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	<title>Lochkamera - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:20:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lochkamera&amp;diff=14613&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brighida: Änderungen von ~2026-23760-35 (Diskussion) auf die letzte Version von ~2026-20305-15 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-17T12:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-23760-35&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-23760-35&quot;&gt;~2026-23760-35&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-23760-35&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-23760-35 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:~2026-20305-15&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:~2026-20305-15 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;~2026-20305-15&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=camera obscura&lt;br /&gt;
|4=Lochkamera&lt;br /&gt;
|12=f|2=April 2015|1=[[Benutzer:Uwe Lück|Lückenlos]]&amp;lt;sup&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Benutzer Diskussion:Uwe Lück|wecken!]]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/sup&amp;gt; 03:38, 9. Apr. 2015 (CEST)}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lochkamera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine einfache [[Kamera]]. Licht, welches durch eine kleine Öffnung (das Loch) in einen sonst lichtdichten und verhältnismäßig kleinen schachtelförmigen Hohlkörper fällt, ergibt auf dessen Rückseite ein auf dem Kopf stehendes und seitenverkehrtes Bild. Weil das Loch meist mit einer [[Stecknadel]] gestochen wird, heißt der englische Terminus &amp;#039;&amp;#039;pinhole camera&amp;#039;&amp;#039;. Das auf der gegenüberliegenden Innenseite entstehende [[Reelles Bild|reelle Bild]] lässt sich auf lichtempfindlichem Material ([[Fotopapier]] oder Film) oder über einen elektronischen Bildwandler ([[Bildsensor]]) festhalten. Besteht die Bildseite aus transparentem Material, kann man das Bild von außen betrachten. Technische Anwendungen ergeben sich im Bereich der [[Röntgenstrahlung]], [[Gammastrahlung]] sowie von Partikelstrahlung, da hier [[Lochblende]]n eine (manchmal die einzige) Möglichkeit darstellen, Abbildungen zu erzeugen. Linsenfreie [[Auge#Lochauge|Lochaugen]] finden sich in der Natur unter anderem bei den [[Perlboote]]n ([[Kopffüßer|wasserbewohnende Kopffüßer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff ist deutlich spezieller und jünger als der gelegentlich synonym gebrauchte Begriff [[camera obscura]], mit der sowohl das grundlegende technische Konzept, großdimensionierte und etwa mit Linsen erweiterte komplexere Ausführungen als auch metaphorische Verwendungen bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Don Ihde: &amp;#039;&amp;#039;Experimental Phenomenology.&amp;#039;&amp;#039; Second Edition: Multistabilities SUNY 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lochkamera prinzip.jpg|mini|220px|Funktionsweise einer Lochkamera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abbildungsprinzip einer Lochkamera besteht darin, dass durch eine [[Lochblende]] nahezu alle [[Geometrische Optik|Lichtstrahlen]], bis auf ein möglichst kleines Bündel in gerader Verbindung zwischen Objekt- und Bildpunkt, ausgeblendet werden. Da im Gegensatz zu einer fokussierenden Kamera mit [[Objektiv (Optik)|Objektiv]] keine weitere Bündelung des Lichts vorgenommen wird, bestimmt allein der Durchmesser der Lochblende die Bildschärfe und die Helligkeit des Bildes. In der [[Strahlenoptik]] gilt: Je kleiner die Lochblende, desto schärfer die Abbildung, aber desto geringer die [[Lichtstärke (Fotografie)|Lichtstärke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lichtstärke realer Lochkameras ist 10- bis 500-mal kleiner als die von fokussierenden Kameras (damit fangen sie nur 1/100sten bis 1/250.000sten Teil des Lichts ein), die [[Schärfentiefe]] ist dadurch aber um den Faktor 10 bis 500 größer. Allerdings ist diese Schärfentiefe nur in seltenen Fällen nutzbar, da sie unmittelbar hinter der [[Lochblende]] beginnt (was man selten braucht) und das Bild nirgends wirklich scharf ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematisch ist das Bild das Ergebnis einer [[Faltung (Mathematik)|Faltung]] aus idealer Abbildung des Gegenstands in der Fläche der Lochblende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geometrische Abbildungseigenschaften einer Lochkamera ==&lt;br /&gt;
=== Zerstreuungskreise ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PinHoleCameraGeometry.png|mini|220px|Abbildungsgeometrie einer Lochkamera]]&lt;br /&gt;
