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	<title>Loccumer Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Loccumer_Hof&amp;diff=2679751&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-28T12:39:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Loccumer Hof 1900.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Der Loccumer Hof; Blick von der &amp;#039;&amp;#039;Osterstraße&amp;#039;&amp;#039; über den Hof und die Wohnung des [[Abt]]es Richtung [[Georgstraße]]; im Hintergrund die 1894–96 errichtete „Reichsbank“ (heute: [[Deutsche Bundesbank]]); Fotografie von 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Loccumer Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Hannover]] war ein im 13. Jahrhundert errichteter Wirtschaftshof des [[Zisterzienser]][[Kloster Loccum|klosters Loccum]]. Standort der Anlage war bis in das 20. Jahrhundert hinein ein Grundstück zwischen der Osterstraße am südlichen Ende des [[Parkhaus|Hochparkhauses]] und dem (späteren) Georgsplatz im Stadtteil [[Hannover-Mitte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;&amp;gt;Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;Loccumer Hof&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Loccum besaß bereits 1279 innerhalb der Stadt Hannover Hausbesitz am Hokenmarkte in Form von zwei [[Bude]]n. 1293 kam ein Hof in der Osterstraße hinzu, der vor allem wirtschaftlichen Zwecken, insbesondere dem Verkauf der eigenen Getreideernte dienen sollte. Diesen Besitz erweiterte das Kloster durch den Ankauf eines weiteren Grundstückes von dem Bürger Hans Bernhard Haverbecker in der Osterstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;&amp;gt;Arnold Nöldeke: &amp;#039;&amp;#039;Loccumer Hof&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtmauer Hannover Loc Hof.jpg|miniatur|links|Rest der hier durch den Loccumer Hof errichteten [[Stadtbefestigung Hannover]]s]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zedler &amp;amp; Vogel PC 04414 Hannover, Osterstraße, Bildseite Loccumer Hof.jpg|mini|Die Mauer des Loccumer Hofes (rechts) in der Osterstraße;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Ansichtskarte]] Nr. 4414 von [[Zedler &amp;amp; Vogel]], 1905&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Denkmalpfleger [[Arnold Nöldeke (Denkmalpfleger)|Arnold Nöldeke]] ist durch das &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch [U.B.] Nr. 136&amp;#039;&amp;#039; dokumentiert, dass sich das Kloster 1320 „verpflichtete, die Stadtmauer (als Teil der [[Stadtbefestigung Hannover]]s) an seinem Hofe selbst zu bauen“;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt; dieser Verpflichtung ist das Kloster bis spätestens 1337 nachgekommen. Von dieser Befestigung hat sich am Georgswall 2 der [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] rund 4&amp;amp;nbsp;m hohe und 80&amp;amp;nbsp;cm breite Stadtmauerrest erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Weiß, Mariann Zehnpfennig: &amp;#039;&amp;#039;Die Befestigung der Altstadt&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], [[Baudenkmal]]e in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 1, [Bd.] 10.1&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Hans-Herbert Möller, ISBN 3-528-06203-7, S. 51f., hier: 52; sowie &amp;#039;&amp;#039;Mitte&amp;#039;&amp;#039; in: [[Addendum|Anlage]] &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege)&amp;#039;&amp;#039;, Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsisches Landesverwaltungsamt - Institut für Denkmalpflege]], S. 3ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Klosterhof bauten die [[Mönch]]e ein 60 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] langes Haus, das mit seiner Rückseite unten an den [[Wächtergang]] (zur Verteidigung entlang der Stadtmauer) grenzte, während es weiter „oben auf die Mauer selbst gelegt war“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt; Zeitgleich errichteten die Mönche ein Absteigehaus für andere die Stadt besuchenden Mönche, das später als Wohnhaus des [[Abt]]es genutzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An weiteren Gebäuden hatte der Hof unter anderem eine [[Kemenate]], eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], [[Speicher (Gebäude)|Speichergebäude]], [[Kutsche|Kutschwagen]]-[[Remise]]n, [[Stallung]]en und einen offenen [[Brunnen]] mit einer [[Seilwinde]], das Haus des &amp;#039;&amp;#039;Kornschreibers&amp;#039;&amp;#039; und eine [[Zensit]]en-[[Stube]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Kloster Loccum im 15. Jahrhundert in wirtschaftliche Nöte geriet, musste es den Loccumer Hof in Hannover zeitweilig an die [[Patrizier]]familie der Berkhusen [[Pfand (Recht)|verpfänden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563 