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	<title>Locher &amp; Cie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T09:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name              = Locher &amp;amp; Cie AG&lt;br /&gt;
| Logo              = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform  = [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN              = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1830&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1998&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Zürich]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
| Leitung           = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl   = &lt;br /&gt;
| Umsatz            = &lt;br /&gt;
| Stand             = &lt;br /&gt;
| Branche           = [[Ingenieur &amp;amp; Bauwesen]]&lt;br /&gt;
| Homepage          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Locher &amp;amp; Cie AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://zh.powernet.ch/webservices/inet/HRG/HRG.asmx/getHRGHTML?chnr=CH-020.3.916.195-4&amp;amp;amt=020&amp;amp;toBeModified=0&amp;amp;validOnly=0&amp;amp;lang=1&amp;amp;sort=0 |wayback=20170118092203 |text=Eintrag der ehemaligen Locher &amp;amp; Cie AG im Handelsregister des Kantons Zürich }}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein von 1830 bis 1998 tätiges [[Schweiz]]er [[Bauunternehmen]] mit Sitz in [[Zürich]]. Das über fünf Generationen geführte Familienunternehmen realisierte in seiner 168-jährigen Geschichte zahlreiche bedeutende [[Gebäude]] und [[Infrastruktur]]bauten, insbesondere in und um Zürich. Das Unternehmen war auf den Bau von [[Eisenbahnstrecke]]n, [[Eisenbahntunnel|Eisenbahn-]] und [[Straßentunnel|Strassentunnels]], [[Brücke]]n, [[Wasserkraftwerk|Wasserkraftanlagen]] und [[Talsperre|Staumauern]] spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivitäten der ehemaligen Locher &amp;amp; Cie AG werden heute im Bereich [[Untertagebau]] und [[Tiefbau|Grosstiefbau]] von der [[Implenia|Implenia AG]] geführt. Die im 1998 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Locher AG Zürich&amp;#039;&amp;#039; übernimmt von der Locher &amp;amp; Cie AG die Sparten Umbau, Renovation, Erhaltung, Holzbau und Ingenieurbüro, und wird in der sechsten Generation geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1830 durch [[Johann Jakob Locher (Unternehmer, 1806)|Johann Jakob Locher]] (1806–1861) in Zürich gegründet und später mit je einer Filiale in [[Aarau]], geführt durch die Familie [[Olivier Zschokke|Zschokke]], sowie in [[St. Gallen]], geführt durch die Familie Naeff, ergänzt. Als erster grosser Auftrag baute Locher 1835 in Zürich die [[Münsterbrücke (Zürich)|Münsterbrücke]] über die [[Limmat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OW&amp;quot;&amp;gt;[http://www.a8-ow.ch/wp-content/uploads/OWB_Beilage_03_1994.pdf Locher. Bauingenieure und Bauunternehmer] (PDF-Datei) in A8 Info Nr. 3 Frühling 1994, Zeitungsbeilage «Obwaldner Wochenblatt» / Baudepartement Obwalden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Locher-Oeri 1861 und einer vorübergehenden Leitung trat 1867 Locher-Oeris jüngster Sohn Friedrich Locher (1842–1906) in das Unternehmen ein. In der Folge wurden die beiden Filialen in Aarau und St. Gallen abgetrennt. Aus diesen entstand die zunächst durch Adolf Naeff geführte &amp;#039;&amp;#039;Naeff &amp;amp; Zschokke&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|49000|Naeff, Adolf|Autor= Markus Kaiser }}&amp;lt;/ref&amp;gt; die rund 130 Jahre später eine entscheidende Rolle in der Geschichte des Bauunternehmens spielen wird. 1872 wechselte Friedrich Lochers Bruder, [[Eduard Locher]]-Freuler (1840–1910), von der Textilindustrie zum Familienunternehmen. Der Baubetrieb wurde in der Folge mit einem [[Ingenieurbüro|Ingenieur-]] und einem [[Architekt]]urbüro ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1904 übergaben die beiden Brüder das Unternehmen an ihre jeweiligen Söhne