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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26 am 1. März 2026 um 12:13 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-01T12:13:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lizzie Doron - Buch Wien 2025.JPG|mini|Lizzi Doron, Buch Wien 2025]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lizzie Doron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|ליזי דורון&amp;amp;lrm;}}, eigentlich עליזה אליזבת רוז&amp;#039;ה Aliza Elizabeth Roger,&amp;lt;ref&amp;gt;https://library.osu.edu/projects/hebrew-lexicon/00352.php, aufgerufen am 26. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[1953]] in [[Tel Aviv]]) ist eine israelische Schriftstellerin, sie hat daneben  auch die österreichische&amp;lt;ref name=FAZ2024&amp;gt;Kira Kramer: [https://archive.today/2024.10.07-055630/https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/lizzie-doron-ueber-ein-jahr-krieg-in-israel-und-ihre-verlorene-identitaet-110029242.html &amp;#039;&amp;#039;„Ich bin eine Feindin im eigenen Land“&amp;#039;&amp;#039;], Interview, FAZ, 7. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Staatsbürgerschaft. Sie gehört zu der „zweiten Generation“, der [[Holocaust-Nachfolgegeneration]]. In ihren Werken stellt sie das Leben von israelischen Juden und Palästinensern dar, deren Schicksal sie als Einheit begreift. Sie ist außerhalb Israels bekannter als in Israel selbst, wo ihre letzten Werke nicht mehr aufgelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Lizzie Roger war das einzige Kind von Helena Roger und einem Juden polnischer Herkunft. Die Mutter (gestorben 1990) war eine deutschsprachige Krankenschwester aus Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/israels-70th-not-a-happy-celebration-for-author-lizzie-doron/a-43448557 |titel=Israel&amp;#039;s 70th: not a happy celebration for Lizzie Doron – DW – 04/19/2018 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Überlebende des Holocaust. Für den SS-Arzt, der sie rettete, trat sie in seinem Prozess nach dem Kriege als Zeugin ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/israels-70th-not-a-happy-celebration-for-author-lizzie-doron/a-43448557 |titel=Israel&amp;#039;s 70th: not a happy celebration for Lizzie Doron – DW – 04/19/2018 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kam aus einer orthodoxen Familie, war aber nicht religiös.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forward.com/schmooze/156942/lizzie-doron-novelist-of-tel-aviv-s-bitzaron/ |titel=Lizzie Doron, Novelist of Tel Aviv’s Bitzaron |datum=2012-05-31 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie mied Synagogen, besuchte aber christliche Kirchen von Tel Aviv, wo sie Gott auf Jiddisch beschimpfte, weil er die Juden während des Holocaust nicht gerettet hatte. Über den Vater teilte sie der Tochter niemals etwas mit. Der Vater starb an Tuberkulose, als Lizzie acht Jahre alt war. Lizzi wurde aus Angst vor Ansteckung von ihm ferngehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forward.com/schmooze/156942/lizzie-doron-novelist-of-tel-aviv-s-bitzaron/ |titel=Lizzie Doron, Novelist of Tel Aviv’s Bitzaron |datum=2012-05-31 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doron wuchs im Stadtteil Bitzaron oder Yad Eliyahu im Südosten Tel Avivs auf. In der Gemeinde, in der sich Überlebende der [[Holocaust|Shoa]] angesiedelt hatten, sprach man mehrere Sprachen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=My Three Homelands |Sammelwerk=Haaretz |Datum= |Online=https://www.haaretz.com/israel-news/culture/2008-03-18/ty-article/my-three-homelands/0000017f-f3f8-dc28-a17f-ffffd3a50000 |Abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besonders [[Jiddisch]]. Hebräisch lernte sie erst im Alter von 6 Jahren in der Grundschule kennen, wo sie von einer &amp;#039;&amp;#039;sabra,&amp;#039;&amp;#039; einer in Israel geborenen Jüdin, unterrichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://library.osu.edu/projects/hebrew-lexicon/00352.php |titel=ליזי דורון |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;quot;ויום אחד עוד ניפגש&amp;quot; מאת ליזי דורון {{!