[[Datei:lochkamera2.jpg|mini|280px|Vergleich: Foto einer Häuserzeile mit Lochkamera (Schwarzweißaufnahme auf Filmmaterial) und &amp;#039;&amp;#039;Linsen&amp;#039;&amp;#039;kamera (Farbaufnahme auf Halbleitersensor)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner der Lochdurchmesser &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; und je größer die [[Gegenstandsweite]] &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; des abzubildenden Objekts zum Loch ist, desto kleiner sind die Durchmesser der [[Zerstreuungskreis]]e &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem [[Strahlensatz]] ergibt sich mit der [[Bildweite]] &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac {D} {g} = \frac {S} {g + b}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Zerstreuungskreisdurchmesser &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; folgt daraus also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;S = D \cdot \frac {g + b} {g}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für größere Entfernungen&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;g ≫ b&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;geht der hintere Term gegen eins, und der Ausdruck vereinfacht sich dann zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;S \approx D&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein hinreichend scharfes Bild zu erhalten, darf der Zerstreuungskreisdurchmesser eine gewisse Größe nicht überschreiten (siehe [[Schärfentiefe]]). Der genaue Wert dieses maximal zulässigen Zerstreuungskreisdurchmessers ist abhängig von der anschließenden Vergrößerung des Bildes und vom Betrachtungsabstand. In der fotografischen Praxis geht man oft von einem Zerstreuungskreisdurchmesser &amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;1500&amp;#039;&amp;#039; aus (&amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; entspricht dabei der diagonalen Ausdehnung des [[Aufnahmeformat]]es). Dieser Wert ist allerdings nur für metergroße Lochkameras näherungsweise erreichbar, kleinere Lochkameras weisen nur eine geringe [[#Auflösungsgrenze von Lochkameras durch Lichtbeugung|maximal mögliche Schärfe]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Beugung (Physik)|Beugung]] von Licht bewirkt eine untere sinnvolle Grenze für den Lochdurchmesser &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;, unterhalb der das Zerstreuungskreisscheibchen wieder größer wird. Dieser ist für rotes Licht etwas größer als für blaues Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildgröße ===&lt;br /&gt;
Bezeichnet&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;die Gegenstandshöhe (tatsächliche Größe des betrachteten Gegenstandes),&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;die Gegenstandsweite (Abstand des Gegenstandes von der [[Lochscheibe]]),&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;die Bildweite (Abstand von der Lochscheibe zur Mattscheibe) und&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;die Bildhöhe (Höhe des erzeugten Bildes auf der Mattscheibe), so gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{B}{G} = \frac{b}{g}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gleichung ist aus der Geometrie als [[Strahlensatz]] bekannt. Die Bildgröße hängt also nur von den Abständen ab, nicht jedoch von der Blendengröße beziehungsweise Lochgröße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Gegenstandsweite&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bildweite&amp;#039;&amp;#039; dürfen nicht immer mit den entsprechenden Begriffen in der [[Geometrische Optik|geometrischen Optik]] gleichgesetzt werden. Dort beziehen sich die Abstände jeweils auf die Position der [[Hauptebene (Optik)|Hauptebenen]] und nicht auf die Position der [[Blende (Optik)|Blende]]. Der Begriff Bildweite bezieht sich zudem auf den Bereich, in dem die Zerstreuungskreise minimal werden, und dieser Bereich ist bei einer Lochkamera nicht vorhanden beziehungsweise fällt mit dem abzubildenden Objektpunkt selbst zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Effektive Lichtstärke ===&lt;br /&gt;
Obwohl ein Loch (im Gegensatz zu einem Objektiv) keine Brennweite hat, weist eine Loch&amp;#039;&amp;#039;kamera&amp;#039;&amp;#039; eine mit der [[Brennweite]] vergleichbare [[Bildweite]] auf, die auch die Abbildungsgröße festlegt.&lt;br /&gt;
