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	<title>Living on Velvet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:19:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Living_on_Velvet&amp;diff=1107625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saint-Simon: /* Hintergrund */</title>
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		<updated>2024-03-29T11:23:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hintergrund&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             =&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  =&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Living on Velvet&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = USA&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1935&lt;br /&gt;
| Länge            = 80&lt;br /&gt;
| FSK              = &lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Frank Borzage]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         =&lt;br /&gt;
* [[Jerry Wald (Filmproduzent)|Jerry Wald]]&lt;br /&gt;
* [[Julius J. Epstein|Julius Epstein]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Frank Borzage]]&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen = [[Warner Bros.]]&lt;br /&gt;
| Musik            =&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Kaun]]&lt;br /&gt;
* [[Heinz Roemheld]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Sid Hickox]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[William Holmes (Filmeditor)|William Holmes]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* [[Kay Francis]]: Amy Prentiss Parer&lt;br /&gt;
* [[George Brent]]: Terrence „Terry“ Parker&lt;br /&gt;
* [[Warren William]]: Walter „Gibraltar“ Pritcham&lt;br /&gt;
* [[Helen Lowell]]: Tante Martha Prentiss&lt;br /&gt;
* [[Henry O’Neill]]: Harold Thornton&lt;br /&gt;
* [[Russell Hicks]]: Major am Flugplatz&lt;br /&gt;
* [[Maude Turner Gordon]]: Mrs. Parker&lt;br /&gt;
* [[Samuel S. Hinds]]: Mr. Henry L. Parker&lt;br /&gt;
* [[Martha Merrill]]: Cynthia Parker&lt;br /&gt;
* [[Edgar Kennedy]]: ein Beamter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Living on Velvet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Spielfilm]] aus dem Jahr 1935 von [[Frank Borzage]] mit [[Kay Francis]] in der Hauptrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Amy ist eine junge, reiche Frau, die nach der großen Liebe sucht. Eines Tages lernt sie auf einer Party Terrence Parker kennen. Er ist nach außen ein charmanter Mann, doch hat er ein dunkles Geheimnis. Bei einem von ihm verursachten Flugzeugabsturz kamen seine Eltern und seine Schwester ums Leben. Amy und Terry heiraten und leben anfangs recht glücklich, doch bald treiben die Schuldgefühle Terrence immer weiter in die emotionale Isolation. Erst ein schwer Autounfall, den Terrence nur durch Glück überlebt, zeigt ihm, dass er die Vergangenheit ruhen lassen muss, und er findet endlich Glück und Zufriedenheit bei Amy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Kay Francis war 1932 von [[Paramount Pictures|Paramount]] zu [[Warner Brothers]] gekommen und innerhalb weniger Jahre zum größten weiblichen Star des Studios aufgestiegen. Ihre Filme waren meist Routineproduktionen, die Francis als Frau präsentierten, die alle möglichen Probleme mit Tränen in den Augen übersteht. Das nicht endenwollende Leiden in ihren Filmen wurde mit einem Höchstmaß an Glamour überzogen. Ihr Erfolg beim überwiegend weiblichen Publikum basierte auf ihrer Fähigkeit, auch sentimentale und unglaubwürdige Geschichten mit Selbstbewusstsein und Integrität zu spielen. Dazu kam ihr Ruf, zu den bestangezogenen Frauen der USA zu zählen. &amp;#039;&amp;#039;Living on Velvet&amp;#039;&amp;#039; ist ein Paradebeispiel für die Art von Filmen, die aus Kay Francis einen Star der Matineevorstellungen machten, jenen Kinoaufführungen, die speziell für Hausfrauen in die Stunden des frühen Nachmittags gelegt wurden, um dem weiblichen Publikum die Gelegenheit zu verschaffen, noch vor Schulschluss und eventuellen Friseurterminen rasch ins Kino zu gehen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist der Film ein gutes Beispiel für Erzählkunst von [[Frank Borzage]], dessen Spezialität sentimentale, jedoch niemals triviale Liebesgeschichten waren. Diese Qualität, die besonders in Borzages frühen Filmen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Das Glück in der Mansarde|Im siebenten Himmel]]&amp;#039;&amp;#039;, für den [[Janet Gaynor]] 1929 einen Oscar als beste Darstellerin gewann und &amp;#039;&amp;#039;[[Man’s Castle]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1933 mit [[Spencer Tracy]] und [[Loretta Young]] hervortritt, ist auch in &amp;#039;&amp;#039;Living on Velvet&amp;#039;&amp;#039; präsent. Der Charakter von [[George Brent]] ist zunächst so mit seinen Schuldgefühlen und dem Drang zur Selbstzerstörung beschäftigt, dass er keine Beziehung zu seiner Frau aufbauen kann. Erst unter dem Eindruck der Gefahr des eigenen Todes bei einem Unfall vermag er die Qualität der Gefühle, die seine Frau ihm entgegenbringt, richtig zu begreifen.&lt;br /&gt;
