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	<title>Lobau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lobau&amp;diff=161185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-04-13T05:55:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Auengebiet in Wien und Niederösterreich. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Lobau (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = &lt;br /&gt;
| Name               = Lobau&lt;br /&gt;
| Bild               = Ein Teich in der Lobau.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Ein Teich in der Lobau&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Wien]], [[Groß-Enzersdorf]]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 900001&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 22 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48.183333&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.516667&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = AT-9&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1977&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = Teil des [[Nationalpark Donau-Auen|Nationalparks Donau-Auen]]&lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lobau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein nördlich der [[Donau]] und großteils innerhalb, teilweise aber auch östlich [[Wien]]s gelegener Teil des [[Flussaue|Auengebietes]] der Donau, das sich am linken Donauufer zwischen Wien und der Mündung der [[March (Fluss)|March]] (Grenze zur [[Slowakei]]) erstreckt. Sie ist rund 22 Quadratkilometer&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Le – Ro&amp;#039;&amp;#039;. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1995, ISBN 3-218-00546-9, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;  groß und wird von der Magistratsabteilung&amp;amp;nbsp;49 – [[Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien]] verwaltet und betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/index.html &amp;#039;&amp;#039;Donau-Auen (Lobau) – Erholungsgebiet in Wien&amp;#039;&amp;#039;]. Wiener Webservice, abgerufen am 29. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teil innerhalb Wiens gehört verwaltungstechnisch dem 22. Gemeindebezirk [[Donaustadt]] an, grundbuchmäßig besteht er aus den [[Katastralgemeinde]]n &amp;#039;&amp;#039;Landjägermeisteramt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kaiserebersdorf Herrschaft&amp;#039;&amp;#039; (bis auf den äußersten nordwestlichen Rand, der zu [[Aspern]] gehört). Der kleinere Teil außerhalb Wiens gehört zu [[Groß-Enzersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1870) b 378.jpg|mini|Plan des Donaudurchstichs, Die Gartenlaube 1870]]&lt;br /&gt;
=== Vor der Donauregulierung ===&lt;br /&gt;
Von Nordwesten kommend, erreicht die Donau bei der [[Wiener Pforte]] (zwischen [[Leopoldsberg]] im Westen und [[Bisamberg]] im Osten) das heutige Wiener Stadtgebiet. Vor der 1875 fertiggestellten [[Wiener Donauregulierung|Donauregulierung]] mäanderte der Strom von hier bis zur [[Hainburger Pforte]] an der östlichen Grenze Österreichs durch das flache [[Marchfeld]]. Entstandene Flussauen erhielten durch Hochwässer mit Überschwemmungen immer wieder neue Gestalt, Flussarme bildeten sich und versandeten wieder, der „Stromstrich“ nahm neue Wege. Für die Ufergegenden der Donau wurden die Augebiete in zwei Gruppen eingeteilt: &amp;#039;&amp;#039;harte Auen&amp;#039;&amp;#039; für Festlandsauen sowie &amp;#039;&amp;#039;Haufen&amp;#039;&amp;#039; (beispielsweise in &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Straßennamen von Wien/Donaustadt#B|Biberhaufenweg]]&amp;#039;&amp;#039;) für die dem Strom ausgesetzten Gebiete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|29|06|1919|02|Feuilleton. Die Lobau|AUTOR=Rudolf Holzer|ZUSATZ=Nr. 147/1919|ALTSEITE=2–5.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Donauregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 4757-1d Schwechat, Lobau, Kaiserebersdorf.jpg|mini|Das [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Aufnahmeblatt]] der Landesaufnahme mit Stand 1873 zeigt die Eingriffe in die Lobau im Rahmen der Donauregulierung]]&lt;br /&gt;
