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	<title>Lockjagd - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T08:27:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lockjagd&amp;diff=1326220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tilon3: + Bild</title>
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		<updated>2019-09-26T12:10:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lockjagd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sammelbegriff für [[Jagdart]]en, bei denen verschiedenes [[Wild]] durch Rufen oder Reizen angelockt wird. Lockjagd wird als Einzeljagd meistens bei der [[Ansitzjagd]] ausgeübt, seltener bei der [[Jagd#Einzeljagd|Pirsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akustische Lockjagd ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Roe-deer-call-fro-Hubertus.png|mini|Lockpfeife für [[Reh|Rehwild]], auch &amp;#039;&amp;#039;Rehblatter&amp;#039;&amp;#039; genannt]]&lt;br /&gt;
Durch Lautnachahmung werden verschiedene Geräusche imitiert. Dies macht der [[Jäger]] ohne Hilfsmittel entweder selbst, oder mit Hilfe von Lockinstrumenten&amp;lt;ref&amp;gt;Haseder S. 508&amp;lt;/ref&amp;gt;. Fast alles Wild kann auf die eine oder andere Art angelockt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Balz- oder Brunftjagd ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Lockinstrumente für die Jagd.JPG|thumb|Einige Lockinstrumente]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Balz]]- oder [[Brunft]]jagd täuscht der Jäger durch Nachahmen der entsprechenden männlichen Lautäußerungen den weiblichen Geschlechtspartner oder einen Nebenbuhler vor. Beim [[Blattzeit|Blatten]] auf den Rehbock wird das Fiepen oder das Angstgeschrei des weiblichen Rehwilds nachgeahmt, bei der Rufjagd auf Rothirsch, Damhirsch oder Elch die Stimme, das „Röhren“ eines Nebenbuhlers, oder das „Mahnen“ des weiblichen Tieres. Beim [[Federwild]] wird zum Beispiel der Birkhahn durch das Nachahmen des Reviergesangs „gereizt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere akustische Lockmittel ===&lt;br /&gt;
Außerhalb der Balz, beziehungsweise Brunft kann die Lockjagd durch Nachahmen von Kontakt- oder Warnlauten, z. B. bei Waschbär und Schwarzwild durchgeführt werden. Bei der Jagd auf [[Raubwild]] werden durch Nachahmen klagender Schmerzenslaute von Hasen oder Kaninchen, dem Mauspfiff oder dem Vogelangstruf Beutetiere vorgetäuscht. Hauptsächlich wird so auf den [[Fuchsjagd|Fuchs gejagt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optische Lockjagd ==&lt;br /&gt;
Gesellig lebendem Federwild wie Wildenten, Wildgänsen, Krähen wird durch Aufstellen von [[Lockvogel|Lockvögeln]] die Anwesenheit von Artgenossen vorgetäuscht. Historisch sind die Lockjagd mit einer Locktaube auf Greifvögel, und die &amp;#039;&amp;#039;[[Hüttenjagd]]&amp;#039;&amp;#039; auf Greife und Krähen mit dem Uhu. Die Locktaube im so genannten &amp;#039;&amp;#039;Habichtsfang&amp;#039;&amp;#039; täuscht ein Beutetier vor. Ähnlich bei der Hüttenjagd ein Uhu oder &amp;quot;Auf&amp;quot; oder auch eine Uhuattrappe, die als „Feindbild“ Nahrungskonkurrenten und vor allem Rabenvögel anlocken soll. Da Greifvögel inzwischen geschützt sind, werden diese Jagdarten nicht mehr oder nur zur Beobachtung ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geruchliche Lockung und Lockfütterung ==&lt;br /&gt;
Raubwild, vor allem der Fuchs, wird beim Ansitz am [[Luder]]platz geschossen oder durch so genannte [[Kirrung|„Kirrung“ bzw. „Kirrbrocken“]] zum Fangplatz gelockt. Eine besondere Lockwitterung ist der Harn einer während der [[Brunft|Ranzzeit]] erlegten Fuchsfähe, um Fuchsrüden anzulocken. Auch bei der [[Tierfalle|Fangjagd]]&amp;lt;ref&amp;gt;Haseder S. 221&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Fallen werden Lockgerüche verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Weißkirchen: &amp;#039;&amp;#039;Die hohe Kunst des Täuschens&amp;#039;&amp;#039;, EUROHUNT GmbH, 2011, ISBN  978-3-0003-6433-4&lt;br /&gt;
* Klaus Weißkirchen: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Lockjagd&amp;#039;&amp;#039;, Neumann-Neudamm, 2004, ISBN 978-3-7888-0884-6&lt;br /&gt;
* [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-1579-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Animal calling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tilon3</name></author>
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