}} האמת על אבא |Sammelwerk=הארץ |Datum= |Online=https://www.haaretz.co.il/literature/2010-04-08/ty-article/0000017f-f647-d044-adff-f7ff99510000 |Abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forward.com/schmooze/156942/lizzie-doron-novelist-of-tel-aviv-s-bitzaron/ |titel=Lizzie Doron, Novelist of Tel Aviv’s Bitzaron |datum=2012-05-31 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter machte sie mit deutscher Sprache und Literatur vertraut und fand es schwer, sich in Israel einzuleben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/israels-70th-not-a-happy-celebration-for-author-lizzie-doron/a-43448557 |titel=Israel&amp;#039;s 70th: not a happy celebration for Lizzie Doron – DW – 04/19/2018 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Meine Mutter wurde in Wien geboren, und sie wusste, dass die deutsche Kultur in Israel aus offensichtlichen Gründen nicht so populär war, aber in gewisser Weise habe ich von ihr eine Faszination dafür geerbt. Meine Mutter sprach nachts Deutsch, obwohl sie mich daran hinderte, diese Sprache außerhalb des Hauses zu verwenden: So wuchs ich mit der Fähigkeit auf, Deutsch zu verstehen, aber nicht zu sprechen. Das heißt, die deutsche Sprache und Kultur ist wie etwas „Verbotenes“, das uns beide verbindet. Vielleicht liegt in diesem unermesslichen Zusammenhang zwischen meinem Familiengeheimnis und der Entscheidung meines deutschen Verlegers die wahre Antwort auf ihre Frage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.joimag.it/first-class-refugee-lizzie-doron-eng/ |titel=First class refugee: a conversation with Lizzie Doron |werk=JoiMag |datum=2018-06-01 |sprache=it |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verließ Bitzaron mit 18 Jahren, um als eine der ersten [[Kibbuz]]nik auf den [[Golanhöhen]] zu leben, „weit weg, um die Welt und die unstillbare Traurigkeit der Menschen zu vergessen, die von ‚dort‘ gekommen waren“. Nach drei Jahren begann sie ein Bachelor-Studium der Soziologie und Kriminologie an der [[Bar-Ilan-Universität]] und der Linguistik an der [[Universität Tel Aviv]]. Sie arbeitete acht Jahre als Lehrerin und Ergotherapeutin für psychisch Kranke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=My Three Homelands |Sammelwerk=Haaretz |Datum= |Online=https://www.haaretz.com/israel-news/culture/2008-03-18/ty-article/my-three-homelands/0000017f-f3f8-dc28-a17f-ffffd3a50000 |Abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie begann zu schreiben, als sie ihrer Tochter bei einer Hausaufgabe über familiäre Wurzeln zu helfen versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forward.com/schmooze/156942/lizzie-doron-novelist-of-tel-aviv-s-bitzaron/ |titel=Lizzie Doron, Novelist of Tel Aviv’s Bitzaron |datum=2012-05-31 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sie wissen wollte, woher sie komme, stellte Doron fest, dass sie viele Fragen ihrer Tochter nicht beantworten konnte.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Meine Tochter hat mir eine Lektion erteilt. In der Schule sollte sie die Geschichte ihrer Familie aufschreiben. Ich habe ihr geholfen, daraus ist mein erstes Buch entstanden. Ich selbst hatte eine sehr aufgeladene, komplizierte Beziehung zu meiner Mutter. Ich habe mich dafür geschämt, dass sie sich oft wie eine Verrückte benommen hat, ja dass sie eine Überlebende des Holocaust war. Ich wollte Israelin sein und dachte, jeder müsse tapfer sein, jeder ein Kämpfer. Meine Mutter war für mich eines dieser Lämmer, die sich zur Schlachtbank haben führen lassen. Erst durch meine Tochter habe ich erkannt, wie mutig meine Mutter gewesen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2015/ich-habe-mich-geschaemt-dass-meine-mutter-den-holocaust-ueberlebt-hat-31368 Dirk von Nayhauß ‚Fragen an das Leben – Lizzie Doron: Ich habe mich geschämt, dass meine Mutter den Holocaust überlebt hat‘] chrismon August/2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus sei ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?