Die Regulierung beseitigte einen beträchtlichen Teil der bis dahin bestehenden Donauarme und Augebiete im Wiener Raum: Die Altarme am südlichen, stadtseitigen Ufer des neuen Hauptstromes wurden fast zur Gänze zugeschüttet und verbaut. Am nördlichen, der Stadt abgewandten Stromufer war der Siedlungsdruck wesentlich geringer oder gar nicht vorhanden. Daher konnte hier die Lobau – mit Altarmen als stehenden Gewässern, durch den [[Hubertusdamm]] vom Strom getrennt – als Jagd-, Forst- und Landwirtschaftsgebiet, später auch als Naherholungsgebiet bestehen bleiben.&lt;br /&gt;
[[Datei:20020823 Lobau und Flughafen mit Nordstern.jpg|mini|Satellitenbild der Lobau, Kartenausrichtung siehe Nordpfeil. Die Lobau ist das große, dunkelgrüne Areal am linken Donauufer, der von der Donau abzweigende und am Rande des westlichen Teils der Lobau gelegene Ölhafen ist links von der Bildmitte erkennbar.]]&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war die Lobau Jagdrevier des kaiserlichen Hofes; Kronprinz [[Rudolf von Österreich-Ungarn|Rudolf]] jagte häufig hier. Am 2. September 1903 unternahm Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph&amp;amp;nbsp;I.]] mit König [[Eduard&amp;amp;nbsp;VII.]] von Großbritannien, der auf Staatsbesuch in Wien war, einen Jagdausflug in die Lobau. Die beiden Monarchen schossen je einen Zehnender.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred Hennings]]: &amp;#039;&amp;#039;Solange er lebt&amp;#039;&amp;#039;. – Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Weichen werden gestellt&amp;#039;&amp;#039;. Herold-Verlag, Wien 1969, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde die Lobau zum Schutzgebiet erklärt, 1918 schenkte Kaiser [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl&amp;amp;nbsp;I.]] die heutige &amp;#039;&amp;#039;Obere Lobau&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit des Lobauhofs im Zentrum der Lobau findet sich ein 1921 errichtetes, 1975 restauriertes Gedenkkreuz für den Stadtschutzwachmann Heinrich Deml, der am 11. April 1920 an dieser Stelle ermordet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|12|04|1920|04|Lokales. Tötung eines Stadtschutzmannes|ZUSATZ=&amp;#039;&amp;#039;Wiener Abendpost&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 83/1920|ALTSEITE=4, Mitte oben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deml hatte im Morgengrauen eine Bande gestellt, die in Wittau Schweine, Wein und Kartoffeln gestohlen hatte; als er sein Gewehr zog, hatten die Diebe ihm in den Kopf geschossen. Die Täter konnten zwei Jahre später gefasst und verurteilt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2014/09_10/files/kriminalgeschichte_iii.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 1927 versammelten sich vor dem Wiener Rathaus etwa 300 Mitglieder des Vereins „Kolonien in der Heimat“, um in die Lobau abzumarschieren, wo ihnen die Gemeinde Wien ein Kolonisationsgebiet zugewiesen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|28|05|1927|06|Allerlei. (…) Wiener Kolonie „Lobau“|ZUSATZ=Nr. 43/1927 (XLVIII. Jahrgang)|ALTSEITE=6, Mitte links.}} sowie&amp;lt;br /&amp;gt;(Bildunterschriften:) {{ANNO|wrb|28|08|1927|07|Das Siedlungsproblem in Österreich. Die Siedlungskolonie „In der Heimat“ in der Lobau bei Wien|ZUSATZ=Nr. 35/1927 (XXXII. Jahrgang)|ALTSEITE=7 (drei Aufnahmen).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arbeitslose bewirtschafteten eigens angelegte Ackerflächen, anfangs zur Selbstversorgung, später, um 1929 in Einzelfällen, zum Absatz von Produkten auf dem Wiener Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;In: Heller: &amp;#039;&amp;#039;Die Lobau&amp;#039;&amp;#039;, 1975. Aus: Monika Pusz: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der [[anthropogen]]en Nutzungen im Wiener Anteil am Nationalpark Donauauen, der Lobau, zwischen 1826 und 2006&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. [[Universität für Bodenkultur Wien]], Wien 2009, S. 33 und 62.&amp;amp;nbsp;– [http://zidapp.boku.ac.at/abstracts/download.php?property_id=107&amp;amp;dataset_id=7318 Volltext online (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingriffe in die Landschaft ===&lt;br /&gt;
