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	<title>Lodeinoje Pole - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:18:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lodeinoje_Pole&amp;diff=1337085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;URTh: /* Wirtschaft */ so ist der aktuelle Stand</title>
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		<updated>2024-10-09T06:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; so ist der aktuelle Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name = Lodeinoje Pole&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache = Лодейное Поле&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of Arms of Lodeinoe Pole (Leningrad oblast).png&lt;br /&gt;
|Flagge = Flag of Lodeinoe Pole (Leningrad oblast).png&lt;br /&gt;
|lat_deg = 60 |lat_min = 44 |lat_sec = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 33 |lon_min = 33 |lon_sec = 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet = Lodeinoje Pole&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle =&lt;br /&gt;
|innere Gliederung =&lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Oberhaupt =&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr = 1702&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung =&lt;br /&gt;
|frühere Namen =&lt;br /&gt;
|Status = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit = 1785&lt;br /&gt;
|Fläche = 10&lt;br /&gt;
|Art der Höhe =&lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums = 15&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache =&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref =&lt;br /&gt;
|Ballungsraum =&lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl = (+7) 81364&lt;br /&gt;
|Postleitzahl = 187700&lt;br /&gt;
|OKATO = 41432&lt;br /&gt;
|Webseite =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lodeinoje Pole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Лодейное Поле}}) ist eine Stadt in der [[Nordwestrussland|nordwestrussischen]] [[Oblast Leningrad]]. Sie hat {{EWZ|RU|41432}} Einwohner (Stand {{EWD|RU|41432}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt etwa 240&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der Oblasthauptstadt [[Sankt Petersburg]] am linken Ufer des [[Swir]], welcher [[Onegasee]] und [[Ladogasee]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lodeinoje Pole ist der [[Oblast Leningrad]] administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen [[Rajon]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort entstand 1702 an der Straße von Sankt Petersburg nach [[Archangelsk]] (dem &amp;#039;&amp;#039;Archangelsker Trakt&amp;#039;&amp;#039;) im Zusammenhang mit der von Zar [[Peter I. (Russland)|Peter I.]] befohlenen Errichtung der &amp;#039;&amp;#039;Olonezer Schiffswerft&amp;#039;&amp;#039; am Swir, benannt nach ihrer Lage im Kreis ([[Ujesd]]) [[Olonez]]. 1703 und 1704 entstanden hier unter dem Kommandanten [[Iwan Jakowlewitsch Jakowlew|Iwan Jakowlew]] die ersten Schiffe für die [[Baltische Flotte]] des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]]. Ein weiterer Schiffbauer der Werft war [[Richard Brawn]]. Bis zur Schließung der Werft 1830 wurden über 400 Schiffe gebaut, darunter die Fregatte &amp;#039;&amp;#039;Mirny&amp;#039;&amp;#039;, eines der beiden Schiffe der ersten russischen [[Antarktis]]expedition unter [[Michail Petrowitsch Lasarew|Lasarew]] und [[Fabian Gottlieb von Bellingshausen|Bellingshausen]], in deren Verlauf erstmals der Boden des antarktischen Kontinents betreten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 erhielt die Siedlung das Stadtrecht als Verwaltungszentrum eines Kreises unter dem heutigen Namen, der im Russischen wörtlich &amp;#039;&amp;#039;Schiffsfeld&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelte sich die Holzwirtschaft; die Stadt wurde zum Holzhandelszentrum und zugleich politischer [[Verbannung]]sort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Sowjetunion|sowjetischer]] Zeit befand sich in Lodeinoje Pole ein großes Besserungsarbeitslager ([[Gulag]]). Das &amp;#039;&amp;#039;Swir-ITL&amp;#039;&amp;#039; bestand von September 1931 bis Juli 1937. Die Insassenzahl betrug zeitweise über 47.000 Personen, die in der Holzgewinnung und -verarbeitung eingesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Memorial|301|lager|Swir-ITL}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In direkter Nachbarschaft dazu lag später das [[Liste sowjetischer Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs|Kriegsgefangenenlager]] &amp;#039;&amp;#039;213&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Swirstroj&amp;#039;&amp;#039; für [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg|deutsche Kriegsgefangene]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Maschke|Maschke, Erich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg („[[Fortsetzungskrieg]]“) kam die Frontlinie von Dezember 1941 bis zum [[Waffenstillstand von Moskau|Waffenstillstand]] im September 1944 über 1000 Tage in unmittelbarer Nähe der Stadt zum Stehen, als die [[Finnland|finnischen]] Truppen vergeblich versuchten, den Swir zu forcieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1897 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.715&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 17.485&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 19.632&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 23.214&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 26.718&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 22.830&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 20.674&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten (1926 gerundet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lodeinoe.jpg|thumb|&amp;#039;&amp;#039;Peter-und-Pauls-Kirche&amp;#039;&amp;#039; in Lodeinoje Pole. Frühes Farbfoto von [[Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski|Prokudin-Gorski]] (um 1910)]]&lt;br /&gt;
