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	<title>Locorotondo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Locorotondo&amp;diff=485492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Docmo: /* Wirtschaft und Verkehr */</title>
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		<updated>2025-11-20T09:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde. Zum Wein siehe [[Locorotondo (Wein)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| nomeComune = Locorotondo&lt;br /&gt;
| regione = Apulien&lt;br /&gt;
| provincia = Bari&lt;br /&gt;
| linkStemma = &amp;lt;!--Locorotondo-Stemma.png --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| siglaRegione = PUG&lt;br /&gt;
| siglaProvincia = BA&lt;br /&gt;
| latitudineGradi = 40&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti = 45&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi = 11&lt;br /&gt;
| longitudineGradi = 17&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti = 19&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = 46&lt;br /&gt;
| mappaX = 261&lt;br /&gt;
| mappaY = 209&lt;br /&gt;
| altitudine = 410&lt;br /&gt;
| superficie = 47&lt;br /&gt;
| cap = 70010&lt;br /&gt;
| prefisso = 080&lt;br /&gt;
| istat = 072025&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti = Locorotondesi&lt;br /&gt;
| patrono = San Giorgio&lt;br /&gt;
| sito = [http://www.comune.locorotondo.ba.it/ Locorotondo]&lt;br /&gt;
| panorama = Locorotondo con il drone.jpg&lt;br /&gt;
| didascalia = Panorama von Locorotondo&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Locorotondo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Italienische Gemeinden|italienische Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|072025}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|072025}}) in der [[Metropolitanstadt Bari]], Region [[Apulien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Wörtlich übersetzt heißt Locorotondo „runder Ort“, was auf die praktisch kreisrunde Altstadt zutrifft. Die Stadt liegt auf einem 410 Meter hohen Hügel, von dem ein weiter Blick über das [[Valle d’Itria]] möglich ist. Das Gemeindegebiet, das sich auch in die Ebene des Valle d’Itria erstreckt, umfasst eine Fläche von 48 km². Zu Locorotondo gehören die Ortsteile San Marco Trito und Tagora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind [[Alberobello]], [[Cisternino]] ([[Provinz Brindisi|BR]]), [[Fasano]] ([[Provinz Brindisi|BR]]) und [[Martina Franca]] ([[Provinz Tarent|TA]]). Die Altstädte von Cisternino und Martina Franca liegen ebenfalls auf Hügeln, die sich – gut erkennbar von Locorotondos Stadtpark (&amp;#039;&amp;#039;Villa Comunale&amp;#039;&amp;#039;) – deutlich über ihre Umgebung erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lokalhistorikern zufolge könnte Locorotondo eine antike griechische Kolonie gewesen sein: Schiffbrüchige [[Lokris|Lokrer]], Flüchtlinge des Troianischen Krieges, hätten eine Stadt &amp;#039;&amp;#039;Locros-Tonos&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Möglicherweise gehe der Ortsname aber auch auf &amp;#039;&amp;#039;Locruese&amp;#039;&amp;#039;, eine von dem mythischen [[Periandro Locrese]] gegründete Siedlung, zurück. 1840 entdeckte Grabfunde (Münzen, Fragmente von Keramiken und Gebrauchsgegenständen) zeugen tatsächlich von einer auf das 3. bis 7. vorchristliche Jahrhundert zurückgehenden Bevölkerung; Ausgrabungen von 1989 lassen sogar auf noch ältere Siedlungskerne (9. bis 7. vorchristliches Jahrhundert) schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich erwähnt werden Locorotondo und seine Kirche San Giorgio erst 1195 zur Zeit der [[Staufer]]; die Kirche gehörte bis 1385 zum Benediktinerkloster Santo Stefano di [[Monopoli]]. Nach diversen Kompetenzstreitigkeiten war Locorotondo im 14. und 15. Jahrhundert Lehen der [[Orsini]] und unter der [[Krone von Aragonien]] Lehen verschiedener neapolitanischer Adelsfamilien, unter denen die [[Loffredo (Adelsgeschlecht)|Loffredo]] besonderen Einfluss gewannen. Die Stadtbefestigung, von der nur noch die &amp;#039;&amp;#039;Porta Napoli&amp;#039;&amp;#039; erhalten ist, entstand im 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wuchs die Bevölkerung erheblich und Locorotondo erhielt eine eigene Stadtverwaltung. Neue Kirchenbauten entstanden (San Rocco, Madonna della Catena), die bereits vorhandenen (San Giorgio, Madonna della Greca) wurden umgebaut und erweitert. 