden können. In diesem Zusammenhang sahen sie auch eine wichtige Quelle der [[Fehlschluss|logischen Fehler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondakow388&amp;quot;&amp;gt;Kondakow: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Logik&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;388&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil II: Urteile im philosophischen Sinn ===&lt;br /&gt;
Es wird auf den Zusammenhang zwischen Sprache und dem Urteil eingegangen, als Mittel dieses auszudrücken. Die Menge aller Urteile wird in atomare und zusammengesetzte eingeteilt. Die Autoren der Logik von Port-Royal betrachten weiterhin auch den Umfang der Urteile analog zu den Begriffen, d.&amp;amp;nbsp;h. es existieren allgemeine, partikuläre und Individualurteile. Zu guter Letzt werden die Urteile auch nach ihrem Wahrheitsgehalt in falsche, wahre und [[Modallogik|modale]] (“möglich”, “zufällig”, “unmöglich” und “notwendig”) unterteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik oder die Kunst des Denkens&amp;#039;&amp;#039;, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. 120ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Arnauld und Nicole wiesen darauf hin, dass die Menge der Urteile in früheren Schriften zur Logik nur begrenzt betrachtet wurde und das beispielsweise dem selektiven Urteil „nur einige &amp;lt;math&amp;gt;S&amp;lt;/math&amp;gt; sind &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt;“ keine Bedeutung zugestanden wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondakow388&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Teil III: Lehre von den Schlüssen ===&lt;br /&gt;
Die [[Syllogismus|Syllogismen]], d.&amp;amp;nbsp;h. die Schlussweisen der traditionellen Logik, werden vollständig beschrieben. Schlüsse werden in einfache und zusammengesetzte eingeteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondakow388&amp;quot;/&amp;gt; Auch im dritten Teil wird ein starker Bezug zur praktischen Anwendung des Schließens im täglichen Leben hergestellt.  Besondere praktische Relevanz haben die letzten Kapitel des dritten Teils. Das Kapitel 19 ist der Entstehung schlechter Schlüsse, d.&amp;amp;nbsp;h. den [[Sophismus|Sophismen]] gewidmet, die meist aus [[Rhetorik|rhetorischen Gründen]] absichtlich gebildet werden. (zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;„Das als Ursache ansetzen, was nicht Ursache ist“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Die Mehrdeutigkeit der Worte missbrauchen“&amp;#039;&amp;#039;)  Es wird ausführlich auf den übermäßigen Gebrauch der Worte &amp;#039;&amp;#039;“Kraft”&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;“Vermögen”&amp;#039;&amp;#039; eingegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik oder die Kunst des Denkens&amp;#039;&amp;#039;, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. 240&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fehlschluss &amp;#039;&amp;#039;„[[Post hoc ergo propter hoc]]“&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;„nach diesem Ereignis, also wegen dieses Ereignisses“&amp;#039;&amp;#039;) wird mit den Gründen für seine Unbrauchbarkeit behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik oder die Kunst des Denkens&amp;#039;&amp;#039;, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. 242&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kapitel 20 (&amp;#039;&amp;#039;“Über die schlechten Schlüsse im privaten Leben und in den täglichen Reden”&amp;#039;&amp;#039;) behandelt Schlüsse, die aus Eigenliebe und Leidenschaft entstehen (Bezug zu psychologischen Fehlerquellen) und falsche Schlüsse, die zum Beispiel auf der ungerechtfertigten Verallgemeinerung von empirischen Einzelerfahrungen stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik oder die Kunst des Denkens&amp;#039;&amp;#039;, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. 252ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Teil IV: Methode und Regeln des Beweises (Erkenntnistheorie, Methodologie) ===&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss von Blaise Pascal waren die Autoren Arnauld und Nicole davon überzeugt, dass die Logik erst dann einen Wert hat, wenn sie dem Ziel untergeordnet wird, der Vernunft zum Sieg zu verhelfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röd123&amp;quot;/&amp;gt; Dies wird besonders im vierten, stark von Pascal beeinflussten Teil sichtbar. In diesem Teil wird der Begriff der Logik erweitert, tatsächlich behandeln die Autoren Themen, die allgemein zur [[Erkenntnistheorie#Rationalismus|Erkenntnistheorie]] und zur [[Methodologie]] gezählt werden. Diese Ausweitung ist laut Christos Axelos eine bedeutende Neuerung in der Geschichte der Logik.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: Die Logik oder die Kunst des Denkens, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. XIV&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Methode wird von den Autoren als ein Verfahren zur Anordnung von Begriffen definiert, mit dessen Hilfe sich neue Erkenntnisse gewinnen lassen oder der Wahrheitsgehalt bereits bekannter Erkenntnisse bewiesen werden kann. Arnauld und Nicole unterschieden zwischen der analytischen Methode (“Methode des Erfindens”) und der synthetischen Methode (“Methode der Zusammensetzung”), d.&amp;amp;nbsp;h. des Beweises.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kondakow388&amp;quot;&amp;gt;Kondakow: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Logik&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;388&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegweisend für die wissenschaftliche Behandlung des Phänomens [[Zufall]] in der Mathematik (→[[Wahrscheinlichkeitstheorie]]), Logik und Philosophie ist die in Kapitel 16 beschriebene Methode &amp;#039;&amp;#039;“Von der richtigen Beurteilung zukünftiger Ereignisse”&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: Die Logik oder die Kunst des Denkens, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. 345ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Logik von Port-Royal&amp;#039;&amp;#039; ist in französischer Umgangssprache geschrieben. Aufgrund der Eleganz der Schreibweise und der Deutlichkeit der Formulierungen wurde es in England und Frankreich rasch populär und als Logik-Lehrbuch bis in das 20. Jahrhundert hinein benutzt. Ein besonderes Unterscheidungsmerkmal gegenüber vielen anderen zeitgenössischen Abhandlungen über Logik war die Beschreibung ihrer Anwendung in verschiedenen Bereichen der Wissenschaft. (z. Bsp.: [[Grammatik]], [[Theologie]], [[Naturwissenschaft]] und [[Erkenntnistheorie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde das Buch von [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]], der es wenige Jahre nach seinem erstmaligen Erscheinen studierte und seit seinem Aufenthalt in Paris von 1672 bis 1676 auch wissenschaftliche Korrespondenz mit Arnauld führte, sehr positiv rezipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bertrand Russell]]: &amp;#039;&amp;#039;„A Critical Exposition of the Philosophy of Leibniz.“&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge University Press 1900, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: Die Logik oder die Kunst des Denkens, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. XXIV&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1704 wurde es in lateinischer Sprache durch den Theologen [[Johann Franz Buddeus|Johann Buddeus]] herausgegeben. Es geriet danach aber im deutschen Sprachraum auch aufgrund des religiösen Gegensatzes von Jansenismus und [[Reformation]] in Vergessenheit, auch weil Buddeus fälschlicherweise in einer Anmerkung behauptete, dass die Autoren die Reformierten als Ketzer bezeichnet hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: Die Logik oder die Kunst des Denkens, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. XX&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1972 erschien das Buch erstmals in deutscher Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnauld, Nicole: Die Logik oder die Kunst des Denkens, übers. von Christos Axelos, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1994, ISBN 3-534-03710-3, S. XII&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch gilt als herausragendes Beispiel für eine Abhandlung über die traditionelle [[Begriffslogik]]. In der &amp;#039;&amp;#039;“Logisch-semantischen [[Propädeutik]]”&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Tugendhat]] und [[Ursula Wolf (Philosophin)|Ursula Wolf]] wird die &amp;#039;&amp;#039;Logik von Port-Royal&amp;#039;&amp;#039; als Werk gekennzeichnet, das nach der von [[Aristoteles]] begründeten älteren Logik die zweite, neuzeitliche Phase der Logik einleitet, welche „&amp;#039;&amp;#039;durch ein Vorherrschen erkenntnistheoretischer und psychologischer Fragestellungen&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Tugendhat]], [[Ursula Wolf (Philosophin)|Ursula Wolf]] |Titel=Logisch-semantische Propädeutik |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=1983 |ISBN=978-3-15-008206-5 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gekennzeichnet ist. Ihr folgt die dritte Phase der Logik, die laut Tugendhat und Wolf durch [[Gottlob Frege]]s &amp;#039;&amp;#039;“[[Begriffsschrift]]”&amp;#039;&amp;#039; eingeleitet wird. (→[[Geschichte der Logik]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Philosoph [[Louis Marin]] studierte das Buch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Louis Marin]] |Titel=La Critique du discours |Verlag=Éditions de Minuit |Datum=1975 |ISBN=978-3-518-42008-9}}&amp;lt;!-- Seitenzahl fehlt --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Michel Foucault]] sah es als eine der Grundlagen der &amp;#039;&amp;#039;[[Épistémologie|épistémè]]&amp;#039;&amp;#039; im Zeitalter der Repräsentation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michel Foucault]] |Titel=[[Die Ordnung der Dinge]] |Verlag=Suhrkamp |Datum=2003 |ISBN=978-3-518-06734-5}}&amp;lt;!-- Seitenzahl fehlt --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Antoine Arnauld]], [[Pierre Nicole]], Thomas Spencer Baynes&lt;br /&gt;
   |Titel=The Art of Thinking: Port-Royal Logic&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bobbs-Merrill Indianapolis&lt;br /&gt;
   |Datum=1964}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antoine Arnauld, Pierre Nicole, Christos Axelos&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Logik oder die Kunst des Denkens&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Darmstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-534-03710-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Арно А., Николь П., В. П. Гайдамак &lt;br /&gt;
   |Titel=Логика, или Искусство мыслить. С послесловием А. Л. Субботина по изданию 1752 г. &lt;br /&gt;
   |Verlag=Издательство Наука&lt;br /&gt;
   |Ort=Москва &lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=5-02-008139-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Röd]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophie der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage C.H. Beck München 1999, ISBN 3-406-42743-X, S. 123ff&lt;br /&gt;
* Nikolai Iwanowitsch Kondakow: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Logik.&amp;#039;&amp;#039;, VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1978&lt;br /&gt;
* Curt Liebmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Logik von Port-Royal im Verhältnis zu Descartes.&amp;#039;&amp;#039;, Aderhold Leipzig 1902&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Englisch ===&lt;br /&gt;
* Steven Nadler: &amp;#039;&amp;#039;Cartesianism and Port-Royal.&amp;#039;&amp;#039; In: [[The Monist]], 1988, Bd. 71, Nr. 4, Descartes and His Contemporaries, S. 573–584.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Französisch ===&lt;br /&gt;
* André Robinet: &amp;#039;&amp;#039;Leibniz et la Logique de Port-Royal.&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Leibniz und die Logik von Port-Royal}}), Revue des Sciences Philosophiques et Théologiques, Vol. 84, Jg. 2000, {{ISSN|0035-2209}}, S. 69–81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/logiquedeportroy00arnauoft Logique de Port-Royal] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/artofthinking00arnauoft Logic or the art of thinking] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://sheba.spb.ru/shkola/logika-arno-1991.htm Логика, или Искусство мыслить] (russisch)&lt;br /&gt;
* {{IEP|https://iep.utm.edu/portroyl/|The Port Royal Logic|John N. Martin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Port-Royal, Logik von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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