Die Stadt besitzt ein &amp;#039;&amp;#039;Historisches und Heimatmuseum&amp;#039;&amp;#039;. An Stelle des früheren Häuschens Peters des Großen wurde bereits 1832 eine Gedenksäule errichtet. Zurzeit wird das Häuschen des Zaren originalgetreu wiedererrichtet, um nach Fertigstellung einen Teil des Heimatmuseums aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges erinnert ein &amp;#039;&amp;#039;Swirskaja pobeda&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sieg am Swir&amp;#039;&amp;#039;) genannter Gedenkpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25&amp;amp;nbsp;Kilometer von der Stadt entfernt liegt an der alten Straße nach Olonez das 1484 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Alexander-Swirski-Dreifaltigkeitskloster&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Троицкий Александро-Свирский монастырь}}/Troizki Alexandro-Swirski monastyr), welches eigentlich aus zwei Klöstern besteht: dem &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitskloster&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Троицкий монастырь}}/Troizki monastyr) und dem &amp;#039;&amp;#039;Christi-Verklärungs-Kloster&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Преображенский монастырь}}/Preobraschenski monastyr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dreifaltigkeitskloster stehen die &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitskathedrale&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Троицкий собор}}/Troizki sobor) mit [[Fresko|Fresken]] aus dem 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und [[Ikonostase]] aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die &amp;#039;&amp;#039;Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Покровская церковь}}/Pokrowskaja zerkow) aus der ersten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts (auf Grundmauern von 1533 bis 1536; restauriert 1969 bis 1976), das [[Refektorium]] sowie ein dreistöckiger [[Zeltdach]]glockenturm von 1647 bis 1674.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Christi-Verklärungs-Kloster&amp;#039;&amp;#039; sind die 1644 fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;Christi-Verklärungs-Kathedrale&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Преображенский собор}}/Preobraschenski sobor) und der Mönchszellentrakt von 1677 bis 1689 erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis in die 1950er Jahre befand sich auf dem Territorium des nach der [[Oktoberrevolution]] geschlossenen Klosters ein Lager für politische Gefangene. 1998 wurde das Kloster der [[Russisch-Orthodoxe Kirche|Russisch-Orthodoxen Kirche]] zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Lodeinoje Pole ist Zentrum der Holzwirtschaft und der holzverarbeitenden Industrie. Daneben gibt es Betriebe der Baumaterialienwirtschaft sowie der Leicht- und Lebensmittelindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Siedlung [[Swirstroi]] des Rajons Lodeinoje Pole befindet sich das zwischen 1927 und 1936 nach dem [[GOELRO]]-Plan errichtete &amp;#039;&amp;#039;Untere Swir-[[Wasserkraftwerk]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Nischneswirskaja GES&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Leistung von 90&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|Megawatt]] (Inbetriebnahme der ersten Turbine 1933). Seine Rekonstruktion und Erhöhung der Leistung auf 110&amp;amp;nbsp;Megawatt wurde 2016 unbefristet ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der zwischen 1914 und 1917 eröffneten [[Murmanbahn]] von Sankt Petersburg nach [[Murmansk]] ([[Streckenkilometer]]&amp;amp;nbsp;242). Seit 1971 besteht eine Strecke nach [[Olonez]], eine Verlängerung der bereits seit 1944 entlang des Ostufers des Ladogasees führenden Strecke nach [[Janisjarwi]] an der Strecke [[Sortawala]]–[[Petrosawodsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Lodeinoje Pole führt die Fernstraße [[M18 (Russland)|M18]] Sankt Petersburg–Petrosawodsk–Murmansk, von der hier die Regionalstraße &amp;#039;&amp;#039;R37&amp;#039;&amp;#039; nach [[Wytegra]] abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss Swir ist Teil des [[Wasserweg]]s von der [[Ostsee]] zum [[Weißes Meer|Weißen Meer]] ([[Weißmeer-Ostsee-Kanal]]) und zur [[Wolga]] ([[Wolga-Ostsee-Kanal]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Anissim Jakimowitsch Moljarow|Anissim Moljarow]] (um 1677–1725), Schiffbauer und Wasserbauingenieur&lt;br /&gt;
* [[Ninel Nikolajewna Kusmina]] (1937–2020), Architektin und Restauratorin&lt;br /&gt;
* [[Sergei Nikolajewitsch Tarakanow|Sergei Tarakanow]] (* 1958), Basketballspieler und FIBA-Spielerberater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Städte in der Oblast Leningrad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lodeinoe Pole|Lodeinoje Pole}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--*[http:/// Webseite der Stadtverwaltung] (russisch)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[http://www.mojgorod.ru/leningr_obl/lodejnpolje/index.html Lodeinoje Pole auf &amp;#039;&amp;#039;mojgorod.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Leningrad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Leningrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1785]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;URTh</name></author>
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