Ein [[Donau-Oder-Kanal]] durch die Lobau existiert als Projekt seit 1719. Konkrete Planungen gab es um 1900 unter der [[Ernest von Koerber|Regierung Koerber]], der Baubeginn erfolgte allerdings erst zur NS-Zeit (1939). Bis zum Abbruch der Arbeiten waren 4,2 Kilometer schiffbarer Kanal entstanden;&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Czeike: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;De – Gy&amp;#039;&amp;#039;. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2, S. 71 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Abzweigung von der Donau wurde der [[Wiener Häfen|Ölhafen Lobau]] mit einer Raffinerie der [[Ostmärkische Mineralölwerke GmbH]] sowie ein Großtanklager der [[Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft|WiFo]] angelegt. Der Kanaltorso teilt seither die Lobau in die Obere und die Untere Lobau; diese wurde 1919 in das Eigentum der Republik Österreich übernommen und ist bis heute wesentlich naturbelassener erhalten als die Obere. Bei den Arbeiten für den Ölhafen und den Kanal während der NS-Zeit wurden Zwangsarbeiter (vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene und Juden) eingesetzt, die in ihrem Lager den Luftangriffen ohne Schutzvorrichtungen, die dem Wachpersonal vorbehalten waren, ausgeliefert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Gepp: {{Webarchiv|url=http://www.falter.at/falter/2008/07/15/der-zauberwald/ |wayback=20131212114329 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Zauberwald. Abgelegene Lacken, versteckte Lager, nackte Menschen. Die Lobau ist die große Auwildnis am Rand von Wien. Wen zog und zieht der Dschungel an? Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-20 11:00:37 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;falter.at&amp;#039;&amp;#039;, Juli 2008, abgerufen am 29. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;1942 bestand das &amp;#039;&amp;#039;Lagerbordell Clarissa&amp;#039;&amp;#039;, für das unter anderem Frauen aus Polen zur Zwangsprostitution rekrutiert wurden. – Siehe: F(riedrich) Heller: &amp;#039;&amp;#039;„Clarissa“&amp;#039;&amp;#039;. In: Robert Eichert: &amp;#039;&amp;#039;Kuriose Ideen, G’schicht’ln und Geschichte. Lagerbordell Clarissa&amp;#039;&amp;#039;. Donaustädter Bezirkszeitung, Nr. 4/2010, {{ZDB|2391411-7}}. Erdia, Wien 2010, S. 18, {{Webarchiv |url=http://donaustadt.gruene.at/uploads/media/BZ_Mahnmalgeschichte.pdf |wayback=20131210190019 |text=Volltext online (PDF; 1,5 MB) |archiv-bot=2019-04-28 04:08:17 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ölhafen ist heute ein insgesamt etwa 1,7&amp;amp;nbsp;km langes, parallel donauaufwärts führendes Gewässer. Der Donau-Oder-Kanal zweigt in dessen Mitte mit einer etwa 1&amp;amp;nbsp;km langen Rechtskurve nach Nordosten ab und ist hier durch eine Landbrücke unterbrochen. Nach 1&amp;amp;nbsp;km Unterbrechung durch Land folgen – schon außerhalb der Lobau – zwei Teilstücke sehr geradlinigen Kanals mit 2,4 bzw. 1,4&amp;amp;nbsp;km Länge, unterbrochen von 100&amp;amp;nbsp;m Land über das eine Straße quert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Gebiete wurden auch für Übungen des [[Bundesheer]]es benützt (seit der Widmung als Nationalpark sind die Übungen eingestellt). Außerdem wurde hier das [[Grundwasserwerk Lobau]], das die Stadt Wien zusätzlich zu der [[I. Wiener Hochquellenwasserleitung|I.]] und [[II. Wiener Hochquellenwasserleitung]] in Spitzenzeiten mit [[Trinkwasser]] versorgen kann, errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nationalparkhaus.jpg|mini|Nationalparkhaus der Lobau]]&lt;br /&gt;