Aus dieser Bildweite kann man die [[effektive Lichtstärke]]&amp;amp;nbsp;L&amp;lt;sub&amp;gt;eff&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;D&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;b&amp;amp;nbsp;berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lochkameras in der Natur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonnenscheibchensml.jpg|280px|mini|Spalten im Korbgeflecht erzeugen Sonnenbildchen an der Wand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alltag beobachtet man manchmal zufällige Abbildungen an Öffnungen, die geometrisch der Lochkamera entsprechen. Bekannt sind die [[Sonnenkringel]] (Sonnentaler), die man bei Sonnenschein unter Bäumen oder am [[Waldboden]] beobachten kann. Die Zwischenräume in dichtem Blattwerk fungieren als viele [[Lochblende]]n und bilden die [[Sonnenscheibe]] als verschwommene Kreisscheiben ab. Wer den Grund dafür nicht kennt, ist dann sehr überrascht, dass sie bei einer [[Sonnenfinsternis#Partielle Sonnenfinsternis|partiellen Sonnenfinsternis]] als „Halbmöndchen“ erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts zeigt einen Korbstuhl, der seitlich von der Sonne beschienen wird und links an der Wand einen Schatten wirft. Die engen Spalten des Korbgeflechts erzeugen Lichtmuster auf der Wand in Form runder Scheibchen einheitlicher Größe. Dabei handelt es sich um Abbilder der kreisförmigen Sonne, nicht etwa um Umrisse des Geflechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schießscharten als Lochkamera.JPG|mini|280px|links|Schießscharten erzeugen Projektionen der Umgebung.]]&lt;br /&gt;
Das Bild links zeigt durch [[Schießscharte]]n verursachte Projektionen der Umgebung auf eine gegenüberliegende Wand: Man erkennt die roten Dächer der Häuser und die davor stehenden Bäume. Die Projektionen sind etwa 1,50&amp;amp;nbsp;Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin stellen [[Auge#Evolution des Auges|Augen]] einfacher Lebewesen auch Lochkameras dar (Lochkamera-Auge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lochkameras in der Technik ==&lt;br /&gt;
Im Bereich von [[Röntgenstrahlung]], [[Gammastrahlung]] sowie von Partikelstrahlung stellen Lochblenden eine (manchmal die einzige) Möglichkeit dar, um Abbildungen zu erzeugen, da sich für diese Strahlungsarten keine klassischen Linsen herstellen lassen.&lt;br /&gt;
Für Röntgenstrahlung gibt es noch die Möglichkeit [[Röntgenoptik|Spiegeloptiken oder Beugungsgitter]] zu verwenden, für geladene (monochromatische) Partikel können [[Elektronenoptik]]en verwendet werden.&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht durch Beleuchtung mit einer [[Röntgenröhre|punktförmigen Strahlungsquelle]] (Pinhole auf der Beleuchtungsseite!) oder bei hochenergetischen Teilchen durch Detektion und Auswertung von [[Nebelkammer|Trajektorien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteilig bei Lochkameras ist die geringe Lichtstärke. Für medizinische Röntgenaufnahmen wären sie z.&amp;amp;nbsp;B. völlig ungeeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Astronomie werden häufig sogenannte [[kodierende Blende]]n verwendet. Die Lichtstärke gegenüber einem Einzelloch wird erhöht, das Auflösungsvermögen nach einer Entfaltung ist höher als das eines Einzellochs. [[Radioteleskop]]-Arrays nutzen auch dieses Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösungsgrenze von Lochkameras durch Lichtbeugung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sonne.Beugungsbild.jpg|mini|rechts|Aufnahme der scharfrandigen Sonne mit einer Lochkamera mit kreisförmiger Lochblende. Kurze Lichtwellenlängen (blau) werden weniger gebeugt als lange Lichtwellenlängen (rot).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beugungsscheibchen|Beugungserscheinungen]] an der Lochblende setzen der klassischen Betrachtungsweise Grenzen. Der Durchmesser &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039; des Unschärfeflecks vergrößert sich dadurch um den Durchmesser &amp;#039;&amp;#039;ΔS&amp;#039;&amp;#039; des Beugungsscheibchens. Für diesen gilt vereinfacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\Delta S = c \cdot \frac{b}{D} &amp;lt;/math&amp;gt;. Dabei ist &amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039; eine lichtwellenabhängige Konstante, die auf den Näherungswert 1&amp;amp;nbsp;Mikrometer gesetzt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der strahlenoptischen Betrachtung nimmt die Größe des Unschärfeflecks linear mit der Blendengröße ab (siehe oben). Die Lichtbeugung zeigt ein umgekehrtes Verhalten: Die Unschärfe verhält sich umgekehrt proportional zum Lochdurchmesser. Der optimale Durchmesser &amp;#039;&amp;#039;D&amp;lt;sub&amp;gt;opt&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; ist der Wert, für den beide zusammen am kleinsten sind. Die [[Extremwert]]suche &amp;lt;!-- Funktion (2)+(3) ableiten und =0 setzen --&amp;gt; liefert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;D_\mathrm{opt} = \sqrt{c \cdot \frac{bg}{b+g}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für &amp;#039;&amp;#039;g ≫ b&amp;#039;&amp;#039; gilt die Näherung: &amp;lt;math&amp;gt;D_\mathrm{opt} \approx \sqrt{c \cdot b}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit &amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039; = 1 µm liefert die Formel &amp;lt;math&amp;gt;D_\mathrm{opt} \approx \sqrt{b}&amp;lt;/math&amp;gt; den Wert für &amp;#039;&amp;#039;D&amp;lt;sub&amp;gt;opt&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Millimeter&amp;#039;&amp;#039;, wenn &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Meter&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der