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	<title>Lochkartenlocher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:54:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lochkartenlocher&amp;diff=1150310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Finn Lukas B.: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0 */</title>
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		<updated>2025-01-27T23:02:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Card puncher - NARA - 513295.jpg|mini|Angestellte des &amp;#039;&amp;#039;[[Bureau of the Census]]&amp;#039;&amp;#039; mit Holleriths Pantographenlocher (um 1940)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lochkartenlocher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lochkartenstanzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;Key Punch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Card Punch&amp;#039;&amp;#039;) wurden zum Erstellen von [[Lochkarte]]n verwendet. Lochkarten wurden benutzt&lt;br /&gt;
zur Steuerung von Maschinen als Träger des Programmcodes oder als Speichermedium für [[Datensatz|Datensätze]] in der [[Datenverarbeitung]] – häufig für [[Eingabe und Ausgabe|Eingabedaten]], aber auch zur Speicherung von Stamm-, Adressdaten etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lochzange ==&lt;br /&gt;
Am 23. September 1884 reichte der deutschstämmige [[Herman Hollerith]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] seine erste Patentanmeldung zum Thema „Art of Compiling Statistics“ (dt. etwa „Kunst der Statistik-Erstellung“) ein. Er experimentierte in den Folgejahren mit verschiedenen Lochkartenformaten und -anordnungen. 1886 wurden in [[Baltimore]] Karten eingesetzt, die „… an den beiden  Längsseiten jeweils drei Lochreihen mit insgesamt 192 Lochpositionen“ aufwiesen. Gelocht wurde mit einer [[Lochzange]].&amp;lt;ref &amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der maschinellen Datenverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;IBM Enzyklopädie der Informationsverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, IBM Form D 12-0028 (3/91), S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mechanische Locher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CTR census machine.JPG|mini|Holleriths Locher (Detailaufnahme)]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Hand-operated Card Punch-2.jpg|mini|Mechanischer Kartenlocher des britischen Herstellers ICT (später [[International Computers Limited|ICL]])]]&lt;br /&gt;
Bei Holleriths Pantographenlocher, den er 1890 zur [[United States Census 1890|11. US-Volkszählung]] vorstellte, diente der [[Pantograph]] zur Übertragung der Quellen der [[Fragebogen|Zählergebnisse]] auf die [[Lochkarte]]. Davon unabhängig wurden später, vor allem als Hilfsgerät eingesetzt, „Handlocher“ mit einem Schlitten für die Lochkarte und einer mechanischen Stanzeinheit zur Erstellung oder Korrektur einzelner Lochkarten benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunächst rein [[Symbol|symbolische]] Kodierung stieß im Laufe der Zeit auf Grenzen, denn die Weiterentwickelung z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Tabelliermaschine]] erforderte eine [[Nummer|numerische]], später [[alphanumerisch]]e Kodierung der Lochkarte. Das lieferte der Pantographenlocher nicht, der „Handlocher“ war je nach Exemplar (reflektiert auf den damals jeweils aktuellen [[Stand der Technik]]) aber deutlich ineffizient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektromechanische Locher ==&lt;br /&gt;
Die Locher wurden im Verlauf der technologischen Entwicklung „elektromechanisiert“. Man versteht darunter im Wesentlichen zwei Geräte mit unterschiedlichem Einsatzspektrum: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lochkartenlocher ===&lt;br /&gt;
Zur Bedienung des Geräts wurden im Aufgabengebiet [[Datenerfassung]] häufig [[Datentypist]]innen eingesetzt, die aus ihnen vorliegenden Belegen oder Vorlagen die Lochkarten „stapelweise“ erstellten. Die erstellten Karten konnten mithilfe des [[Lochkartentechnik#Lochkartenprüfer|Lochkartenprüfers]] verifiziert werden. Der Datendurchsatz war mit bis zu 10&amp;amp;nbsp;Zeichen/Sekunde gering. &lt;br /&gt;
[[Datei:Lochkartenauswertegerät IBM mit Bedienstation.jpg|mini|Lochkartenlocher 029 von IBM]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GfhR (14).jpg|mini|Die Eingabeeinheit im Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IBMkeypunchDrumCard.MWichary.jpg|mini|Programmsteuerkarte, eingespannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lochkartenlocher wurden teilweise auch „Lochkartenstanzer“ genannt; nicht zu verwechseln mit dem unten beschriebenen Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste &amp;#039;&amp;#039;elektromechanische&amp;#039;&amp;#039; Locher stammt von [[IBM]] aus dem Jahre 1923 mit der Typenbezeichnung IBM&amp;amp;nbsp;011. Ab 1964 sind programmierbare Locher wie der IBM&amp;amp;nbsp;029 dokumentiert; die Programmierung erfolgte durch eine auf die Trommel aufgespannte Lochkarte, siehe Bild. Dieses Steuerungshilfsmittel erleichterte beispielsweise [[Tabulatortaste#Begriffsherkunft|Tabulatorsprünge]], sodass wahlweise nur Teilbereiche der Karte (z.&amp;amp;nbsp;B. ergänzend) gelocht werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmierbare Locher waren noch bis Mitte der 1980er Jahre im Einsatz. Lochkartenlocher wurden auch in der [[Arbeitsvorbereitung]] von [[Rechenzentrum|Rechenzentren]] (zur Erstellung von [[Job Control Language|JCL-Steuerkarten]]) sowie von [[Programmierer]]n benutzt, die damit Lochkarten erstellten, die den [[Quellcode]] von [[Computerprogramm]]en enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lochkartenstanzer ===&lt;br /&gt;
Dieser wurde zur automatischen Erstellung von Lochkarten verwendet und – im Gegensatz zum Lochkartenlocher – von einer vorgeschalteten Maschine angesteuert. Als [[Peripheriegerät]] diente er zunächst der Tabelliermaschine, später dem [[Computer]] als [[Ausgabegerät]]. Manche Modelle hatten einen [[Ringkern]]speicher, pufferten damit die Daten und entlasteten dadurch die Recheneinheit. Mit einer nachgeschalteten Lesestation konnten bei Bedarf die gestanzten Karten auf korrekte Lochung überprüft werden. Der Durchsatz lag bei 100 bis 400&amp;amp;nbsp;Karten/Minute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Dworatschek: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Datenverarbeitung.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. de Gruyter, Berlin u. a. 1973, ISBN 3-11-004280-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;IBM. Product Reference Literature. Reference Manual. IBM 29 Card Punch.&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.columbia.edu/cu/computinghistory/029.html online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Punch card hardware|Lochkartengeräte}}&lt;br /&gt;
* [http://www.columbia.edu/acis/history/keypunch.html &amp;#039;&amp;#039;Columbia University Computing History: IBM Keypunches&amp;#039;&amp;#039;], dort speziell:&lt;br /&gt;
** [http://www.columbia.edu/acis/history/011.html &amp;#039;&amp;#039;IBM Type 011 Mechanical Card Punch&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
** [http://www.columbia.edu/acis/history/029.html &amp;#039;&amp;#039;The IBM 029 Key Punch&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Heinz-Nixdorf-Museumsforum-zeigt-Hollerithmaschine-177399.html &amp;#039;&amp;#039;Heinz Nixdorf Museumsforum zeigt Hollerithmaschine&amp;#039;&amp;#039;], von [[Detlef Borchers]] am 10. Mai 2007 auf [[Heise online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eingabegerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektromechanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Bürogerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Finn Lukas B.</name></author>
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