In der Lobau befinden sich wichtige Rückzugsgebiete von vom [[Aussterben]] bedrohten Tier- und Pflanzenarten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/lobau/index.html Lobau – Wiens Beitrag zum Nationalpark].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;wien.gv.at&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war daher von 1977 bis 2016, nicht zuletzt auf Betreiben des Limnologen [[Heinz Löffler (Limnologe)|Heinz Löffler]], von der [[UNESCO]] als [[Biosphärenreservat]]/Biosphärenpark &amp;#039;&amp;#039;(Untere) Lobau&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;([[Liste der Biosphärenreservate in Österreich|AUS03]]), im Ausmaß von 1.037&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BP&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.unesco.org/mabdb/br/brdir/directory/biores.asp?mode=all&amp;amp;code=AUS+03 Lobau]&amp;#039;&amp;#039;, Datenblatt, unesco.org → &amp;#039;&amp;#039;Biosphere Reserve Information&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;br /&amp;gt;Ingrid Klaffl, Irene Oberleitner, Maria Tiefenbach: &amp;#039;&amp;#039;Biogenetische Reservate und Biosphärenreservate in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Umweltbundesamt: &amp;#039;&amp;#039;Report&amp;#039;&amp;#039; R-161, Wien 1999, Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Biosphärenreservat Untere Lobau&amp;#039;&amp;#039;, S. 228 ff. ([http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/R161.pdf PDF], umweltbundesamt.at).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://cvl.univie.ac.at/biosphaerenparks/bsr/deutsch/lobau/lobau.html Biosphärenpark Untere Lobau]&amp;#039;&amp;#039;, Informationen und Materialien, biosphaerenparks.at (an der Uni Wien: cvl.univie.ac.at/biosphaerenparks);&amp;lt;br /&amp;gt;im ViennaGIS wird dieser Biosphärenpark nicht geführt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das Gebiet nicht vollständig auf die Sevilla-Strategie umgestellt werden konnte und ausschließlich aus einer Kernzone bestand, mit 75 % Naturzone und 25 % Naturzone mit Managementmaßnahmen, hat Österreich das Gebiet 2016 aus dem Weltnetz der UNESCO abgemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 ist, teilweise überlappend mit dem früheren Biosphärenpark, ein [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Lobau&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;([[Liste von Naturschutzgebieten und Naturschutzobjekten in Wien|32/1978]], 2.088&amp;amp;nbsp;ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.wien.gv.at/umweltschutz/umweltgut/nsg-lobau.html |wayback=20131209140631 |text=Naturschutzgebiet Lobau |archiv-bot=2019-04-28 04:08:17 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, wien.gv.at;&amp;lt;br /&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/umweltgut/public/grafik.aspx?FeatureByID=145&amp;amp;featureClass=naturschutz&amp;amp;ThemePage=1 NSG Lobau] im ViennaGIS&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und stadteinwärts anschließend ein [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaftsschutzgebiet Obere Lobau|(Obere) Lobau]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Liste von Naturschutzgebieten und Naturschutzobjekten in Wien|32/1978]], 461&amp;amp;nbsp;ha) ausgewiesen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lobauverordnung&amp;quot;&amp;gt;beide {{§§|URL| 2=http://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/rechtsvorschriften/html/l4800600.htm | 3=&amp;#039;&amp;#039;Verordnung der Wiener Landesregierung betreffend den Schutz der Lobau (Lobauverordnung)&amp;#039;&amp;#039;}}. LGBl. 1978/32, vom 9. August 1978 (i.d.g.F. online, wien.gv.at).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
das Naturschutzgebiet umfasst über {{Bruch|1|5}} der Bezirksfläche, zusammen stehen {{Bruch|1|4}} der Donaustadt hier unter Schutz. Das Landschaftsschutzgebiet umfasst die Gebiete bis [[Aspern]] und den [[Autobahn Südosttangente Wien|A23]]-Knoten [[Kaisermühlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde auch 915&amp;amp;nbsp;ha nach der [[Ramsar-Konvention]] für Feuchtgebiete, das Ramsargebiet &amp;#039;&amp;#039;Untere Lobau&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;([[Liste der Ramsar-Gebiete in Österreich|Nr.