optimale Durchmesser ist damit ein wenig kleiner als die innere Zone einer [[Fresnel-Zonenplatte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bildweite &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Länge der Lochkamera&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Optimale Blendenöffnung &amp;#039;&amp;#039;D&amp;lt;sub&amp;gt;opt&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;für weit entfernte Objekte&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Größe des Unschärfeflecks &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;für ∞ entfernte Objekte&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;B&amp;lt;sub&amp;gt;eff&amp;lt;/sub&amp;gt; = b/D&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Bildschärfe bei Bildgröße (&amp;lt;math&amp;gt;d_F : S&amp;lt;/math&amp;gt;)&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Belichtungszeit minimal (sec)&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| APS-C&lt;br /&gt;
| KB&lt;br /&gt;
| 4&amp;quot;×5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 8&amp;quot;×10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| A0&lt;br /&gt;
| ISO 100&lt;br /&gt;
| ISO 800&lt;br /&gt;
| ISO 6400&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
| 0,1&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 0,2&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 1:133&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:216&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:810&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:1620&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:7300&lt;br /&gt;
| 0,4&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
| 1/160&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;background:#FFFFFF; font-style:italic;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 4,4&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
| 0,21&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 0,42&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 210&lt;br /&gt;
| 1:63&lt;br /&gt;
| 1:103&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:390&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:780&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:3500&lt;br /&gt;
| 1,6 (2)&lt;br /&gt;
| 1/5&lt;br /&gt;
| 1/40&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;background:#FFFFFF; font-style:italic;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 7,4&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
| 0,27&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 0,54&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 270&lt;br /&gt;
| 1:49&lt;br /&gt;
| 1:80&lt;br /&gt;
| 1:300&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:600&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:2700&lt;br /&gt;
| 3 (4)&lt;br /&gt;
| 0,4&lt;br /&gt;
| 1/20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 10&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
| 0,32&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 0,63&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 320&lt;br /&gt;
| 1:42&lt;br /&gt;
| 1:68&lt;br /&gt;
| 1:260&lt;br /&gt;
| 1:520&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:2300&lt;br /&gt;
| 4 (6)&lt;br /&gt;
| 0,5&lt;br /&gt;
| 1/15&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF; font-style:italic;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 21&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
| 0,46&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 0,92&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 460&lt;br /&gt;
| 1:29&lt;br /&gt;
| 1:47&lt;br /&gt;
| 1:180&lt;br /&gt;
| 1:360&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color:#BBBBBB;&amp;quot;| 1:1600&lt;br /&gt;
| 15 (30)&lt;br /&gt;
| 2 (2,5)&lt;br /&gt;
| 1/4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1 m&lt;br /&gt;
| 1&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 2&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 1000&lt;br /&gt;
| 1:13&lt;br /&gt;
| 1:22&lt;br /&gt;
| 1:81&lt;br /&gt;
| 1:162&lt;br /&gt;
| 1:730&lt;br /&gt;
| 40 (100)&lt;br /&gt;
| 5 (8)&lt;br /&gt;
| 0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 10 m&lt;br /&gt;
| 3,2&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 6,3&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
| 3200&lt;br /&gt;
| 1:4,2&lt;br /&gt;
| 1:6,8&lt;br /&gt;
| 1:26&lt;br /&gt;
| 1:52&lt;br /&gt;
| 1:230&lt;br /&gt;
| 400 (1800)&lt;br /&gt;
| 50 (120)&lt;br /&gt;
| 6 (10)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Optimierung“ bezieht sich dabei ausschließlich auf die Bild&amp;#039;&amp;#039;schärfe&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;effektive Lichtstärke&amp;#039;&amp;#039; dieser Kameras (abzulesen an der effektiven Blendenzahl &amp;#039;&amp;#039;B&amp;lt;sub&amp;gt;eff&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;) ist sehr gering. Bei Belichtung auf Filmmaterial ist selbst bei hellem Sonnenschein der [[Schwarzschild-Effekt]] zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belichtungszeiten beziehen sich auf vollen Sonnenschein&lt;br /&gt;
