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	<title>Locmariaquer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-09T10:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Locmariaquer&lt;br /&gt;
|nomlocale= Lokmaria-Kaer&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Locmariaquer 56.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Bretagne]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Morbihan|Morbihan]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Lorient|Lorient]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Auray|Auray]]&lt;br /&gt;
|insee= 56116&lt;br /&gt;
|cp= 56740&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Auray Quiberon Terre Atlantique]]&lt;br /&gt;
|longitude= 02/56/43/W&lt;br /&gt;
|latitude= 47/34/09/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 6&lt;br /&gt;
|alt mini= 0&lt;br /&gt;
|alt maxi= 19&lt;br /&gt;
|image= Le port de Locmariaquer - Jean-Charles GUILLO.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Locmariaquer&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.locmariaquer.fr/ www.locmariaquer.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Locmariaquer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bretonische Sprache|bretonisch:]] &amp;#039;&amp;#039;Lokmaria-Kaer&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|56116}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|56116}}) im [[Département Morbihan]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bretagne]], die vor allem wegen der vielen eindrucksvollen Monumente aus der Megalithzeit international bekannt geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Locmariaquer liegt etwa zehn Kilometer (Fahrtstrecke) südlich von [[Auray]] auf einer Halbinsel, die den Atlantik vom [[Golf von Morbihan]] trennt. Der Ort liegt auf Meereshöhe und etwa zwölf Kilometer von [[Carnac]] entfernt. Das Gemeindegebiet gehört zum [[Regionaler Naturpark Golfe du Morbihan|Regionalen Naturpark Golfe du Morbihan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie aus den vielen bedeutenden Großsteinbauten zu erschließen ist ([[Dolmen von Kercadoret]], [[Les Pierres-Plates]], [[Mané-er-Hroëk]], [[Dolmen an der Pointe Er Hourél]]), muss das Gebiet des Golfs von Morbihan in der Zeit der [[Megalithkultur]]en eine wichtige Rolle gespielt haben, wobei die Tatsache von Bedeutung ist, dass viele ältere Großmenhire ([[Grand Menhir]]) in der Zeit um 4200&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. – wahrscheinlich absichtlich – umgestürzt wurden; die entstandenen Teilstücke wurden als Deckplatten (teilweise auch als Orthostaten) in den im Ort liegenden Dolmen ([[Er Grah]], [[Mané Lud]], [[Mané Retual]], [[Table des Marchand]]) wiederverwertet. Vor dem Zugang zur Table des Marchand und im Dolmen von Kercadoret wurden – als einige der wenigen Artefakte aus der [[Bronzezeit]] – eine Bronzeaxt bzw. Speer- und Pfeilspitzen aus Bronze gefunden; möglicherweise fand in dieser Epoche (vielleicht auch schon früher) eine Umnutzung der Dolmen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus römischer Zeit stammen die spärlichen Überreste eines [[Theater]]s, eines [[Aquädukt]]s und einer [[Thermen]]anlage innerhalb der heutigen Gemeinde, die bei Ausgrabungsarbeiten Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entdeckt, dann aber größtenteils wieder verschüttet wurden. Auf den Grundmauern eines römischen Kleintempels wurde die &amp;#039;&amp;#039;Chapelle Saint-Michel&amp;#039;&amp;#039; errichtet; aus dem 11./12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammt die Kirche &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame-de-Kerdro&amp;#039;&amp;#039;. Im Mittelalter und in der Neuzeit war der Ort stets besiedelt, spielte allerdings keine bedeutende wirtschaftliche, politische oder kulturelle Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 1265 || 1288 || 1278 || 1309 || 1367 || 1598 || 1552&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Beinahe während des gesamten 19. Jahrhunderts hatte der Ort um die 2000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
; Megalithzeit&lt;br /&gt;
[[Datei:Locmariaquer Table de César.jpg|mini|Skizze des zerstörten Dolmens &amp;quot;Table de César&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Les Pierres Plates Jean-Charles GUILLO.JPG|mini|Dolmen [[Les Pierres-Plates]]]]&lt;br /&gt;
Die Zerstörung vieler Denkmäler wird von Präsident de Robien berichtet, der zwischen 1727 und 1737 Ausgrabungen leitete. So wurde beim Bau des Stadthauses und der Kartause von [[Auray]] und des Mausoleums von Cadoudal auf die Steine der Dolmen von Locmariaquer zurückgegriffen. Nach den Ausgrabungen in den 1860er Jahren wurde sich der Staat ihres historischen Wertes bewusst und erwarb 1882 Megalithanlagen von Locmariaquer und ließ sie 1889 in die Liste der historischen Denkmäler eintragen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte der Archäologe Zacharie Le Rouzic mehrere Ausgrabungen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten aus der Epoche der Megalithkulturen ist heute Ziel vieler Touristen; die bedeutendsten Monumente dieser Zeit sind:&lt;br /&gt;
* [[Table des Marchand]] ([[Dolmen]] und [[Cairn (Steinhügel)|Cairn]])&lt;br /&gt;
* [[Grand Menhir]]-Brisé (zerbrochener [[Menhir]])&lt;br /&gt;
* [[Er Grah]] (Dolmen und [[Tumulus]])&lt;br /&gt;