&amp;amp;nbsp;273]]), ausgewiesen, vom alten Donau-Oder-Kanal gegen den Stadtrand hin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wien.gv.at/umweltschutz/umweltgut/ramsar.html Ramsar-Gebiet Untere Lobau]&amp;#039;&amp;#039;, wien.gv.at&amp;lt;!--; nicht im ViennaGIS suchbar--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1996 ist das Naturschutzgebiet Lobau Teil des [[Nationalpark]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalpark Donau-Auen|Donau-Auen]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Nationalparks in Österreich|NP&amp;amp;nbsp;1996]]), seit 2004 auch [[Europaschutzgebiet (Österreich)|Europaschutzgebiet]] (&amp;#039;&amp;#039;Wiener Teil&amp;#039;&amp;#039;: [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]]/GGB und [[Europäisches Vogelschutzgebiet]]/BSG, [[Liste der Europaschutzgebiete in Wien|AT1301000]], 2.258&amp;amp;nbsp;ha).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESG&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wien.gv.at/umweltschutz/naturschutz/pdf/nationalpark.pdf Nationalpark Donau-Auen (Wiener Teil)]&amp;#039;&amp;#039;, Stand: März 2005 (pdf; 115&amp;amp;nbsp;kB), siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[http://www.wien.gv.at/umweltschutz/naturschutz/international/2000gebiete.html Natura 2000 Gebiete in Wien]&amp;#039;&amp;#039;, beide wien.gv.at;&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/umweltgut/public/grafik.aspx?FeatureByID=7&amp;amp;featureClass=natura&amp;amp;ThemePage=1 FFH Nationalpark Donau-Auen (Wiener Teil)] im ViennaGIS&amp;lt;!--VS ?FeatureByID=10&amp;amp;featureClass=natura2&amp;amp;ThemePage=1 läuft sowieso etwas in die irre --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nationalpark setzt sich donauabwärts in Niederösterreich fort, dort schließen auch die &amp;#039;&amp;#039;Europaschutzgebiete Donau-Auen östlich von Wien&amp;#039;&amp;#039; ([[Liste der Europaschutzgebiete in Niederösterreich|FFH&amp;amp;nbsp;AT1204000, BSG&amp;amp;nbsp;AT1204V00]]) an, die sich bis an die österreichisch-slowakische Grenze erstrecken. Darin direkt anliegend befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Lobau–Schüttelau–Schönauer Haufen&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;([[Liste der Naturschutzgebiete in Niederösterreich|NSG&amp;amp;nbsp;20]]). Donauabwärts setzen sich weitere Schutzgebiete fort, bei Hainburg mündet mit den &amp;#039;&amp;#039;[[March-Thaya-Auen]]&amp;#039;&amp;#039; ein weiterer bedeutender ökologischer Korridor (gemeinsam mit dem &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Donau–March–Thaya-Auen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;amp;nbsp;[[Liste der Landschaftsschutzgebiete in Niederösterreich|LSG&amp;amp;nbsp;20]]). Zusammen mit dem dort liegenden &amp;#039;&amp;#039;Ramsar-Gebiet Donau–March-Auen&amp;#039;&amp;#039; (Nr.&amp;amp;nbsp;2732), und dem anschließenden &amp;#039;&amp;#039;Ramsar-Gebiet Moravské luhy&amp;#039;&amp;#039; in der Slowakei ([[Liste der Ramsar-Gebiete in der Slowakei|Nr.&amp;amp;nbsp;604]]) und dem &amp;#039;&amp;#039;Ramsar-Gebiet Mokrady dolního Podyjí&amp;#039;&amp;#039; in Tschechien ([[Liste der Ramsar-Gebiete in Tschechien|Nr.&amp;amp;nbsp;635]]) bildet die Lobau das trilaterale grenzübergreifende Ramsargebiet ([[Transboundary Ramsar Site|TRS]])&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Auen im Zusammenfluss von March, Thaya und Donau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Parndorfer Platte]] besteht auch eine – wenn auch unterbrochene – Anbindung an das [[Neusiedlersee]]-Gebiet. Der Kontakt zu den Biotopkomplexen [[Tullnerfelder Donau-Auen]] und [[Wienerwald]] westlich Wiens ist durch die Stadt naturgemäß unterbrochen, das wurde aber durch das [[Entlastungsgerinne Neue Donau|Entlastungsgerinne]] und die [[Donauinsel]] ([[Wiener Donauregulierung]] der 1970er/80er) in einem gewissen Maß entschärft.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl.  W. Reckendorfer, R. Schmalfuß, C. Baumgartner et al.: &amp;#039;&amp;#039;The Integrated River Engineering Project for the free-flowing Danube in the Austrian Alluvial Zone National Park: contradictory goals and mutual solutions.