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	<title>Ljetzan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-02T15:17:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Giazza.jpg|mini|Ljetzan]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ljetzan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlich italienisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giazza&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; die schriftdeutschen Namen &amp;#039;&amp;#039;Glätzen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gliesen&amp;#039;&amp;#039; werden selten verwendet) ist ein sehr kleiner Ort (113 Einwohner im Jahr 2001) auf 758&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe in der [[Provinz Verona]] ([[Italien]]). Es handelt sich um den geschrumpften Rest einer ehemals größeren [[Deutsche Sprache|deutschen]] Sprachinsel in italienischer Umgebung. Die Entfernung zum geschlossenen deutschen Sprachraum (Südgrenze [[Südtirol]]s) beträgt etwa 60&amp;amp;nbsp;km Luftlinie, mit Auto mehr als doppelt so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Ljetzan (Eigenbezeichnung der Bewohner), Ortsteil der Gemeinde [[Selva di Progno]] (Eigenbezeichnung Brunge), liegt im hintersten Illasi-Tal, das vom gleichnamigen Bach durchflossen wird, welcher einige Kilometer östlich von [[Verona]] in die [[Etsch]] mündet. Weiters ist Ljetzan Teil der sogenannten [[Dreizehn Gemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Sprache ==&lt;br /&gt;
Die Besiedelung durch [[Bairische Dialekte|bairisches]] Volk geht auf das Jahr 1340 zurück. Dieses kam wahrscheinlich aus den nahe liegenden [[Sieben Gemeinden (Italien)|Sieben Gemeinden]], die im 11. oder 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. von Baiern besiedelt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß einer Untersuchung von 2012 gibt es in Ljetzan noch einige wenige Sprecher, die das [[Zimbrisch]]e vor allem in Erinnerungskontexten verwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rabanus&amp;quot;&amp;gt;Stefan Rabanus: &amp;#039;&amp;#039;Sprachkontakt an der „Brenner-Linie“. Präartikel, Partitivpronomen und Subjektpronomen in romanischen und germanisch-deutschen Varietäten.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Elmentaler, Markus Hundt, Jürgen Erich Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dialekte. Konzepte, Probleme, Handlungsfelder. Akten des 4.&amp;amp;nbsp;Kongresses der Internationalen Gesellschaft für die Dialektologie des Deutschen (IGDD)&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Beihefte.&amp;#039;&amp;#039; Band 158). Steiner, Stuttgart 2015, S.&amp;amp;nbsp;415–433.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser [[Dialekt]] ist eine bairische Mundart, die sowohl altertümliche als auch innovative Züge aufweist, was beides in der sprachlichen und geographischen Isolation der Sprecher begründet liegt; hinzu treten starke [[Italienische Sprache|italienische]] Einflüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der am nächsten gelegene heute noch deutschsprachige Ort, [[Lusern]], ist nur über Umwege mit Auto erreichbar. Zu Fuß ist er einige Tagesmärsche weit entfernt; beide Orte sind über den [[Europäischer Fernwanderweg E5|Europäischen Fernwanderweg E5]] miteinander verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
In Lietzan befindet sich das Ethnografische Museum der [[Zimbern]] &amp;#039;&amp;#039;(Zimbarn)&amp;#039;&amp;#039;. Alljährlich wird am 23.&amp;amp;nbsp;Juni das Feuerfest (italienisch: &amp;#039;&amp;#039;festa del fuoco,&amp;#039;&amp;#039; zimbrisch: &amp;#039;&amp;#039;Waur Lietzan&amp;#039;&amp;#039;) begangen. Weiters werden das Fest des [[Hl. Jakobus der Ältere|Hl.&amp;amp;nbsp;Jakobus des Älteren]] (25.&amp;amp;nbsp;Juli) und [[Mariä Himmelfahrt]] (15.&amp;amp;nbsp;August) feierlich begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bidese Ermenegildo: &amp;#039;&amp;#039;Das Zimbrische von Giazza.&amp;#039;&amp;#039; Studienverlag, Innsbruck/Wien/Bozen, 2011, ISBN 3706548216.&lt;br /&gt;
* Bernhard Wurzer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Sprachinseln in Oberitalien.&amp;#039;&amp;#039; Athesia, Bozen 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www2.regione.veneto.it/cultura/musei/Scheda.asp?ID=132 Ethnografisches Museum] der [[Monti Lessini|Lessinischen]] Zimbern&lt;br /&gt;
* [https://www.cimbri.it/ Webpräsenz der Zimbern]&lt;br /&gt;
* [http://www.magicoveneto.it/lessini/SelvaDiProgno/Giazza_Foto01.htm Einige Bilder von Ljetzan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=45/39/13/N|EW=11/7/22/E|type=city|pop=113|region=IT-VR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selva di Progno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektologie des Deutschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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