bzw. helle Motive.&lt;br /&gt;
In Klammern stehen die Werte mit Schwarzschild-Effekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maximal erreichbare Schärfe:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Maximal zulässige&amp;lt;br /&amp;gt;Vignettierung&amp;lt;br /&amp;gt;[Blendenwerte]&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Bildweite [mm] bei Bildgröße&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Optimale Blendenöffnung [µm]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;lt;sub&amp;gt;opt&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; bei Bildgröße&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Bildschärfe bei Bildgröße&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| APS-C&lt;br /&gt;
| KB&lt;br /&gt;
| 4&amp;quot;x5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 8&amp;quot;x10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| A0&lt;br /&gt;
| APS-C&lt;br /&gt;
| KB&lt;br /&gt;
| 4&amp;quot;x5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 8&amp;quot;x10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| A0&lt;br /&gt;
| APS-C&lt;br /&gt;
| KB&lt;br /&gt;
| 4&amp;quot;x5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 8&amp;quot;x10&amp;quot;&lt;br /&gt;
| A0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! | 4&lt;br /&gt;
| 7,7&lt;br /&gt;
| 12,5&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 94&lt;br /&gt;
| 420&lt;br /&gt;
| 88&lt;br /&gt;
| 112&lt;br /&gt;
| 217&lt;br /&gt;
| 306&lt;br /&gt;
| 650&lt;br /&gt;
| 1:150&lt;br /&gt;
| 1:195&lt;br /&gt;
| 1:375&lt;br /&gt;
| 1:530&lt;br /&gt;
| 1:1100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 3&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
| 540&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 125&lt;br /&gt;
| 245&lt;br /&gt;
| 350&lt;br /&gt;
| 730&lt;br /&gt;
| 1:135&lt;br /&gt;
| 1:170&lt;br /&gt;
| 1:330&lt;br /&gt;
| 1:470&lt;br /&gt;
| 1:1000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 2&lt;br /&gt;
| 13,5&lt;br /&gt;
| 21,5&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| 160&lt;br /&gt;
| 730&lt;br /&gt;
| 115&lt;br /&gt;
| 150&lt;br /&gt;
| 285&lt;br /&gt;
| 400&lt;br /&gt;
| 850&lt;br /&gt;
| 1:115&lt;br /&gt;
| 1:147&lt;br /&gt;
| 1:285&lt;br /&gt;
| 1:400&lt;br /&gt;
| 1:850&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1,5&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| 98&lt;br /&gt;
| 197&lt;br /&gt;
| 880&lt;br /&gt;
| 127&lt;br /&gt;
| 160&lt;br /&gt;
| 315&lt;br /&gt;
| 445&lt;br /&gt;
| 940&lt;br /&gt;
| 1:105&lt;br /&gt;
| 1:135&lt;br /&gt;
| 1:260&lt;br /&gt;
| 1:360&lt;br /&gt;
| 1:780&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! 1&lt;br /&gt;
| 20,7&lt;br /&gt;
| 33,5&lt;br /&gt;
| 126&lt;br /&gt;
| 253&lt;br /&gt;
| 1130&lt;br /&gt;
| 144&lt;br /&gt;
| 183&lt;br /&gt;
| 355&lt;br /&gt;
| 500&lt;br /&gt;
| 1060&lt;br /&gt;
| 1:93&lt;br /&gt;
| 1:118&lt;br /&gt;
| 1:230&lt;br /&gt;
| 1:324&lt;br /&gt;
| 1:680&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für akzeptable Bildschärfen sind große Bildgrößen notwendig (typischerweise über drei Quadratmeter). Beim Arbeiten im Superweitwinkelbereich muss eine starke [[Vignettierung]] hingenommen werden. Die Blendenöffnung muss sich in einer möglichst dünnen Folie befinden, damit zusätzliche Vignettierungen und [[Geisterbild|Ghosting]] vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich zur fokussierenden Kamera ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GH2.Wamderlust.jpg|mini|280px|Digitale Lochkamera: [[Systemkamera]] mit innenliegendem Kunststoffkonus und [[Bajonettanschluss]].&lt;br /&gt;
Die Lochblende befindet sich mittig im Konus und besteht aus einer silberfarbenen Metallfolie mit einem geätzten Lochdurchmesser von 0,1&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser und einer [[Bildweite]] 11&amp;amp;nbsp;mm.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheda-Wiedenbrück, stillgelegte Eisenbahnbrücke, Lochkamera.jpg|mini|280px|Reproduktion einer Lochkamera-Aufnahme: Aufgenommen mit einer Pappkamera auf Kodak-Diafilm, 9&amp;amp;nbsp;cm × 6&amp;amp;nbsp;cm, Belichtungszeit ca. 180 sec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu denen einer fokussierenden Kamera sind die Bilder einer Lochkamera&lt;br /&gt;
* frei von Verzeichnungen, die Projektion ist üblicherweise eine [[gnomonische Projektion]], bei gebogenen Filmhalterungen sind auch Zylinderprojektionen möglich&lt;br /&gt;
* frei von chromatischer Aberration,&lt;br /&gt;
* frei von Astigmatismus, Koma, sphärischer Aberration und Bildfeldwölbung,&lt;br /&gt;