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Hydrobiologie&amp;#039;&amp;#039;, Supplementband &amp;#039;&amp;#039;Large Rivers&amp;#039;&amp;#039;, 15, 1–4, 2005, S. 613–630; {{ISSN|0003-9136}} ([http://www.schweizerbart.de/pubs/books/es/archivfhyd-142015500-desc.html full text online], schweizerbart.de);&amp;lt;br /&amp;gt;siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[https://forschung.boku.ac.at/fis/suchen.projekt_uebersicht?sprache_in=de&amp;amp;menue_id_in=300&amp;amp;id_in=4263 Flussmorphologische Entwicklung der Donau im Wiener Teil des Nationalparks Donau-Auen in den Jahren 1726–2001 (Bereich Lobau, Strom-km 1924–1908)]&amp;#039;&amp;#039;, Steckbrief zum Forschungsprojekt, boku.ac.at (mit Literaturliste).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lobau als Naherholungsgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lobau Josefssteg.JPG|mini|Erholungsgebiet Lobau Josefsteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien22 lobau josefsteg01.jpg|mini|Gründung des Josefsteges]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Lobau als Naherholungsgebiet beliebt. Man konnte mit der (1922 eröffneten und 1970 eingestellten) Straßenbahnlinie&amp;amp;nbsp;317 ([[Kagran]] – [[Groß-Enzersdorf]]) anreisen und hier ausgedehnte Wanderungen unternehmen und Badetage verbringen, ohne auf viele Menschen zu stoßen. 1927 schrieb Alois Klampferer-Eckhardt unter Mitwirkung von [[Fritz Löhner-Beda]] (Text) und [[Heinrich Strecker (Komponist)|Heinrich Strecker]] (Musik) das bald populäre Wienerlied &amp;#039;&amp;#039;Drunt&amp;#039; in der Lobau&amp;#039;&amp;#039;, das 1939, kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, Titelmelodie des Films &amp;#039;&amp;#039;Drunt&amp;#039; in der Lobau hab&amp;#039; ich ein Mädel geküsst&amp;#039;&amp;#039; (Regie: [[Hubert Marischka]]) wurde:&lt;br /&gt;
:::&amp;#039;&amp;#039;Drunt&amp;#039; in der Lobau, wenn ich das Platzerl nur wüßt,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:::&amp;#039;&amp;#039;Drunt&amp;#039; in der Lobau hab ich ein Mädel geküßt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:::&amp;#039;&amp;#039;Ihre Äugerln war&amp;#039;n so blau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:::&amp;#039;&amp;#039;Als wie die Veigerln in der Au&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:::&amp;#039;&amp;#039;Auf dem wunderlieben Platzerl in der Lobau!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Altarmen in der Lobau etablierte die [[Freikörperkultur]], erlaubt oder nicht, in den 1920er Jahren ihre bis heute bestehenden Treffpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Wiener Donauregulierung in den 1970er Jahren entstanden neue Naherholungsgebiete: die [[Neue Donau]] und die [[Wiener Donauinsel|Donauinsel]]. Sie gehören nicht zur Lobau, grenzen jedoch an diese an, so dass, vor allem im Südteil der Insel, die Nutzungen sehr ähnlich ausfallen wie in der benachbarten Lobau. Das hat nicht zuletzt mit den dort üblichen ungezwungenen und freizügigen [[Freikörperkultur|FKK]]-Badesitten zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Nationalparkgebiet wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Naturlehrpfad Obere Lobau&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, der vom Nationalparkeingang &amp;#039;&amp;#039;Saltenstraße&amp;#039;&amp;#039; (15&amp;amp;nbsp;Minuten Fußweg von der Linie&amp;amp;nbsp;93A-Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Danzergasse&amp;#039;&amp;#039;) zum Nationalparkeingang &amp;#039;&amp;#039;Dechantweg&amp;#039;&amp;#039; (fünf Minuten von 92B &amp;#039;&amp;#039;Raffineriestraße/Biberhaufenweg&amp;#039;&amp;#039;) führt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/freizeit/naturlehrpfad.html Naturlehrpfad Obere Lobau]&amp;#039;&amp;#039;, wien.gv.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lobau ist durch zahlreiche Wanderwege erschlossen, unter anderem durch den Weitwanderweg [[Ostösterreichischer Grenzlandweg]] und die Europäischen Fernwanderwege [[Europäischer Fernwanderweg E4|E4]] und [[Europäischer Fernwanderweg E8|E8]].&lt;br /&gt;