* [[Mané Lud]] (Dolmen und Tumulus)&lt;br /&gt;
* [[Mané Rutual]] (Ganggrab)&lt;br /&gt;
* [[Les Pierres-Plates]] (Ganggrab)&lt;br /&gt;
* [[Mané-er-Hroek]] (Grotte und Tumulus)&lt;br /&gt;
Der [[Menhir couché von Bronso]] ist ein zerbrochener Menhir im Nordwesten von Locmariaquer&lt;br /&gt;
; Mittelalter&lt;br /&gt;
[[Datei:LocmariquerEglise2.JPG|mini|Kirche Notre-Dame-de-Kerdro]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[Notre-Dame (Locmariaquer)|Notre-Dame-de-Kerdro]] mit romanischer Vierung und Apsis und romanischen Kapitellen ([[Monument historique]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00091388|Église Notre-Dame-de-Kerdro}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Etwas außerhalb des Ortskerns befinden sich zwei idyllisch gelegene Kapellen (&amp;#039;&amp;#039;Chapelle Saint-Pierre&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Chapelle du Moustoir&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Locmariaquer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Austernzucht ===&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wird im Golf von Morbihan [[Austernzucht]] betrieben, wobei inzwischen nur noch die Anzucht der Jungmuscheln eine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielt. Noch existieren etwa 30 Kleinbetriebe, die nach der – durch Parasitenbefall verursachten – Austernkrise in den Jahren 1973/74 auf japanische und pazifische Austern ausgewichen sind. In den Jahren nach 2006 gab es jedoch erneut eine Austernkrise in Frankreich. Locmariaquer hatte früher einen kleinen Fischereihafen; mittlerweile gelten der Ort und seine Umgebung als gute Plätze für Angler. Das Hinterland wird landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Der klimatisch stabile Süden der Bretagne mit seinen vielen Buchten und Sandstränden lockte bereits vor dem Zweiten Weltkrieg viele französische Urlauber an. Seit den 1960er Jahren nimmt die Bedeutung des Tourismus für das Wirtschaftsleben mehr und mehr zu. Auch in der näheren Umgebung von Locmariaquer ([[Saint-Philibert (Morbihan)|Saint-Philibert]], [[La Trinité-sur-Mer]], Carnac, Halbinsel [[Quiberon]]) gibt es viele Sandstrände und Yachthäfen sowie kleinere Pensionen und größere Hotels.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der kleine, aber eindrucksvolle Dolmen von Kercadoret liegt nur vier Kilometer nordwestlich von Locmariaquer. In den Außenbezirken des nur zwölf Kilometer entfernten Städtchens [[Carnac]] stehen die berühmten megalithischen Steinreihen (&amp;#039;&amp;#039;alignements&amp;#039;&amp;#039;) von [[Le Menec]], [[Kerlescan]] und [[Kermario]]. In der Ortsmitte von Carnac befindet sich ein sehenswertes Museum zur Megalithkultur (&amp;#039;&amp;#039;Musée de Préhistoire&amp;#039;&amp;#039;). Vom kleinen Ort [[Larmor-Baden]] am östlichen Ufer des Golfs von Morbihan fahren Boote zur Insel [[Gavrinis]].--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; widths=&amp;quot;175&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grand Menhir Er Grah Locmariaquer.jpg|[[Grand Menhir]] – Gesamtansicht&lt;br /&gt;
Bretagne Morbihan Locmariaquer 14020.jpg|Grand Menhir – Teilansicht Bruchstelle&lt;br /&gt;
Bretagne Morbihan Locmariaquer 14017.jpg|Grand Menhir und rekonstruierter Hügel der &amp;#039;&amp;#039;Table des Marchand&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bretagne Morbihan Locmariaquer 14011.jpg|[[Table des Marchand]] – Eingang mit rekonstruiertem Trilithenportal&lt;br /&gt;
Locmariaquer Table des Marchand (interieur).jpg|Table des Marchand – Innenansicht inkl. Teilrekonstruktion&lt;br /&gt;
Tumulo Er Grah.jpg|Restaurierter Cairn der Table des Marchand und Bodenmarkierungen einer Menhirallee.&lt;br /&gt;
Dolmen de Kercadoret à Locmariaquer Jean-Charles GUILLO.JPG|[[Dolmen von Kercadoret]] Frontseite&lt;br /&gt;
Dolmen Druides Locmariaquer.jpg|Dolmen des Druides&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen, die mit Locmariaquer verbunden sind ==&lt;br /&gt;
* [[Anne-Claire Coudray]]: Französische [[Journalist]]in und [[Moderator|Fernsehmoderator]]in, geboren in [[Rennes]]. Einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie in Locmariaquer, wo ihre Großeltern mütterlicherseits geboren wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Morbihan.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 80–83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.locmariaquer.fr/ Gemeinde Locmariaquer] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.locmariaquer.fr/les-megalithes-page-47-rub-6.html Megalith-Denkmäler in Locmariaquer] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.culture.gouv.fr/culture/arcnat/megalithes/fr/mega/megalocmed.htm &amp;#039;&amp;#039;Locmariaquer – Geschichte, Fotos + Text&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=9319 &amp;#039;&amp;#039;Dolmen von Kercadoret&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Lorient}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4273940-8|LCCN=n92007079|VIAF=157245231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Bretagne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Bretagne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Locmariaquer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1790]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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