Eduard Locher (1872–1931) und Fritz Locher (1874–1942), die es gemeinsam mit dem Ingenieur Jakob Martin Lüchinger (1859–1933) führten. Die Hauptaktivitäten bildeten in dieser Zeit insbesondere der Industriebau, der Eisenbetonbau sowie der Wasser- und Holzbau. Im Ausland war das Unternehmen mit dem Bau von Wasserkraftanlagen in [[Syrien]], [[Oberitalien]] und [[Spanien]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|31510|Locher, Fritz|Autor= Peter Müller-Grieshaber}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahmen Fritz Lochers Söhne, Peter Locher (1909–1973) und Hans Locher (1903–1969), die Geschäftsleitung. Diese wandelten das Unternehmen 1958 in eine [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 übernahm Peter Lochers Schwiegersohn Dieter Oechsle-Locher zusammen mit Walter A. Schmid die Unternehmensleitung. Die 1970er Jahre waren vom starken Wohnbau geprägt, wodurch das Unternehmen verstärkt in diesem Bereich tätig wurde. Im Infrastrukturbau wurde der Verkehrsbereich vermehrt durch den Bau von Anlagen zur Abwasserreinigung und Seebelüftung ergänzt. Auch die Bau-Erhaltung entwickelte sich zu einem wichtigen Tätigkeitsfeld. In seinen letzten Jahren beschäftigte das Unternehmen rund 800 bis 900 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 170 Millionen Schweizer Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufspaltung ==&lt;br /&gt;
1998 übernahm die Zschokke-Gruppe von der Locher &amp;amp; Cie AG die Sparte Untertagebau/Grosstiefbau und damit deren grössten Geschäftsbereich. Die Zschokke-Gruppe ging rund 130 Jahre zuvor aus derselben Locher &amp;amp; Cie hervor und entwickelte sich unabhängig von ihr zum grössten Bauunternehmen der Schweiz. 2005 fusionierte Zschokke mit der kleineren Konkurrentin Batigroup zur Implenia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäftsbereiche Engineering, Umbau, Renovation, Erhaltung und Holzbau der Locher &amp;amp; Cie AG verblieben bei der Gründerfamilie und wurden in die von dieser neu gegründeten und seither von Christopher Oechsle-Mächler geführten Locher AG in Zürich eingebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://zh.powernet.ch/webservices/inet/HRG/HRG.asmx/getHRGHTML?chnr=0203020347&amp;amp;amt=020&amp;amp;toBeModified=0&amp;amp;validOnly=0&amp;amp;lang=1&amp;amp;sort=0 |text=Eintrag der 1998 gegründeten Locher AG im Handelsregister des Kantons Zürich |archivebot=2019-04-28 04:24:21 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Die Locher &amp;amp; Cie realisierte unter der Leitung aller fünf Familiengenerationen wichtige Bauten, insbesondere im Infrastrukturbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Bauten, die unter der Leitung des Unternehmensgründers ausgeführt wurden, zählen im Bahnbereich die Bahnstrecke zwischen [[Olten]] und [[Aarburg]], die Bahnhöfe Olten und Aarburg, die Bahnstrecke zwischen [[Turgi]] und [[Koblenz AG|Koblenz]] sowie die Viadukte [[Döttingen]] und Koblenz. Im [[Hochbau]] bildeten die Maurer- und Steinhauerarbeiten an der [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich]], der Bau der Töchterschule am Zürcher [[Grossmünster]] sowie der [[Villa Wesendonck]] in Zürich die wichtigsten Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnverkehr und Strassenverkehr ===&lt;br /&gt;
Im Bahnbereich wurden in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auch der [[Eisenbahntunnel#Kehrtunnel|Kehrtunnel]] der [[Gotthardbahn]] zwischen [[Gurtnellen]] und [[Wassen]], die [[Schmalspurbahn]] zwischen [[Stansstad]] und [[Engelberg OW|Engelberg]], die [[Sihltalbahn]] zwischen der Stadt Zürich und [[Sihlwald ZH|Sihlwald]], die [[Pilatusbahn]] als steilste Zahnradbahn der Welt sowie der [[Simplontunnel]] erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tunnelbau]] bildete später ganz allgemein ein Schwerpunkt im Verkehrsbereich. In der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden die Bahntunnels [[Heitersberglinie|Heitersberg]], [[Käferbergtunnel|Käferberg]] und [[Hagenholztunnel|Hagenholz]] sowie im Strassenverkehr der [[Seelisbergtunnel]], [[Milchbucktunnel]] und der [[Gubristtunnel]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brückenbau ===&lt;br /&gt;