{{Panorama|Dechantlacke - Lobau Wien-Panorama vom Südufer.jpg|700|Zugefrorene Dechantlacke im Winter 2016/17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Schlachten bei Aspern und bei Wagram ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Charles Meynier - Napoleons Rückkehr auf die Insel Lobau am 23. Mai 1809, Detail.jpg|mini|Charles Meynier: Napoleons Rückkehr auf die Insel Lobau am 23. Mai 1809]]&lt;br /&gt;
Am 21. und 22. Mai 1809 war die Lobau Schauplatz der [[Schlacht bei Aspern]]. Um die österreichischen Truppen, die sich nördlich der Donau befanden, zu stellen, befahl [[Napoléon Bonaparte|Napoléon]] seiner Armee, die Donau im Bereich der Lobau von [[Kaiserebersdorf]] her zu übersetzen. Der Übergang seiner Armee über die nicht regulierte, [[Hochwasser]] führende [[Donau]] war eine sehr mühsame Operation, da mehrere breite Stromarme zu überqueren waren und keine Brücke bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlacht bei [[Aspern]] war die erste, die Napoleon nicht gewann. Die Kampfhandlungen fanden nördlich der Lobau auf freiem Feld und teilweise auch in den Ortschaften (besonders in Aspern und in [[Eßling]]) statt. Nach der Schlacht zog sich Napoleon mit seinen Truppen in die Lobau, die damals eine Insel zwischen den Donauarmen bildete, zurück und schlug hier für einige Wochen sein Hauptquartier auf. In der Nacht zum 5. Juli 1809 ließ [[Henri-Gatien Bertrand|Bertrand]] mehrere Brücken errichten, über die Napoleon innerhalb weniger Stunden 150.000 Mann auf das linke Donauufer brachte, die österreichische Armee sofort angriff und in der [[Schlacht bei Wagram]] schlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute erinnern die &amp;#039;&amp;#039;Napoleonstraße&amp;#039;&amp;#039; und [[Denkmal (Gedenken)|Denkmäler]], z.&amp;amp;nbsp;B. bei &amp;#039;&amp;#039;Napoleons Hauptquartier&amp;#039;&amp;#039; (bei der Panozzalacke), &amp;#039;&amp;#039;Napoleons Pulvermagazin&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Franzosenfriedhof&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Übergang der Franzosen&amp;#039;&amp;#039; (südlich von [[Groß-Enzersdorf]]) sowie der [[Löwe von Aspern|Asperner Löwe]] an die Schlacht bei Aspern. An der Rückseite des Rathauses in [[Paris]] erinnert die &amp;#039;&amp;#039;Rue de Lobau&amp;#039;&amp;#039; daran; der folgenden siegreichen Schlacht ist die auf den Triumphbogen zulaufende &amp;#039;&amp;#039;Avenue de Wagram&amp;#039;&amp;#039; gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der geplante Lobautunnel ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lobautunnel}}&lt;br /&gt;
Im Gespräch ist die Lobau seit Jahren wegen der [[Wiener Außenring Schnellstraße]] S&amp;amp;nbsp;1, eines Teiles des [[Regionenring|Autobahnringes]] um Wien. Die südlich der Donau bereits bestehende S&amp;amp;nbsp;1 soll – mit einem Tunnel unter der Lobau – nach Norden verlängert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geplante Lobautunnel ist umstritten. Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen kritisieren das Projekt wegen der damit verbundenen Belastung des [[Nationalpark Donau-Auen|Nationalparks Donau-Auen]] und der angrenzenden Gemeinden. Der Tunnel würde als Teil der [[Transeuropäische Netze|TEN]]-Strecke Nr.&amp;amp;nbsp;25 stark frequentiert werden (bis zu 60.000 Fahrzeuge pro Tag). Die Tunnelentlüftung müsste über zwei Abluftbauwerke geschehen, die – insbesondere wenn sie ohne weitere Filterung blieben – das Naturschutzgebiet sowie die angrenzenden Gemeinden zu belasten drohen. 2006 haben [[Umweltaktivist]]en sechs Wochen in der Lobau campiert, um gegen den Tunnel zu protestieren. Die Aktion wurde nach einem Abkommen mit der Stadt Wien beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Gepp: &amp;#039;&amp;#039;Der Zauberwald&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 29/2008, 3. März 2013 ([http://josephgepp.twoday.net/stories/5100240// online], josephgepp.twoday.net, abgerufen am 25. März 2013)&lt;br /&gt;