&amp;#039;&amp;#039; entstanden. Es erschien 1998 in Israel und 2004 in deutscher Übersetzung von [[Mirjam Pressler]]. Das Buch ist eine Hommage an die Mutter, welches in einzelnen Geschichten ein Bild der Mutter zeichnet und damit das Bild der Generation derer geschaffen hat, die die Shoa überlebten und in Israel Fuß zu fassen suchten. Das Buch zählt inzwischen in Israel zur Schullektüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr zweites Buch, &amp;#039;&amp;#039;Hajtah po pa&amp;#039;am mischpacha&amp;#039;&amp;#039;, ist in Deutschland 2010 unter dem Titel „Es war einmal eine Familie“ erschienen. Es entstand als Andenken an sieben Mitschüler, die 1973 im [[Jom-Kippur-Krieg]] getötet wurden. Der dritte Roman, &amp;#039;&amp;#039;Ruhige Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, erschien 2004 in deutscher Übersetzung, wiederum von [[Mirjam Pressler]], im Jahr 2005. Auch er hat autobiographische Züge und beschreibt das Leben in dem Viertel von Tel Aviv, in dem die Autorin aufgewachsen ist; er setzt sich noch einmal mit der Generation der Holocaust-Überlebenden auseinander. Für diesen Roman wurde sie 2003 mit dem von [[Yad Vashem]] vergebenen Buchmann-Preis ausgezeichnet.[[Datei:Lizzie Doron (4).jpg|mini|Lizzie Doron, Deutsch-Israelische Literaturtage 2012]]In ihrem ebenfalls autobiographisch fundierten Roman &amp;#039;&amp;#039;Ve-jom echad od nipagesch&amp;#039;&amp;#039; von 2009 (dt. &amp;#039;&amp;#039;Das Schweigen meiner Mutter&amp;#039;&amp;#039;, 2011) erzählt sie von einer Frau, die herauszufinden versucht, warum sie vaterlos aufwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Roman &amp;#039;&amp;#039;Who the Fuck Is Kafka&amp;#039;&amp;#039; erzählt sie das Leben des arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim aus dem Ost-Jerusalemer Stadtteil [[Silwan]], den sie 2009 auf einer Friedenskonferenz in Rom kennenlernte und mit dem und dessen Familie sie sich anfreundete.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Hueck: Der Freund deines Feindes, in: Süddeutsche Zeitung Nr. 21, 27. Januar 2015, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Erfahrung sieht Doron als einen Wendepunkt, weil sie überrascht gewesen sei, dass sie nur in ihrer eigenen Geschichte gegraben hatte, ohne die Geschichte ihrer Nachbarn zu kennen. Geschichten über die Palästinenser und ihr Leben unter der Besatzung zu schreiben, betrachtet sie als Fortsetzung ihrer bisherigen Arbeit und neue Mission.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/israels-70th-not-a-happy-celebration-for-author-lizzie-doron/a-43448557 |titel=Israel&amp;#039;s 70th: not a happy celebration for Lizzie Doron – DW – 04/19/2018 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und ich habe wirklich das Gefühl, dass ich auf persönlicher Basis, nicht nur als Schriftsteller, viel freier bin, nachdem ich dem „Terroristen“, dem „Dämon“ begegnet bin. Derjenige, der mich töten sollte, ist einer meiner besten Freunde geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/israels-70th-not-a-happy-celebration-for-author-lizzie-doron/a-43448557 |titel=Israel&amp;#039;s 70th: not a happy celebration for Lizzie Doron – DW – 04/19/2018 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;2017 erschien der Roman &amp;#039;&amp;#039;Sweet Occupation,&amp;#039;&amp;#039; das Ergebnis von Interviews mit ehemaligen palästinensischen Terroristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbstsemester 2019 war Lizzie Doron Inhaberin der Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur an der [[Universität Bern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wbkolleg.unibe.ch/ueber_uns/friedrich_duerrenmatt_gastprofessur/lizzie_doron/index_ger.html |titel=Lizzie Doron |datum=2019-02-12 |abruf=2020-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 veröffentlichte sie den Roman &amp;#039;&amp;#039;Was wäre wenn?&amp;#039;&amp;#039;, 2023 folgte &amp;#039;&amp;#039;Nur nicht zu den Löwen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist mit Danny Doron verheiratet, sie haben zwei Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=My Three Homelands |Sammelwerk=Haaretz |Datum= |Online=https://www.haaretz.com/israel-news/culture/2008-03-18/ty-article/my-three-homelands/0000017f-f3f8-dc28-a17f-ffffd3a50000 |Abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ihr Sohn wohnt in Berlin, ihre Tochter und ihre Enkel sind nach dem [[Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023]] in die USA gezogen&amp;lt;ref name=FAZ2024/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Resonanz ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Who the Fuck is Kafka&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sweet Occupation&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Was wäre wenn?