* weist im Vergleich zu retrofokalen Weitwinkelobjektiven eine starke Vignettierung (cos&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;) auf&lt;br /&gt;
* auf Grund auch bildseitig großer Schärfentiefe kann die Bildebene theoretisch beliebig gekrümmt werden, damit sind andere Projektionen (Zylinder-, elliptische, parabolische, hyperbolische) möglich, wenn der Sensor es zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder sind wesentlich unschärfer als die einer fokussierenden Kamera. Gleichauf oder überlegen ist eine&lt;br /&gt;
Lochkamera nur in extremen Grenzbereichen, wenn der Abbildungsmaßstab des Motivs innerhalb eines Bildes&lt;br /&gt;
extrem stark differiert (z.&amp;amp;nbsp;B. von 1:0 (∞) bis 1:1 (Makro)).&lt;br /&gt;
Folgende Werte sind mit einer konventionellen Kamera erreichbar:&lt;br /&gt;
* APS-C-Sensor, &amp;#039;&amp;#039;f = b = 10&amp;amp;nbsp;mm&amp;#039;&amp;#039;, fokussierenden Kamera mit Blende 22&lt;br /&gt;
** Schärfentiefe bei ∞-Einstellung und Lochkamera-Schärfe: 2&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
** Schärfentiefe bei hyperfokaler Einstellung und Lochkamera-Schärfe: 1&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
* 8&amp;quot;×10&amp;quot;-Fotomaterial, &amp;#039;&amp;#039;f = b = 120&amp;amp;nbsp;mm&amp;#039;&amp;#039;, fokussierenden Kamera mit Blende 64&lt;br /&gt;
** Schärfentiefe bei ∞-Einstellung und Lochkamera-Schärfe: 38&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
** Schärfentiefe bei hyperfokaler Einstellung und Lochkamera-Schärfe: 19&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
Erst wenn deutlich mehr Schärfentiefe erforderlich ist, ist eine (große) Lochkamera neben vielen anderen Möglichkeiten eine mögliche Option.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Experimente ==&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip einer Lochkamera sowie die Lichtausbreitung lassen sich gut mit einfachen, auch für Kinder geeigneten Experimenten verdeutlichen. Lochkameras lassen sich aus Streichholzschachteln, Getränke- oder Keksdosen bauen – aber selbst Wassertonnen oder Baucontainer kommen in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lochkamera.jpg|mini|420px|links|Foto, aufgenommen mit einer Lochkamera aus Beton]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Restauriertes Portraitfoto erstellt 1951 mit einer Lochkamera.jpg|mini|420px|links|Original-Portraitfoto: Links das 1951 mittels Lochkamera erstellte Original, das nach Anleitung aus einem Photobaukasten für Schüler zusammengesetzt wurde. Rechts die spätere Bildrestauration.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AV1-Lochkamera.JPG|mini|280px|Canon AV 1, zur Lochkamera umgebaut]]&lt;br /&gt;
Zum Beispiel kann eine Kiste oder Dose innen matt geschwärzt und an einer Seite mit einem 0,1 bis 0,5&amp;amp;nbsp;mm großen Loch versehen werden. Ist die Lochkamera zum Betrachten von Bildern gedacht, so ist die Rückseite eine Mattscheibe (Transparentpapier), die durch eine Röhre oder ein Tuch vor Streulicht geschützt ist.&lt;br /&gt;
Man kann mit einem solchen Behälter aber auch wirklich fotografieren. Dazu wird bei absoluter Dunkelheit ein Film oder anderes [[Fotopapier|lichtempfindliches Material]] auf der dem Loch gegenüberliegenden Innenwand fixiert und das Loch dann dicht verschlossen. Anschließend wird bei Helligkeit das Motiv gewählt, der Verschluss geöffnet und nach Ende der [[Belichtungszeit]] wieder verschlossen. Die Dauer der Belichtung ist (wie bei der herkömmlichen Fotografie) von vielen Faktoren abhängig: der vorhandenen Lichtintensität, der Größe des Lochs, der Bewegung des Motivs; sie kann zwischen einer Sekunde und mehreren Monaten betragen. Bei der [[Entwicklung (Fotografie)|Entwicklung]] des Films entsteht ein Negativ, das gegebenenfalls durch eine [[Kontaktkopie]] zu einem Positiv verarbeitet werden kann. Für ein gutes Ergebnis ist eine exakte Rundung des Lochs wichtig. Ausgefranste Lochränder verstärken die oben beschriebene Lichtbeugung und führen zu unscharfen Bildern. Da bei größeren [[Bildwinkel]]n die Ränder des Negativs deutlich weniger Licht erhalten, bleiben sie (bei gleicher Helligkeit des Objektes) heller; das Positiv wird am Rande also dunkler. Wenn dieser [[Cos4-Gesetz|Randlichtabfall]] unerwünscht ist, muss man beim Umkopieren durch manuelles [[Abwedeln]] für eine gleichmäßige Belichtung sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reale Lochblenden weisen auch eine [[Vignettierung]] auf, die den [[Bildkreis]] begrenzt, denn die Löcher sind niemals vollkommen flach, sondern eigentlich [[Rohr (Technik)|Rohre]], deren Länge der Dicke der Blende entspricht. Man kann die Vignettierung minimieren, indem man die Dicke der Blende im Bereich des Lochs – z.