* Friedrich Heller: &amp;#039;&amp;#039;Die Lobau – ein Führer durch die Geschichte und Landschaft der Lobau&amp;#039;&amp;#039;. [[Gerlach &amp;amp; Wiedling]], Wien 1975.&lt;br /&gt;
* Friedrich Heller: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von der Lobau – Erscheinungen, Gestalten und Schauplätze einer österreichischen Schicksalslandschaft&amp;#039;&amp;#039;. &amp;lt;!--(Begleitmaterialien: 1 gefaltete Wanderkarte).--&amp;gt; Norbertus, Wien 1997, ISBN 3-900679-02-9.&lt;br /&gt;
Historisches:&lt;br /&gt;
* {{IllustrZ |Autor= |Wikisource= |Titel=Die Insel Lobau |Nummer=24 |Datum=1843-12-09 |Seiten=374–375}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Strauß: &amp;#039;&amp;#039;Die Lobau&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Wien 1935. (Führer für Lehrwanderungen und Schülerreisen).&lt;br /&gt;
Soziologisches:&lt;br /&gt;
* Ernst Gerhard Eder: &amp;#039;&amp;#039;Lobau-Indianer. Subkulturelle Lebensäußerungen mit prinzipieller Affinität zur Alternativbewegung. Historische Lern- und Orientierungsbeispiele für eine menschenwürdigere Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 1983.&lt;br /&gt;
* Ernst Gerhard Eder, Robert Eichert: &amp;#039;&amp;#039;Die Lobau-Siedlerkolonie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Karl Brunner (Historiker)|Karl Brunner]] (Hrsg.), Petra Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2005, ISBN 3-205-77400-0, S. 496.&lt;br /&gt;
* Fritz Keller (Hrsg.), Werner Katzmann (Beiträge): &amp;#039;&amp;#039;Lobau – die Nackerten von Wien&amp;#039;&amp;#039;. Erste Auflage. Junius, Wien 1985, ISBN 3-900370-97-4.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kudrnofsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Messias von der Lobau. [[Peter Waller (Abenteurer)|Peter Waller]] und die Arbeitslosen der Zwischenkriegszeit. Eine Roman-Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1983, ISBN 3-215-04824-8.&lt;br /&gt;
Geowissenschaften:&lt;br /&gt;
* Pia Natascha, Sarah Maria Aichhorn: &amp;#039;&amp;#039;Einfluss der Besucherfrequenz auf die Vegetationszusammensetzung und -struktur. Vergleich Obere und Untere Lobau&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. [[Universität Wien]], Wien 2010 ([http://othes.univie.ac.at/10961/1/2010-09-02_0403942.pdf Volltext], PDF, 5,3&amp;amp;nbsp;MB; othes.univie.ac.at).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (Magistratsabteilung 49): [https://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/nationalpark/ &amp;#039;&amp;#039;Donau-Auen (Lobau) – Erholungsgebiet in Wien&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;wien.gv.at&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* H(einz) Mooss: [http://www.fadenbach.at/Historische_Karte.php &amp;#039;&amp;#039;Historische Karte der Donau (Marchfeld, Lobau) bei Wien&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;fadenbach.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. März 2013.&lt;br /&gt;
* Lobaumuseum – Verein für Umweltgeschichte: [https://www.lobaumuseum.wien/cms/ein-lied-fuer-traeume-und-traenen-wie-es-entstanden-ist/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Lied für Träume und Tränen – wie es entstanden ist&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;lobaumuseum.wien&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. Mai 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- NSG: NS=48.169445 EW=16.523243, das ist durch das deckungsgleiche ESG vertreten&lt;br /&gt;
ESG in [[Nationalpark Donau-Auen (Wiener Teil)]]&lt;br /&gt;
BP in [[Biosphärenpark Lobau]] wegen der Koordinate&lt;br /&gt;
RG in [[Ramsar-Gebiet Untere Lobau]] inkl. Schutzgebiet für Feuchtgebiete--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile der Donaustadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donau bei Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldschutzgebiet in Österreich&amp;lt;!--damit auch Waldgebiet in …--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Gänserndorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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