1645 mussten die Borrassa das Lehen an die Caracciolo von Martina Franca abtreten, die es bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 kam es zu ersten Unruhen im Geiste des [[Risorgimento]]. Seit 1861, als das [[Königreich beider Sizilien]] endete, gehört Martina Franca zum Nationalstaat Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Locorotondo street and clock tower.jpg|mini|Gasse in der Altstadt und [[Campanile]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstadt von Locorotondo wird durch enge Gassen mit weißen Kalkstein-Giebelhäusern geprägt; ihre extrem schrägen Dächer (&amp;#039;&amp;#039;cummerse&amp;#039;&amp;#039;) mit gemauerten Schornsteinen und aschgrauen Ziegeln bilden ein besonderes Ensemble, das die Aufmerksamkeit der überregionalen Touristenorganisation &amp;#039;&amp;#039;[[I borghi più belli d’Italia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://borghipiubelliditalia.it/project/locorotondo/ |titel=I borghi più belli d’Italia |hrsg=Borghipiubelliditalia.it |zugriff=2017-09-09 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Die schönsten Orte Italiens) erregt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zur Altstadt erfolgt durch die &amp;#039;&amp;#039;Porta Napoli&amp;#039;&amp;#039;; über dem Torbogen sind spätmittelalterliche Reliefs mit verschiedenen ornamentalen Dekoren und Tieren angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
* Die 1520 erstmals erwähnte Basilika &amp;#039;&amp;#039;Madonna della Greca&amp;#039;&amp;#039; am nördlichen Altstadtrand, deren romanisch-gotische Formen indes eine deutlich frühere Entstehung dokumentieren, birgt einige beachtliche Renaissance-Kunstschätze, beispielsweise ein [[Polyptichon]] &amp;#039;&amp;#039;Madonna delle Rose&amp;#039;&amp;#039; mit den Heiligen Lucia, Petrus, Paulus und Donatus, ein Relief des Heiligen Georg mit dem Drachen (datiert 1559) sowie eine kniende Statue unklarer Identität (Kreuzritter, Stifter oder lokaler Adliger).&lt;br /&gt;
* Die Hauptkirche &amp;#039;&amp;#039;San Giorgio Martire&amp;#039;&amp;#039; ist ein neoklassizistischer Bau des 19. Jahrhunderts, der ältere Vorläufer ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profanbauten ===&lt;br /&gt;
* Der ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Palazzo Comunale&amp;#039;&amp;#039; (heute städtische Bibliothek) aus dem 18. Jahrhundert ersetzt einen nicht erhaltenen Vorgänger; der Uhrturm stammt von 1819. Um 1870 wurde der Bau stark verändert.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Palazzo Morelli&amp;#039;&amp;#039; ist der einzige Adelspalast Locorotondos, der seine barocke Gestaltung des frühen 18. Jahrhunderts unverändert bewahrt hat. Stilistisch ist er geprägt durch die elegante Formensprache der Gebäude in Martina Franca (Portal mit Familienwappen und Groteskenfiguren, große Rechteckfenster mit gesprengten Giebeln, kleinen Balkonen und schmiedeeisernen Gittern), was sich dadurch erklärt, dass den in Martina Franca ansässigen Caracciolo in dieser Zeit auch Locorotondo zu Lehen gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Weinbaugebiet Locorotondo ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Locorotondo (Wein)}}&lt;br /&gt;
Das [[Weinbaugebiet]] Locorotondo umfasst die namensgebende Gemeinde Locorotondo in der [[Metropolitanstadt Bari]] sowie die Gemeinde [[Cisternino]] und Teile der Gemeinde [[Fasano]], beide in der [[Provinz Brindisi]]. Das Gebiet liegt an der &amp;#039;&amp;#039;Zona dei Trulli&amp;#039;&amp;#039;. Als [[Trullo|Trulli]] werden runde Steinhäuser bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Locorotondo ist gut über das regionale Straßennetz erreichbar, unter anderem über die SS172. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt verfügt über einen eigenen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Bari–Martina Franca–Taranto]], der von der privaten Bahngesellschaft [[Ferrovie del Sud Est]] (FSE) bedient wird. Es gibt regelmäßige Verbindungen zu anderen Orten im Itria-Tal, wie Alberobello, Martina Franca und Cisternino, sowie Verbindungen nach Bari.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Flughäfen sind der [[Flughafen Bari]] (BRI) und der [[Flughafen Brindisi]] (BDS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Pasquale Irlando]] (* 1965), Rennfahrer und mehrfacher [[Europa-Bergmeisterschaft|europäischer Bergmeister]]&lt;br /&gt;
* [[Mario Desiati]] (* 1977), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Vitantonio Liuzzi]] (* 1981), Rennfahrer und [[Formel 1|Formel-1]]-Pilot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://digilander.libero.it/locomind/centro/riserva.gif Stadtplan des historischen Stadtteils von Locorotondo], abgerufen am 23. Februar 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Metropolitanstadt Bari}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Apulien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1195]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbau in Apulien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Docmo</name></author>
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