Der Film ist von der Konstellation her mit seiner Schilderung von zwei einsamen Menschen, die für eine gemeinsame Zukunft kämpfen, ein typischer Frank-Borzage Film. Der Filmhistoriker [[Hervé Dumont]] fasste die Botschaft des Regisseurs wie folgt zusammen. &lt;br /&gt;
{{Zitat|[Die Filme] schildern nichts anderes als das Aufkeimen einer Zuneigung, die Suche nach Authentizität, einen inneren Werdegang. Der Poet der liebenden Intimität ist geboren und sein Stoff gefunden: Ein Mann und eine Frau, beides scheinbar hoffnungslose Einzelgänger, Außenseiter, ja sogar Deserteure, überwinden ihre egozentrischen Triebe, um sich im Lauf mehrerer Lebensprüfungen - ob Krieg, Krankheit oder Armut - gegenseitig aufzuwerten. Sie werden gefestigt durch ihre Liebe zueinander. Eine uneingeschränkte, betont unbürgerliche Liebe, die zugleich Objekt und Subjekt von Borzages ganzer Filmographie ist und je nach Story die Zeit, den Raum, möglicherweise den Tod transzendiert.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. Essay auf [https://www.nzz.ch/article9YP8C-1.329951 nzz.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Der Film treibt an einer Stelle einen recht unsubtilen Scherz mit Kay Francis und deren Problemen bei der Aussprache des Buchstaben &amp;#039;r&amp;#039;, der sie bei ihr meist wie ein &amp;#039;w&amp;#039; anhörte. Brent, der Francis auf der Party kennengelernt hat, beginnt rasch eine Konversation mit ihr und bittet sie, einfach irgendetwas zu sagen, da er ihre Stimme mag.&lt;br /&gt;
:Sie: Thirty days hath September, Apwil.&lt;br /&gt;
:Er: Apwil! Apwil? Hmm. I see. Repeat after me please. Say &amp;quot;Around the ragged rocks the ragged rascals ran&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Sie: Awound the wagged wocks the wagged wascals wan. There! You see? Now you know everything.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es eine Dialogzeile, die trotz der strengen Zensurvorschriften eindeutig Bezug nimmt auf Homosexualität, als ein weiblicher Partygast zu einem anderen Gast sagt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich habe gerade ein wirklich interessantes Buch gelesen. Es heißt [[Quell der Einsamkeit]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das Buch von [[Radclyffe Hall]] gilt als Klassiker der lesbischen Literatur.&lt;br /&gt;
Der Film war ein großer finanzieller Erfolg und die beiden Hauptdarsteller drehten unmittelbar danach erneut unter der Regie von Frank Borzage &amp;#039;&amp;#039;[[Stranded (Film)|Stranded]]&amp;#039;&amp;#039;. Er kam in Österreich unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ehe um jeden Preis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Illustrierter Film-Kurier (Wien) Nr. 1260&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Verleih.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Kritiken waren wohlwollend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[The New York Times|New York Times]] wurde in freundlichem Ton mitgeteilt:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Darstellung von Mr. Brent ist exzellent und Miss Francis führt nicht bloß eine ganze Kollektion neuer Kleider vor (die bei den weiblichen Zuschauern auf große Zustimmung stieß), sondern zeigt besonders zu Beginn des Films ein überraschendes Talent für Komödie.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Mr. Brent&amp;#039;s performance is excellent, and Miss Francis displays not merely a new collection of gowns (which had the feminine members of the audience cooing) but a somewhat surprising talent for comedy in the earlier sequences.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinoauswertung ==&lt;br /&gt;
Die Produktionskosten lagen bei lediglich 276.000 US-Dollar. In den USA spielte der Film 334.000 US-Dollar ein, zu denen weitere 170.000 US-Dollar aus dem Ausland kamen. Am Ende stand ein Gesamtergebnis von 504.000 US-Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0026644}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kayfrancisfilms.com/2009/03/living-on-velvet-1935.html Hintergrundinformationen und Originalkritiken]&lt;br /&gt;
* [http://www.nytimes.com/2010/09/05/movies/homevideo/05kehr.html Artikel in der New York Times zur DVD-Veröffentlichung von &amp;quot;Living on Velvet&amp;quot; und &amp;quot;Stranded&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* {{TCM Titel|1022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Frank Borzage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liebesfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frank Borzage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saint-Simon</name></author>
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