&amp;amp;nbsp;B. durch Abschleifen – möglichst klein im Verhältnis zum Lochdurchmesser macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit, sich eine Lochkamera selbst zu schaffen, besteht im einfachen Umbau eines [[Fotoapparat]]es. Dieser muss dazu lediglich über eine [[Wechseloptik]] verfügen, damit man das Objektiv vollständig entfernen kann, sowie eine Auslösemöglichkeit, bei der der [[Verschluss (Kamera)|Verschluss]] sich beliebig lange offenhalten lässt. Die Optik wird entfernt und durch eine Blindkappe ersetzt, die mit einer entsprechenden Bohrung versehen wird. Optimal ist ein kleiner Vorsatzhalter für verschiedene Lochblenden. Diese Konstruktion bietet den Vorteil, dass man mehr als nur einen „Schuss“ hat und den eingelegten Film (schwarz/weiß oder farbig) hinterher zum Entwickeln abgeben kann, also keine [[Dunkelkammer (Fotografie)|Dunkelkammer]] oder sonstiges Zubehör benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Lochkamera-Fotografie ===&lt;br /&gt;
[[Digitalkamera]]s mit Wechselobjektiven können ebenfalls als Lochkamera eingesetzt werden. Vorteilhaft ist, dass Digitalkameras den [[Schwarzschild-Effekt]] nicht kennen, so dass keine Belichtungsunsicherheiten durch die sehr langen Belichtungszeiten auftreten. Darüber hinaus ist die richtige Belichtung nach der Aufnahme auf dem Kameramonitor überprüfbar, so dass das Einmessen sehr einfach und schnell möglich ist. Durch die sehr langen Belichtungszeiten ist durch Sensorerwärmung unter Umständen mit erhöhtem [[Bildrauschen]] zu rechnen, auch können [[Hotpixel]] deutlicher in Erscheinung treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belichtungszeiten für unterschiedlichste Beleuchtungssituation können wie bei der Fotografie auf Film empirisch oder mit einem Handbelichtungsmesser ermittelt und in Tabellen festgehalten werden. Bei hinreichend empfindlichen digitalen Kameras kann auch der kamerainterne Belichtungsmesser verwendet beziehungsweise im [[Live-View]]-Modus ein [[Histogramm]] mit der Helligkeitsverteilung im Bild angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Verwendung von [[Spiegelreflexkamera]]s ist der Abstand zwischen Lochblende und Aufnahmesensor begrenzt: Der schwingende Spiegel benötigt Platz, so dass die minimale [[Bildweite]] ca. 42 bis 44&amp;amp;nbsp;mm beträgt. Der resultierende Lochdurchmesser (bei üblichen Kleinbild-Sensoren) beträgt ca. 0,2&amp;amp;nbsp;mm. Bei spiegellosen [[Kamerasystem]]en kann die Blende sogar innerhalb des Kameragehäuses liegen, so dass ein verhältnismäßig großer [[Bildwinkel]] mit erheblich geringerer Bildweite erreicht werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wanderlust&amp;quot;&amp;gt;Siehe zum Beispiel [http://wanderlustcameras.com/products/pinwide.html Wanderlust Pinwide] für das [[Micro-Four-Thirds-System]] (Brennweite = 11&amp;amp;nbsp;mm, f/128, Bildwinkel ca. 80°), online abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Systemkamera]]s mit Live-View und entsprechender Anpassung der Wiedergabehelligkeit kann das Bild trotz der geringen [[Lichtstärke (Fotografie)|Lichtstärke]] der Lochblende unmittelbar im [[Elektronischer Sucher|elektronischen Sucher]] oder auf dem [[Bildschirm]] betrachtet werden. Ferner können damit auch Lochblenden-[[Videoclip|Videoaufnahmen]] hergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kickstarter.com/projects/wanderlust/pinwide-cap-for-micro-4-3-0 Pinwide cap for Micro 4/3], kickstarter.com, online abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sind auch Blitzlichtaufnahmen möglich. Dabei werden aber, wegen des kleinen Öffnungsverhältnisses des Aufnahmeloches, sehr hohe Leistungen benötigt, die oft nur von Studio-Blitzgeräten bereitgestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Eigenbau sind mittlerweile einige kommerzielle Lochobjektive erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; caption=&amp;quot;Aufnahmen mit einer digitalen Lochkamera mit einer Bildweite von 11&amp;amp;nbsp;mm, einer Blendenzahl von 128 und einem Blendendurchmesser von 0,1&amp;amp;nbsp;mm&amp;quot; widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;240&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Haus.Lochkamera.jpg|Ein mit der digitalen Lochkamera aufgenommenes Haus&lt;br /&gt;
Fahrradlampe.Lochkamera.11.mm.Blende.128.jpg|Aufnahme einer Fahrradlampe mit einem [[Abbildungsmaßstab]] von größer als eins&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Aspekte ==&lt;br /&gt;
Interessante technische Aspekte weist eine Lochbildkamera in folgenden Bereichen auf:&lt;br /&gt;
* Große Schärfentiefe&lt;br /&gt;
* Superweitwinkel-Aufnahmen&lt;br /&gt;
* Langzeitbelichtung&lt;br /&gt;
* Kamera mit einfachen Mitteln selbst zusammenbauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr große Schärfentiefe ist allerdings auch erreichbar&lt;br /&gt;