&amp;#039;&amp;#039; fanden keinen Verlag in Israel. Annabelle Steffes-Halmer von der [[Deutsche Welle|Deutschen Welle]] sieht den Grund der Unbeliebtheit Dorons in Israel darin, dass sie sich offen für eine friedliche Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/israeli-author-lizzie-doron-the-situation-is-unsolvable/a-57666562 |titel=Lizzie Doron: &amp;#039;The situation is unsolvable&amp;#039; – DW – 05/27/2021 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Verleger habe in ihrem Interesse an den Palästinensern einen Wechsel des Hauptthemas gesehen. Der Holocaust habe sich besser verkauft, so Doron in einem Interview.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dw.com/en/israels-70th-not-a-happy-celebration-for-author-lizzie-doron/a-43448557 |titel=Israel&amp;#039;s 70th: not a happy celebration for Lizzie Doron – DW – 04/19/2018 |sprache=en |abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorons Schreibstil gilt als kühl und klar.&amp;lt;ref&amp;gt;http://jeanette-schocken-preis.de/?p=40&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchman-Preis der Yad Vashem Holocaust Martyrs and Heroes Remembrance Authority (2003)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=My Three Homelands |Sammelwerk=Haaretz |Datum= |Online=https://www.haaretz.com/israel-news/culture/2008-03-18/ty-article/my-three-homelands/0000017f-f3f8-dc28-a17f-ffffd3a50000 |Abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jeanette Schocken Preis|Jeanette-Schocken-Preis]] – Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur für ihr Gesamtwerk (2007)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bremen.de/lizzie-doron-erhaelt-den-bremerhavener-jeanette-schocken-preis-3860828 |text=www.bremen.de |wayback=20160714203213  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=My Three Homelands |Sammelwerk=Haaretz |Datum= |Online=https://www.haaretz.com/israel-news/culture/2008-03-18/ty-article/my-three-homelands/0000017f-f3f8-dc28-a17f-ffffd3a50000 |Abruf=2023-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Once There Was A Family&amp;#039;&amp;#039; wurde von der [[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]] unter die 30 besten Bücher des Jahres 2007 gewählt&lt;br /&gt;
* Kugel-Preis für Literatur, verliehen von der Gemeinde [[Cholon]] (2010)&lt;br /&gt;
* 2018 wird sie zusammen mit [[Mirjam Pressler]] mit dem [[Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lizzie Doron signature.jpg|mini|Autograph]]&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Lama lo bat lifne ha-milchama?&amp;#039;&amp;#039;, Tel Aviv: Chalonot. - Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler, Frankfurt/Main 2004: Jüdischer Verlag. ISBN 3-633-54199-3&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;Hajtah po pa&amp;#039;am mischpacha&amp;#039;&amp;#039;, Jerusalem: Keter. - Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal eine Familie&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler, Frankfurt/Main 2009: Jüdischer Verlag. ISBN 978-3-633-54235-2&lt;br /&gt;
* 2003: &amp;#039;&amp;#039;Jamim schel scheket&amp;#039;&amp;#039;, Jerusalem: Keter. - Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Ruhige Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler, Frankfurt/Main 2005: Jüdischer Verlag. ISBN 3-633-54218-3&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Hatchala schel maschehu jafe&amp;#039;&amp;#039;, Jerusalem: Keter. - Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Der Anfang von etwas Schönem&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler, Frankfurt/Main 2007: Jüdischer Verlag. ISBN 978-3-633-54227-7&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Ve-jom echad od nipagesch&amp;#039;&amp;#039;, Jerusalem: Keter. - Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Das Schweigen meiner Mutter&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler, München 2011: dtv. ISBN 978-3-423-24895-2&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Who the Fuck Is Kafka. Roman&amp;#039;&amp;#039;. München 2015: [[dtv Verlagsgesellschaft|dtv]]. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. ISBN 978-3-423-26047-3 - Es heißt, die deutsche Ausgabe des Romans sei die erste weltweit. Auf Hebräisch sei der Band noch nicht erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dtv.de/buecher/who_the_fuck_is_kafka_26047.html |text=Ankündigung des deutschen Verlags |wayback=20160105103828 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;Sweet Occupation&amp;#039;&amp;#039;. München 2017: dtv. Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. ISBN 978-3-423-26150-0 - Die deutsche Ausgabe ist nach Angaben des Verlags die erste weltweit.&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Was wäre wenn. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Hebräischen von [[Markus Lemke]]. München 2021: dtv. ISBN 978-3-423-28236-9&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Nur nicht zu den Löwen. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Hebräischen von [[Markus Lemke]]. München 2023: dtv. ISBN 978-3-423-28356-4&lt;br /&gt;