Einen weiteren Schwerpunkt im Verkehrsbereich bildete der Brückenbau. In der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden die [[SBB-Reussbrücke Turgi|SBB-Reussbrücke]] und die [[SBB-Limmatbrücke Turgi|SBB-Limmatbrücke]] bei [[Turgi]], die Limmatbrücken in [[Wettingen]], die Linthbrücke in [[Ziegelbrücke (Schweiz)|Ziegelbrücke]] und die Rheinbrücke bei [[Reichenau GR|Reichenau]] erstellt. In der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die [[Reussbrücke Bremgarten|Reussbrücke]] in [[Bremgarten AG|Bremgarten]], die Rheinbrücke bei [[Eglisau]], die [[Lorraineviadukt|SBB-Aarebrücke]] in [[Bern]] sowie die [[Walchebrücke]] in Zürich gebauten. Später folgte das [[Lopper (Berg)|Lopper]]-Autobahnviadukt zwischen Hergiswil und Stansstad sowie in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Autobahnbrücke Hammermühle in [[Lindau ZH|Kemptthal]] und das [[Felsenauviadukt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochbau und Industriebau ===&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Bauten in den Bereichen Hochbau und Industriebau zählen in Zürich das [[Kinderspital Zürich|Kinderspital]], das [[Schweizerisches Landesmuseum|Landesmuseum]], das Neue Theater, die Maschinenfabriken [[Escher Wyss AG|Escher-Wyss]] und [[Maschinenfabrik Oerlikon|Oerlikon]] sowie der Hauptsitz der [[Credit Suisse|Schweizerischen Kreditanstalt]] am [[Paradeplatz (Zürich)|Paradeplatz]], die alle auf die Zeit unter der Leitung der zweiten Generation fallen. In der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts folgten der Bau des Amtshaus III und der [[Sihlpost]] in Zürich sowie der Schuhfabrik [[Bally (Schuhhersteller)|Bally]] in [[Dottikon]] und in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts der Bau des Hochhauses [[Hochhäuser in Zürich#Liste bestehender Hochhäuser|Hotel Zürich]] sowie die Umbauten an der ETH Zürich und am [[Schauspielhaus Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftwerke und Staumauern ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden die [[Laufwasserkraftwerk|Flusskraftwerke]] in [[Rheinau ZH|Rheinau]], [[Bad Säckingen|Säckingen]], [[Kraftwerk Eglisau-Glattfelden|Eglisau-Glattfelden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und [[Schaffhausen]], die Staumauern [[Kraftwerk Wägital|Rempen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; [[Lago di Lucendro|Lucendro]], [[Lago di Luzzone|Luzzone]], [[Malvaglia]], [[Lac de Mauvoisin|Mauvoisin]], [[Sambuco]] und [[Lai da Sontga Maria|Santa Maria]] sowie der [[Kühlturm]] des [[Kernkraftwerk Leibstadt|Kernkraftwerks Leibstadt]] erstellt. Im elsässischen Munster wurde 1921 das Ausleitkraftwerk Leymel errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projektierung und Bauleitung ===&lt;br /&gt;
Neben dem eigentlichen Bau bildete die [[Projektierung]] und die [[Bauleitung]] ebenfalls ein wichtiger Geschäftsbereich. Die wichtigsten Projektierungen und Bauleitungen umfassen die [[Quaibrücke]] in Zürich um 1880 sowie ab Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Autobahn zwischen dem [[Flughafen Zürich]] und der Stadt Zürich, die 2. Etappe zum Ausbau des [[Flughafen Zürich|Flughafens Zürich]] und später auch die 3. Etappe, die [[Walensee]]strasse, die Autobahnabschnitte der [[A3 (Schweiz)|N3]] durch die [[Linthebene]] und der [[A13 (Schweiz)|N13]] zwischen [[Reichenau GR|Reichenau]] und [[Thusis]] sowie der [[Kerenzertunnel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.locher-ag.ch/pdf/Chronik-Locher-AG.pdf Firmengeschichte der Locher &amp;amp; Cie AG] (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Bauunternehmen (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1998]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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