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	<title>Lodovico Giustini - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:01:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lodovico_Giustini&amp;diff=475025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kjalarr: /* Einspielungen */</title>
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		<updated>2026-02-23T14:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einspielungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Giustini 01.jpg|miniatur|300px|Titelblatt von Lodovico Giustinis &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Sonate da cimbalo di piano e forte detta volgarmente di martelletti&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, Florenz 1732]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lodovico Maria Giustini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1685]] in [[Pistoia]]; † [[7. Februar]] [[1743]] ebenda) war ein italienischer [[Komponist]] und [[Organist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lodovico Giustini entstammte eine Musikerfamilie und war in seiner Heimatstadt als Organist in mehreren Kirchen  tätig, ab 1734 auch in der [[Kathedrale von Pistoia|Kathedrale]]. Während einer längeren Abwesenheit von Pistoia im Sommer 1732 entstanden im nahe gelegenen [[Florenz]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Sonate]] da cimbalo di piano e forte detta volgarmente di martelletti&amp;#039;&amp;#039;, [[Opus (Werk)|op.]] 1, als Auftrag des [[Brasilien|brasilianischen]] Geistlichen und [[Diplomat]]en João de Seixas da Fonseca Borges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Sonatensammlung handelt es sich um die ersten überlieferten Kompositionen, die explizit für das von [[Bartolomeo Cristofori]] gegen Ende des 17. Jahrhunderts entwickelte [[Hammerklavier]] (Fortepiano) geschrieben wurden. Gewidmet sind sie dem jüngeren Bruder des portugiesischen Königs [[Johann V. (Portugal)|Johann V.]], Don Antonio de Bragança. Die Sonaten dieser Sammlung sind [[Suite (Musik)|Suiten]] vom Typ der Kirchensonate&amp;lt;!--das glaub ich so nicht--&amp;gt; mit vier bis fünf [[Satz (Musikstück)|Sätzen]], bei denen die neuen Möglichkeiten des Hammerklaviers, durch unterschiedliches Gewicht des Anschlags die Lautstärke und Betonung zu bestimmen, zur Geltung kommen – im Gegensatz zu den zeitgenössischen Kompositionen für [[Cembalo]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-----------Das ist alles unbelegt, von [WP:FT]] nicht zu unterscheiden&lt;br /&gt;
Diese Kompositionen Giustinis markieren die Tür zu einer neuen Epoche in der Musikgeschichte, in der die Affekte mehr Gewicht bekamen und über die Differenzierung der Klangfarben vermittelt werden. Manche bisher als ausdruckslos empfundene Tonfolge wurde damit salonfähig. Es handelt sich aber noch nicht um Klaviersonaten vom Typus des späten 18. Jahrhunderts oder eines [[Domenico Scarlatti]], auch wenn die „Essercizi per gravicembalo“ von Scarlatti (1738/1739 erschienen) durch die neuen Möglichkeiten der Tonsprache in Giustinis Kompositionen am portugiesischen Hof nicht unbeeinflusst geblieben sind. Über die [[Rezeption (Kunst)|Rezeption]] der Sonaten am portugiesischen Hof, die von João de Seixas da Fonseca Borges als Gastgeschenk überreicht wurden, ist nichts überliefert.&lt;br /&gt;
-----------------------&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Werkausgaben ==&lt;br /&gt;
Eine [[Faksimile]]-Ausgabe des Erstdrucks wurde von dem 2010 liquidierten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moneyhouse.ch/u/editions_minkoff_reprint_sa_CH-660.0.141.972-8.htm Löschung aus dem Genfer Handelsregister]&amp;lt;/ref&amp;gt; Verlag &amp;#039;&amp;#039;Editions Minkoff&amp;#039;&amp;#039; in [[Genf]] herausgebracht&amp;lt;ref&amp;gt;ISBN 2-8266-0551-8; Genf 1986&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erschienen ist außerdem eine dreibändige Ausgabe im modernen Druckbild mit Korrekturen der im Original enthaltenen Fehler durch Dominique Ferran (Drake Mabry Publishing, San Diego Kalifornien). Die offensichtlichen Fehler in den Druckplatten von 1732 lassen es zweifelhaft erscheinen, dass der Druck vor der Freigabe tatsächlich von Giustini durchgesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einspielungen ==&lt;br /&gt;
Jeweils 5 Sonaten wurden von Edwin Good im Jahr 2008 auf einer Replik des 1720er Instruments von Bartolomeo Cristofori und 1996 von Cremilde Rosado Fernandes auf einem Antunes Fortepiano (Numerica NUM 1047) veröffentlicht. Eine Liveaufnahme der Sonaten I und X mit Wolfgang Brunner von den „Tagen Alter Musik“ in [[Herne]] 1996 auf einer Sammeleinspielung der Veranstaltung vom Kulturamt der Stadt Herne („...fliessen rechts zur Donau hin“) ist vergriffen. Eine Einspielung der 5. Sonate durch Luca Guglielmi findet sich auf einer Sammel-CD aus dem Jahre 2002, die Bartolomeo Cristofori gewidmet ist (Stradivarius STR 33608). Vergriffen ist eine Aufnahme, die von  [[Mieczysław Horszowski]] 1980 auf einem Hammerflügel eingespielt wurde. Sie enthält die Sonaten I, IV, VII, X und ist auf dem Label Titanic Records unter der Bestellnummer Ti-78 auf zwei LP erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 erschienen eine Gesamteinspielung aller zwölf Sonaten auf der Cristofori-Replik von Kerstin Schwarz durch Andrea Coen (Brilliant Classics 5028421940218) und die Sonaten I, II, VII, VIII, X und XI mit [[Wolfgang Brunner (Musiker)|Wolfgang Brunner]] auf der Thiemann-Replik eines Cristofori-Fortepianos (cpo 2458301).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2026 sind seine Sonaten I bis IV, auf Klavier eingespielt von Paolo Zentilin, in dem CD-Sammelalbum &amp;#039;&amp;#039;Baroque Piano Collection auf 12 CDs&amp;#039;&amp;#039; erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Eine Zusammenstellung der wenigen Fakten über Lodovico Giustini, seine Klaviersonaten und den Förderer, João de Seixas da Fonseca Borges (1691–1758) findet sich in Pedro Persone: &amp;#039;&amp;#039;The Earliest Piano Music: Lodovico Giustini&amp;#039;s (1685–1743) Sonate da cimbalo di piano, e forte detto volgarmente di martelletti&amp;#039;&amp;#039;, Firenze, 1732, erschienen im Vdm Verlag Dr. Müller (ISBN 3-639-06464-X, ISBN 978-3639064643) im Jahr 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Giustini, Lodovico}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=LwFdlW8uRzs&amp;amp;playnext=1&amp;amp;list=PLC2D2BF99EABFA468&amp;amp;feature=results_main Giustinis I. Sonate gespielt von Wolfgang Brunner auf YouTube]&lt;br /&gt;
* Claudia L&amp;#039;Episcopo: [http://www.treccani.it/enciclopedia/lodovico-giustini_(Dizionario-Biografico)/ GIUSTINI, Lodovico im Dizionario Biografico degli Italiani (2001)] (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137554788|LCCN=n/84/123274|VIAF=39641044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giustini, Lodovico}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Barock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1685]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1743]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giustini, Lodovico&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Giustini, Lodovico Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Komponist und Organist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1685&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pistoia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1743&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pistoia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kjalarr</name></author>
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