* 2025: &amp;#039;&amp;#039;Wir spielen Alltag. Leben in Israel seit dem 7. Oktober&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Hebräischen von [[Markus Lemke]]. München 2025: dtv. ISBN 978-3-423-28453-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen/Verweise ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Ayala Goldmann&lt;br /&gt;
   |url=https://www.juedische-allgemeine.de/allgemein/trost-unter-trockenhauben/&lt;br /&gt;
   |titel=Trost unter Trockenhauben&lt;br /&gt;
   |werk=juedische-allgemeine.de&lt;br /&gt;
   |datum=2006-01-04&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-04-09}}&lt;br /&gt;
* Jüdische Allgemeine, Nr. 39–40/2005 vom 29. Sept. 2005: &amp;#039;&amp;#039;„Keine Wahrheit ist wirklich wahr“. Eine Begegnung mit der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron&amp;#039;&amp;#039;, von Sigrid Brinkmann&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/ Deutschlandfunk-Büchermarkt] -Schalom - Jüdisches Leben heute, 22. April 2005: „Dieses Buch war meine persönliche Erinnerung“ - Lizzie Doron und Mirjam Pressler stellen &amp;gt;Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen ?&amp;lt; auf einer Lesereise durch Deutschland vor, von David Dambitsch&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Sigrid Brinkmann&lt;br /&gt;
   |url=https://www.deutschlandfunk.de/die-kluft-zwischen-zionisten-und-juden.700.de.html?dram:article_id=82173&lt;br /&gt;
   |titel=Die Kluft zwischen Zionisten und Juden&lt;br /&gt;
   |werk=Deutschlandfunk-Büchermarkt&lt;br /&gt;
   |datum=2005-02-14&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-04-09&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Lizzie Doron: „Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?“}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://sandammeer.at/rezensionen/doron-ruhigezeiten.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Lizzie Doron: „Ruhige Zeiten“&lt;br /&gt;
   |werk=Sandammeer - Die virtuelle Literaturzeitschrift&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-04-09&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Rezension von Winfried Stanzick, 7/2005}}&lt;br /&gt;
* [https://www.suhrkamp.de/autoren/lizzie_doron_972.html Suhrkamp Verlag Autorenportrait]&lt;br /&gt;
* [http://www.boersenblatt.net/136028/template/b3_tpl_home_detail/ Boersenblatt], 16. Januar 2007: &amp;#039;&amp;#039;Schockenpreis für Lizzie Doron&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/die_verbotene_liebe_zu_deutschland-ld.464578 Neue Zürcher Zeitung, 16. Februar 2008], &amp;#039;&amp;#039;Die verbotene Liebe zu Deutschland. Eine Begegnung mit der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron&amp;#039;&amp;#039;, von Naomi Bubis&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Carsten Hueck&lt;br /&gt;
   |url=https://www.nzz.ch/splitter_der_vergangenheit-1.671791&lt;br /&gt;
   |titel=Splitter der Vergangenheit&lt;br /&gt;
   |werk=nzz.ch&lt;br /&gt;
   |datum=2008-02-15&lt;br /&gt;
   |abruf=2019-04-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/Lizziedoron facebook.com/Lizziedoron]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129507709}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=2AcegYK_ic8 Interview Lizzie Doron - Zu Gast in Bern] 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129507709|LCCN=nr99010917|VIAF=34690245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doron, Lizzie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Hebräisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Tel Aviv-Jaffa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doron, Lizzie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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