<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lodner</id>
	<title>Lodner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lodner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lodner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T04:35:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lodner&amp;diff=1182393&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lodner&amp;diff=1182393&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-20T07:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Lodner&lt;br /&gt;
|BILD=Lodner von der Kleinweißen gesehen - HPIM3962.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Lodner von Nordwesten gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE=3219&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Texelgruppe]], südliche [[Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/44/6/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11/02/19/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-BZ&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=1.28&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Hochweiße]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=metamorpher Kalkstein (Marmor) im Gipfelbereich, im [[Liegendes|Liegenden]] auch Gneis&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=23. Juli 1872 durch [[Victor Hecht]] und [[Johann Pinggera]] über die Nordwestflanke&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=von Norden als [[Hochtour]] über den &amp;#039;&amp;#039;Lodnerferner&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lodner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|Cima Fiammante}}), auch &amp;#039;&amp;#039;Lodnerspitze&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein 3219 (nach anderen Angaben: 3228) Meter hoher Berg der [[Texelgruppe]] in den südlichen [[Ötztaler Alpen]], gelegen in der italienischen Provinz [[Südtirol]]. Der Berg hat im Gipfelbereich eine charakteristische plattige Form, durch die eine [[Firn]]auflage begünstigt wird. Der Lodner sendet ausgeprägte Grate nach Norden und Südosten aus. Die Erstbesteigung erfolgte 1872 von Norden her über den heute durch die [[globale Erwärmung]] stark geschrumpften und im Sommer meist [[Ausaperung|aperen]] (keine Schneeauflage) &amp;#039;&amp;#039;Lodnerferner&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Lodner liegt etwa sechs Kilometer [[Luftlinie]] nordwestlich des Dorfes [[Partschins]] (681&amp;amp;nbsp;m) im [[Vinschgau]]. Er erhebt sich östlich über dem [[Zieltal]], einem Hochgebirgstal, das vom Vinschgau nordwärts in die Texelgruppe führt. Er ist ebenso wie das umliegende Gebiet Teil des [[Naturpark Texelgruppe|Naturparks Texelgruppe]]. Der Berg ist von stark [[Gletscherschmelze|schwindenden]] Gletschern umgeben. Nordwestlich liegt der &amp;#039;&amp;#039;Lodnerferner&amp;#039;&amp;#039;, im Nordosten der &amp;#039;&amp;#039;Adelsferner&amp;#039;&amp;#039; und im Osten ein unbedeutendes namenloses Eisfeld. Benachbarte Berge sind im Verlauf des stark ausgeprägten &amp;#039;&amp;#039;Nordgrats&amp;#039;&amp;#039; die [[Hochweiße]] mit 3278 Metern und im Süden die [[Lazinser Rötelspitze]] mit 3037 Metern Seehöhe. Nach Westen, zum Zieltal hin, besitzt der Lodner eine große geografische [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]], er ist der beherrschende Berg, seine steile, felsige Westflanke erhebt sich etwa 300 Meter über die durch Erosion entstandenen Schuttkegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Lodner gehört geologisch gesehen zum &amp;#039;&amp;#039;Schneeberger Zug&amp;#039;&amp;#039;, einer aus grauen, mineralreichen [[Glimmerschiefer]]n bestehenden &amp;#039;&amp;#039;Schieferzone&amp;#039;&amp;#039;, die sich vom Westrand der Texelgruppe bis nach [[Sterzing]] erstreckt. Das Besondere des Lodners ist sein aus hellem [[Marmor]] (durch Druck und Hitze umgewandelter [[Kalkstein]]) bestehender Gipfelaufbau. Abwechselnd zu den Marmorschichten ist auch, besonders an den Graten, der typische feste [[Gneis]] anzutreffen, ebenso wie die brüchigen Granatglimmerschiefer in den tieferen Lagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raimund von Klebelsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Tirol&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gebrüder Borntraeger, Berlin 1935, S. 185 u. 196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkt und Besteigung ==&lt;br /&gt;
Der Prager Alpinist [[Victor Hecht]] und sein Bergführer Johann Pinggera brachen am 23. Juli 1872 von der &amp;#039;&amp;#039;Unteren Zielalpe&amp;#039;&amp;#039; auf und gingen durch das Zieltal, ein Seitental des [[Etschtal]]s, in nordöstlicher Richtung hinauf bis zum &amp;#039;&amp;#039;Lodnerferner&amp;#039;&amp;#039; und dann in südöstlicher Richtung zum Lodnergipfel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins]]&amp;#039;&amp;#039;, Band V, München 1874, S. 316 ff. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige [[Normalweg]] folgt den Erstbesteigern über den bis 40° geneigten Gletscher als [[Hochtour]] (nur mit entsprechender Ausrüstung und Erfahrung). Über die Nordwestseite und den &amp;#039;&amp;#039;Nordgrat&amp;#039;&amp;#039; in teilweise leichter bis mäßig schwerer Klettererei im [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad UIAA I–II]] wird der Gipfel erreicht. Heutiger Stützpunkt für eine Begehung des Berges ist die [[Lodnerhütte]], auf 2259 Metern Höhe gelegen. Von der Hütte aus beträgt die Gehzeit zum Gipfel laut Literatur etwa 3½ Stunden, wobei die Begehung des im Hochsommer in der Regel aperen Lodnerferners oft kritisch ist. Andere Touren zum Gipfel führen über den &amp;#039;&amp;#039;Nordwest-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Süd-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ostgrat&amp;#039;&amp;#039; in teilweise sehr schwerer Kletterei in UIAA-Graden II–IV.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Klier: &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen&amp;#039;&amp;#039;, München 2006, S. 425 ff., [[Randnummer|Rz]] 3811 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Lodner Hütte mit Lodner.jpg |Blick auf die Lodnerhütte mit Lodner (links)&lt;br /&gt;
 Datei:Abstieg vom Gingljoch.jpg |Blick auf [[Hochweiße]] (l.) und Lodner (m.) beim Abstieg vom Gingljoch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Etymologie des erstmals um 1900 aufscheinenden Bergnamens ist unklar. Eine Verbindung mit dem deutschen &amp;#039;&amp;#039;lodern&amp;#039;&amp;#039; scheint als bodenständige Bildung recht unwahrscheinlich, da das Wort in den örtlichen Dialekten nicht vorkommt. Sollte der Bergname allerdings eine Prägung alpinistischer Kreise des 19. Jahrhunderts sein, dann wäre das weiße &amp;#039;&amp;#039;Auflodern&amp;#039;&amp;#039; des Marmorgesteins ein durchaus denkbares Benennungsmotiv. Der im 20. Jahrhundert von [[Ettore Tolomei]] kreierte italienische Name &amp;#039;&amp;#039;Cima Fiammante&amp;#039;&amp;#039; („Flammengipfel“) ist eindeutig eine Übertragung dieser Leseart. Eine andere Theorie vermutet als Benennungsmotiv die Ähnlichkeit der schwarzen [[Amphibolit]]streifen im Lodner-Marmor mit dem Faltenwurf eines [[Loden]]mantels.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johannes Ortner |Titel=Südtiroler Bergnamen |Sammelwerk=Berge erleben – Das Magazin des Alpenvereins Südtirol |Datum=2019 |Nummer=6|Seiten=50–51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Klier]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Ötztaler Alpen&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rother]], München 2006, ISBN 3-7633-1123-8&lt;br /&gt;
* [[Casa Editrice Tabacco]], Tavagnacco: Carta Topografica 1:25.000, Blatt 04, &amp;#039;&amp;#039;Schnalstal/Val Senales, Naturns/Naturno&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partschins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moos in Passeier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Texelgruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>