gestanden der Abt und das [[Konvent (Kirche)|Konvent]] dem [[Stadtrat|Rat der Stadt]] das „Näherkaufsrecht“ zu: Ohne Vorwissen des Rates durfte der Hof (bis ins 20. Jahrhundert hinein) nicht verkauft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bernhard Francke - Bildnis des Philosophen Leibniz (ca. 1695).jpg|miniatur|[[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]] diskutierte im Loccumer Hof über eine Wiedervereinigung der [[Konfession]]en,&amp;lt;br /&amp;gt;(Porträt von [[Christoph Bernhard Francke]], um 1700; [[Herzog Anton Ulrich-Museum]], Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] fanden die „Loccumer [[Evangelisch-lutherische Kirche|evangelischen]] Konventualen“ zeitweilig auf dem Hof Zuflucht, nachdem das Kloster bei [[Loccum]] durch den [[Restitutionsedikt]] eine Zeit lang durch einen [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Zisterzienserkonvent besetzt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Abt [[Gerhard Wolter Molanus]] entwickelte sich der Loccumer Hof zu einem Treffpunkt der Gelehrten. [[Gottfried Wilhelm Leibniz]] ging hier ein und aus,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt; hier sprachen Molanus und Leibniz über eine Wiedervereinigung der [[Konfession]]en mit dem französischen Bischof [[Jacques Bénigne Bossuet]] und dem [[Liste der Bischöfe von Wiener Neustadt|Bischof von Wiener Neustadt]], [[Cristóbal de Royas y Spinola]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mauerturm Loccumer Hof 1890.jpg|miniatur|links|Den Stadtmauerturm aus dem 15. Jahrhundert an der Nordostecke des Abtshauses passte [[Georg Ludwig Friedrich Laves|Laves]] 1832 durch [[Putz (Baustoff)|Putzüberzug]] dem Abtshaus an.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Loccumer Hof bereits unter dem Abt Theodor Stracke (1600–1629) mehrere bauliche Veränderungen erfahren hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt; verlor der Gebäudekomplex vor allem in den 1730er Jahren auf Veranlassung des Abtes [[Georg Wilhelm Ebell]] seinen [[mittelalter]]lichen Charakter durch weitgehende Veränderungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt; 1735 wurde der abschüssige Boden zwischen der Stadtmauer und dem [[Wallanlage|Wall]]-[[Burggraben|Graben]] zum Vorgarten umgestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 baute der Architekt [[Georg Ludwig Friedrich Laves]] das Haus des Abtes auf dem Loccumer Hof sowohl innen wie außen um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt; Den Stadtmauerturm aus dem 15. Jahrhundert an der Nordostecke des Abtshauses passte er dem Abtshaus durch [[Putz (Baustoff)|Putzüberzug]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nöldeke&amp;quot;/&amp;gt; Schließlich fanden die baulichen Veränderungen ihren Abschluss durch die Errichtung einer Mauer mit Tordurchfahrt an der Osterstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1925 war der Loccumer Hof Dienstsitz von [[August Marahrens]], dem [[Landesbischof]] der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Luftangriffe auf Hannover]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Loccumer Hof zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hotel Loccumer Hof ==&lt;br /&gt;
In der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]] eröffnete die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers 1955 in der Kurt-Schumacher-Straße/Ecke Herrenstraße das „Hospiz Loccumer Hof“. Das [[Gästehaus]] wurde später durch die Hospizbetriebe als Hotel betrieben, welches im Jahr 2000 in Privatbesitz überging und, ergänzt um das Nachbargebäude (ehemals „Korb Ritter“), zum heutigen „Hotel Loccumer Hof“ umgestaltet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arnold Nöldeke (Denkmalpfleger)|Arnold Nöldeke]]: &amp;#039;&amp;#039;Loccumer Hof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, H. 2, Teil 1, Hannover, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulzes Buchhandlung, 1932 (Neudruck Verlag Wenner, Osnabrück 1979, ISBN 3-87898-151-1), S. 221–224&lt;br /&gt;
* [[Waldemar R. Röhrbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Loccumer Hof.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 413f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Loccumer Hof}}&lt;br /&gt;
* [https://www.visit-hannover.com/Sehensw%C3%BCrdigkeiten-Stadttouren/Stadttouren/Architekturpfad-Hannover/1.-Loccumer-Hof Kurzbeschreibung] bei hannover.de&lt;br /&gt;
* Link zum Hotel: https://www.loccumerhof.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.369819|EW=9.74041|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1290er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1293]]&lt;/div&gt;</summary>
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