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	<title>Livree - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:51:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Livree&amp;diff=371262&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 23. Januar 2026 um 09:32 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lakeien Netherlands.JPG|mini|hochkant|Königliche Bedienstete, Den Haag]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der korrekte Diener Fig 1.jpg|miniatur|hochkant|Diener in Livree (um 1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Livree&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine alte Bezeichnung für die [[Mütze|Kappen]] oder [[Pelzmantel|Pelzmäntel]], die früher der [[König]] in [[Frankreich]] an den großen Jahresfeierlichkeiten den [[Banner (Militärischer Verband)|Bannerherren]] und [[Ritter]]n überreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde es eine Bezeichnung für die einer [[Uniform]] ähnliche Bekleidung der [[Diener]]schaft. Diese war in besonderen Farben gehalten, die sich bei manchen Adelshäusern nach den Wappenfarben, bei anderen nach dem persönlichen Geschmack des Hausherrn richtete. Die jeweilige Livree wurde auch als &amp;#039;&amp;#039;Hoffarbe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Ursprünglich mussten auch Fürsten, die [[Vasall]]en eines anderen waren, die Livree ihres Herrn tragen, wenn sie an dessen Hof erschienen oder in seinem Auftrag unterwegs waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Livree-Mode wurde in Europa lange Zeit vom französischen Hof in [[Versailles]] bestimmt. Im Allgemeinen erhielten die Bediensteten zusätzliche Livreen für festliche Anlässe, die sich von der Alltagsuniform unterschieden, sowie spezielle für den Morgen ([[Lever]]). Eine ausführliche Beschreibung der im 18. Jahrhundert in England üblichen Livree gibt die [[Oeconomische Encyclopädie]] von [[Johann Georg Krünitz]]: {{Zitat|Gewöhnlich ist sie einfarbig, jedoch nicht mit Borten besetzt. Außerdem ist es auch eine dunkle Farbe, welche weder Regen noch Schmutz übel nimmt, weil die Bedienten auf Reisen immer reiten müssen. Die Röcke sind wie [[Leibrock|Leibröcke]] gemacht, mit sehr kurzen Schößen, hierzu runde Hüte mit einer [[Tresse]] […] oder mit goldenen und silbernen Schnüren und Quästchen. Zur guten Livree suchen sie große [[Spanische Kleidermode|spanische Röhre]] und [[Haarbeutel]]. Zur zweyten Livree tragen sie Zöpfe. Die dritte Livree des Morgens ist eine Puderfarbe […] Kutscher vom Pferd tragen kurze ganz enge Westchen […] gelbe Beinkleider und knappe Stiefeln mit braunen Stülpen […] dazu plattirte Sporen. Reitknechte haben runde Hüte, Kutscher aber […] Jagdkappen mit Schnüren und Quästchen. Die Farben sind gewöhnlich sehr grell, daß sie von weitem gesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Livree&amp;#039;&amp;#039;. In: Johann Georg Krünitz: &amp;#039;&amp;#039;Oeconomische Encyclopädie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diener, die eine Livree trugen, wurden auch &amp;#039;&amp;#039;Livree-Bediente&amp;#039;&amp;#039; genannt im Unterschied zu den [[Kammerdiener|Kammerdienern]], die keine trugen. Ein anderer Ausdruck für erstgenannte war [[Lakai]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wurde die Livree vom jeweiligen Dienstherrn zur Verfügung gestellt, also auf seine Kosten geschneidert, die dann zwei Jahre lang halten sollte, ehe es eine neue Ausstattung gab. Die alte Dienstkleidung durfte von den Bediensteten behalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesinde&amp;#039;&amp;#039;. In: Johann Georg Krünitz: &amp;#039;&amp;#039;Oeconomische Encyclopädie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich XXVIII. Prinz Reuß zu Köstritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der korrekte Diener. Handbuch für Herrschaften und deren Diener&amp;#039;&amp;#039;. Parey, Berlin 1900 ([[s:Der korrekte Diener|Volltext]] bei Wikisource)&lt;br /&gt;
* Marieluise Kliegel: &amp;#039;&amp;#039;Des Dieners alte Kleider. Livreen und Livreeknöpfe – ausgewählte Beispiele deutscher Adelshöfe des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Vereinigte Westfälische Adelsarchive, Münster 1999 (zugl. Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1997)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Kaisers teure Kleider. Festroben und Ornate, Hofuniformen und Livreen vom frühen 18. Jahrhundert bis ins Zeitalter von Franz Joseph&amp;amp;nbsp;I. und Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;. Katalog zur Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Reiss-Museums Mannheim 2000/2001. Wien/Mannheim 2000, ISBN 3-85497-010-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Livery (clothing)|Livree}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4415325-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uniform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleidung nach Verwendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerkleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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