* mit Superweitwinkeloptiken an DSLRs (APS-C, &amp;#039;&amp;#039;f = 10&amp;amp;nbsp;mm&amp;#039;&amp;#039;, Blende 22)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;1500&amp;#039;&amp;#039;:&amp;amp;nbsp;12&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;150&amp;#039;&amp;#039;:&amp;amp;nbsp;1,5&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
* mit Kompaktkameras (1/2,3&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;f = 4&amp;amp;nbsp;mm&amp;#039;&amp;#039;, Blende 8)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;1500&amp;#039;&amp;#039;:&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;d&amp;lt;sub&amp;gt;F&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;150&amp;#039;&amp;#039;:&amp;amp;nbsp;2,2&amp;amp;nbsp;cm bis ∞&lt;br /&gt;
und für die meisten Zwecke (auch für die Aufnahme der stillgelegten Eisenbahnbrücke) ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langzeitbelichtung ist möglich durch&lt;br /&gt;
* Graufilter&lt;br /&gt;
* Mehrfachbelichtung und Summation oder Verrechnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Aspekte ==&lt;br /&gt;
Bestimmte Eigenschaften der Lochkamera-Fotografie haben Künstler besonders fasziniert. Dazu gehört die grafisch-flächige Wirkung solcher Fotografien: Durch die gleichmäßig über das Bild verteilte Schärfentiefe tritt die räumliche Wahrnehmung des Objekts zurück – alles wirkt von vorn bis hinten gleichmäßig unscharf.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt ist, dass sich schnell durch das Bild bewegende Objekte bei langen Belichtungszeiten nicht mehr auf dem Foto wiederfinden: Somit ist es zum Beispiel möglich, den [[Markusplatz]] in Venedig oder den [[Stachus]] in München völlig ohne Menschen oder Fahrzeuge abzulichten. Dafür sind diese Bildelemente allerdings mit einem Schleier überzogen.&lt;br /&gt;
Andererseits muss eine Landschaftsaufnahme möglichst bei völliger Windstille erfolgen, wenn Verwischungen in den Ästen der Bäume vermieden werden sollen.&lt;br /&gt;
Der Effekt der [[Mehrfachbelichtung]] kann gerade bei Porträtaufnahmen gewünscht sein; es verleiht diesen Aufnahmen eine besondere Lebendigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Deutsch ===&lt;br /&gt;
* Thomas Bachler: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten mit der Camera obscura&amp;#039;&amp;#039;. Lindemanns, Stuttgart 2001, ISBN 3-89506-222-7&lt;br /&gt;
*[[Marcus Kaiser]]: Forschung mit Bildern. In: Im Blick der Bilder. Digitalität, Fotografie und Bildkultur. Springer, Wiesbaden 2023, ISBN 978-3-658-41264-7. Online: https://doi.org/10.1007/978-3-658-41265-4_6&lt;br /&gt;
* Marcus Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Mauerblicke : Wall Views&amp;#039;&amp;#039;, Permanent Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-938370-38-4&lt;br /&gt;
* Reinhard Merz und Dieter Findeisen: &amp;#039;&amp;#039;Fotografieren mit der selbstgebauten Lochkamera&amp;#039;&amp;#039;. Augustus, Augsburg 1997, ISBN 3-8043-5112-3&lt;br /&gt;
* Peter Olpe: &amp;#039;&amp;#039;Die Lochkamera. Funktion und Selbstbau&amp;#039;&amp;#039;. Lindemanns, Stuttgart 1995, ISBN 3-928126-62-8&lt;br /&gt;
* Ulrich Clamor Schmidt-Ploch: &amp;#039;&amp;#039;Die Lochkamera – Abbildungsoptimierung, Physikalische Hintergründe&amp;#039;&amp;#039;. Books on Demand, Norderstedt 2001, ISBN 3-8311-1261-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Englisch ===&lt;br /&gt;
* John Warren Oakes: &amp;#039;&amp;#039;Minimal Aperture Photography Using Pinhole Cameras&amp;#039;&amp;#039;. Univ. Pr. of America, Lanham 1986, ISBN 0-8191-5370-2&lt;br /&gt;
* Eric Renner: „Pinhole Photography – Rediscovering a Historic Technique“, Third Edition, Focal Press (Elsevier Inc.) 2004, ISBN 0-240-80573-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pinhole photography|Lochkameras}}&lt;br /&gt;
* [http://www.abelardomorell.net/photography/cameraobsc_01/cameraobsc_21.html www.abelardomorell.net] – Zu Lochkameras umfunktionierte Räume (die dann mit klassischen Kameras fotografiert werden)&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/fotostrecke/muellmaenner-als-fotografen-bilder-aus-der-tonne-fotostrecke-83943.html Reportage auf Spiegel Online] – Mülltonne als große portable Lochkamera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauanleitungen ===&lt;br /&gt;
* [http://www.pinhole.cz/en/pinholecameras/dirkon_01.html Ausschneidebogen für eine Lochkamera mit Kleinbildfilm]&lt;br /&gt;
* [http://www.jochen-reincke.de/lochkam/ Selbstbau einer Panoramalochkamera, Lochblende brennen]&lt;br /&gt;
* [http://www.gamb.de/photo/loch-k.htm Lochkamera-Bauanleitung von Manfred Baierl]&lt;br /&gt;
* [https://wp.radiertechniken.de/edeldruckverfahren/selbstbau-kameras/ Lochkamera mit einfachen Mitteln bauen] als Demonstrationsmodelle für den Schulunterricht aus Recyclingmaterial&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kamera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brighida</name></author>
	</entry>
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